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Was sagt es über einen Menschen aus, wenn er von Burn-Out, Depression, Angst oder Panikattacken betroffen ist? Wie kann man sich das vorstellen und was geht in so einem Menschen vor?

Was sagt es über einen Menschen aus, wenn er von Burn-Out, Depression, Angst oder Panikattacken betroffen ist? Wie kann man sich das vorstellen und was geht in so einem Menschen vor?

Burn-Out Depression Angst PanikattackenWas Burn-Out Depression Angst und Panikattacken wirklich bedeuten

Burn-Out und Depression

Wer unter Depressionen oder Burn-out leidet, der wird immer mehr die Lust am Leben verlieren. Alles ist deutlich schlimmer in der Wahrnehmung als in der Wirklichkeit. Die Freude am Leben geht verloren und wir haben kein Zutrauen mehr in uns. Wir schaffen nichts mehr, sind ausgebrannt, leblos, kommen nicht zur Ruhe und können oft auch kaum noch schlafen. Unsere Sorgen fressen uns auf, wir nehmen nur noch als Statisten am Leben teil und wissen nicht mehr weiter.

Angst und Panikattacken

Angst und Panik schnüren uns den Hals zu. Wir trauen uns immer weniger und fürchten immer mehr Dinge. Natürlich wissen wir, dass Autofahren, vor die Türe gehen, den Brief öffnen oder das Telefon abnehmen nicht schlimm ist – aber deswegen schaffen wir es trotzdem nicht. Der Aufzug, die Brücke, der Unbekannte, die Dunkelheit oder ein bestimmter Typ Mensch schüchtern uns ein, obwohl uns an sich gerade nichts passiert. Wir gehen immer unsicherer durch unser Leben, bis wir vereinsamen.

Es kommt zur Verbindung

Wer depressiv und gestresst ist oder sich auf dem Weg / im Burn-out befindet, der ist natürlich pessimistisch in seiner Alltagsgestaltung und Lebensplanung. Das ist vollkommen normal. Wenn Du nicht glaubst, dass Du etwas kannst, dann wirst Du immer weniger den Mut verlieren, am Alltag teilzunehmen.

Angst und Panik führen dazu, dass wir depressiv werden und von allem gestresst sind. Natürlich strengt es uns an, dass wir alles vermeiden, Risiken abwenden wollen und dennoch nicht angstfrei werden. Das muss einen Menschen zerfressen und handlungsunfähig machen.

Wie sich das niederschlägt

So wird automatisch aus den beiden verschiedenen Gruppen immer mehr eine Kombination, die schlagkräftig für unsere Schwächung sorgt. Das geschieht auch körperlich. Übersäuerungen, Entzündungen und die Lust auf ungesundes Essen sind leider vollkommen normal. Wir geben weder Seele noch Körper das, was wir brauchen, sondern zerstören auch die Gesundheit und das Immunsystem. Das liegt an unserem Körper und dessen Art und Weise, auf Stress und Angst zu reagieren. Es streckt uns wirklich nieder, schwächt uns, macht uns krank und zerstört uns.

Was sagt das über uns als Menschen aus?

Wir lieben uns nicht selbst – das ist schon alles. Es ist schlimm, traurig und wirklich schade – aber leider total normal. Immer mehr Menschen sind betroffen und die oben beschriebenen Probleme sind Alltagsthemen, die mindestens ein Drittel aller Europäer betreffen. Jeder Dritte hat darunter zu leiden, diese Dinge nicht mehr aushalten zu können und wird immer hilfloser, da er nicht mehr aushalten kann, was in ihm vorgeht.

Wenn man dann nicht an sich glaubt und immer verunsicherter ist, dann kommt man nicht mehr aus diesem Teufelskreis, sondern wird immer mehr hineingesogen in das schwarze Loch. Dieser Vergleich passt gut, denn die Umgebung lässt Rückschlüsse zu, wo ein schwarzes Loch ist. Man erkennt es von außen gut. Innen ist der Sog so groß, dass wir nichts mehr sehen können. Je näher wir ans Zentrum kommen, desto größer die Zerstörungskraft.

Wie kommen wir da hinaus?

Gar nicht – alleine zumindest. Das muss man so sagen. Auch Freunde helfen nicht, wenn sie Auswein-Assistenten sind, denn sie kennen den richtigen Umgang nicht mit Menschen, denen es so geht und sind nach aller Wahrscheinlichkeit ähnlichen Dingen unreflektiert ausgesetzt. Es brauch professionelle Hilfe – je nach Stadium. Daher empfiehlt es sich, erst einmal überhaupt eine professionelle Meinung zu haben und dann weiter nach der Lösung zu schauen.

psychologische beratung hypnose coaching 800 600 01Schnelle Hilfe bieten meist das Coaching oder die Hypnose. Natürlich werden auch Medikamente of gegeben, aber sie dämpfen nur Symptome oder lassen uns leichter schlafen – gesund können Medikamente unsere geschundene Seele nicht machen. Therapieplätze sind rar und das macht es noch schlimmer, denn wir fühlen uns neben ängstlich und depressiv leider auch noch zu Recht verlassen. Das schmerzt. Daher sollten wir die Hilfe nehmen, die wir bekommen können und dann weiterschauen. Es gibt immer einen Weg hinaus  - und den muss man nicht alleine gehen, denn das wird nicht ausreichen. Dazu sind genau diese Themen leider nicht geeignet.

Daher: Hole Dir so schnell wie möglich Hilfe – egal welche – und befreie Dich aus diesem Sog. Das geht alleine nicht und auch gute Freunde können am besten helfen, indem sie auf passende Experten verweisen. Nutze praktische Lebensbegleitung, Coaching und Hypnose – das führt schnell zu einer Veränderung des Lebens.


Städteregion Aachen (Aachen, Alsdorf, Baesweiler, Eschweiler, Herzogenrath, Monschau, Roetgen, Simmerath, Stolberg Rhld., Würselen), den Kreisen Düren (Aldenhoven, Düren, Heimbach, Hürtgenwald, Inden, Jülich, Kreuzau, Langerwehe, Linnich, Merzenich, Nideggen, Niederzier, Nörvenich, Titz, Vettweiß) und Heinsberg (Erkelenz, Geilenkirchen, Heinsberg, Hückelhoven, Übach-Palenberg, Wassenberg, Wegberg, Gangelt, Selfkant, Waldfeucht) sowie Mönchengladbach und Umgebung

Selbstliebe und Selbstwert – zwei Begriffe, die vielen Menschen nur aus dem Lexikon bekannt sind. Ja, ein mangelnder Selbstwert ist nicht selten. Daher hier ein paar Tipps, um ihn zu aufzubauen.

Selbstliebe und Selbstwert – zwei Begriffe, die vielen Menschen nur aus dem Lexikon bekannt sind. Ja, ein mangelnder Selbstwert ist nicht selten. Daher hier ein paar Tipps, um ihn zu aufzubauen.

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Volkskrankheit mangelnder Selbstwert

Eine kurze Frage vorab: Was macht Dich aus und wer bist Du? Beschreibe es in drei Sätzen!

Halte bitte einen Moment inne. Überlege, was Du antworten kannst. Die Antwort ist schwer, oder? Das geht vielen Menschen so. Es geht nicht primär um Selbstliebe, sondern es geht schon um Selbsterkenntnis und den Selbstwert. Leider kennen es sehe viele Menschen, dass sie mit sich kaum etwas anfangen können. Ja, Volkskrankheit kann man es bezeichnen, sich selbst nicht zu kennen und schon gar nicht zu lieben. Es ist nicht gut, nicht chic und schon gar nicht öffentlich darstellbar, sich selbst zu mögen oder zu lieben. Wir würden das als Arroganz ansehen. Dabei ist genau das wichtig: Selbsterkenntnis, Selbstwert und Selbstliebe.

Selbsterkenntnis bedeutet dabei, dass wir uns wirklich kennen sowie erkennen. Wir wissen, wer wir sind, was uns ausmacht und was an uns das Besondere ist. Hier geht es nur darum, sich selbst wahrzunehmen und sich zu fragen, was uns ausmacht.

Selbstwert bedeutet, dass wir dem, was wir erkennen, einen Wert beimessen können. Es geht nicht um Perfektion, sondern darum, sich selbst anzunehmen, wie man ist. Man kann an sich arbeiten, aber man darf dennoch einen Wert in sich erkennen.

Selbstliebe bedeutet, dass wir uns nicht nur erkennen und uns einen Wert geben, sondern auch, dass wir uns – trotz fehlender Perfektion – lieben dürfen. Perfektion macht niemanden liebenswert, sondern Authentizität und Aufrichtigkeit. Perfektion ist nicht wichtig, um gut genug zu sein.

