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Beleidigung, Erniedrigung und Herabsetzung sind Anzeichen unserer Zeit. Mobbing ist ein Thema für uns alle. Es hat schlimme Folgen für Körper und Seele – aber man kann dagegen vorgehen.

Beleidigung, Erniedrigung und Herabsetzung sind Anzeichen unserer Zeit. Mobbing ist ein Thema für uns alle. Es hat schlimme Folgen für Körper und Seele – aber man kann dagegen vorgehen.

Die 10 effektivsten Tipps gegen Mobbing


Was bedeutet Mobbing?

Die Definition von Mobbing ist grundsätzlich einfach: Alles das, was einen Übergriff oder eine Beleidigung darstellt ist Mobbing oder kann so gesehen werden. Wenn wir benachteiligt, angegriffen oder herabgesetzt werden, dann ist das ganz sicher niemals in Ordnung und wir müssen das nicht aushalten.

Es können Geräusche und Sinneswahrnehmungen sein, durch dir wir belästigt werden. Es geht aber auch direkter und deutlicher. Das macht aber keinen Unterschied.

Wo erleben wir Mobbing?

In allen Bereichen des Lebens. Privat, beruflich, im Verein und in allen Lebenslagen kann uns Mobbing begegnen. Schule, Kindergarten, Sport und Freizeit – Mobbing hat keine Grenzen. Je mehr wir auf das Umfeld angewiesen sind (Familie oder Arbeitsplatz beispielsweise), desto schlimmer die Auswirkungen.

Ist Mobbing strafbar?

Ja ist es. Natürlich dürfen wir Menschen nicht beleidigen. Es gibt hier auch Erlebnisse, die in den Bereich von Beleidigung und Nötigung fallen. Aber auch Mobbing an sich kann strafbar sein. Mobbing ist in einigen Fällen eine Körperverletzung.

Die Gewerkschaft Verdi sagt auf ihrer Internetseite: „Wenn Prävention allein nicht hilft und auch die betrieblichen Möglichkeiten ausgeschöpft sein sollten, können sich Mobbingopfer auch juristisch wehren. Schwere Mobbinghandlungen können strafbar sein. Körperverletzung (§223 StGB) (Sie liegt vor, wenn durch Mobbing jemand erkrankt und ein Arzt dies attestiert.)“

Die 10 effektivsten Tipps gegen Mobbing

  1. Gib klare Grenzen direkt zu erkennen.

Es braucht keine Steigerung. Wenn Dir etwas zu weit geht, dann musst Du es sofort klarstellen. Wartest Du zu lange, dann kann es zu spät sein und Du musst vielleicht schon viel mehr Energie aufwenden. Lass Dich nicht in die Ecke drängen und warte nicht zu lange.

  1. Führe Tagebuch über Vorfälle

Wenn Du der Überzeugung bist, ein Ereignis ist für Dich belastend oder könnte als Mobbing gesehen werden, dann zeichne alles auf, was geht. Detailinformationen (Datum, Uhrzeit, Bilder, Zeugen und andere wichtige Angaben) werden im Wiederholungsfall oder bei Verschlimmerung wichtig.

  1. Kläre wichtige Fakten bevor Du etwas unternimmst

Wenn Du ein offensichtliches Mobbing bemerkst, dann erkundige Dich, bevor Du eingreifst. Vielleicht hat der Kollege eine Behinderung bzw. lebt gerade in einer besonderen Diät und wird gar nicht ausgegrenzt. Sei nicht zu vorschnell und erhebe nicht zu früh Vorwürfe, ohne eine Klärung zu unternehmen.

  1. Nicht Gleiches mit Gleichem vergelten

Bleib sauber und versuche nicht, Dich mit Gegenwehr zu äußern. Du kannst sachlich bleiben und Argumente suchen. Sprich von Dir und Deinem Erleben, weise keine Schuld zu. Du darfst nicht das selbst verursachen, wogegen Du vorgehen möchtest. Es bringt nichts, gehört sich nicht und man schaukelt sich zu schnell hoch.

  1. Beschwerden sind wichtig

Beschwere Dich entsprechend, wenn eine erste Klärung nicht erstgenommen wird. Das geht in jedem Umfeld – beruflich wie privat. Natürlich muss man nicht gleich den größten Trumpf ausspielen, aber man kann – und sollte es auch im Wiederholungsfall. Aufgrund § 84 Abs.1 Satz 1 BetrVG / § 85 Abs.1 BetrVG (Betriebsverfassungsgesetz) kannst Du Dich bei Vorgesetzten, Arbeitgeber, Personalabteilung oder Betriebsrat beschweren.

