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Wir suchen doch nach großer Liebe und erleben immer wieder genau das Gegenteil. Wie schafft man es, eine vernünftige Beziehung zu finden und dann auch zu behalten? An sich ganz einfach.

Wir suchen doch nach großer Liebe und erleben immer wieder genau das Gegenteil. Wie schafft man es, eine vernünftige Beziehung zu finden und dann auch zu behalten? An sich ganz einfach.

Wie gerate ich nicht schon wieder an den falschen Kerl


Wie gerate ich nicht schon wieder an den falschen Kerl?

Ich wurde gebeten, einen solchen Ratgeber zu schreiben. Das gilt auch für Männer, was man nicht glauben mag. Mann und Frau geraten oft nicht an die Partner, nach denen sie in ihrem Herzen suchen. Warum ist das so? Die Gründe sind wirklich spannend und für manche Menschen wohl erschreckend ehrlich.

Diese Fragen müssen wir uns stellen, wenn wir das Glück finden wollen:

  1. Habe ich meine „Altlasten“ bearbeitet?

Wenn ich meine früheren Beziehungen und das, was meine Eltern an schädlichen Prägungen hinterlassen haben, nicht aufgearbeitet habe, dann nehme ich es wieder mit. Ich bin dann wieder an den gleichen Stellen mehr als sensibel und verletzbar. So werden immer wieder die gleichen Wunden aufgerissen und dadurch immer größer. So hast Du immer eine Art von „Beziehungs-Multitasking“, weil Du noch alte Verletzungen aufarbeitest und gar nicht offen für einen neuen Menschen bist.

  1. Was ist meine Vorstellung von Liebe?

Liebst Du einen Menschen wirklich um seiner selbst willen? Ist es vielleicht so, dass er eine Sehnsucht transportiert und Du wegen des vorherigen Punkts (Altlasten) nur nach einer Lösung des noch offenen Problems suchst? Wenn Du jemanden liebst, dann darfst Du nicht fordern, sondern Du liebst einfach ohne Gegenleistung. Niemand muss „beweisen“ oder „verdienen“ von Dir geliebt zu werden, außer durch seine bloße Existenz. Liebe ist kein Geschäft, sondern etwas, das wir unaufgefordert verschenken und nicht an Bedingungen knüpfen.

Wir glauben ja sogar, dass man nur dann liebt, wenn man eifersüchtig ist. Ist es nicht unglaublich, dass man so etwas auch nur denken kann? Lies doch einmal hier, wie Liebe und Eifersucht wirklich zusammenhängen.

  1. Zeige ich mich, wie ich bin?

Wenn Du aufgrund von den beiden vorherigen Punkten (Altlasten / Vorstellung von Liebe) nicht glaubst, dass Du Dich zeigen kannst, wie Du bist, dann wirst Du ein falsches Bild von Dir liefern. Zeige Dich wie Du bist, wenn die „Baustellen“ geklärt sind. Du hast natürlich Angst vor Verletzungen. Das beruht wirklich nur darauf, dass sie nicht bearbeitet sind. Sonst braucht es dabei keine weiteren Dinge. Diese aufzuarbeiten durch effektives Coaching mit Hypnose sollte das Ziel sein. Danach erkennst Du das Wunderbare in Dir und kannst es auch zeigen. Du spürst, dass Du gut genug bist und entwickelst die Persönlichkeit, die Du bisher unterdrückt hast.

  1. Worauf lege ich Wert?

Was möchte ich wirklich? Es geht nicht um die Körpergröße oder andere unwichtige Details. Hier geht es um die wirklichen Werte. Überlege Dir, was den Menschen ausmacht, den Du kennenlernen möchtest. Hier geht es nicht darum, was Dir optisch gefällt. Das ist erst später von Bedeutung. Du brauchst diese Angaben für den nächsten Schritt – die Suche nach dem richtigen Partner.

  1. Wo finde ich den idealen Partner?

Du wirst nicht im Internet (in Facebook Singe Gruppen oder Flirtseiten) die große Liebe finden. Dort checkst Du Fakten ab und dann soll man sich verlieben. Das hält nicht gerade oft, weil es falsch ist.

Nimm die Überlegungen aus dem vorherigen Punkt (Worauf lege ich Wert?) und schaue dann, wo Du solche Menschen triffst. Gehe in die Umgebung, die zu Dir und der Zielgruppe passt. So merkst Du gleich auch, ob Du Dich hier wirklich wohlfühlst und Die Umgebung Dich wirklich anspricht. Sonst gehe noch einmal auf den letzten Schritt zurück und suche neu.

Es ist ganz einfach erklärt: Wenn Du angeln möchtest, dann gehst Du möglichst dorthin, wo die gewünschten Fische zu finden sind. In der Wüste keinen Erfolg zu haben, wenn Du angeln willst, ist genau das, was Du bisher erlebst. Ändere diesen Plan, denn er wird niemals besser werden.

  1. Welches Tempo ist richtig?

Wenn Du das Gefühl hast, etwas langsamer zu sein, dann ist das okay. Fühlt es sich gut an, muss man auch schon einmal ein Risiko eingehen. Es gibt keine starren Vorgaben und keine Richtlinien. Egal, was Du machst und wie Du vorgehst, bereue nichts. Entscheide Dich für das, was in dem Moment richtig erscheint.

  1. Was geschieht, wenn ich abgewiesen werde?

Nichts. Es hat nichts mit Dir zu tun. Falls dieser Rückschluss besteht, dann bleibt noch etwas zu tun. Durch depressive Tendenzen lernen wir, dass wir uns schuldig fühlen, wenn ein Mensch uns nicht das entgegenbringt, was wir uns wünschen. Es gefallen uns auch nicht alle Menschen, alle Blumen oder Autos – das ist vollkommen normal. Es muss auf beiden Seiten passen und knistern. Du bist es nicht schuld, wenn es nicht passt. Dein Gegenüber auch nicht. Es ist nur einfach keine optimale Kombination, wenn nur einer von zwei Menschen sich mehr vorstellen kann. Das sollte man niemals versuchen zu erzwingen.

Ja, es braucht dazu einiges an Mut, aber auch die vorherigen Schritte. Das macht es sehr viel leichter.

Zum Abschluss noch ein spontaner Gedanke, den ich eben hatte:

Man soll nicht glauben, wie viele Frauen (mehr als Männer) sich nicht 10% so wundervoll spüren, wie sie es sind. Wenn sie das Potential und sich gefunden haben, dann blühen sie zu einer unglaublichen Schönheit auf.

Ich wünsche Dir

  • Glück in der Liebe – vor allem zu Dir selbst;
  • Aufrichtigkeit zu Dir und Deinen Mitmenschen;
  • Flow in allem, was Du unternimmst;
  • Licht und Dunkelheit zu erkennen;
  • Dich und Deine wahre Schönheit zu finden.

Wenn Du immer noch wartest, dann frage Dich auf was. Wenn Du auf ein Zeichen wartest: Das waren die Worte, die Du gerade gelesen hast.

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Beziehungen enden für einen der Partner oft unerwartet. Das Ende würde sich aber oftmals vermeiden lassen, wenn man die schlimmsten fünf Fehler vermeiden würde.

Beziehungen enden für einen der Partner oft unerwartet. Das Ende würde sich aber oftmals vermeiden lassen, wenn man die schlimmsten fünf Fehler vermeiden würde.

Ein paar Worte zum Thema Liebe von John Lennon:

„Liebe ist wie eine wertvolle Pflanze. Du kannst sie annehmen und in den Schrank stellen oder einfach denken, sie wird sich von selbst entwickeln. Aber du musst ihr regelmäßig Wasser geben. Du musst nach ihr schauen und sie pflegen.“ (John Lennon)

5 Gewohnheiten die eine Beziehung gefährden (und wie man sie vermeidet)


5 Gewohnheiten, die eine Beziehung gefährden (und wie man sie vermeidet)

  1. Lieblosigkeit entsteht

In vielen Beziehungen entsteht ein Gefühl von Lieblosigkeit. Man lernt sich kennen und ist überschwänglich, immer freundlich, offen und zugewandt – über die eigenen Interessen hinaus. Am Anfang ist alles toll und man sieht Dinge nicht, die einen stören. Jeder Partner engagiert sich und freut sich darüber, dass man ein so tolles Pendant gefunden hat. Danach kommt es aber dazu, dass man sich auch den eigenen Interessen wieder zuwendet. Das kann der andere Partner als Zurückweisung empfinden - so kann eine Beziehung nach und nach krank machen.

Wie gehe ich damit besser um?

Es braucht jeder von uns Bestätigung und Zuwendung. Ein „Ja“ am Tag kann genauso hilfreich sein wie der Apfel den Arzt erspart. Komplimente müssen zum Alltag gehören, ernst gemeint sein und ehrliche Zuwendung als Basis haben. „Wer f…. will, muss freundlich sein.“ Wer eine Beziehung möchte, in der er sich getragen fühlt, muss auch selbst tragen können.

  1. Grundsatz-Streitereien

Man streitet zuerst nie, aber dann wegen jedem Unsinn. Immer mehr werden aus Kleinigkeiten handfeste Streits und Auseinandersetzungen, die uns immer wieder nerven und belasten. Beide werden wir immer mehr von unserem Alltagsstreit aufgefressen und zerfleischen und dann gegenseitig – wegen vollkommener Banalitäten.

Wie gehe ich damit besser um?

Streiten ist vollkommen in Ordnung. Das gehört zu jeder Beziehung. Wer aber zu beleidigend wird und „Altlasten“ immer mit ins Spiel bringt, der sorgt dafür, dass es nicht besser werden kann.

Wir müssen uns die Chance geben, unsere Lebensthemen aufzuarbeiten und vergangene schlechte Erfahrungen und seelischen Schmerzen loszulassen, die uns sonst immer im Weg stehen.

Beim Streit hilft es, sich zu entschuldigen, wenn man einmal zu böse in der Wortwahl gewesen ist und sich auch entschuldigt, falls man unangemessen war. Hilfreicher ist es, sich darum zu bemühen, nicht zu unsachlich zu werden und von sich zu sprechen, statt immer Vorwürfe zu machen.