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10 Tipps zu mehr Selbstwert

Schauen wir uns 10 einfache Tipps an, um seinen Selbstwert zu steigern oder das zarte Pflänzchen zum Wachsen zu bringen. Diese Pflanze hat es verdient zu erblühen.

  1. Erlaube Dir einen anderen Fokus

Wenn etwas Dir einen Grund gibt, an Dir und Deinen Fähigkeiten zu zweifeln, dann erlaube Dir in der Überlegung einen andere Sichtweise anzunehmen.

  1. Lerne, Fehler mit Humor zu nehmen

Wenn etwas schiefgeht, dann lache darüber. Es wird durch Gram nicht besser. Jedes Lächeln wird Dich zu heilen beginnen.

  1. Frage Dich, was Du wirklich willst

Entscheide Dich neu. Was für ein Shampoo, Duschgel oder Parfum, welche Brotsorte oder welche Farbe magst Du wirklich? Wähle Kleinigkeiten bewusster aus.

  1. Beginne, andere Menschen zu respektieren

Es geht nicht um Bewunderung, sondern darum, Menschen wegen ihrer Selbst zu respektieren und nicht, weil sie scheinbar besser sind. Das sind sie nicht.

  1. Genieße das Unperfekte an anderen Menschen

Du bemerkst, dass andere Menschen nicht perfekt, aber dennoch liebenswert sind? Dann erkenne es an und behalte es ein wenig in Deiner Aufmerksamkeit.

  1. Umgebe Dich mehr mit Menschen, die gut tun

Wenn Menschen eine positive Umgebung bestärken, dann sollten wir uns mit ihnen umgeben. Sie werten uns auf und das spüren wir und geben es auch zurück – automatisch.

  1. Lerne verzeihen

Wenn Du es schaffst, anderen Menschen leichter zu vergeben, dann wirst Du es auch immer besser bei Dir können.

  1. Praktiziere Yoga und Meditation

Wenn Du Deiner Seele helfen möchtest, dann nutze Techniken wie Yoga und Meditation dazu. Du wirst mit der Zeit innere Heilung verspüren.

  1. Schenke anderen Menschen Aufmerksamkeit

Wenn wir anderen aufmerksam begegnen, dann fällt das auf uns zurück. Es geht aber um ehrlich empfundene Aufmerksamkeit.

  1. Nimm Hilfe in Anspruch

Du kannst mit Hypnose, psychologischer Beratung und Begleitung mehr erreichen und schneller an Dir arbeiten. Nutze Deine Möglichkeiten.


Bonn, Dortmund, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Köln, Münster, Wuppertal, Aachen, Heinsberg, Mönchengladbach, Düren, Rheinland-Pfalz, Frankenthal, Kaiserslautern, Koblenz, Ludwigshafen am Rhein, Mainz, Neustadt an der Weinstraße, Neuwied, Speyer, Trier, Worms, Saarland Blieskastel, Dillingen/Saar, Homburg, Merzig, Neunkirchen, Saarbrücken, Völkingen, Saarlouis, St. Ingbert, St. Wendel, Sachsen Bautzen, Chemnitz, Dresden, Freiberg, Freital, Görlitz, Leipzig, Pirna, Plauen, Zwickau, Sachsen-Anhalt, Bernburg (Saale), Bitterfeld-Wolfen, Dessau-Roßlau, Halberstadt, Halle, Lutherstadt Wittenberg, Magdeburg, Stendal, Weißenfels, Wernigerode, Schleswig-Holstein, Ahrensburg, Elmshorn, Flensburg, Itzehohe, Kiel, Lübeck, Neumüster, Norderstedt, Pinneberg, Wedel, Thüringen, Altenburg, Eisenach, Erfurt, Gera, Gotha, Jena, Mühlhausen, Nordhausen, Suhl, Weimar

Wir verlieren alle Menschen, die uns lieb und wichtig sind. Der Tod gehört zum Leben. Es fällt oft schwer, damit zurechtzukommen. Was können wir tun, um mit der Trauer umzugehen?

Wir verlieren alle Menschen, die uns lieb und wichtig sind. Der Tod gehört zum Leben. Es fällt oft schwer, damit zurechtzukommen. Was können wir tun, um mit der Trauer umzugehen?

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Wenn die Trauer uns zerbrechen lässt …

Wir alle kennen es, Menschen zu vermissen und zu betrauern, die wir lieben. Zuerst sind es oft die Großeltern, irgendwann sind es die Eltern. Es betrifft aber auch Freunde, Geschwister und leider auch unsere Kinder - wie auch die Sternenkinder. Der Tod gehört zum Leben und ist vielleicht sogar dessen Bedingung. Krankheit, schwere Unfälle oder auch Selbstmord lassen sehr oft die Verzweiflung mehr und die Trauer intensiver werden.

Natürlich sind es Menschen, die aus dem Leben scheiden, weil sie alt werden. Wer mit 70, 80 oder noch mehr Jahren stirbt, der hatte vielleicht ein nicht nur langes, sondern auch hoffentlich schönes Leben. Menschen, die wir lieben, sterben immer zu früh. Es gibt keinen Zeitpunkt, einen Menschen gehen lassen zu wollen, den wir lieben.

Leider habe ich viele Freunde erlebt, die bereits in zu jungen Jahren aus dem Leben geschieden sind. Mein Freund Peter stellte mich letztes Jahr einer Runde von Bekannten als „ältesten noch lebenden Kumpel“ vor. Das traf mich hart, aber leider stimmt es. Heute ist der Todestag seines Bruders Hansi. Unser Bruder und Freund wäre heute 49 Jahre alt geworden. In Kürze jährt sich der Todestag unseres Freundes Walter Müller. Weitere vier Freunde haben wir bei einem Unfall verloren, wobei Maria und Simone Haus die beiden waren, die uns am deutlichsten in Erinnerung geblieben sind. An diesen Unfall in der Nähe von Gut Schwarzenbruch zwischen Stolberg und Aachen hat sich in den 90er Jahren jeder Mensch erinnern können.

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Schlimm ist es auch, wenn einmal wieder ein Mensch vermisst wird. Vor allem dann, wenn Kinder vermisst werden und man an ein Gewaltverbrechen denkt, wird es oft sehr schlimm und bedauerlich. Manchmal hoffen wir bei solchen Meldungen sowie schweren Erkrankungen, dass es wenigstens kein langer Leidensweg wird, wenn schon der Tod bevorsteht.

Die Hilflosigkeit dem Tod gegenüber

Wie gehen wir damit um, diese Verluste zu verarbeiten? Manchmal scheint es so, dass wir es nicht schaffen, Jahrestage ziehen uns runter und können uns depressiv werden lassen. Das Unweigerliche würden wir so gerne verhindern und abwenden, aber wir können es nicht. So fühlen wir uns machtlos. Immer denken wir, dass wir zu wenig getan haben und machen uns Vorwürfe. Diese und unsere Einstellung verhindern, dass wir trauern können, Abschied nehmen und den Verlust verarbeiten fällt schwer. Wir sind hilflos, machtlos, fühlen uns klein und unbedeutend. Das muss nicht so bleiben.

7 Tipps zu Tod Trauer und Vermissen

Mit diesen sieben Tipps kannst Du den Umgang mit Tod und Trauer vielleicht verbessern. Das haben wir verdient und wir dürfen loslassen. Es macht uns nicht zu schlechten Menschen, Trauer zu verwandeln.

Ein Hinweis: Nutze immer die Chancen von Psychotherapie, Psychologischer Beratung und Hypnose-Coaching, um Dein Leiden zu verkürzen. Du musst nicht leiden und vor allem nicht endlos.

Tipp 1: Schöne Erinnerungen

Erinnere Dich an alles das, was Euch verbunden hat, was Freude bereitet hat und sammle Fotos oder andere Erinnerungsstücke. Gehe an Orte, die Euch verbinden, vor allem bei einer Wetterlage, die Du als schön empfindest oder die besonders zu diesem Ort passt. Diese Gedanken helfen uns auch allen bei einer Louise Hay, mit der mich auch viele Erinnerungen verbinden.

Tipp 2: Stehe zur Trauer

Du darfst trauern. Trauere ganz bewusst und in einer Umgebung, die für Dich passt. Gerne in einer Kirche, einem Kloster, in Gottesdiensten oder einem anderen Ort, der für Dich eine spirituelle Bedeutung hat. Nimm Dir Zeit für die innere Einkehr und die Verbindung.