  1. Timing ist wichtig

Wenn wir unseren Chef / den Vereinsvorsitzenden oder anderen Ansprechpartner ansprechen, dann sollten wir einen ruhigen Moment nutzen und dann auch selbst entspannt in das Gespräch gehen. Auch hier sollten wir sachlich bleiben. Sag dem Ansprechpartner auch das, was das für Dich bedeutet. Sprich von der Bedeutung für Dich und von Deiner Situation. Auch hier bitte nicht drohen und zu sehr Vorwürfe aus den Schilderungen machen.

  1. Versuche die Interessen des Gegenübers zu erkennen

Chefs, Vereinsvorstände und Kindergartenleiterinnen haben – wie alle Menschen – Interesse an einem entspannten Alltag. Wenn sie verstehen, wie sehr sie davon profitieren und was das Thema ist, dann kommt die Hilfe schneller.

  1. Sprich Dich aus und lasse Dich beraten

Nutze eine Beratung / ein Coaching, gehe zu einer Selbsthilfegruppe oder Beratungsstelle bzw. einem Ansprechpartner, der Dir helfen kann und zu dem Du Vertrauen besitzt wie Hausarzt oder Pfarrer.  Freunde und Bekannte sind oftmals die falsche Adresse.

  1. Bleibe hartnäckig

Wenn das erste Gespräch nichts bringt, dann versuche es noch einmal, gehe auf die nächsthöhere Ebene und suche Dir Unterstützung. Es ist wichtig, gegen Mobbing vorzugehen und sich Hilfe zu suchen. Zeugen und professionelle Begleitung sind wichtig.

  1. Zeige Zivilcourage

Schaue, dass Du nicht das Mobbing an Schwächere weitergibst, sondern distanziere Dich von Mobbern und Mobbing – zeige Zivilcourage und gehe gegen Mobbing in allen Fällen vor.

Was tun, wenn gerade nichts mehr geht und wir nicht mehr schlafen können und wir immer mehr Angst vor allen Dingen bekommen? Diese 10 Tipps sind Deine erste Hilfe bei einem Stimmungstief.

Was tun, wenn gerade nichts mehr geht und wir nicht mehr schlafen können und wir immer mehr Angst vor allen Dingen bekommen? Diese 10 Tipps sind Deine erste Hilfe bei einem Stimmungstief.

stimmungstief ueberwinden


Jeder von uns kennt Angst, Trauer und Niedergeschlagenheit!

Wir alle kennen es, dass wir einmal vollkommen am Ende sind. Schlafen wird immer schwerer möglich. Wir schlafen schlecht ein, kaum durch und wenn wir wach werden, dann können wir nicht mehr einschlafen. Die Energie fehlt uns, dann den Tag durchzustehen. Die Erschöpfung holt uns irgendwann ein, aber wir werden immer kraftloser und rutschen nach und nach in die Depression / das Burn-out und entwickeln Angst vor dem Alltag. Was können wir tun, um das Abrutschen zu verhindern? Ich habe zehn Dinge erkannt, die mir gut geholfen haben und die auch anderen Menschen schon oft geholfen haben.

Die 10 besten Tipps um ein emotionales Tief zu überwinden!

Schaue Dir die nachfolgenden Tipps bei einem Stimmungstief an und dann nutze die anschließend genannte Pfeil-Technik, um sie umzusetzen – ganz in Deinem Tempo und auf Deine persönliche Art und Weise.

  1. Beende das, was Du gerade machst.

Nimm Dir Zeit, Dir erst einmal Deiner Situation bewusst zu werden. Verdränge nicht weiter, sondern versuche erst einmal, alle Störfaktoren abzuschalten. Du kannst gerne einen anderen Ort aufsuchen, der gerade passt. Ich brauche dabei oft Bewegung – das geht vielen Menschen so. Sonnenlicht und Bewegung sind gut.

Versuche hier noch nicht, Probleme zu lösen, sondern erst einmal emotional runterzufahren. Lasse Dir Zeit. Sie arbeitet niemals gegen Dich, sondern ist Dein Freund. Du hast alle Zeit der Welt. Wenn Du überlegt Schritt für Schritt vorgehst und Dein Tempo respektierst, wirst Du weiterkommen, Zwinge Dich nicht zu voreiligen Schritten.