  1. Isolation

Man zieht sich nach einem Streit einmal zurück. Nach und nach aber wird daraus immer mehr Isolation. Wir möchten negative Erfahrungen nicht wiederholen und daher möchten wir auch nicht in die Gefahr kommen. So ziehen wir uns lieber zurück und reden nachher irgendwann gar nicht mehr miteinander.

Wie gehe ich damit besser um?

Reflektiere den Streit und schaue, was genau die Ursache war. Was hat Euch beide so extrem reagieren lassen und warum konntet Ihr das nicht besser lösen? Lass Euch beiden etwas Zeit und sag Deinem Partner, dass Du es schade findest, dass ihr so miteinander umgegangen seid. Verabredet Euch dann, wann man noch einmal in Ruhe darüber reden kann. So entspannt wird es dann meist einen guten neuen Anlauf geben.

  1. Man erinnert nur noch die schlechten Dinge

Nach und nach kommt es dazu, dass man die gemeinsamen schönen Erlebnisse vergisst und alles das behält, was einen stört. Selbst die schönen Dinge verklären mit der Zeit und wir werden immer mehr in den Sog der Negativität gerissen. So sehen wir nachher nichts Schönes mehr in der Partnerschaft und geben auf.

Wie gehe ich damit besser um?

Sprich über Deine Gefühle und Empfindungen und kritisiere nicht immer. Erinnere Dich an die schönen Momente und Erlebnisse mit Euch beiden und sprich auch mit Deinem Partner darüber. Die schönen Erlebnisse sind immer wieder Grundlage für Gemeinsamkeiten, die Freude bereiten.

  1. Man entfremdet sich

Je unverstandener wir uns fühlen, desto mehr Distanz entsteht. So werden aus Verliebten nach und nach Fremde. Wir sehen immer mehr Beweise dafür, dass wir uns nichts mehr zu sagen haben und glauben, es würde keinen Sinn mehr machen. So werden wir uns nach und nach entlieben und trennen.

Wie gehe ich damit besser um?

Werde freundlicher und zugewandter. Zeige Dich doch einmal von der guten Seite und animiere Deinen Partner ebenso dazu. Plane Dinge, die ihn freuen und die ihm zeigen, dass Du ihn liebst und verstehst. Was mag er wirklich und was freut ihn besonders? Ein Partner, der sich verstanden fühlt, gibt dies auch zurück. Falls er das nicht versteht, kann er aber auch mal ein wenig „gestupst“ werden, um es zu begreifen. Eifersucht und Verlustangst treiben uns in die falsche Richtung - positive Ansätze bringen oft bessere Ergebnisse und gehen in die richtige Richtung.

Gehe achtsam mit Deiner Beziehung um!

Sich zu entlieben kann manchmal schnell gehen. Es ist für einen der beiden Partner schneller beendet als für den anderen. Achte auf die Anzeichen einer Beziehung, die ins Stocken kommt und gehe den Weg der Veränderung. Wir lieben nicht nur durch Worte, sondern vor allem durch unsere Handlungen. Aber auch die Worte sind manchmal wichtig. Wir sollten geben, was wir uns wünschen, aber auch sagen, was wir von unserem Gegenüber schön finden würden. Gute Vorsätze alleine reichen nicht. Es geht immer – manchmal braucht es vielleicht die Paartherapie – aber auch das ist nicht schlimm. Sie ist nicht gegen einen der Partner gerichtet, sondern hilft beiden, sich besser zu fühlen und entspannter zu sein. Männer fühlen sich oftmals unsicher, bis sie die erste Stunde hatten und merken, dass sie hier auch den Raum haben, wahrgenommen zu werden und gut genug zu sein, wie sie sind.

Menschen streiten sich, das gehört zum Leben. Sich aufzuregen und zu viel zu sagen, das muss nicht sein. Mit diesen Tricks kannst Du besser Ruhe bewahren, wenn es zum Streit kommt.

Menschen streiten sich, das gehört zum Leben. Sich aufzuregen und zu viel zu sagen, das muss nicht sein. Mit diesen Tricks kannst Du besser Ruhe bewahren, wenn es zum Streit kommt.

6 psychologische Tricks um im Streit Ruhe zu bewahren!


6 psychologische Tricks um im Streit Ruhe zu bewahren!

Emotionale Intelligenz (vorher auch als soziale Intelligenz bezeichnet) ist steht dafür, die Fähigkeit zu besitzen, eigene und fremde Gefühle stimmig wahrzunehmen, zu verstehen und zu beeinflussen. Je mehr emotionale Intelligenz ein Mensch besitzt, desto größer die Fähigkeit, einen Streit oder eine Auseinandersetzung friedvoll zur Ruhe zu bringen – auch unter Druck.

Streit ist unvermeidbar, aber wir können es lernen, anders zu reagieren, wenn es dazu kommt. Je mehr wir uns einem kommenden Streit entziehen, desto unkontrollierter werden die Auswirkungen. Wenn wir alles leugnen und uns zu lange unterdrücken, erreichen wir nur das Gegenteil. Es ist wichtig, dass wir unsere Emotionen wahrnehmen, den guten Umgang damit lernen und dadurch die unbewussten Übersteigerungen in den Griff bekommen. Jeder von uns kann es lernen, im Stress immer ruhiger zu werden, ohne sich zu verleugnen.

Hier die 6 Tipps aus NLP, Coaching und Psychotherapie:

  1. Bewusst und tief atmen!

Die richtige Atmung sorgt dafür, dass die Stresshormone Cortisol und Adrenalin nicht mehr vom Körper produziert werden. Somit kommen wir leichter zur Ruhe und vermindern auch die körperlich schädlichen Stressreaktionen.

  1. Konzentriere Dich auf Deinen Körper!

Wer sich selbst bewusst wahrnimmt, der öffnet sich für das, was in seinem Körper vorgeht. Es geht nicht um Verurteilung oder etwas in dieser Art, sondern um Erkenntnis und das hineinspüren in uns selbst. Wir können erkennen, wenn Puls, Blutdruck, Zittern, unruhige Atmung und andere Phänomene auftauchen. Diese müssen uns nicht beunruhigen und sind auch nicht gleich Anzeichen einer Panikattacke, sondern zeigen uns, dass wir – zum Beispiel durch eine gute Atemtechnik – zur Ruhe kommen sollten.

  1. Höre aktiv zu!

Viele Streits eskalieren, weil wir gar nicht mehr zuhören und uns nur bemühen, schnell zu antworten, statt auf unser Gegenüber einzugehen. Wenn Du Deinem Gegenüber Zeit gibst, auszusprechen und dann in Ruhe reflektierst sowie nachfragst, kommt eine tiefere Unterhaltung zustande.

  1. Stelle offene Fragen!

Statt nur ein „Ja“ oder „Nein“ zu bekommen, entsteht durch eine offene Frage eine bessere Unterhaltung. W-Fragen sind dabei sehr hilfreich. Es geht nicht um „Warum?“ sondern um die anderen W-Fragen wie „Wer?“, „Was?“, „Wo?“, „Wie?“, Wozu„?“, „Wann?“. So bekommst Du besseres Feedback. Das Warum hilft nicht weiter, denn hier sucht man nach einem Grund und einer Anklage, das macht weder Sinn, noch würde es die Lösung bringen.

  1. Achte auf Deine Stimme!

Wer zu laut ist, der provoziert eher Streit, wer zu leise ist, der gibt vielleicht zu früh auf. Achte auf Deine Stimme und darauf, wie Du sie am besten einsetzt. Durch herabsenken der Stimme und einen weichen Tonfall kommt es leichter zu Ruhe und Harmonie. Wer zu früh laut wird, der vergrößert den Streit leicht.

  1. Vertage das Gespräch, wenn es nicht weitergeht!

Wenn Du merkst, dass es einmal nicht weitergeht, dann gib Euch beiden die Gelegenheit, noch einmal alles zu überdenken oder Ratgeber hinzuzuziehen. Es kann – aber es muss nicht – ein Coach oder Therapeut sein. Das aber kann durchaus sinnvoll sein und gut, denn so geht man in einem klärenden Gespräch besser aufeinander zu und hat neue Ideen.

Niemand wird immer Recht behalten und immer wird es auch nicht gehen, 100% Ruhe zu bewahren. Je mehr wir jedoch die Ruhe zulassen können, desto besser wird es werden. Lernen geht oftmals eben schrittweise und jede Veränderung braucht Zeit. Das ist vollkommen normal.

Was tun bei sexueller Belästigung und wie gehe ich vor? Wen kann ich einweihen und wie wehre ich mich richtig? Was muss ich beachten und was sollte ich besser nicht tun? Ein sensibles Thema …

Was tun bei sexueller Belästigung und wie gehe ich vor? Wen kann ich einweihen und wie wehre ich mich richtig? Was muss ich beachten und was sollte ich besser nicht tun? Ein sensibles Thema …

sexuelle belaestigung


Sexuelle Belästigung

Wann ist etwas eine sexuelle Belästigung? Wann geht es beispielsweise auch um Mobbing? Das ist wichtig und muss geklärt werden. Dabei geht es nicht immer um die juristische Klärung bzw. nicht nur. Wichtig ist es auch, dass man seine Seele gesunden lässt. Wir müssen lernen, wieder frei von Angst zu leben, unseren daraus vielleicht entstandenen Depressionen zu entkommen und brauchen die Chance, das Gespräch auf angemessene Art zu führen.

Oft gestellte Frage: „Wie beweise ich den Vorfall?“

Man muss nicht immer beweisen – aber glaubhaft machen. Das kann schwer sein. Ja und es kann auch retraumatisieren. Wichtig ist aber, dass massive Grenzüberschreitungen auch geahndet werden. Man muss nicht alles im Leben ertragen. Beweise sammeln und Dinge glaubhaft machen ist wichtig. Das vorher zu besprechen und sich klar zu werden ist wichtig – aber noch wichtiger ist es, sich so schnell wie möglich entziehen zu können.

Oft gestellte Frage: „Ist Alkohol strafmildernd?“

Geringfügig – aber wirklich unwesentlich. Das reicht nicht als Entschuldigung. Man darf nicht glauben, dass man durch Alkohol auf einmal alles darf – das ist ganz klar nicht der Fall.