Tipp 3: Nimm imaginär (im Herzen) Kontakt auf

Durch eine Rückführung geht das ebenso gut wie durch einen Brief oder ein Gebet. Wähle Deinen Weg. Bete zu dem Menschen, der verstorben ist, wenn es für Dich passt. Schreibe Dir von der Seele, was ist und – wenn Du magst – verbrenne den Brief dann (oder veröffentliche ihn auf einem Blog). Eine Rückführung kann auch gut geeignet sein, um Verluste aufzuarbeiten.

Tipp 4: Triff Gleichgesinnte

Triff Dich mit Menschen, die den Verlust teilen. Das geht auch in einer Gruppe, einer Facebook Gruppe oder einem gemeinsamen Blog sehr gut. Schreibt / sagt vielleicht in mehreren Runden etwas zu den folgenden Fragen:

  • Was macht uns traurig an diesem Verlust?
  • Was war unsere erste bewusste Begegnung oder eine besondere Begegnung?
  • Was haben wir gemeinsam gerne unternommen / geteilt?
  • Was ist die verrückteste Erinnerung?
  • Was war die herzlichste Geste, an die Du Dich erinnerst?
  • Was für Wünsche möchtest Du jetzt noch mitgeben ins Himmelreich (oder was immer zu Deinem Glauben passt)?
  • Was hast Du aus dem Verlust / durch den betrauerten Menschen gelernt?
  • Wie möchtest Du Dein Leben jetzt bewusst verändern oder was möchtest Du ab jetzt anders machen?
  • Wie versprecht Ihr Euch, das nicht zu vergessen und Euch vielleicht wieder zu verabreden?

Tipp 5: Meine Gesundheit

Achte nun bitte besonders auf Deine körperliche und seelische Gesundheit. Triff Vorsorge, ernähre Dich besser, lebe gesünder und bewusster. Öffne Dich dem eigenen Leben und der Wahrnehmung der schönen Dinge auf der Welt. Verabschiede Dich von zu viel Nachrichten, Werbung und dem Kontakt zu Menschen, die Dich verletzen. Beginne damit, Körper, Geist und Seele Gutes zu tun.

Tipp 6: Mitnehmen

Nimm den Menschen mit, den Du vermisst. Damit ist natürlich gemeint: Nimm ihn / sie im Herzen mit. Vielleicht kannst Du mit einer Meditation einen bewussten Kontakt aufnehmen und dann bewusst den fehlenden Menschen zu Dingen mitnehmen, die Du ihm / ihr gerne zeigen würdest und die ihr / ihm Freude bereiten würden. Du wirst merken, dass die Nähe wieder größer wird – trotz des Verlustes.

Tipp 7: Gutes tun

Widme Dich dem Glück anderer Menschen. Durch die aufrichtige Hilfe, die man anderen Menschen zuteilwerden lässt, vergrößert man das eigene Glück sowie die Liebe im Herzen. Damit ist die wirklich allumfassende Liebe gemeint. Sie wächst und macht uns stark, lässt uns frei und glücklich sein.

Nun darf es besser werden

Mit diesen Schritten werden wir nach und nach aus der Trauer auch etwas Schönes entstehen lassen. Wir können und dürfen genau das. Menschen müssen trauern, aber wir haben alle ein Recht, trotz eines Verlustes zu leben. Dieses Recht müssen wir einfordern – von uns selbst.

Vergiss bitte nicht


Bad Berleburg,Bad Driburg,Bad Laasphe,Bad Lippspringe,Bad Münstereifel,Bad Wünnenberg,Balve,Barntrup,Bergneustadt,Beverungen,Billerbeck
Blomberg,Borgentreich,Borgholzhausen,Brakel,Breckerfeld,Büren,Burscheid,Drensteinfurt,Drolshagen,Enger,Ennigerloh,Erwitte,Freudenberg
Fröndenberg Ruhr,Gescher,Geseke,Halle Westf.,Hallenberg,Halver,Harsewinkel,Heimbach,Hilchenbach,Horn-Bad Meinberg,Hörstel,Horstmar
Hückeswagen,Isselburg,Kalkar,Kierspe,Lengerich,Lichtenau,Linnich,Lüdinghausen,Lügde,Marienmünster,Marsberg,Medebach,Meinerzhagen,Monschau
Neuenrade ,Nideggen,Nieheim,Ochtrup,Oerlinghausen,Olfen,Olsberg,Preußisch Oldendorf,Rahden,Rees,Rhede,Rüthen,Salzkotten,Sassenberg (14.403)
Schieder-Schwalenberg,Schleiden,Sendenhorst,Spenge,Stadtlohn,Steinheim,Straelen,Tecklenburg,Telgte,Velen,Versmold,Vlotho,Vreden (22.688)
Waldbröl,Warburg,Wassenberg,Werther (Westf.),Willebadessen,Winterberg,Zülpich

„Ich kann nicht schlafen, komme nicht zur Ruhe, habe keine Energie mehr und weiß nicht mehr weiter.“ Viele Menschen kennen genau das. Worum geht es hier eigentlich wirklich?

„Ich kann nicht schlafen, komme nicht zur Ruhe, habe keine Energie mehr und weiß nicht mehr weiter.“ Viele Menschen kennen genau das. Worum geht es hier eigentlich wirklich?

Warum die Stille so laut ist


Kennst Du diese Gedanken?

Ein Filmzitat aus „The End Of The F***king World“ macht viele von uns wach für ein wichtiges Thema unseres Lebens:

„An diesem Tag fand ich heraus, das stille sehr laut war, ohrenbetäubend. Vielleicht hat mein Dad sein ganzes Leben versucht, der Stille auszuweichen. In der Stille ist es schwer, Dinge zu unterdrücken. Es ist alles da und Du kannst es nicht loswerden. Früher konnte ich alles loswerden, aus meinen Gedanken vertreiben. Aber ich wusste, nach diesem Tag würde das nicht mehr so einfach sein.“

Warum die Stille so laut ist

Warum ist es so, dass wir in der Stille nicht mehr weiter wissen? Hier kommt es dazu, dass wir keine Ablenkung mehr haben, die uns hilft, den bedrohlichen Gedanken auszuweichen. Daher haben wir keine Möglichkeit mehr, uns etwas anderem zu widmen und es zeigt sich alles das, was in uns verletzt ist und der Heilung bedarf. Es zeigt sich durch seelischen und körperlichen Schmerz, durch quälende Gedanken, Schlaflosigkeit, Kraftlosigkeit und Ruhelosigkeit. Daraus entstehen Depressionen und Ängste. Wir sind immer schwächer und geraten in eine Spirale der Ermüdung.

In der Ruhe liegt die Kraft – oder?

Das sagt man doch so nach einer alten Volksweisheit. Warum stimmt es dann nicht? Man könnte meinen, genau das wäre falsch. Dabei gibt es Menschen, bei denen wir beobachten können, dass es stimmt. Wie ist das möglich? Diese Menschen haben Zugang zu den inneren Kräften, die sich in der Ruhe entfalten und nutzen sie effektiv. Das kann jeder Mensch. Dazu braucht es allerdings ein vollkommenes Umdenken. Das aber kann jeder Mensch erlernen.

Interessante Seminarempfehlungen:

Termine sind hier zu finden!

Wie kann ich die Ruhe in mir finden und zu Stärke umgestalten?

Das ist genau das, was wir brauchen. Wir haben bereits alles in uns. Leider haben wir nicht gelernt, es im guten Sinne anzuwenden. So ist es immer eine Bedrohung, wenn wir mit der Stille konfrontiert werden. Die Gedanken, die wir immer versuchen zu verdrängen, belasten und bedrohen uns dann, wenn wir keine Möglichkeit der Ablenkung zur Verfügung haben. Genau das müssen wir verändern. Dazu braucht es einige Dinge, die wir lernen können.

Was ist dabei wichtig?

Wir sind nicht zu dumm und nicht zu faul, um uns den Dingen zu nähern, sondern wir haben Vorannahmen, die uns daran hindern, in Ruhe auf unsere sensiblen Themen zuzugehen. Das basiert oftmals auf Sprüchen, die wir als Kind schon gelernt haben:

  • Das kannst Du nicht!
  • Du bist noch zu klein!
  • Alleine schaffst Du das nicht!
  • Du wirst das, was ich mache, nie dürfen!

Es sind immer wieder die gleichen Erfahrungen aus der Kindheit, die dahinter stecken. Wir fühlen uns als Kind schnell schuldig und verantwortlich. Das macht uns handlungsunfähig. Genau das haben wir in stressigen Situationen gelernt und wenden es heute noch an.

Es helfen uns dabei Techniken wie Quantenheilung, Hypnose und ein effektives praxisbezogenes Coaching, damit wir genau das loslassen können. Auf einmal erkennen wir das, was nicht möglich schien: In der Ruhe liegt wirklich Kraft und Ruhe ist unser Freund. Wir müssen ihr nur die Chance geben, uns diese Stärke zu zeigen.