  1. Widme Dich dem aktuellen Thema.

Schreibe auf oder mache Dir bewusst, was das Thema ist. Versuche, die Fakten zu bedenken. Suche nach Lösungsmöglichkeiten und Personen, die Dir helfen können. Widme Dich dem Thema, dass Dich gerade am meisten belastet oder das gerade aktuell die Situation ausgelöst hat. Gib Dir dafür gerne 10-15 Minuten aber nicht mehr. Es geht nur um eine erste Kontaktaufnahme mit Deinem Thema.

  1. Sammle Energie, wenn Du es brauchst.

Wenn Du Energie benötigst, dann hole sie Dir. Du kannst dazu einen Ort der Stille aufsuchen. Das können sein: Wald, Kirche oder ein See. Dort, wo Du zur Ruhe kommen kannst und nicht gestört wirst, bist Du richtig aufgehoben. Sammle Energie und betrachte dabei nicht das Problem, sondern lasse Deine Gedanken – so gut es geht – fließen.

  1. Mache einen Plan.

Widme Dich dem aktuellen Top-Thema und schaue es an. Was kannst Du tun, um es zu lösen? Wen solltest Du fragen? Was kann geschehen? Bei der letzten Frage gehe nicht zu weit. Sich zu viele Gedanken zu machen erschafft mehr Probleme, als es lösen kann. Bedenke, was Du zur Klärung beitragen kannst. Wenn Du jetzt belastet bist, dann entlaste die Situation für Dich und dein Gegenüber so gut Du es kannst. Gegenseitig entspannt in die Auseinandersetzung zu gehen ist sehr wichtig, damit alle Beteiligten positiv aufeinander zugehen.

  1. Verbreite positive Energie.

Du bekommst immer das als Ergebnis, was Du gesät hast. Wenn Du beginnst, Liebe und Zuneigung zu geben, dann wirst Du davon auch mehr bekommen. Kümmere Dich zuerst um das Wohl anderer Menschen auf Deine Weise. Du kannst Menschen etwas Geld geben, die keines haben, Menschen Essen geben, ihnen zuhören oder Zettel mit liebevollen Sprüchen in der Stadt aufhängen. Je mehr Du von dieser Energie verbreitest, desto besser.

  1. Pflege Dich und Deinen Körper.

Widme Dich Dir selbst und pflege Dich. Dusche oder bade, pflege Hände und Füße, mache Dich zurecht und ziehe Dich gut an. Kleidung macht Leute, so sagt man – und es stimmt. Gepflegt und gut gekleidet geht es Dir besser.

  1. Suche Dinge, die Dich stärken und Dir gut tun.

Wenn Du jetzt ganz einfach nur das machst – soweit es geht – was Dich positiv berührt, dann wird diese Energie Dich antreiben. Du wirst spüren, dass Sport, Sauna, Fitness oder was auch immer Dich nach oben bringen und Dir helfen. Meditation und Achtsamkeitsübungen, Yoga und andere Techniken helfen auch vielen Menschen.

  1. Ernähre Dich gut.

Wenn Du Dich ungesund ernährst, dann wirst Du Dir schaden. Jetzt gute Vitalstoffe zu Dir zu nehmen und Dich möglichst frei von Weißmehl, Glutamat, Alkohol, Koffein, Fleisch und Zucker zu ernähren wird Dir helfen. Ernährungsberatung ist hierbei sehr wichtig.

  1. Bereite Dich auf die Umsetzung vor.

Bereite alles vor, was Du für Deinen Termin benötigst und schaue, dass Du gut – nicht übermäßig – vorbereitet bist. Beende Deine Sorgen und lasse auf Dich zukommen, was geschieht. Danach geht es Dir besser, denn Du kannst entweder auf die Situation eingehen oder es gibt nichts mehr zu tun, weil es nicht so schlimm wie gedacht war.

  1. Mache einen Plan für das weitere Vorgehen.

Nun schaue, was es zu tun gibt und schaue, welche Schritte Du unternehmen musst / möchtest. Schritt für Schritt geht Veränderung – und Dein Tempo ist wichtig, wenn es nicht schneller gehen muss. Dabei sind viele Menschen mögliche Helfer, wie zum Beispiel:

  • Rechts- und Steuerbeistand;
  • Schuldnerberatung;
  • Versicherungsmakler;
  • Sozialarbeiter;
  • Ämter und Behörden;
  • Psychologische Beratung und Hypnose-Coaching;
  • Praktische Lebensbegleitung;
  • Schreib- und Bürohilfen;
  • Ärzte und Heilpraktiker;
  • … und Fachleute für Dein persönliches Thema / Deine Themen.