Oft gestellte Frage: „Starren – ist das ein Thema?“

Der Blick ist bestenfalls Grenzfrage – vor allem der flüchtige. Dauerndes Stieren ist einfach nicht okay – egal in welcher Umgebung. Man hat hier das Recht, das Thema anzusprechen.

Oft gestellte Frage: Was hat sich rechtlich geändert?“

Durch die Vorfälle am Kölner Hauptbahnhof an Silvester kommen Dinge wie eine „Sexuell motivierte Berührung“ näher ins Blickfeld der Justiz. Das war vorher nicht so.

Eine Studie der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (FRA) aus März 2014 ist allerdings sehr deutlich. Nach Befragung von 42.000 Frauen in 28 EU-Mitgliedsstaaten im Alter zwischen 18 und 74 Jahren, haben 60 % der Frauen mindestens eine Form der sexuellen Belästigung erfahren. Auf nähere Nachfrage um was für Belästigungen es sich dabei gehandelt hatte, wurden neben unerwünschtem Berühren, Umarmen, Küssen, Streicheln oder Anfassen vor allem folgendes angegeben:

  • das Erzählen schmutziger / unangemessener Witze;
  • das Zeigen oder Verteilen sexuell eindeutiger Zeichnungen oder Bilder;
  • Briefe, Notizen, E-Mails, Telefonanrufe, Nachrichten oder anderes Material sexueller Natur;
  • Menschen nach ihren physischen Eigenschaften (abwertend / beleidigend) zu bewerten;
  • sexuelle Kommentare über Kleidung, Anatomie oder das Aussehen einer Person;
  • Pfeifen oder Nachrufe;
  • sexuell suggestive Geräusche oder Gesten wie Saug-Geräusche, Zwinkern oder Beckenbodenstöße;
  • direkte oder indirekte Drohungen oder Bestechungsgelder / Ausgleichsangebote für unerwünschte sexuelle Handlungen;
  • wiederholtes Fragen nach Dates oder Sex;
  • Beschimpfungen wie „Schlampe“, „Hure“, "Nutte" oder „Flittchen“;
  • offensives Anstarren (z.B. der Brüste einer Frau oder des Gesäßes eines Mannes);
  • unerwünschte Fragen über das eigene Sexualleben / Intimität.

Das Wort „unerwünscht“ ist hierbei wichtig. Erheblich ist, wenn „das Opfer in seinem Empfinden nicht unerheblich beeinträchtigt“ wird. Das, was wir empfinden, ist wesentlich und darauf muss man achten. Wir dürfen da eben so individuell sein, wie überall im Leben. Manchen mag das Eine oder Andere belustige, bei einem anderen Menschen geht es nicht – und diese unsere Grenzen dürfen wir haben und in diesem Fall auch zu erkennen geben. Wir sind Individuen und haben ein Recht auf eigene Gefühle je nach unserem Typus.

Alles für sich zu behalten macht krank!

Das ist ganz sicher. Man darf Dinge klären und man muss es auch. Wichtig ist aber, wie man vorgeht. Im Betrieb ist es vielleicht schwer und manchmal scheint es auch unmöglich / wird allgemein zu sehr geduldet. Wichtig ist, dass man eine Beratung aufsucht und loswird, was einen belastet. In einem solchen psychologischen Beratungsgespräch muss man dann nicht gleich ein juristisches Vorgehen planen, sondern kümmert sich vor allem um die eigene Entlastung und Auflösung der Situation. Auch ein Personal Coach kann durch eine Begleitung in besonderen Lebenssituationen als Helfer / Mediator auftreten und helfen, die Situation zu klären. Natürlich muss man gegen grobe Vorfälle auch anders vorgehen.

Auch das eigene Verhalten überdenken!

Wichtig ist aber auch, dass man schaut, was man unternehmen kann, um Dinge gleich frühzeitig zu klären. Manche Menschen verstehen sehr freizügige Kleidung auch als Signal und manche sind sich vielleicht auch nicht dessen bewusst, was sie an Signalen senden. Es geht nicht darum, dass damit gesagt sein soll, dass der kurze Rock eine Einladung sein darf oder das Verhalten anderer Menschen entschuldigt – sondern darum, dass man sich dennoch bewusst macht, dass man sich vielleicht auch mal damit befasst, sich an bestimmte Umgebungen anzupassen. In der Sauna nackt zu sei  ist angemessen, in der Bücherei nicht. Das ist natürlich klar plakativ und übertrieben – aber etwas angepasster an die Umgebung zu sein mag auch vernünftig sein.

Wie gehe ich vor?

Es ist zu empfehlen, sich einfach einmal diskret und anonym beraten zu lassen und dann weiterzuschauen. Man kann sich auch telefonisch beraten lassen. Dabei darf man sich öffnen, ohne dass man gezwungen werden kann, gerichtlich vorzugehen, wenn man es nicht möchte – aber sich vielleicht auch ermutigen lassen. Es ist in jedem Fall wichtig, das Leben nicht zu ertragen – darum geht es niemals im Leben. Wir dürfen frei und glücklich sein.

Was bedeuten diese Worte? Woran bin ich bei ihm/ihr? Wenn Du wissen möchtest, woran Du bist, dann wirst Du jetzt Klarheit bekommen. Die sieben deutlichsten Antworten klar erklärt.

Was bedeuten diese Worte? Woran bin ich bei ihm/ihr? Wenn Du wissen möchtest, woran Du bist, dann wirst Du jetzt Klarheit bekommen. Die sieben deutlichsten Antworten klar erklärt.

Diese 8 Antworten sagen Dir genau wie es um die Beziehung steht!


Oft ist man unsicher in einer Beziehung

Ob am Anfang oder später, wir wissen oft nicht genau, wie es um die Beziehung steht. Wir sind unsicher, weil wir nicht genau wissen, was dieser Satz bedeutet, den wir gerade hören. Männer und Frauen kommunizieren unterschiedlich, aber es kommt mehr hinzu als nur das.

  • Jeder von uns hat sein eigenes Leben sowie seine eigenen Erfahrungen gesammelt. Somit sind auch andere Sätze prägend. Dies führt oft zu Missverständnissen.
  • Wenn wir gestresst sind, dann wird uns oft die eigene Reaktion nicht bewusst und wir verhalten uns schnell beleidigender oder genervter als sonst.
  • Wir sind so nervös oder aufgeregt aufgrund unserer Unsicherheit, dass wir Worte und Gesten unseres Partners nicht erkennen können.
  • Frauen und Männer haben ihre besonderen Geheimnisse.

Diese 8 Antworten sagen Dir genau, wie es um die Beziehung steht!

Es gibt einige klare Worte, die wir in jedem Fall verstehen sollten und deren Bedeutung uns schnell klar wird:

  1. Ich möchte nichts kaputtmachen (,aber …)

Meist fällt dieser Satz an einer Stelle, an der es sehr kritisch wird. Wenn wir schon daran denken, dass wir keine konkreten Pläne mehr haben, aber es noch versuchen wollen, drücken wir uns so aus. Es scheint klar, dass die Luft raus ist und es keine großen Pläne mehr gibt, aber man beendet es vielleicht einfach ein wenig leiser. Jetzt wird es Zeit, klar anzuerkennen, dass etwas nicht in Ordnung ist und zu sagen, dass man vielleicht lieber mal etwas ganz neu beginnt und schaut, ob das noch miteinander möglich ist.

  1. Wir sind Kumpels

Klares Aus. „Kumpels“ geht gar nicht. An dieser Stelle wird es Zeit, dass Du die Türe schließt und es knallen lässt, denn eine genau solche Ansage hast Du bekommen. Wer Dich als „Kumpel“ bezeichnet, der hat alles, aber keinerlei Interesse an einer Beziehung mit Dir. Das kann man nicht mehr ändern.

  1. Wir sind nur Freunde

Das ist eine andere Aussage. Wenn diese so von Deinem Gegenüber kommt, ihr wirklich Freunde seid und Euch gut versteht, dann kann es sein, dass Ihr an einer Schwelle steht. Hier ist es wahrscheinlich, dass Ihr beide unsicher seid, ob eine Beziehung für Euch richtig ist. Entscheidet, wie Ihr damit umgehen möchtet. Stehe bitte zu Deinen Gefühlen und schaue, was Du möchtest. Es ist unglaublich schade, wenn man nicht zu seiner Liebe steht. Mehr als kuscheln ist hier nicht möglich.

  1. Ich bin noch nicht bereit für was Festes

Dies ist eine klare Ansage daran, dass nur eine Affäre möglich ist. Mehr als Freundschaft geht, aber nicht mehr als Freundschaft Plus. Wenn Du nicht bereit dazu bist, dann musst Du Dich zurückziehen, denn ansonsten wirst Du verlieren.

  1. Du bist mir sehr wichtig

Das ist eine klare Absage. Sicherlich – diese Ablehnung kommt inklusive Wertschätzung – das ist vollkommen klar. Die Aussage ist aber unmissverständlich – mehr als wichtig bist Du nicht. Es gibt nicht genug Energie für eine Beziehung.

  1. Hast Du heute schon etwas vor?

Diese Frage ist eine klare Ansage an eine Affäre. Man fragt sonst nicht, ob jemand heute schon verabredet ist. Es mag in Ausnahmefällen möglich sein, dass es eine Frau geben mag, die Dir diese Frage stellt, um damit deutliche Bestätigung zu erfahren, dass nichts und niemand wichtiger ist als sie – dann wären wir am Rande der Neurose oder des Narzissmus– und es würde auch keinen Sinn machen.

  1. Wir haben Spaß miteinander

Auch hier ist es eine klare Ansage an eine Affäre. Spaß haben ist wichtig in einer Beziehung, aber wer „nur“ Spaß hat oder diesen so betont, der bezieht sich auf den Spaß im Bett und auf nichts anderes. „Spaß haben“ ist hier ganz deutlich auf das intime Miteinander reduziert.