Vielleicht magst Du dazu mal einen unserer Kurse besuchen oder einen Termin vereinbaren. Auch Du kannst aus der Stille Kraft schöpfen. Du wirst spüren, dass die Angst unbegründet ist, wenn Du die wahren Kräfte in Dir findest. Dann auf einmal kommt der Tatendrang auf. Nun kannst Du die Kraft der Stille spüren und immer mehr davon genießen.


Städteregion Aachen (Aachen, Alsdorf, Baesweiler, Eschweiler, Herzogenrath, Monschau, Roetgen, Simmerath, Stolberg Rhld., Würselen), den Kreisen Düren (Aldenhoven, Düren, Heimbach, Hürtgenwald, Inden, Jülich, Kreuzau, Langerwehe, Linnich, Merzenich, Nideggen, Niederzier, Nörvenich, Titz, Vettweiß) und Heinsberg (Erkelenz, Geilenkirchen, Heinsberg, Hückelhoven, Übach-Palenberg, Wassenberg, Wegberg, Gangelt, Selfkant, Waldfeucht) sowie Mönchengladbach und Umgebung

Was tun bei sexueller Belästigung und wie gehe ich vor? Wen kann ich einweihen und wie wehre ich mich richtig? Was muss ich beachten und was sollte ich besser nicht tun? Ein sensibles Thema …

Was tun bei sexueller Belästigung und wie gehe ich vor? Wen kann ich einweihen und wie wehre ich mich richtig? Was muss ich beachten und was sollte ich besser nicht tun? Ein sensibles Thema …

sexuelle belaestigung


Sexuelle Belästigung

Wann ist etwas eine sexuelle Belästigung? Wann geht es beispielsweise auch um Mobbing? Das ist wichtig und muss geklärt werden. Dabei geht es nicht immer um die juristische Klärung bzw. nicht nur. Wichtig ist es auch, dass man seine Seele gesunden lässt. Wir müssen lernen, wieder frei von Angst zu leben, unseren daraus vielleicht entstandenen Depressionen zu entkommen und brauchen die Chance, das Gespräch auf angemessene Art zu führen.

Oft gestellte Frage: „Wie beweise ich den Vorfall?“

Man muss nicht immer beweisen – aber glaubhaft machen. Das kann schwer sein. Ja und es kann auch retraumatisieren. Wichtig ist aber, dass massive Grenzüberschreitungen auch geahndet werden. Man muss nicht alles im Leben ertragen. Beweise sammeln und Dinge glaubhaft machen ist wichtig. Das vorher zu besprechen und sich klar zu werden ist wichtig – aber noch wichtiger ist es, sich so schnell wie möglich entziehen zu können.

Oft gestellte Frage: „Ist Alkohol strafmildernd?“

Geringfügig – aber wirklich unwesentlich. Das reicht nicht als Entschuldigung. Man darf nicht glauben, dass man durch Alkohol auf einmal alles darf – das ist ganz klar nicht der Fall.

Oft gestellte Frage: „Starren – ist das ein Thema?“

Der Blick ist bestenfalls Grenzfrage – vor allem der flüchtige. Dauerndes Stieren ist einfach nicht okay – egal in welcher Umgebung. Man hat hier das Recht, das Thema anzusprechen.

Oft gestellte Frage: Was hat sich rechtlich geändert?“

Durch die Vorfälle am Kölner Hauptbahnhof an Silvester kommen Dinge wie eine „Sexuell motivierte Berührung“ näher ins Blickfeld der Justiz. Das war vorher nicht so.

Eine Studie der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (FRA) aus März 2014 ist allerdings sehr deutlich. Nach Befragung von 42.000 Frauen in 28 EU-Mitgliedsstaaten im Alter zwischen 18 und 74 Jahren, haben 60 % der Frauen mindestens eine Form der sexuellen Belästigung erfahren. Auf nähere Nachfrage um was für Belästigungen es sich dabei gehandelt hatte, wurden neben unerwünschtem Berühren, Umarmen, Küssen, Streicheln oder Anfassen vor allem folgendes angegeben:

  • das Erzählen schmutziger / unangemessener Witze;
  • das Zeigen oder Verteilen sexuell eindeutiger Zeichnungen oder Bilder;
  • Briefe, Notizen, E-Mails, Telefonanrufe, Nachrichten oder anderes Material sexueller Natur;
  • Menschen nach ihren physischen Eigenschaften (abwertend / beleidigend) zu bewerten;
  • sexuelle Kommentare über Kleidung, Anatomie oder das Aussehen einer Person;
  • Pfeifen oder Nachrufe;
  • sexuell suggestive Geräusche oder Gesten wie Saug-Geräusche, Zwinkern oder Beckenbodenstöße;
  • direkte oder indirekte Drohungen oder Bestechungsgelder / Ausgleichsangebote für unerwünschte sexuelle Handlungen;
  • wiederholtes Fragen nach Dates oder Sex;
  • Beschimpfungen wie „Schlampe“, „Hure“, "Nutte" oder „Flittchen“;
  • offensives Anstarren (z.B. der Brüste einer Frau oder des Gesäßes eines Mannes);
  • unerwünschte Fragen über das eigene Sexualleben / Intimität.

Das Wort „unerwünscht“ ist hierbei wichtig. Erheblich ist, wenn „das Opfer in seinem Empfinden nicht unerheblich beeinträchtigt“ wird. Das, was wir empfinden, ist wesentlich und darauf muss man achten. Wir dürfen da eben so individuell sein, wie überall im Leben. Manchen mag das Eine oder Andere belustige, bei einem anderen Menschen geht es nicht – und diese unsere Grenzen dürfen wir haben und in diesem Fall auch zu erkennen geben. Wir sind Individuen und haben ein Recht auf eigene Gefühle je nach unserem Typus.

Alles für sich zu behalten macht krank!

Das ist ganz sicher. Man darf Dinge klären und man muss es auch. Wichtig ist aber, wie man vorgeht. Im Betrieb ist es vielleicht schwer und manchmal scheint es auch unmöglich / wird allgemein zu sehr geduldet. Wichtig ist, dass man eine Beratung aufsucht und loswird, was einen belastet. In einem solchen psychologischen Beratungsgespräch muss man dann nicht gleich ein juristisches Vorgehen planen, sondern kümmert sich vor allem um die eigene Entlastung und Auflösung der Situation. Auch ein Personal Coach kann durch eine Begleitung in besonderen Lebenssituationen als Helfer / Mediator auftreten und helfen, die Situation zu klären. Natürlich muss man gegen grobe Vorfälle auch anders vorgehen.

Auch das eigene Verhalten überdenken!

Wichtig ist aber auch, dass man schaut, was man unternehmen kann, um Dinge gleich frühzeitig zu klären. Manche Menschen verstehen sehr freizügige Kleidung auch als Signal und manche sind sich vielleicht auch nicht dessen bewusst, was sie an Signalen senden. Es geht nicht darum, dass damit gesagt sein soll, dass der kurze Rock eine Einladung sein darf oder das Verhalten anderer Menschen entschuldigt – sondern darum, dass man sich dennoch bewusst macht, dass man sich vielleicht auch mal damit befasst, sich an bestimmte Umgebungen anzupassen. In der Sauna nackt zu sei  ist angemessen, in der Bücherei nicht. Das ist natürlich klar plakativ und übertrieben – aber etwas angepasster an die Umgebung zu sein mag auch vernünftig sein.

Wie gehe ich vor?

Es ist zu empfehlen, sich einfach einmal diskret und anonym beraten zu lassen und dann weiterzuschauen. Man kann sich auch telefonisch beraten lassen. Dabei darf man sich öffnen, ohne dass man gezwungen werden kann, gerichtlich vorzugehen, wenn man es nicht möchte – aber sich vielleicht auch ermutigen lassen. Es ist in jedem Fall wichtig, das Leben nicht zu ertragen – darum geht es niemals im Leben. Wir dürfen frei und glücklich sein.

Beleidigung, Erniedrigung und Herabsetzung sind Anzeichen unserer Zeit. Mobbing ist ein Thema für uns alle. Es hat schlimme Folgen für Körper und Seele – aber man kann dagegen vorgehen.

Beleidigung, Erniedrigung und Herabsetzung sind Anzeichen unserer Zeit. Mobbing ist ein Thema für uns alle. Es hat schlimme Folgen für Körper und Seele – aber man kann dagegen vorgehen.

Die 10 effektivsten Tipps gegen Mobbing


Was bedeutet Mobbing?