Bedenke bitte:

Niemand muss alles auf einmal lösen, alles alleine können oder perfekt sein.

Nutze die Pfeil-Technik:

  • Schaue auf das Ziel direkt vor Dir;
  • Peile es an;
  • Atme tief durch und lasse Kraft und Ruhe in Dir aufkommen;
  • Spanne den Bogen und hole so viel Kraft wie angemessen;
  • Lass los und lasse den Pfeil das Ziel finden.

Du kannst immer Hilfe in Anspruch nehmen und Kontakt aufnehmen, um Dich beraten zu lassen!

An manchen Tagen wird einfach alles zu viel. Was geschieht in uns, wenn ein solcher Tag kommt und wie können wir damit umgehen? Wie können wir anderen Menschen helfen, die zusammenbrechen?

An manchen Tagen wird einfach alles zu viel. Was geschieht in uns, wenn ein solcher Tag kommt und wie können wir damit umgehen? Wie können wir anderen Menschen helfen, die zusammenbrechen?

Es funktioniert nicht jeden Tag einfach nur zu funktionieren.


Es funktioniert nicht, jeden Tag einfach nur zu funktionieren.

Wir sind alle stark und können vieles aushalten, aber nicht alles und nicht immer. Dafür wurden wir nicht erschaffen. Wir besitzen eine gewisse Menge an Resilienz (seelischer Widerstandskraft), aber sie geht ab und an zur Neige. Wir alle kennen solche Momente in unserem Leben.

Momente, in denen es zu viel werden kann sind z.B.:

Wenn man einfach nicht mehr kann …

Es steigert sich oftmals immer mehr und irgendwann ist das Maß voll. Der sonst so starke Mensch hat zu viel ausgehalten und nichts unternommen. Wir rutschen in Depressionen und Ängste oder das Burn-out erwischt uns eiskalt. Auf einmal scheint es, als ginge es nicht mehr weiter und wir können es nicht mehr ertragen.

Wenn das Leben keinen Sinn mehr macht!

Suizidgedanken können sich hier auch einstellen. Das ist übrigens normal und an sich kein schlimmes Zeichen. Es bedeutet erst einmal, dass es so nicht mehr weitergehen kann. Wir sollten uns jetzt einem Menschen anvertrauen und uns Hilfe holen. Diese gibt es leider auf dem Weg der von Krankenkassen finanzierten Psychotherapie kaum in unserem Land. Wartezeiten von mindestens einem halben Jahr sind normal – und dann müssen wir das nehmen, was uns angeboten wird. Es ist nicht so, als könnten wir uns etwas aussuchen. Wichtig ist also die schnelle Hilfe, die sofort greift. Wir dürfen nicht viele Monate oder gar ein bis zwei Jahre vergehen lassen, bis wir alle Energie aufgebraucht haben. Es wird Zeit zu handeln, wenn es scheint, als ginge nichts mehr.

8 Tipps, die Dir weiterhelfen können, wenn Du keine Lösung mehr sehen kannst:

  1. Ein Riss lässt Licht nach innen

Wenn wir uns im Verfall befindliche Häuser anschauen, dann sehen wir Licht durch Risse eindringen. Ebenso wächst Gras durch die Autobahn und Birken bohren sich den Weg durch den dicksten Beton gerade in den Himmel. Herausforderungen werden von der Natur immer gemeistert und sie bieten auch uns eine Chance.

  1. Nimm Deine Gefühle an

Es muss Dir nicht immer gut gehen und Du bist nicht dazu verpflichtet, alles auszuhalten. Erkenne an, was Du geleistet hast und nimm eine Auszeit in Anspruch. Ja, Du meinst immer noch, dass es nicht ginge, aber das musst Du einfach ab und an – vor allem, wenn es nicht mehr weiterzugehen scheint.

  1. Mache Dir klar, was Dir wichtig ist

Das „Warum“ im Leben vergessen wir manchmal. Es macht Sinn, es sich vor Augen zu führen oder es zu hinterfragen. Nimm Dir Zeit, es bewusst werden zu lassen, warum Dinge in Deinem Leben sind. Dabei erkennst Du vielleicht auch, welche Dinge nicht mehr wichtig sind.

  1. Schau Dir die schönen Seiten des Lebens an

Erinnere Dich an das Schöne im Hier und Jetzt Deines Lebens und lasse es Dir zeigen. Wenn Du es nicht sehen kannst, dann nimm Hilfe dazu in Anspruch und mache alles das, was die schönen Seiten des Lebens anspricht, egal ob Lesungen, Ausstellungen, Yoga, Entspannungstechniken, Sport oder ein Gang durch die Natur. Schau, was Dir gefällt und was Du Schönes bemerkst.