  1. Er / sie sagt nichts!

Sprachlosigkeit, wenn Du eine Antwort möchtest, ist die absolut klare Ansage. Ein „Ja“ sagen wir alle leichter als „Nein“, denn wir möchten nicht verletzen. Manchmal fehlt einem aber auch durchaus die Lust auf Diskussionen. Es gibt auch Menschen, die nicht bzw. selten nicht „Ich liebe Dich“ sagen können. Wer es auf einmal nicht mehr sagt, der sagt es bewusst nicht mehr. Wer sich nichts mehr zu sagen hat, der wird getrennte Wege gehen.

Psychologische Beratung bzw. eine Paartherapie können helfen und es ist okay, sich einen Beratungstermin geben zu lassen, um ein paar wichtige Fragen zu klären. Danach sieht man oft klarer und Entscheidungen werden leichter. Schnerz muss nicht dauerhaft bleiben - Liebeskummer und Eifersucht kann man loslassen lernen.

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„Er ist doch ein Narzisst, verlass ihn!“ Das hören viele Frauen und schaffen es nicht. Warum ist die Beziehung so attraktiv zu einem Narzissten und was steckt wirklich dahinter, dass wir ihn lieben?

„Er ist doch ein Narzisst, verlass ihn!“ Das hören viele Frauen und schaffen es nicht. Warum ist die Beziehung so attraktiv zu einem Narzissten und was steckt wirklich dahinter, dass wir ihn lieben?

Warum liebe ich einen Narzissten?


Warum liebe ich einen Narzissten?

Die Antwort ist erst einmal sehr einfach: Er liebt sich und genau das fehlt mir. Wir ziehen den selbstverliebten Narzissten in unser Leben und finden ihn toll. Das geht nicht nur Frauen so, sondern auch Männern, aber die Narzissten sind unter Männern häufiger anzutreffen und Frauen ziehen sie besonders gerne an, da sie ein falsches schlechtes Selbstbild besitzen, das genau davon angesprochen wird. Die „Liebe“ zu einem Narzissten ist der Ausdruck eines Schreis nach Liebe, der fehlenden Selbstliebe und einer großen Sehnsucht, diese Lücke aufzufüllen.

Was bedeutet also Liebe für mich?

Wenn Du sagst, Du liebst einen Narzissten, dann kann es sein, dass Du ihn gar nicht wirklich liebst, sondern nur Deine Sehnsucht Dir sagt, dass Du hier eine Lernerfahrung machen kannst. Der Narzisst ist ein Perfektionist der Selbstliebe, er steht in seiner Wahrnehmung immer im Sonnenlicht und das Leben ist scheinbar perfekt, egal wie es wirklich gerade ist. Alles ist bei einem Narzissten toll, vor allem aber er selbst. Das ist natürlich in seinen Augen keine Störung, sondern ganz normal.

Er wird keine Veränderung wollen!

Natürlich sieht er das nicht. Er hat ja auch kein Problem. Es ist wirklich vollkommen okay, dass wir uns super finden. Es schadet uns nicht, strengt uns nicht an – es ist stattdessen wirklich ein Genuss. Eine Paartherapie oder gemeinsame Gespräche über das, was Dich belastet, das möchte er nicht. Warum sollte er? In seinem Leben ist alles super, er lebt auf der Überholspur und Du stellst Dich doch einfach nur an. Das reicht sogar, Dich immer wieder zu beruhigen. Du glaubst daran, da Du ja sowieso nicht gut genug bist und Du es ihm und Dir selbst nie Recht machen kannst. Daher denkst Du immer wieder, dass Du an Dir arbeiten musst. Er macht ja alles richtig.

Warum fühlt es sich wie Liebe an?

Weil genau die Dich antreibt – die Liebe. Es ist die Liebe, die in Dir fehlt. Das Urvertrauen, das früh zerstört wurde. Die Nestwärme, die zu wenig war. Das Harmonische, das Dir nicht ausreichend zuteil geworden ist. Die Sehnsucht nach Liebe und ein Partner, der sich selbst lieben kann, das zieht Dich an wie Motten das Licht.  Du schaffst es nicht, ihn zu verlassen, weil Du immer die Sehnsucht hast, diese Liebe auch in Dir zu finden, wenn er es Dir zeigt.

Ich kann ihn nicht loslassen!

Natürlich nicht. Er reizt Dich endlos, denn er ist scheinbar Dein Seelenverwandter, die Verkörperung aller Träume. Das aber ist er nicht. Er ist die Überdosis dessen, was Dir fehlt und zeigt Dir auf, was an Dir ein Update braucht. Wenn uns Menschen mit einer solchen Gier nach Licht anziehen, dann fällt uns auf, was fehlt, wir ziehen uns noch immer mehr runter und leiden noch immer mehr. Im Loslassen liegt die Chance und nur dort. Das wird ohne Unterstützung nicht gehen und die brauchst nur Du. Egal ob Psychologische Beratung, Hypnose, Lebensbegleitung oder wie Du es nennen möchtest oder wozu Du bereit bist, er wird nicht mitkommen und auch keine Paartherapie wollen. Er sieht sich nicht als problematisch an und Du Dich vollkommen falsch. Daher gibst Du schnell auf und resignierst. Es lohnt sich, dass Du Dich auf den Weg machst, herausgehst aus Leid und Trauer, Lieblosigkeit und Ohnmacht. Der Weg heraus ist leicht, wenn er professionell begleitet wird, alleine aber oftmals unmöglich. Gib Dir eine Chance und suche Dir die Hilfe. Dann wirst Du lernen, was Liebe ist, dass sie in Dir ist und wie wunderbar Du bist. Du hast es verdient.

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Liebe ist doch wunderschön, oder? Viele Menschen sehen das ganz anders. Wie geht es Dir? Kannst Du wirklich lieben? Hast Du das Vertrauen verloren? Leidest Du unter der Liebe?

Liebe ist doch wunderschön, oder? Viele Menschen sehen das ganz anders. Wie geht es Dir? Kannst Du wirklich lieben? Hast Du das Vertrauen verloren? Leidest Du unter der Liebe?

Wenn Liebe nur noch schmerzt!


Wenn Liebe nur noch schmerzt!

Liebe wird irgendwann schmerzvoll, so scheint es zumindest. Es gibt sicherlich zahlreiche Gründe dafür, aber ein Auslöser für die Trennung ist schnell geklärt. Den vielleicht wichtigsten Grund decken wir gleich auf und ich kann persönlich bestätigen, dass es auch bei mir ein Grund für eine Blitzhochzeit und eine Blitzscheidung war. Eine lange Zeit war ich verletzt und konnte ein Jahr lang gar keinen Kontakt mehr zulassen. Ich war vollkommen teilnahmslos und hatte gar kein Interesse mehr am Leben. Dann ging es nach und nach in eine neue Beziehung, die mich aber auch nicht rettete. Erst als mir diese Partnerschaft nicht mehr ausreichte, kam ich wieder zu einem normaleren Leben zurück. Aber auch danach litt ich noch und suchte Ersatz. Alles machte mich traurig und ich bewertete jede negativ empfundene Reaktion als Abwertung meiner Person. Sollte positives Feedback kommen, war ich misstrauisch, denn das kann ja nicht sein. Die Liebe machte mich krank - oder eben das, was ich für Liebe gehalten habe.

Scheidungsquote 46,23%

Das desillusioniert uns wirklich, oder? Fast die Hälfte der Ehen wird geschieden und die Tendenz steigt noch immer mehr. Wir Menschen sind nicht mehr gewillt, glückliche und stabilie Beziehungen auszubauen und zu leben. Was aber hindert uns daran? An sich wollen wir ja eine stabile Beziehung und das brauchen wir auch für unsere Seele. Es muss doch Ursachen dafür geben. Ja, vor allem eine Ursache ist entscheidend. Die wird nun unser Thema.

Gegensätze ziehen sich an, oder?

So ist es. Wir haben am Anfang immer besonderes Interesse an Menschen, die uns eine andere Welt zu zeigen scheinen. Daher ist oftmals ein Paar sehr gegensätzlich. Einer von beiden ist eher zurückhaltend, der andere eher draufgängerisch. Einer ist meist deutlich lebenserfahrener oder weiter in manchen Dingen. So entsteht ein Paar, das sich gegenseitig anzieht. Klassisch ist hier das Bild des weltoffenen und erfahrenen Mannes und der gerade aufblühenden weiblichen jungen Schönheit. Beide ziehen sich gegenseitig sehr an, was an ihren Unterschieden liegt. Genau so kann der junge Mann von einer Frau 50 Plus angezogen sein, die gerade aus einer langen Beziehung kommt, in der sie auf das Hausfrauendasein reduziert war. Nun erkennt sie das Besondere an sich und entwickelt eine neue Schönheit, Ausstrahlung und Anziehung, die auch einen jungen Mann faszinieren kann.

Auf Dauer werden die Gegensätze zum Problem!

Es ist so, dass diese Gegensätze wunderbar sind und anziehend, aber auf Dauer einfach problematisch werden. Die fast kindliche Unschuld, die den erfahrenen Partner einmal verführt hat, kann schnell den Reiz verlieren, wenn der Alltag da ist. Unordnung ins Leben bringen ist wunderbar, aber in der gemeinsamen Wohnung kann es schlimme Folgen haben. Wenn der Reiz des Besonderen zum Leid des Alltags wird, dann kann die Liebe schnell erkalten und dann kann es hässlich und schmerzvoll werden.

Das Problem beginnt zu verletzen!

Nach und nach wird daraus eine oftmals schlimme Partnerschaft. In meinem Fall wurde aus dieser so wunderbar süßen Begegnung eine Trennung, die eiskalt wurde. Wir haben in 27 Tagen geheiratet (brauchten nicht wirklich vier Wochen nach der ersten Tasse Kaffee) und waren nach knapp einem Jahr schon getrennt, nach 2,5 Jahren schon geschieden. Dabei waren wir doch die Verliebten (31 und 35 Jahre alt), die ein Vorzeigepaar waren. Das Problem waren die Gegensätze, die sich nicht vereinen ließen. Aus der Anziehung wurde schnell eine Abstoßung und diese war ebenso schnell wie extrem. Bei manchen Paaren führt das zu einer schnellen Trennung oder dazu, dass man es länger durchhält und Schmerz wie Leid stetig ansteigen. Der Gegensatz wird im Alltag schnell zur Belastung und die fehlenden Gemeinsamkeiten zeigen, dass Freizeit immer schlechter gemeinsam geht. Man zieht sich in zu viele Inseln zurück und vereinsamt in der Enge, die bedrückend wird. Daraus wird ein immer größerer Schmerz, weil wir uns unverstanden, abgelehnt, falsch und ungeliebt fühlen.