Die Definition von Mobbing ist grundsätzlich einfach: Alles das, was einen Übergriff oder eine Beleidigung darstellt ist Mobbing oder kann so gesehen werden. Wenn wir benachteiligt, angegriffen oder herabgesetzt werden, dann ist das ganz sicher niemals in Ordnung und wir müssen das nicht aushalten.

Es können Geräusche und Sinneswahrnehmungen sein, durch dir wir belästigt werden. Es geht aber auch direkter und deutlicher. Das macht aber keinen Unterschied.

Wo erleben wir Mobbing?

In allen Bereichen des Lebens. Privat, beruflich, im Verein und in allen Lebenslagen kann uns Mobbing begegnen. Schule, Kindergarten, Sport und Freizeit – Mobbing hat keine Grenzen. Je mehr wir auf das Umfeld angewiesen sind (Familie oder Arbeitsplatz beispielsweise), desto schlimmer die Auswirkungen.

Ist Mobbing strafbar?

Ja ist es. Natürlich dürfen wir Menschen nicht beleidigen. Es gibt hier auch Erlebnisse, die in den Bereich von Beleidigung und Nötigung fallen. Aber auch Mobbing an sich kann strafbar sein. Mobbing ist in einigen Fällen eine Körperverletzung.

Die Gewerkschaft Verdi sagt auf ihrer Internetseite: „Wenn Prävention allein nicht hilft und auch die betrieblichen Möglichkeiten ausgeschöpft sein sollten, können sich Mobbingopfer auch juristisch wehren. Schwere Mobbinghandlungen können strafbar sein. Körperverletzung (§223 StGB) (Sie liegt vor, wenn durch Mobbing jemand erkrankt und ein Arzt dies attestiert.)“

Die 10 effektivsten Tipps gegen Mobbing

  1. Gib klare Grenzen direkt zu erkennen.

Es braucht keine Steigerung. Wenn Dir etwas zu weit geht, dann musst Du es sofort klarstellen. Wartest Du zu lange, dann kann es zu spät sein und Du musst vielleicht schon viel mehr Energie aufwenden. Lass Dich nicht in die Ecke drängen und warte nicht zu lange.

  1. Führe Tagebuch über Vorfälle

Wenn Du der Überzeugung bist, ein Ereignis ist für Dich belastend oder könnte als Mobbing gesehen werden, dann zeichne alles auf, was geht. Detailinformationen (Datum, Uhrzeit, Bilder, Zeugen und andere wichtige Angaben) werden im Wiederholungsfall oder bei Verschlimmerung wichtig.

  1. Kläre wichtige Fakten bevor Du etwas unternimmst

Wenn Du ein offensichtliches Mobbing bemerkst, dann erkundige Dich, bevor Du eingreifst. Vielleicht hat der Kollege eine Behinderung bzw. lebt gerade in einer besonderen Diät und wird gar nicht ausgegrenzt. Sei nicht zu vorschnell und erhebe nicht zu früh Vorwürfe, ohne eine Klärung zu unternehmen.

  1. Nicht Gleiches mit Gleichem vergelten

Bleib sauber und versuche nicht, Dich mit Gegenwehr zu äußern. Du kannst sachlich bleiben und Argumente suchen. Sprich von Dir und Deinem Erleben, weise keine Schuld zu. Du darfst nicht das selbst verursachen, wogegen Du vorgehen möchtest. Es bringt nichts, gehört sich nicht und man schaukelt sich zu schnell hoch.

  1. Beschwerden sind wichtig

Beschwere Dich entsprechend, wenn eine erste Klärung nicht erstgenommen wird. Das geht in jedem Umfeld – beruflich wie privat. Natürlich muss man nicht gleich den größten Trumpf ausspielen, aber man kann – und sollte es auch im Wiederholungsfall. Aufgrund § 84 Abs.1 Satz 1 BetrVG / § 85 Abs.1 BetrVG (Betriebsverfassungsgesetz) kannst Du Dich bei Vorgesetzten, Arbeitgeber, Personalabteilung oder Betriebsrat beschweren.

  1. Timing ist wichtig

Wenn wir unseren Chef / den Vereinsvorsitzenden oder anderen Ansprechpartner ansprechen, dann sollten wir einen ruhigen Moment nutzen und dann auch selbst entspannt in das Gespräch gehen. Auch hier sollten wir sachlich bleiben. Sag dem Ansprechpartner auch das, was das für Dich bedeutet. Sprich von der Bedeutung für Dich und von Deiner Situation. Auch hier bitte nicht drohen und zu sehr Vorwürfe aus den Schilderungen machen.

  1. Versuche die Interessen des Gegenübers zu erkennen

Chefs, Vereinsvorstände und Kindergartenleiterinnen haben – wie alle Menschen – Interesse an einem entspannten Alltag. Wenn sie verstehen, wie sehr sie davon profitieren und was das Thema ist, dann kommt die Hilfe schneller.

  1. Sprich Dich aus und lasse Dich beraten

Nutze eine Beratung / ein Coaching, gehe zu einer Selbsthilfegruppe oder Beratungsstelle bzw. einem Ansprechpartner, der Dir helfen kann und zu dem Du Vertrauen besitzt wie Hausarzt oder Pfarrer.  Freunde und Bekannte sind oftmals die falsche Adresse.

  1. Bleibe hartnäckig

Wenn das erste Gespräch nichts bringt, dann versuche es noch einmal, gehe auf die nächsthöhere Ebene und suche Dir Unterstützung. Es ist wichtig, gegen Mobbing vorzugehen und sich Hilfe zu suchen. Zeugen und professionelle Begleitung sind wichtig.

  1. Zeige Zivilcourage

Schaue, dass Du nicht das Mobbing an Schwächere weitergibst, sondern distanziere Dich von Mobbern und Mobbing – zeige Zivilcourage und gehe gegen Mobbing in allen Fällen vor.

Was tun, wenn gerade nichts mehr geht und wir nicht mehr schlafen können und wir immer mehr Angst vor allen Dingen bekommen? Diese 10 Tipps sind Deine erste Hilfe bei einem Stimmungstief.

Was tun, wenn gerade nichts mehr geht und wir nicht mehr schlafen können und wir immer mehr Angst vor allen Dingen bekommen? Diese 10 Tipps sind Deine erste Hilfe bei einem Stimmungstief.

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Jeder von uns kennt Angst, Trauer und Niedergeschlagenheit!

Wir alle kennen es, dass wir einmal vollkommen am Ende sind. Schlafen wird immer schwerer möglich. Wir schlafen schlecht ein, kaum durch und wenn wir wach werden, dann können wir nicht mehr einschlafen. Die Energie fehlt uns, dann den Tag durchzustehen. Die Erschöpfung holt uns irgendwann ein, aber wir werden immer kraftloser und rutschen nach und nach in die Depression / das Burn-out und entwickeln Angst vor dem Alltag. Was können wir tun, um das Abrutschen zu verhindern? Ich habe zehn Dinge erkannt, die mir gut geholfen haben und die auch anderen Menschen schon oft geholfen haben.

Die 10 besten Tipps um ein emotionales Tief zu überwinden!

Schaue Dir die nachfolgenden Tipps bei einem Stimmungstief an und dann nutze die anschließend genannte Pfeil-Technik, um sie umzusetzen – ganz in Deinem Tempo und auf Deine persönliche Art und Weise.

  1. Beende das, was Du gerade machst.

Nimm Dir Zeit, Dir erst einmal Deiner Situation bewusst zu werden. Verdränge nicht weiter, sondern versuche erst einmal, alle Störfaktoren abzuschalten. Du kannst gerne einen anderen Ort aufsuchen, der gerade passt. Ich brauche dabei oft Bewegung – das geht vielen Menschen so. Sonnenlicht und Bewegung sind gut.

Versuche hier noch nicht, Probleme zu lösen, sondern erst einmal emotional runterzufahren. Lasse Dir Zeit. Sie arbeitet niemals gegen Dich, sondern ist Dein Freund. Du hast alle Zeit der Welt. Wenn Du überlegt Schritt für Schritt vorgehst und Dein Tempo respektierst, wirst Du weiterkommen, Zwinge Dich nicht zu voreiligen Schritten.

  1. Widme Dich dem aktuellen Thema.

Schreibe auf oder mache Dir bewusst, was das Thema ist. Versuche, die Fakten zu bedenken. Suche nach Lösungsmöglichkeiten und Personen, die Dir helfen können. Widme Dich dem Thema, dass Dich gerade am meisten belastet oder das gerade aktuell die Situation ausgelöst hat. Gib Dir dafür gerne 10-15 Minuten aber nicht mehr. Es geht nur um eine erste Kontaktaufnahme mit Deinem Thema.