  1. Erinnere Dich an Familie und Freunde

Wer ist ein wahrer Freund und wo sind die wichtigen Menschen aus Deiner Familie? Umgib Dich mit den Menschen, die Du magst und Die Dir gut tun. Du wirst schnell merken, welche Menschen wirklich gute Gefühle in Dir hervorrufen.

  1. Mache mehr von dem, was Dir Freude bereitet

Entdecke, was Dir Spaß macht und mache mehr davon. Um schöne Dinge des Lebens zu sehen, muss man sie erleben. Wage etwas Neues. Gehe einen Schritt weiter und lerne kennen, was gut ist, Freude bereitet und was Deine Grenzen sprengt.

  1. Du bist mehr als nur das Problem

Egal, worum es gerade geht, Du kannst mehr und Du bist mehr als das. Du magst vielleicht Single sein, verletzt, traurig, erkrankt und / oder niedergeschlagen. Was  jetzt wichtig werden muss ist, dass es viel mehr gibt an Dir als nur das. Du bist so viel mehr, hast gute Seiten und schöne Dinge, für die es sich lohnt weiterzumachen. Schau hin und nimm das viele andere in Deinem Leben wahr.

  1. Nimm das Auf und Ab des Lebens an

Alles hat Zyklen wie Yin und Yang. Sonne und Mond, Regen und Sonnenschein – alles wechselt sich ab. Wenn wir gerade auf der Sonnenseite des Lebens sind, scheint alles so unbeschwert, auf der anderen Seite auf einmal so umständlich. Dabei reicht nur eine kleine Kerze aus, damit wir wieder die Dunkelheit verlassen können. Auf einmal können wir wieder beginnen, das Licht in uns wahrzunehmen.

Nimm Hilfe in Anspruch

Wichtig ist es, sich Hilfe zu suchen. Menschen, die uns begleiten uns Hilfeleistung geben zu lassen. Hierbei dürfen wir auch professionelle Hilfe nicht vergessen und sie in Anspruch nehmen, wie Psychologische Beratung und Hypnose, damit wir schnell wieder zu uns finden können und die Schwierigkeiten nutzen, um daran zu wachsen. Wir können immer mal leiden, traurig sein, aber wir müssen nicht aufgeben.

Hilf Menschen die es gerade selbst nicht können

Dabei beachte bitte immer Deine Grenzen, nutze gerne die o.g. Tipps und achte auch auf Dich. Hilf ihnen vor allem dabei, sich Hilfe zu holen, die professionell ist und zu ihnen passt. Es nutzt nichts, wenn ihr Euch gegenseitig belastet und herunterzieht, weil man ja zusammenhält.

Am 21.09. ist Welt-Alzheimertag. Wie kam es dazu und wohin wird uns diese Erkrankung führen? Klar ist heute schon vieles, aber es wird zu wenig über sehr wichtige Dinge gesprochen – bisher.

Am 21.09. ist Welt-Alzheimertag. Wie kam es dazu und wohin wird uns diese Erkrankung führen? Klar ist heute schon vieles, aber es wird zu wenig über sehr wichtige Dinge gesprochen – bisher.

Welt Alzheimertag Entstehung Geschichte Ausblick


Welt-Alzheimertag

Der 21. September ist seit 1994 der Welt-Alzheimertag. Er wurde von der Dachorganisation Alzheimer’s Disease International (London) und der WHO gegründet und erfährt weltweite Unterstützung. Am Tag selbst sowie im ganzen Monat September wird oftmals an die Krankheit umfangreich erinnert. Hierzu den Herbstbeginn zu wählen, bei dem auch die Natur die Blätter fallen lässt und das Voranschreiten des Lebens bewusst wird, ist eine durchaus passende Idee, was aber nicht sicher als Assoziation bekannt ist.

Seit 2015 gibt es in Deutschland um den Aktionstag herum eine Woche der Demenz unter der gemeinsamen Schirmherrschaft von Bundesfamilienministerin Schwesig und Bundesgesundheitsminister Gröhe. Die Initiative dazu ging von der Allianz für Menschen mit Demenz aus.

Die örtlichen Alzheimer-Gesellschaften und Selbsthilfegruppen organisieren jedes Jahr eine Reihe von Veranstaltungen mit Vorträgen, Tagungen, Gottesdiensten, Benefizkonzerten und vielem mehr. Das Ziel ist das Bekanntmachen der als unheilbar geltenden Krankheit.