Was dann wichtig ist!

Es wird Zeit, sich dann klar zu werden, was man möchte und was möglich ist. Manchmal können die Gegensätze wirklich schön und bereichernd sein. Oftmals aber haben wir uns an ein Leben gewöhnt, dass der Seele nichts bieten kann. Hier müssen wir uns selbst fragen, was wichtig ist und was wir wollen. Für uns – meine Ex-Frau und mich – war die Trennung / Scheidung vollkommen richtig. Wir haben uns sehr überstürzt ineinander verliebt, was wirklich wunderschön war. Als die Realität kam, waren wir schon verheiratet. Wir begannen damit, uns gegenseitig zu verletzen, obwohl wir beide Menschen sind, die andere Menschen gerne umsorgen, wenn es ihnen nicht gut geht. Wir waren wirklich hässlich zueinander. Da war die Trennung vollkommen richtig. Jeder Mensch sollte sich bewusst werden, dass man Leid und Schmerz nicht bewahren muss. Wir brauchen uns nicht in ein Schicksal zu ergeben. Unser Partner leidet in der Regel ebenso wie wir, aber meist sprechen es beide lange nicht an. Alleine führt das oft zu nichts. Wir haben damals keine Paartherapie begonnen, was ich heute wichtig finde und empfehlen kann. Jeder zieht daraus Vorteile für sich und es wird in jedem Fall besser. Die Trennung oder die Neuverbindung läuft effektiver und reibungsloser. Egal wohin es geht, es wird leichter. Was die Richtung ist, das wird schnell klar. Vielen Paaren hat es schon geholfen, aber allen Paaren wohl etwas gebracht, wenn beide sich darauf einlassen.

Persönlicher Nachsatz

Heute sind wir – nach einem zweiten Beziehungsanlauf – gute Freunde. Auch heute ist klar, wir sind zu gegensätzlich. Es gibt Dinge, die uns verbinden, aber nur auf Distanz. Sich alle paar Wochen einmal zu sehen, aus denen auch schon einmal Monate werden, das ist gut. Es hat lange gebraucht, aber es geht gut und es hat immer noch eine bestimmte Vertrautheit, die auf Distanz für uns beide gesund ist. Hass und Leid gehören nicht zu einer Trennung, sondern Gespräche und Klärung. Wir haben die Chance damals verpasst und wünschen beide anderen Menschen, dass sie es besser klären als wir. Das kann ich sicher auch in ihrem Namen sagen, denn wir waren wohl nie wirklich ernsthaft böse aufeinander, nur beide mit unseren Verletzungen beschäftigt. Macht Euch auf den Weg, die eigenen Gefühle und die des Partners zu klären, zu verstehen und in Frieden aufzulösen. Ich freue mich auf Kontaktaufnahmen und Fragen - gerne natürlich auch hier auf der Seite.

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Was wirkt auf Männer und Frauen wirklich anziehend? Was müssen Mann und Frau verändern? Was ist sexy und wie kriegen wir jeden rum?

Was wirkt auf Männer und Frauen wirklich anziehend? Was müssen Mann und Frau verändern? Was ist sexy und wie kriegen wir jeden rum?

Was ist unwiderstehlich?


Was ist unwiderstehlich?

Diese Frage stellen sich Mann und Frau. Wir machen uns verrückt, weil wir immer glauben, dass wir nicht gut genug sind. Woher kommt es und warum gehen wir so vor? Das ist grundsätzlich ganz leicht zu verstehen.

Schauen wir es uns Schritt für Schritt an:

Falsche Prägungen in der Kindheit

Als Kind erfahren wir oft, dass wir nicht richtig sind und nie erwachsen werden dürfen. „Wann bin ich denn alt genug für …?“ wird nie klar beantwortet. Wir dürfen niemals selbst über die rote Ampel gehen, egal in welchem Alter. Unsere Eltern leben uns aber vor, dass sie es tun und trennen dann die ehrliche Verbindung zu uns. Wir spüren die fehlende Echtheit, weil die gesagten Worte nicht mit den gelebten Werten übereinstimmen. Unsere Mutter meint immer, sie müsse sich um uns sorgen. Besser wäre es doch, wenn sie sich um sich selbst sorgt und uns zeigt, wie man das macht. Daraus können wir Selbstliebe am besten lernen. Wenn die Eltern sich streiten oder trennen, sehen wir uns als Kind oftmals verantwortlich, weil wir das Miteinander anderer Menschen bis ca. 7/8 Jahre nicht verstehen können und deswegen alles auf uns beziehen. Wir sind schuld – egal was. Dabei haben wir im Alter von 14-18 Monaten schon gelernt, empathisch zu sein. Das nutzt nichts, weil man uns einen falschen Umgang lehrt. Es ist wie, den Teller leer essen zu müssen, den man uns ungefragt füllt und uns zwingt, alles aufzuessen. Wir müssen ruhig, angepasst und brav sein, aber niemals wir selbst.

Erlebnisse in der Pubertät

Der Körper verändert sich und die Hormone spielen verrückt. Sexualität erwacht ganz neu und verunsichert uns. Es macht uns wahnsinnig. Die erste Liebe, verlassen werden, nicht so zu sein wie andere … alles ganz wichtige und verstörende Dinge. Hier gibt es ganz viele Chancen, sich nicht gut genug zu fühlen. Die Liebe überfordert uns als Teenager sehr und sie bildet den zentralen Punkt des jungen Lebens, das erwachsener wird. Zudem müssen wir hier anfangen, immer mehr Idealen zu entsprechen, die man uns multimedial vorgaukelt. Photoshop Bilder werden als Realität dargestellt und zwingen uns einem Ideal zu entsprechen, das niemals existiert hat. Das zerreißt uns innerlich und schneidet uns von der Wirklichkeit ab. Persönlichkeitsstörungen, Essstörungen, Selbstzweifel, Depressionen und Angst bekommen immer mehr Nährboden. Wir wissen nicht mehr, wer wir sind. Zu unserer kindlichen Unsicherheit kommt nun eine weitere Variante wegen der jugendlichen Unsicherheit und dem fehlenden wirklichen Ideal.

Im Erwachsenenalter geht es weiter

Wir jagen idealen nach, die es nicht gibt. Wir leben kaputte Beziehungsmuster und wir meinen immer, wir müssen alles sein, nur nicht wir selbst. Wir wissen gar nicht wirklich, wem wir entsprechen müssen, denn es ändert sich immer mehr, was gerade angesagt ist. Kein Wunder, dass wir die wirklichen Lebensziele vergessen und uns auf die Nebensachen konzentrieren. Wir meinen, wir müssen dem Abnehm-Wahn verfallen. Nicht, weil wir gesund sein wollen, sondern weil wir glauben, sexy sein zu müssen. Es geht nicht darum, dass wir uns gut fühlen wollen, sondern wir wollen mehr Akzeptanz, mehr Liebe von außen. Es liegt daran, dass wir als Kind nicht ausreichend geliebt und akzeptiert wurden. Wir haben noch offene Sehnsüchte und haben die Liebe in uns und für uns aberzogen bekommen. So streben wir nach dem, was wir nicht in uns haben: Selbstliebe. Aber wir suchen sie von anderen Menschen, denen wir sie aufzwingen wollen. Das geht nicht und macht uns zu wechselseitigen Sklaven in abhängigen Beziehungen.

Wie müssen wir sein? Das war die Frage zu Beginn!

Wir müssen nichts. Das ist die wichtigste Lektion. Gar nichts. Es sind so viele Menschen auf ihre Art besonders. Manchen Menschen steht es, sehr schlank zu sein oder etwas fülliger. Es steht ihnen gut und sie fühlen sich wohl. Andere Menschen denken nun – ohne jeden Grund – man müsse empfehlen, mehr zu essen oder weniger, ab- oder zuzunehmen. Es gibt keinen Anlass zur Sorge außer dem fehlenden Idealrahmen. Dabei ist der nicht entscheidend. Du hast eine Persönlichkeit. Die gilt es zu erkennen und herauszuarbeiten.

Prominente Beispiele:

Ruth Moschner und Christine Neubauer sind keine Magermodels, sondern attraktive Frauen mit weiblicher Figur. Als Christine Neubauer an Gewicht abgenommen hat, ging nach der Meinung vieler Menschen ihre Ausstrahlung verloren. Gerard Depardieu hat beispielsweise weder das perfekte Gesicht noch eine schlanke Figur, zudem wirkt er auch bei weitem nicht immer kultiviert. Er hat jedoch eine klare Ausstrahlung und Persönlichkeit.

Was können wir tun und was ist nun wichtig?

Auch wir haben das, wenn wir es in uns finden und es wachsen lassen. Dazu gehört Aufmerksamkeit, Achtsamkeit und mehr Liebe für uns selbst, unsere Einzigartigkeit. Wir sind besonders und haben es verdient, uns wohlzufühlen.

Natürlich dürfen wir an Gewicht abnehmen, Nichtraucher werden und sollten weniger Alkohol trinken / besser und vitaler leben, aber nur, damit wir uns besser fühlen und besser leben.

Sicherlich dürfen wir Dinge im Leben verändern. Wir dürfen alles verändern, was wir wollen. Es geht aber nicht darum, dass es anderen Menschen gefallen muss. Es muss zu uns passen. Wir dürfen auch an anderen Dingen arbeiten.

Wir dürfen uns auch Hilfe holen in der Beratung, dem Coaching und auch die Hypnose öffnet uns wunderbare Wege der Erkenntnis. Es gibt sicherlich auch viele Buchtipps zu Selbstliebe, Liebe und Partnerschaft.