  1. Sammle Energie, wenn Du es brauchst.

Wenn Du Energie benötigst, dann hole sie Dir. Du kannst dazu einen Ort der Stille aufsuchen. Das können sein: Wald, Kirche oder ein See. Dort, wo Du zur Ruhe kommen kannst und nicht gestört wirst, bist Du richtig aufgehoben. Sammle Energie und betrachte dabei nicht das Problem, sondern lasse Deine Gedanken – so gut es geht – fließen.

  1. Mache einen Plan.

Widme Dich dem aktuellen Top-Thema und schaue es an. Was kannst Du tun, um es zu lösen? Wen solltest Du fragen? Was kann geschehen? Bei der letzten Frage gehe nicht zu weit. Sich zu viele Gedanken zu machen erschafft mehr Probleme, als es lösen kann. Bedenke, was Du zur Klärung beitragen kannst. Wenn Du jetzt belastet bist, dann entlaste die Situation für Dich und dein Gegenüber so gut Du es kannst. Gegenseitig entspannt in die Auseinandersetzung zu gehen ist sehr wichtig, damit alle Beteiligten positiv aufeinander zugehen.

  1. Verbreite positive Energie.

Du bekommst immer das als Ergebnis, was Du gesät hast. Wenn Du beginnst, Liebe und Zuneigung zu geben, dann wirst Du davon auch mehr bekommen. Kümmere Dich zuerst um das Wohl anderer Menschen auf Deine Weise. Du kannst Menschen etwas Geld geben, die keines haben, Menschen Essen geben, ihnen zuhören oder Zettel mit liebevollen Sprüchen in der Stadt aufhängen. Je mehr Du von dieser Energie verbreitest, desto besser.

  1. Pflege Dich und Deinen Körper.

Widme Dich Dir selbst und pflege Dich. Dusche oder bade, pflege Hände und Füße, mache Dich zurecht und ziehe Dich gut an. Kleidung macht Leute, so sagt man – und es stimmt. Gepflegt und gut gekleidet geht es Dir besser.

  1. Suche Dinge, die Dich stärken und Dir gut tun.

Wenn Du jetzt ganz einfach nur das machst – soweit es geht – was Dich positiv berührt, dann wird diese Energie Dich antreiben. Du wirst spüren, dass Sport, Sauna, Fitness oder was auch immer Dich nach oben bringen und Dir helfen. Meditation und Achtsamkeitsübungen, Yoga und andere Techniken helfen auch vielen Menschen.

  1. Ernähre Dich gut.

Wenn Du Dich ungesund ernährst, dann wirst Du Dir schaden. Jetzt gute Vitalstoffe zu Dir zu nehmen und Dich möglichst frei von Weißmehl, Glutamat, Alkohol, Koffein, Fleisch und Zucker zu ernähren wird Dir helfen. Ernährungsberatung ist hierbei sehr wichtig.

  1. Bereite Dich auf die Umsetzung vor.

Bereite alles vor, was Du für Deinen Termin benötigst und schaue, dass Du gut – nicht übermäßig – vorbereitet bist. Beende Deine Sorgen und lasse auf Dich zukommen, was geschieht. Danach geht es Dir besser, denn Du kannst entweder auf die Situation eingehen oder es gibt nichts mehr zu tun, weil es nicht so schlimm wie gedacht war.

  1. Mache einen Plan für das weitere Vorgehen.

Nun schaue, was es zu tun gibt und schaue, welche Schritte Du unternehmen musst / möchtest. Schritt für Schritt geht Veränderung – und Dein Tempo ist wichtig, wenn es nicht schneller gehen muss. Dabei sind viele Menschen mögliche Helfer, wie zum Beispiel:

  • Rechts- und Steuerbeistand;
  • Schuldnerberatung;
  • Versicherungsmakler;
  • Sozialarbeiter;
  • Ämter und Behörden;
  • Psychologische Beratung und Hypnose-Coaching;
  • Praktische Lebensbegleitung;
  • Schreib- und Bürohilfen;
  • Ärzte und Heilpraktiker;
  • … und Fachleute für Dein persönliches Thema / Deine Themen.

Bedenke bitte:

Niemand muss alles auf einmal lösen, alles alleine können oder perfekt sein.

Nutze die Pfeil-Technik:

  • Schaue auf das Ziel direkt vor Dir;
  • Peile es an;
  • Atme tief durch und lasse Kraft und Ruhe in Dir aufkommen;
  • Spanne den Bogen und hole so viel Kraft wie angemessen;
  • Lass los und lasse den Pfeil das Ziel finden.

Du kannst immer Hilfe in Anspruch nehmen und Kontakt aufnehmen, um Dich beraten zu lassen!

An manchen Tagen wird einfach alles zu viel. Was geschieht in uns, wenn ein solcher Tag kommt und wie können wir damit umgehen? Wie können wir anderen Menschen helfen, die zusammenbrechen?

An manchen Tagen wird einfach alles zu viel. Was geschieht in uns, wenn ein solcher Tag kommt und wie können wir damit umgehen? Wie können wir anderen Menschen helfen, die zusammenbrechen?

Es funktioniert nicht jeden Tag einfach nur zu funktionieren.


Es funktioniert nicht, jeden Tag einfach nur zu funktionieren.

Wir sind alle stark und können vieles aushalten, aber nicht alles und nicht immer. Dafür wurden wir nicht erschaffen. Wir besitzen eine gewisse Menge an Resilienz (seelischer Widerstandskraft), aber sie geht ab und an zur Neige. Wir alle kennen solche Momente in unserem Leben.

Momente, in denen es zu viel werden kann sind z.B.:

Wenn man einfach nicht mehr kann …

Es steigert sich oftmals immer mehr und irgendwann ist das Maß voll. Der sonst so starke Mensch hat zu viel ausgehalten und nichts unternommen. Wir rutschen in Depressionen und Ängste oder das Burn-out erwischt uns eiskalt. Auf einmal scheint es, als ginge es nicht mehr weiter und wir können es nicht mehr ertragen.

Wenn das Leben keinen Sinn mehr macht!

Suizidgedanken können sich hier auch einstellen. Das ist übrigens normal und an sich kein schlimmes Zeichen. Es bedeutet erst einmal, dass es so nicht mehr weitergehen kann. Wir sollten uns jetzt einem Menschen anvertrauen und uns Hilfe holen. Diese gibt es leider auf dem Weg der von Krankenkassen finanzierten Psychotherapie kaum in unserem Land. Wartezeiten von mindestens einem halben Jahr sind normal – und dann müssen wir das nehmen, was uns angeboten wird. Es ist nicht so, als könnten wir uns etwas aussuchen. Wichtig ist also die schnelle Hilfe, die sofort greift. Wir dürfen nicht viele Monate oder gar ein bis zwei Jahre vergehen lassen, bis wir alle Energie aufgebraucht haben. Es wird Zeit zu handeln, wenn es scheint, als ginge nichts mehr.

8 Tipps, die Dir weiterhelfen können, wenn Du keine Lösung mehr sehen kannst:

  1. Ein Riss lässt Licht nach innen

Wenn wir uns im Verfall befindliche Häuser anschauen, dann sehen wir Licht durch Risse eindringen. Ebenso wächst Gras durch die Autobahn und Birken bohren sich den Weg durch den dicksten Beton gerade in den Himmel. Herausforderungen werden von der Natur immer gemeistert und sie bieten auch uns eine Chance.

  1. Nimm Deine Gefühle an

Es muss Dir nicht immer gut gehen und Du bist nicht dazu verpflichtet, alles auszuhalten. Erkenne an, was Du geleistet hast und nimm eine Auszeit in Anspruch. Ja, Du meinst immer noch, dass es nicht ginge, aber das musst Du einfach ab und an – vor allem, wenn es nicht mehr weiterzugehen scheint.

  1. Mache Dir klar, was Dir wichtig ist

Das „Warum“ im Leben vergessen wir manchmal. Es macht Sinn, es sich vor Augen zu führen oder es zu hinterfragen. Nimm Dir Zeit, es bewusst werden zu lassen, warum Dinge in Deinem Leben sind. Dabei erkennst Du vielleicht auch, welche Dinge nicht mehr wichtig sind.

  1. Schau Dir die schönen Seiten des Lebens an

Erinnere Dich an das Schöne im Hier und Jetzt Deines Lebens und lasse es Dir zeigen. Wenn Du es nicht sehen kannst, dann nimm Hilfe dazu in Anspruch und mache alles das, was die schönen Seiten des Lebens anspricht, egal ob Lesungen, Ausstellungen, Yoga, Entspannungstechniken, Sport oder ein Gang durch die Natur. Schau, was Dir gefällt und was Du Schönes bemerkst.