Aber braucht es wirklich diese Dinge:

  • Krankmachende Diäten statt einer guten Ernährungsumstellung.
  • Destruktive Beziehungen statt einer entspannten eigenen Persönlichkeit und innerer Ruhe.
  • Kosmetische Operationen anstelle von bewusstem Leben und Akzeptanz der eigenen Besonderheit und des individuellen Reizes.
  • Versuch der Reduktion von Depression und Angst statt Freiheit, Frieden und Ruhe.

Nein, es braucht diese Dinge nicht und viele andere Bemühungen auch nicht. Wir müssen nicht allem und jedem hinterher jagen und jedes Idealbild erfüllen. Wozu sollten wir das? Es gibt keinen Grund. Warum sollte jeder Mensch für jeden anderen Menschen sexy und attraktiv sein? Weil wir glauben, dass wir nicht gut genug sind. Das haben wir gelernt. So lassen wir uns von jedem Trend, jedem Makel und sogar von dem beeinflussen, was wir glauben, das andere Menschen denken könnten. Wir kennen es alle, dass wir oftmals glauben, andere Menschen denken schlecht über uns. Das wissen wir nicht, aber wir glauben daran und steigern uns immer mehr hinein, niemals gut genug zu sein. Wir strengen uns immer mehr an und schaffen so die Ursache von immer mehr Stress, Angst, Unzufriedenheit, Sucht. Viele Menschen enden so im Unglück mit ihrem gesamten Leben, denn nichts von dem, was sie leben, ist ihr eigenes Leben.

Sei einfach Du selbst!

Das ist es. Um mehr geht es nicht. Dabei ist genau das sehr schwer für uns. Wir brauchen wieder den Mut zu schauen, wer wir wirklich sind. Dazu sind einige Schritte sehr gut und wirksam, damit wir den Anfang finden. Jeder kann schauen, was davon hilfreich ist. Der kleine Anfang ist absolut sinnvoll für den Beginn und keinerlei Unsinn. Wir sind so sehr geprägt, dass wir in unseren eingefahrenen Bahnen für ewig bleiben, wenn wir nicht bewusst dagegen angehen. Das sollte wie im Fitnessstudio sein: Langsam anfangen und dann nach und nach steigern und verbessern.

So könnte es aussehen am Anfang:

  • Benutze andere Shampoos und Duschgele, erkenne Deinen Geschmack und neue Varianten.
  • Probiere etwas anderes als Essen, ein anderes Gericht, anderes Restaurant, andere Länderküche.
  • Gehe in ein Kaufhaus und kleide Dich neu ein – nur zur Probe. Schuhe, Unterwäsche, Kleid, Anzug – so ungewohnt wie möglich oder nur eine kleine Variation.
  • Probiere ein neues Parfüm, Waschmittel, fahre ein anderes Auto probe oder geh durch einen Elektromarkt und lasse Dich berieseln.
  • Ändere das TV Programm oder Deine Freizeit.
  • Besuche lange nicht gesehene Menschen.

Was darfst Du noch ändern?

Frage Dich, wenn Du auf dem Weg bist, was Dir wichtig ist oder es zu werden beginnt. Du kennst Opportunitätskosten? Es sind die Kosten, die zwangläufig entstehen, wenn man sich für etwas entscheidet. Immer bleibt mindestens eine Alternative auf der Strecke. Wer mit dem Zug fährt, nutzt das Auto nicht. Wer den einen Job nimmt, kann den anderen nicht annehmen. Wer Vegan lebt, der wird kein Fleisch essen. Du entscheidest Dich im kleinen Rahmen und im immer größeren.

Wozu soll das gut sein?

Es geht darum, zu Dir zu finden. Lege Prägungen ab, die nicht (mehr) zu Dir passen. Ändere, was Dir wichtig ist. Schäle Dich aus dem Menschen heraus, der Du Dich zu sein bemüht hast. Gehe Deinen Weg. Deine Attraktivität wird steigen, Deine Ausstrahlung und Deine Anziehung auf andere Menschen. Es geht darum, Deine Persönlichkeit zu entwickeln und nicht darum, allen Menschen zu gefallen. Niemals wirst Du allen Menschen gefallen, aber so den richtigen und passenden Menschen. Ihr werdet Euch verbunden fühlen, vertraut, authentisch und wunderbar im Miteinander. Sexy sein? Warum? Du lebst es und Du bist es – wenn Du einfach Du selbst bist. Vor allem bist Du sexy und attraktiv für die Menschen, mit denen Du Dich auch verbunden und zu denen Du Dich zugehörig fühlst. Das ist viel besser als der Liebling der Gesellschaft zu sein und immer zu glauben, es sein zu müssen.

Viel Freude beim Erkennen des eigenen Lebens. Liebe nur Dich.


Passend zum Thema einige sehr bekannte Zitate und Sprüche:

Chauvi Sprüche

  1. "Es gibt drei Arten von Frauen: die Schönen, die Intelligenten und die Mehrheit."

Rainer Werner Fassbinder, deutscher Regisseur (1945-1982)

  1. "Eine Frau ist etwas für eine Nacht. Und wenn sie schön war, noch für die nächste."

Gottfried Benn, deutscher Lyriker (1886–1956)

  1. "Das niedrig gewachsene, schmalschultrige, breithüftige und kurzbeinige Geschlecht das Schöne zu nennen, dies konnte nur der vom Geschlechtstrieb umnebelte männliche Intellekt fertigbringen."

Arthur Schopenhauer, deutscher Philosoph (1788–1860)

  1. "Schwachheit, dein Name ist Weib!"

William Shakespeare in "Hamlet", englischer Dramatiker (1564–1616)

  1. "Vorsicht vor einem Weibe, welches logisches Denken offenbart! Denn Logik und das Weib sind so heterogen, das es Unnatur ist, wenn sie zusammen auftreten."

Johannes Cotta, deutscher Verleger (1764-1832)

  1. "Die größte Ehre, die das Weib hat, ist allzumal, dass die Männer durch sie geboren werden."

Martin Luther, Begründer der Reformation (1483-1546)

  1. "Der gute Ruf einer Frau beruht auf dem Schweigen mehrerer Männer."

Maurice Chevalier, französischer Schauspieler (1888-1972)

  1. "Wenn Frauen nicht mehr wissen, was sie tun sollen, ziehen sie sich aus, und das ist wahrscheinlich das Beste, was Frauen tun können."

Samuel Beckett, irischer Schriftsteller (1906-1989)

  1. "Der wesentliche Wert der Frau liegt in ihrer Gebärfähigkeit und in ihrem hauswirtschaftlichen Nutzen."

Thomas von Aquin, Kirchenlehrer (1225-1275)

  1. "Was die gelehrten Frauen betrifft: So brauchen sie ihre Bücher etwa so wie ihre Uhr, nämlich sie zu tragen, damit gesehen werde, damit sie eine haben, ob sie zwar gemeiniglich still steht oder nicht nach der Sonne gestellt ist."

Immanuel Kant, deutscher Philosoph (1724-1804)

  1. "Stehen Frauen an der Spitze der Regierung, so ist der Staat in Gefahr, denn sie handeln nicht nach den Anforderungen der Allgemeinheit, sondern nach zufälliger Neigung und Meinung."

Georg Friedrich Wilhelm Hegel, deutscher Philosoph (1770-1831)

  1. "Feminismus existiert nur, um hässliche Frauen in die Gesellschaft zu integrieren."

Charles Bukowski, US-amerikanischer Schriftsteller (1920-1994)

  1. "Frauen sind wie Zigaretten: Zuletzt sammelt sich das ganze Gift im Mundstück."

George Bernard Shaw, irisch-britischer Dramatiker (1856–1950)

  1. "Die große Frage, die ich trotz meines dreißigjährigen Studiums der weiblichen Seele nicht zu beantworten vermag, lautet: 'Was will eine Frau eigentlich?'"

Sigmund Freud, Begründer der Psychoanalyse (1856-1939)

  1. "Frauen: Austauschbare Werkzeuge zu einem stets gleichen Vergnügen."

Marcel Proust, französischer Schriftsteller (1871-1922)

  1. "Was schert mich Weib, was schert mich Kind? [...] Lass sie doch betteln gehen, wenn sie hungrig sind."

Heinrich Heine in "Die Grenadiere", deutscher Dichter (1797–1856)

  1. "Mit den Mädchen muss man schlafen, wozu sind sie sonst da!"

Kurt Tucholsky, deutscher Schriftsteller (1890-1935)

  1. "Denke immer daran, dass du als Ehemann dein Leben lang ein Sklave bist."

Menander, griechischer Komödiendichter (342-290 v. Chr)

  1. "Frauen sind für mich wie Elefanten. Ich sehe sie gern an, aber ich würde keinen haben wollen."

W.C. Fields, US-amerikanischer Unterhaltungskünstler (1880-1946)

  1. "Du gehst zu Frauen? Vergiss die Peitsche nicht!"

Friedrich Nietzsche in "Also sprach Zarathustra", deutscher Philosoph (1844-1900)

  1. "Die Ehe ist heutzutage die einzige wirkliche Form der Leibeigenschaft, die gesetzlich sanktioniert ist."

John Stuart Mill, englischer Philosoph (1806–1873)

  1. "Wenn eine Frau sich die Lippen nachzieht, so ist das, wie wenn ein Soldat sein Maschinengewehr putzt."

Bob Hope, US-amerikanischer Komiker (1903-2003)

  1. "Die Frau ist ein menschliches Wesen, das sich anzieht, schwatzt und sich auszieht."

Voltaire, französischer Autor und Aufklärer (1694-1778)

  1. "Fürchte den Bock von vorn, das Pferd von hinten und das Weib von allen Seiten."

Anton Tschechow, russischer Schriftsteller (1860-1904)

  1. "Das Verhältnis von Mann und Weib ist kein anderes als das von Subjekt und Objekt. Der Mann ist das Etwas, das Weib ist das Nichts."

Otto Weininger, Schüler Schopenhauers (1880–1903)

  1. "Die Beziehung zwischen Mann und Frau ist von Natur aus derartig, dass der Mann über der Frau steht, dass der Mann herrscht und die Frau beherrscht wird."

Aristoteles, griechischer Philosoph (384-322 v. Chr.)

  1. "Man soll nur schöne Frauen heiraten. Sonst hat man keine Aussicht, sie wieder loszuwerden."

Danny Kaye, amerikanischer Komiker (1913–1987)

  1. "Die Frau ist der annehmbarste Naturfehler."

John Milton, englischer Dichter und Denker (1608-1674)

  1. "Bei den Frauen gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder sind sie Engel - oder sie leben noch."

Charles Baudelaire, französischer Dichter (1821 - 1867)

  1. "Wer eine gute, verständige und schöne Frau sucht, sucht nicht eine, sondern drei."

Oscar Wilde, irischer Schriftsteller (1854-1900)

Es gibt auch ausreichend Anti-Chauvi-Sprüche

  1. "Als Gott den Mann schuf, hat Sie nur geübt."

Buch von Friederike Costa

  1. "Es gibt zwei Grundwahrheiten auf dieser Welt: 1. Männer sind klüger als Frauen - 2. Die Erde ist eine Scheibe"

Sabine Wertz

  1. "Irren ist männlich."

Deutsche Filmkomödie

  1. "Männer sind wie Autoreifen: Ziemlich aufgeblasen, ohne Profil und stets bereit, einen zu überfahren."

Unbekannt

  1. "Wenn man es recht bedenkt, ist ein Mann lediglich das Ergebnis eines verkrüppelten Chromosoms."

Hera Lind

  1. "Männer sind wie silberne Armreifen: Die leicht Behämmerten passen sich am besten an."

Unbekannt

  1. "Das Weib ist Sonntag, der Mann Alltag."

Peter Hille

  1. "Endlich hat man etwas entdeckt, das die Arbeit von fünf Männern erledigen kann: eine Frau."

Unbekannt

  1. "Es hat keinen Zweck, sich mit Männern zu streiten. Sie haben ja doch immer unrecht."

Zsa Zsa Gabor

  1. "Männer sind Kinder, die einfach in Ruhe spielen wollen. Gäbe es Aufsitzstaubsauger, würden sie sogar im Haushalt helfen."

Inge Meysel

  1. "Die klügsten Männer sind jene, die ihrer Frau einreden können, dass Gartenarbeit schön macht."

Karel Capek

  1. "Wenn ein Mann einer Frau die Autotür aufhält, ist entweder das Auto neu oder die Frau."

Henry Ford

  1. "Es gibt Männer, welche die Beredsamkeit weiblicher Zungen übertreffen, aber kein Mann besitzt die Beredsamkeit weiblicher Augen."

Demokrit

  1. "Am liebsten erinnern sich die Frauen an die Männer, mit denen sie lachen konnten."

Anton Tschechow

  1. "Es gibt niemanden, der sich einer Frau gegenüber arroganter, aggressiver oder verächtlicher verhält, als ein Mann, der um seine Männlichkeit bangt-"

George Eliot

  1. "Mit einem Mann ist es wie mit einem Hund: Man muss ihn so lange streicheln, bis Maulkorb und Leine fertig sind."

Eleonora Duse

  1. "Eine Frau muss doppelt so gut sein wie ein Mann, um halb so schnell voranzukommen. - Zum Glück ist das nicht allzu schwierig."

Unbekannt

  1. "Männer haben nur eine Angst: die Angst, kein Mann zu sein."

Unbekannt

  1. "Die Männer von heute sind auch nicht mehr das, was sie noch nie gewesen sind."

Unbekannt

  1. "Männer sind wie Zwiebeln: entfernt man die Schalen, bleibt nichts übrig und es ist zum Heulen."

Unbekannt

  1. "Eine Frau ohne Mann ist wie ein Fisch ohne Fahrrad."

Spruch aus der Zeit der aufkommenden Frauenbewegung, Quelle / Verfasser unbekannt

22."Männer sind unbestechlich. Die meisten nehmen nicht einmal Vernunft an."

Unbekannt

  1. "Bigamie heißt, einen Mann zu viel zu haben. Monogamie auch."

Rowan Atkinson

  1. "Männer sind wie Waschmaschinen: Erst drehen sie durch, dann spülen sie nach."

Unbekannt

  1. "Dass Frauen immer das letzte Wort haben, liegt einfach daran, daß den Männern nichts mehr einfällt."

Hanne Wieder

  1. "Männer sind wie Tee - man muss sie ziehen lassen."

Aus Frankreich

  1. "Männer sind wie Schnee: Kaum sind sie aufgetaut, schmelzen sie und sind zu nichts mehr zu gebrauchen."

Kalenderspruch

  1. "Wenn es ein drittes Geschlecht gäbe, würden die Frauen Männer keines Blickes mehr würdigen."

Unbekannt

  1. "Als Gott das Patriarchat schuf, war Sie sternhagelvoll."

Unbekannt

  1. "Männer sind wie Neutronen - viel Masse und keine Ladung."

Unbekannt

Quellen der Zitate und Sprüche nach besten Wissen ohne Gewähr

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Verlassen zu werden ist schmerzhaft und verletzt uns sehr. Wir sind gekränkt. Was tun wir, um Beziehungen zu fördern und wie kann SIE verhindern, dass ER sie verlassen wird? So geht es!

Verlassen zu werden ist schmerzhaft und verletzt uns sehr. Wir sind gekränkt. Was tun wir, um Beziehungen zu fördern und wie kann SIE verhindern, dass ER sie verlassen wird? So geht es!

6 Gründe: Darum verlassen Männer Frauen, die sie lieben!


Trennungen sind verletzend!

Partnerschaft und Paartherapie sind ein spannendes und weites Thema. Wir sind verletzt, wenn wir verlassen werden. Männer und Frauen fühlen sich unsicher in einer Partnerschaft. Männer können oftmals schlechter darüber sprechen, aber auch Frauen sind unsicher und nicht immer in der Lage, das anzusprechen, was sie beschäftigt. Beziehungen sind eben nie wirklich einfach. Wir sind – wenn wir verlassen werden – verletzt in unserem Ego, unsere Emotionen fahren Achterbahn, wir sind niedergeschlagen, nichts geht mehr und wir fühlen uns wertlos.

Frauen begehen große Fehler in Beziehungen

Ist er mir treu? Woran erkenne ich einen Seitensprung? Warum könnte er mir untreu sein? Will er mich verlassen? Liebt er mich wirklich? Viele Frauen wissen einige Dinge nicht, die ihnen helfen würden, eine gute Beziehung aufrecht zu erhalten. Natürlich trifft es nicht nur auf Frauen zu, aber damit wollen wir uns an dieser Stelle auseinandersetzen. Die nachfolgenden Gründe, wegen derer Männer eine Frau verlassen oder – was sie eher machen – eine Trennung provozieren, sind leicht zu vermeiden. Wir werden darüber reden, welche Trennungsgründe und Trennungsanzeichen es gibt und wie einfach es sein kann, diese sechs großen Fehler zu vermeiden.

Auch interessant: Darum verlassen Frauen Männer, die sie lieben!

6 Gründe: Darum verlassen Männer Frauen, die sie lieben!

  1. Du vergleichst ihn mit anderen Männern!

"Männer heiraten Frauen mit der Hoffnung, dass sie sich nie ändern werden. Frauen heiraten Männer mit der Hoffnung, dass sie sich ändern werden. Unveränderlich sind sie beide enttäuscht. "
Albert Einstein

Wenn Du ihn zu sehr vergleichst, dann wirst Du immer wieder merken, dass Du ihn nicht formen kannst und er das nicht mitmachen wird. Er kann sich nicht so gut anziehen wie Du und er ist auch nicht so herzlich und kommunikativ, das mag sein, aber er kann doch sehr viel mehr. Gib ihm Raum, er selbst zu sein und dann kannst Du kleine Updates einbauen. Wenn er jedoch bemerkt, dass Du zu sehr darauf achtest, was DER und DER alles für ihre Frau oder Familie leisten, dann wirst Du ihn beleidigen und er fühlt sich ungeliebt. Gib ihm eine Chance, sich zu entwickeln und bedenke bitte, dass er nicht Deinem Wunschbild entsprechen muss.

Tipp: Du musst das auch nicht. Er wollte Dich so, wie Du bist. Daher darfst Du auch Dich selbst deutlich weniger kritisieren. Er möchte keine Perfektion und – falls doch – er glaubt jetzt schon, dass Du perfekt bist.

  1. Du kritisierst ihn zu oft und willst ihn verändern!

Wenn Du jetzt aus der ersten Falle nicht entkommen bist, dann geht es weiter. Die Kritik wächst und wird zum Streit. Er muss erfolgreicher, besser angezogen und auch im Bett eine Granate sein. Das kann er werden, aber dazu braucht er Zeit. Er kann lernen, wie jeder Mensch, aber nicht mit Druck und Stress. Wir alle können unter Druck nicht gut lernen, wenngleich Herausforderungen okay sind. Spielerisches Herangehen ist sehr gut und fördert unser Zusammenleben. Du kannst ihm ja sagen, was Du Dir wünschst und dann auch ihn öfter mal um Rat fragen. Er will sich mitteilen, aber das Gefühl haben, der Fachmann zu sein. Gib ihm das Gefühl, dass er etwas kann und nicht das, dass er niemals gut genug ist. Das hat niemand verdient – Du auch nicht.

  1. Du nervst ihn zu oft!

Wenn Männer auch gerne spielerisch sind und sich manchmal wie Kinder verhalten können, so sind sie keine Kinder. Sie möchten einfach nicht immer die gleichen Vorhaltungen bekommen. Du bist nicht seine Mutter und Du hast ihn nicht zu erziehen. Wenn Du an ihm etwas verbessern möchtest, so ist das Dein Problem. Er muss nicht so sein, wie Du ihn willst, sondern Du musst ihn so wollen, wie er ist. Man kann Dinge verändern, aber Du hast nicht das Recht, ihn jetzt neu zu erziehen. Gib ihm eine Chance und erkenne in ihm das, was ihn ausmacht. Er muss nicht genau so sein, wie Du ihn haben willst.

Frage: Weißt Du, dass Männer Frauen ungeschminkt und natürlich wirklich sexy finden? Du schminkst Dich wahrscheinlich eher, weil Du es als Vorgabe mitbekommen hast und von Umwelt und Werbung dazu gebracht wirst. Er mag das, aber es ist ihm weniger wichtig, als Du glaubst.