  1. Erinnere Dich an Familie und Freunde

Wer ist ein wahrer Freund und wo sind die wichtigen Menschen aus Deiner Familie? Umgib Dich mit den Menschen, die Du magst und Die Dir gut tun. Du wirst schnell merken, welche Menschen wirklich gute Gefühle in Dir hervorrufen.

  1. Mache mehr von dem, was Dir Freude bereitet

Entdecke, was Dir Spaß macht und mache mehr davon. Um schöne Dinge des Lebens zu sehen, muss man sie erleben. Wage etwas Neues. Gehe einen Schritt weiter und lerne kennen, was gut ist, Freude bereitet und was Deine Grenzen sprengt.

  1. Du bist mehr als nur das Problem

Egal, worum es gerade geht, Du kannst mehr und Du bist mehr als das. Du magst vielleicht Single sein, verletzt, traurig, erkrankt und / oder niedergeschlagen. Was  jetzt wichtig werden muss ist, dass es viel mehr gibt an Dir als nur das. Du bist so viel mehr, hast gute Seiten und schöne Dinge, für die es sich lohnt weiterzumachen. Schau hin und nimm das viele andere in Deinem Leben wahr.

  1. Nimm das Auf und Ab des Lebens an

Alles hat Zyklen wie Yin und Yang. Sonne und Mond, Regen und Sonnenschein – alles wechselt sich ab. Wenn wir gerade auf der Sonnenseite des Lebens sind, scheint alles so unbeschwert, auf der anderen Seite auf einmal so umständlich. Dabei reicht nur eine kleine Kerze aus, damit wir wieder die Dunkelheit verlassen können. Auf einmal können wir wieder beginnen, das Licht in uns wahrzunehmen.

Nimm Hilfe in Anspruch

Wichtig ist es, sich Hilfe zu suchen. Menschen, die uns begleiten uns Hilfeleistung geben zu lassen. Hierbei dürfen wir auch professionelle Hilfe nicht vergessen und sie in Anspruch nehmen, wie Psychologische Beratung und Hypnose, damit wir schnell wieder zu uns finden können und die Schwierigkeiten nutzen, um daran zu wachsen. Wir können immer mal leiden, traurig sein, aber wir müssen nicht aufgeben.

Hilf Menschen die es gerade selbst nicht können

Dabei beachte bitte immer Deine Grenzen, nutze gerne die o.g. Tipps und achte auch auf Dich. Hilf ihnen vor allem dabei, sich Hilfe zu holen, die professionell ist und zu ihnen passt. Es nutzt nichts, wenn ihr Euch gegenseitig belastet und herunterzieht, weil man ja zusammenhält.

Am 21.09. ist Welt-Alzheimertag. Wie kam es dazu und wohin wird uns diese Erkrankung führen? Klar ist heute schon vieles, aber es wird zu wenig über sehr wichtige Dinge gesprochen – bisher.

Am 21.09. ist Welt-Alzheimertag. Wie kam es dazu und wohin wird uns diese Erkrankung führen? Klar ist heute schon vieles, aber es wird zu wenig über sehr wichtige Dinge gesprochen – bisher.

Welt Alzheimertag Entstehung Geschichte Ausblick


Welt-Alzheimertag

Der 21. September ist seit 1994 der Welt-Alzheimertag. Er wurde von der Dachorganisation Alzheimer’s Disease International (London) und der WHO gegründet und erfährt weltweite Unterstützung. Am Tag selbst sowie im ganzen Monat September wird oftmals an die Krankheit umfangreich erinnert. Hierzu den Herbstbeginn zu wählen, bei dem auch die Natur die Blätter fallen lässt und das Voranschreiten des Lebens bewusst wird, ist eine durchaus passende Idee, was aber nicht sicher als Assoziation bekannt ist.

Seit 2015 gibt es in Deutschland um den Aktionstag herum eine Woche der Demenz unter der gemeinsamen Schirmherrschaft von Bundesfamilienministerin Schwesig und Bundesgesundheitsminister Gröhe. Die Initiative dazu ging von der Allianz für Menschen mit Demenz aus.

Die örtlichen Alzheimer-Gesellschaften und Selbsthilfegruppen organisieren jedes Jahr eine Reihe von Veranstaltungen mit Vorträgen, Tagungen, Gottesdiensten, Benefizkonzerten und vielem mehr. Das Ziel ist das Bekanntmachen der als unheilbar geltenden Krankheit.

Mit dem Motto des Welt-Alzheimertages 2017 in Deutschland „Demenz. Die Vielfalt im Blick“ möchte man auf die vielen Möglichen Erscheinungsformen und Gesichter der Demenz hinweisen. Zumeist ist es jedoch eine Erkrankung, die sich im Alter zeigt.

Entstehung und Geschichte von Alzheimer

60% der Demenz-Erkrankungen betreffen den Alzheimer Typus. Die anderen Demenzarten unterscheiden sich in Ursache und Voranschreiten, aber man kann viele Parallelen sehen. Alois Alzheimer beschrieb die Erkrankung 1906. Seither gehen wir leider mit zu wenig Aufmerksamkeit damit um. In den letzten Jahren wird uns zunehmend klarer, dass wir uns damit auseinandersetzen müssen.

Oftmals ist es so, dass eine Demenz einer Depression ähnlich sieht bzw. beides gemeinsam auftreten kann. Dies kann eine Rolle bei den Medikamenten spielen, die Prävention sieht dabei durchaus ähnlich aus.

Die aktuelle Situation in Sachen Alzheimer

Aktuell sollen 35-50 Millionen Menschen betroffen sein, wobei die Angaben schwanken. Das mag damit zu tun haben, dass ca. 2/3 der Erkrankten in Entwicklungsländern leben. In Deutschland sind aktuell ca. 1,6 Millionen Menschen an Demenz erkrankt, was für sie selbst und die Familien eine große Herausforderung sowie Belastung darstellt. Die Heilung der Krankheit ist aktuell nicht möglich. Zudem kann man leider beobachten, dass eher auf eine hilflos erscheinende Art und Weise Medikamente verabreicht werden, die – nach eigenen Recherchen – eher wahllos vergeben werden. Mehrere Ärzte berichteten in Vorträgen davon wie folgt: „Wir geben Antidementiva / Antidepressiva und schauen, ob eine Wirkung eintritt. Dann ändern wir das Medikament oder die Dosis. Bei weiterer Erfolglosigkeit kann es sein, dass wir die Medikamente wieder absetzen.“ Dies scheint aktuell der letzte Stand zu sein, da diese Aussagen von 2016 sind und seither nicht viel Neues entwickelt wurde.

Weitere medizinische Behandlung ist kaum bekannt. Soziale angemessene Betreuung und Beratung sowie fachkundige Pflege sind dabei aktuell wichtiger, auch wenn es oftmals eine Überforderung bedeutet. Gerade für die pflegenden Angehörigen ist es furchtbar den Verfall eines geliebten Menschen zu beobachten. Demenz wird oft als „Erkrankung der Angehörigen“ bezeichnet.

Leider ist der Mensch, der betroffen ist, kaum davon zu überzeugen, frühzeitig tätig zu werden und sich Hilfe zu holen. Der Betroffene lehnt Hilfen oftmals ab, wodurch viel zu wenige Beratungsstellen aufgesucht werden. Diesen Umständen ist sicherlich eine hohe Dunkelziffer an Erkrankten geschuldet.

Der Ausblick in Sachen Alzheimer und die Prävention

Aktuell sind in Deutschland ca. 1,6 Millionen Menschen an Demenz erkrankt. Geschätzte 60% davon leiden dabei an einer Demenz vom Typus Alzheimer. Ihre Zahl wird sich bis zum Jahre 2050 nach unserer Erwartung mindestens verdoppeln.

Therapieansätze scheinen derzeit nicht weiter möglich wie auch bei Fibromyalgie z.B. Es gibt mehr Bemühungen in Richtung der Schadensbegrenzung und einer Entlastung der Familien, was aber kaum wirklich ausreicht, denn diese Belastung ist wirklich immens.

Prävention scheitert nicht nur an den Krankenkassen, sondern auch vor allem an der fehlenden Bereitschaft von Menschen, sich diesen Dingen zu stellen. Eine Raucherentwöhnung wird auch oft deswegen nicht durchgeführt, weil wir die Folgen des Rauchens erst plötzlich nach vielen Jahren erleben. Ebenso geht es uns beim Übergewicht. Die Folgen der fehlenden Ernährungsberatung und schlechter Ernährung treten erst spät ein, sind kaum umkehrbar und der Drang daher erst einmal scheinbar nicht vorhanden, weil wir nicht aufmerksam auf die Veränderungen schauen oder sie nicht wahrnehmen.