  1. Dein Erfolg bedroht ihn!

Erfolgreiche Frauen sind etwas Schönes und es ist okay, wenn Du Erfolg hast. Du darfst eines aber nie vergessen: Wenn Du eine tolle Beziehung haben möchtest, dann zeige ihm nicht permanent, wie toll Du bist. Zeige ihm, wie super er ist und was er kann. Dann kann er sich darauf konzentrieren, Dich anzuerkennen. Bist Du beruflich erfolgreicher und er der tolle Handwerker, dann frage ihn nach Dingen, die Du nicht kannst und zeige ihm, dass Du es toll findest. So kann er Deine Kompetenz auch ohne Gesichtsverlust anerkennen. Unsere Gene fordern sonst den Tribut und werden die Beziehung kippen lassen.

  1. Es gibt zu wenig Intimität!

Er wünscht sich Nähe und Zärtlichkeit, Intimität und körperliche Zeichen der Verbundenheit. Ja, das ist wirklich so. Wenn er von Dir keine Nähe bekommt, dann sucht er sie woanders, weil es für ihn schwer ist, es einzufordern. Wichtig ist, dass Du es Stück für Stück wieder in die Partnerschaft integrieren musst, da Du ihn sonst überforderst. Sich Zeit zu lassen und langsam zu starten ist so oft sinnvoller – so ist es auch hier. Das Kuschelhormon Oxytocin leistet viel in einer Beziehung.

  1. Du bist Co-Abhängig!

Wenn Du Dein Glück nach außen projizierst und alles von ihm abhängig machst, dann könntest Du Co-Abhängig sein. Das betrifft wirklich sehr viele Frauen in unterschiedlicher Intensität. Wenn Du nicht glaubst, dass Du wundervoll bist und es verdient hast, frei und glücklich zu sein, kein Selbstwertgefühl besitzt – oder zu wenig davon – dann brauchst Du permanente Bestätigung von außen, vor allem vom Partner. Es ist okay, dass er Dich toll findet, aber das alleine darf es nicht ausmachen. Du MUSST in Dir etwas wundervoll finden, Dich beginnen zu mögen, ja zu lieben, denn sonst wirst Du immer ungesund abhängig bleiben. Wenn er Dir Rosen mitbringt, ist das schön. Was, wenn es nicht ist? Dann bist Du immer noch der gleiche wunderbare Mensch. Seine Rosen – oder eben keine – verändern nichts an Deinem Wert.

Was wichtig ist!

Die folgenden sieben kurzen Tipps können Dir helfen, die Beziehung und Deine Selbstwahrnehmung zu verändern:

  • Achte mehr auf Dich und mache mehr aus Dir.
  • Lerne Dich wertschätzen.
  • Gib ihm Anerkennung.
  • Lasse ihm Freiräume.
  • Zeige Nähe und Zärtlichkeit.
  • Verändere ihn nicht, sondern lerne ihn kennen, wie er ist.
  • Gib Euch beiden die Chance, nicht perfekt sein zu müssen.

Oxytocin ist bekannt als das Kuschelhormon und es werden ihm viele gute Eigenschaften zugeschrieben. Lerne, wie Du mehr davon bekommst und was es leisten kann.

Oxytocin ist bekannt als das Kuschelhormon und es werden ihm viele gute Eigenschaften zugeschrieben. Lerne, wie Du mehr davon bekommst und was es leisten kann.

11 Wege zu mehr vom Kuschelhormon OxytocinOxytocin das Kuschelhormon

Bekannt ist das Oxytocin (auch Oxitozin genannt; griech. Bedeutung in etwa „leicht gebärend“) ist ein Hormon, welches eine wichtige Bedeutung beim Geburtsprozess einnimmt. Es kann aber deutlich mehr als das, wenn man der Wissenschaft und vielen Forschungen glaubt. Es beeinflusst aber – das glauben wir mittlerweile - nicht nur das Verhalten zwischen Mutter und Kind oder von Geschlechtspartnern, sondern auch ganz allgemein soziale Interaktionen und ist auch als Neurotransmitter bekannt. Es scheint unseren Selbstheilungskräften Auftrieb zu geben.

Wie wirkt das Oxytocin im Körper?

Vor allem wirkt es prosozial, es fördert also ein positives soziales Zusammenleben, stärkt die Paarbindung, das Vertrauen in andere Menschen, reduziert Stress und Angst, dämpft Aggressionen und macht uns empathisch. Daher wird es im Volksmund eben auch als „Kuschelhormon" bezeichnet - Paartherapeuten sind daher oft auch positiv davon angetan.. Professor Markus Heinrichs von der Universität Freiburg fand heraus, dass Oxytocin bei Mäusen traumatische soziale Erfahrungen auslöschen kann. Diese Hoffnung treibt die Forscher seit mehreren Jahren um. Ebenso auch Möglichkeiten der Nutzung bei Diagnosen wie sozialen Phobien, Autismus, Depressionen, Schizophrenie oder Borderline-Störung. Eine niederländische Arbeit legte 2011 jedoch gegenteilige Annahmen nahe, scheint aber entkräftet zu sein und zudem einmalig im Ergebnis.

Wie steigere ich das Oxytocin auf natürliche Art?

Oxytocin zu steigern ist das Ziel vieler Menschen und sehr hilfreich, wie es scheint. Auf natürliche Art gesteigert ist es wirklich gut und die nachfolgenden Dinge ohnehin gut für die Seele. Die Wirkung der nachfolgenden Tipps ist dabei sicher nicht zu unterschätzen.

11 Wege zu mehr Oxytocin, dem Kuschelhormon

  1. Berührungen

Viele Menschen haben vergessen, wie schön Berührungen sind. Wenn wir uns mehr in den Arm nehmen und kuscheln, dann wird uns das zu mehr Oxytocin verhelfen können und sicherlich ohnehin gute Gefühle bescheren.

  1. Komplimente

Es ist immer schön, schöne Worte zu hören oder zu lesen. Ebenso wie bei Berührungen ist es bei beiden Menschen schön, wenn es positiv, wohlgemeint und liebevoll ist. Wichtig ist bei  Komplimenten, dass wir ein wenig übertreiben können, aber nicht lügen dürfen.

  1. Aufmerksam Zuhören

Wir hören viel zu oft zu, um zu antworten und nicht, damit wir wirklich aufmerksam und offen sind. Wichtig ist es, sich für das Gegenüber zu öffnen und aufmerksam sowie zugewandt zu sein und – wenn das nicht gewünscht ist – sich dem Gespräch eher zu entziehen.

  1. Lachen

Es ist wunderbar und wichtig, jeden Tag zu lachen. Da können wir nicht nur Menschen wie Charlie Chaplin zitieren, sondern wir wissen es ohnehin. Jeden Tag eine ausgiebige Portion Freude und Lust aufs Leben gehört dazu, wenn wir seelisch und körperlich gesund sein wollen.

  1. Meditation

Meditation ist wichtig für uns und hilft uns dabei, uns auf uns selbst zu besinnen. Wir schalten einmal für einige Minuten ab und können den Tag und die Situationen reflektieren. Dabei sorgen wir dafür, dass wir das Tempo des Lebens einige Minuten reduzieren und wieder zu Kräften kommen.

  1. Gebete

Zu beten ist eine Möglichkeit, sich auf wichtige Dinge zu besinnen und auf das, was größer und wichtiger ist, als wir selbst es sind. Wir dürfen uns selbst wichtig nehmen, aber die Gemeinschaft, in der wir uns befinden, müssen uns wichtig sein und eine Herzensangelegenheit, der wir so nahe kommen können.

  1. Yoga

Im Yoga (insbesondere im Yin-Yoga können wir viele gute Dinge für unseren Körper tun. Gerade das Yin Yoga hilft uns, zu entstressen und zu entschleunigen. Wir lernen mit einfachen Dehnübungen, zur Ruhe zu kommen und uns körperlich vom Stress zu befreien.

  1. Weinen

Der Körper entgiftet, wenn er weint und das dürfen wir unterstützen. Gefühle sind eine tolle Sache und brauchen uns nicht zu ängstigen. Gute Gefühle gehören zum Leben wie auch unsere Traurigkeit oder Tränen. Wir dürfen beides erleben und auch genießen sowie mit anderen Menschen teilen.

  1. Tu Gutes

Wer anderen Menschen hilft, der wird auch immer sich selbst helfen – wenn die Motive selbstlos sind. Wer Gutes leistet, der wird immer wieder erleben, wie glücklich es ihn selbst macht und welche Freude man mit den Menschen teilt, denen man hilft. So überwinden wir unsere Einsamkeit und Leere dadurch, anderen Menschen Hilfe zu leisten.

  1. (Haus-)Tiere

Tiere sind wunderbar und authentisch, liebenswert und auf natürliche Art allen Lebewesen wohlgesonnen. Sie sind nicht gewohnt, Böses zu tun. Im Zeitalter des Veganismus ist es fraglich, ob man noch Zoos oder Haustiere unterstützen kann, aber Tiere sind etwas, das unserer Seele gut tut.

  1. Sei kreativ

Erfahre Dich und Deine Leidenschaften. Du hast viele Möglichkeiten, Dich kennenzulernen und auszuprobieren. Verändere etwas an Dir, nimm ab, lerne zu malen, treibe Sport, beginne ein Buch zu schreiben oder spiele mit Kindern. Es gibt unendliche Möglichkeiten, sich einzeln und in Kursen auszuprobieren - man kann hier leicht auch positiv zu denken lernen - und neue Wege zu gehen. Neues, das uns bereichert, macht uns glücklich.

Was wäre wenn …?

Was, wenn diese Dinge uns nicht das Kuschelhormon Oxytocin bescheren würden? Was, wenn dieses Hormon nicht alles das leisten kann, was man vermutet? Diese 11 Tätigkeiten werden sicher gut auf uns wirken und neue Möglichkeiten des Glücks in uns hervorbringen. Probiere es aus. Vielleicht lernt Dein Gehirn so auf einfache art, sich weniger zu sorgen.