Externe Quellen / Hinweise / Links:
https://de.wikipedia.org/wiki/Alzheimer-Krankheit
https://www.deutsche-alzheimer.de/termine/welt-alzheimertag.html

https://www.agm-online.de/wat.html

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Angst und Depression verstehen. Woher kommt es, dass Menschen Angst oder Depression entwickeln? Wann neigen wir zu Angst und wann werden wir immer gestresster und depressiver?

Angst und Depression verstehen. Woher kommt es, dass Menschen Angst oder Depression entwickeln? Wann neigen wir zu Angst und wann werden wir immer gestresster und depressiver?

7 Häufige Ursachen So entstehen Angst und Depression


Wie entstehen Angst und Depression wirklich?

"Glauben Sie nicht alles, was Sie hören - auch nicht in Ihrem eigenen Kopf." Dr. Daniel Amen

Die meisten Menschen, die mit Angst und Depression zu tun haben, können nicht sagen, wie dies entstanden ist – selbst nach längerer Arbeit finden sie keinen Grund, den sie nachvollziehen können. Daher ist auch ein tiefenpsychologisches Arbeiten an einer Problemlösung oftmals sinnlos und nach Dr. Martin Seligman noch nie nachgewiesen worden. Bestimmte traumatische Erlebnisse sind uns klar und lassen den Rückschluss zu, wie z.B. Kriegserlebnisse oder der Tod eines geliebten Menschen, aber das ist nur ein geringer Bruchteil. Oft sollen die Ursachen angeblich die Gene, die Vergangenheit Erfahrungen sowie aktuelle Lebensumstände sein.

Warum ist es wichtig, die Zusammenhänge zu verstehen?

Angst und Panik sowie Depressionen sind insofern schlimm, als dass wir uns machtlos fühlen und keine Lösungsansätze besitzen. Wenn wir verstehen, wie sie entstehen und die biochemischen Vorgänge im Körper verstehen, dann können wir sehr gut selbst daran arbeiten, unsere Schwierigkeiten in diesen Punkten aufzulösen. Durch die klaren Zusammenhänge verlieren wir das was seit vielen Jahrzehnten von Martin Seligman als „erlernte Hilflosigkeit“ bezeichnet wird. Wichtig ist, die Ursachen zu verstehen, die Schuldfrage aufzulösen und die Kontrolle wieder zu übernehmen.

>>> Vortrag / Workshop von Arno Ostländer „Wie ich Angst und Depression verstehen und loslassen lernte!“ mit vielen Übungen hier in den Terminen finden!

7 Häufige Ursachen: So entstehen Angst und Depression!

Die nachfolgenden Ursachen sind Grundlagen für die Entwicklung von Angst, Panik und Depressionen, auf die wir achten sollten. Je vernünftiger und besser wir damit umgehen / diese vermeiden, umso besser wird es uns gehen und desto mehr entziehen wir Angst und Depression die Existenzgrundlage / Entwicklungsmöglichkeit – zumindest oftmals in weiten Teilen.

  1. Medikamentenmissbrauch und Drogen

Schon früh beginnen viele Menschen damit, Alkohol und zunächst leichte Drogen zu konsumieren. Rauchen schadet uns und unserem Umfeld schon massiv genug. Es ist für den Nichtraucher kaum zu ertragen. Alkohol ist der Untergang vieler Familien. Das so oft bagatellisierte Cannabis hat oftmals schwere Psychosen zur Folge, was wir gerne nicht sehen möchten.

Drogen und Alkohol verändern die Neurochemie des Gehirns und unterbrechen die normale Kommunikation zwischen Neurotransmittern, unseren biochemischen Kommunikations-Hilfsstoffen im Gehirn. Je anfälliger wir für Angst und Depressionen sind, steigern wir durch den Konsum auch leichter Drogen nachhaltig die Gefahr an psychischen oder neurologischen Erkrankungen zu leiden.

  1. Zu viel Arbeit

Stressreaktionen in unserem Körper sind schlimmer, als wir glauben. Die meisten Menschen wissen heutzutage, dass sie von Stress betroffen sind. Dabei ist es nicht nur die Arbeit, sondern auch die multimediale Überbelastung, der massive Straßenverkehr sowie zerbröckelnde soziale Strukturen, die uns schwer zu schaffen machen. Wer langfristig Stress ausgesetzt ist, ist vielfach häufiger von  Angst und Depression betroffen.

  1. Kummer, Sorgen, Traumata und Pathogene Ereignisse

Kummer und Sorgen schaffen die Grundlage für depressive Episoden, das ist uns allen vollkommen klar. Pathogene Lebensereignisse – Beleidigung, Erniedrigung und Herabsetzung – sind ebenso eine Grundlage, Depressionen zu entwickeln. Aus Traumata werden meist Ängste, deren Entstehung man jedoch später erkennt. Posttraumatische Belastungsstörungen (PTSD) sind ganz massive Auslöser von Angst und Depression. Dies betrifft die meisten Kinder im Laufe einer normalen Erziehung, ganz besonders aber Opfer von Gewalttaten, Soldaten, Polizisten, Rettungsdienstpersonal, Therapeuten, Lehrer und viele Menschen mehr in sozialen und beratenden Berufen.

  1. Schwere Erkrankungen / Diagnosen

Altersbedingte Erkrankungen oder Diagnosen von fortschreitenden bzw. für unheilbar gehaltenen dramatischen Erkrankungen wie Parkinson, Multiple Sklerose, Alzheimer, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs  oder Fibromyalgie / Schmerzsymptome lösen in uns Gefühle von Panik und Hilflosigkeit aus. Dies wird oftmals schnell zur Grundlage von Depressionen, wobei Ängste und Depressionen ohnehin mit dem Alter immer mehr zunehmen.

  1. Plötzliche drastische Veränderungen

23.000 Selbstmorde in einem Jahr zur Weltwirtschaftskrise. Diese erschreckend hohe Zahl von Suiziden entstand durch einen wirtschaftlichen Zusammenbruch – auch als „große Depression“ oder „schwarzer Freitag“ bekannt – der viele Menschen erwerbs- und vermögenslos werden ließ. Hier beobachteten wir deutlich, was wir zu wissen glauben: Menschen werden aufgrund solcher Ereignisse leicht ängstlich und depressiv. Eine statistische Erfassung ist hierbei nicht möglich, der Zusammenhang jedoch logisch.

  1. Schlechtes Selbstwertgefühl

Drei wichtige Fakten sind uns hierzu vollkommen klar, wenn auch statistisch schlecht zu belegen:

  • Frauen haben ein auffällig schlechteres Selbstbild als Männer.
  • Menschen mit einem schlechten Selbstbild sind anfälliger für Drogenmissbrauch sowie schlechte Ernährung und schädigen häufiger ihre Gesundheit.
  • Ein negatives Selbstbild erhöht die Suizidwahrscheinlichkeit.

Es wird dabei meist immer schlimmer und es kann zu Zwangsgedanken kommen, die mit dem  Aussehen, Erfolg, Geld, Reputation und ähnlichem in Zusammenhang stehen. Biochemische Veränderungen des Gehirns führen dazu, dass depressive und ängstliche Symptome oder Zustände entstehen.

  1. Isolation und Ablehnung

Wir brauchen ein soziales Miteinander, eine tragende Beziehung und Menschen, die sich um uns sorgen sowie jemanden, um den wir uns sorgen können. Isolation und Ablehnung führen zu wenig Rückhalt und Stabilität, wodurch wir nicht im Leben stehen und bestehen können. Dies beeinflusst auch unser Gehirn und wir starten immer mehr negative Denkprozesse.

>>> Vortrag / Workshop von Arno Ostländer „Wie ich Angst und Depression verstehen und loslassen lernte!“ mit vielen Übungen hier in den Terminen finden!

Wie beginne ich, an mir zu arbeiten oder wie kann ich helfen?

Es gibt viele Möglichkeiten zu helfen, wichtig dabei ist es, möglichst früh zu beginnen. Medikamente sollten wir dabei nur bei schweren Erkrankungen und im absolut notwendigen Maß einnehmen. Es gibt eine Vielzahl von Ansätzen durch Therapeuten, Gruppen, medizinische Fachleute, Coaches, Seelsorger und viele andere. Je nach Schweregrad und Situation können unterschiedliche Hilfen gut sein. Bücher alleine sind oft nicht hilfreich und virtuelle Selbsthilfegruppen sowie Eigendiagnostik schaden oftmals sehr. Wichtig ist persönliche und reale Hilfe, die wirklich an vielen Stellen verfügbar ist.