Mit dem Motto des Welt-Alzheimertages 2017 in Deutschland „Demenz. Die Vielfalt im Blick“ möchte man auf die vielen Möglichen Erscheinungsformen und Gesichter der Demenz hinweisen. Zumeist ist es jedoch eine Erkrankung, die sich im Alter zeigt.

Entstehung und Geschichte von Alzheimer

60% der Demenz-Erkrankungen betreffen den Alzheimer Typus. Die anderen Demenzarten unterscheiden sich in Ursache und Voranschreiten, aber man kann viele Parallelen sehen. Alois Alzheimer beschrieb die Erkrankung 1906. Seither gehen wir leider mit zu wenig Aufmerksamkeit damit um. In den letzten Jahren wird uns zunehmend klarer, dass wir uns damit auseinandersetzen müssen.

Oftmals ist es so, dass eine Demenz einer Depression ähnlich sieht bzw. beides gemeinsam auftreten kann. Dies kann eine Rolle bei den Medikamenten spielen, die Prävention sieht dabei durchaus ähnlich aus.

Die aktuelle Situation in Sachen Alzheimer

Aktuell sollen 35-50 Millionen Menschen betroffen sein, wobei die Angaben schwanken. Das mag damit zu tun haben, dass ca. 2/3 der Erkrankten in Entwicklungsländern leben. In Deutschland sind aktuell ca. 1,6 Millionen Menschen an Demenz erkrankt, was für sie selbst und die Familien eine große Herausforderung sowie Belastung darstellt. Die Heilung der Krankheit ist aktuell nicht möglich. Zudem kann man leider beobachten, dass eher auf eine hilflos erscheinende Art und Weise Medikamente verabreicht werden, die – nach eigenen Recherchen – eher wahllos vergeben werden. Mehrere Ärzte berichteten in Vorträgen davon wie folgt: „Wir geben Antidementiva / Antidepressiva und schauen, ob eine Wirkung eintritt. Dann ändern wir das Medikament oder die Dosis. Bei weiterer Erfolglosigkeit kann es sein, dass wir die Medikamente wieder absetzen.“ Dies scheint aktuell der letzte Stand zu sein, da diese Aussagen von 2016 sind und seither nicht viel Neues entwickelt wurde.

Weitere medizinische Behandlung ist kaum bekannt. Soziale angemessene Betreuung und Beratung sowie fachkundige Pflege sind dabei aktuell wichtiger, auch wenn es oftmals eine Überforderung bedeutet. Gerade für die pflegenden Angehörigen ist es furchtbar den Verfall eines geliebten Menschen zu beobachten. Demenz wird oft als „Erkrankung der Angehörigen“ bezeichnet.

Leider ist der Mensch, der betroffen ist, kaum davon zu überzeugen, frühzeitig tätig zu werden und sich Hilfe zu holen. Der Betroffene lehnt Hilfen oftmals ab, wodurch viel zu wenige Beratungsstellen aufgesucht werden. Diesen Umständen ist sicherlich eine hohe Dunkelziffer an Erkrankten geschuldet.

Der Ausblick in Sachen Alzheimer und die Prävention

Aktuell sind in Deutschland ca. 1,6 Millionen Menschen an Demenz erkrankt. Geschätzte 60% davon leiden dabei an einer Demenz vom Typus Alzheimer. Ihre Zahl wird sich bis zum Jahre 2050 nach unserer Erwartung mindestens verdoppeln.

Therapieansätze scheinen derzeit nicht weiter möglich wie auch bei Fibromyalgie z.B. Es gibt mehr Bemühungen in Richtung der Schadensbegrenzung und einer Entlastung der Familien, was aber kaum wirklich ausreicht, denn diese Belastung ist wirklich immens.

Prävention scheitert nicht nur an den Krankenkassen, sondern auch vor allem an der fehlenden Bereitschaft von Menschen, sich diesen Dingen zu stellen. Eine Raucherentwöhnung wird auch oft deswegen nicht durchgeführt, weil wir die Folgen des Rauchens erst plötzlich nach vielen Jahren erleben. Ebenso geht es uns beim Übergewicht. Die Folgen der fehlenden Ernährungsberatung und schlechter Ernährung treten erst spät ein, sind kaum umkehrbar und der Drang daher erst einmal scheinbar nicht vorhanden, weil wir nicht aufmerksam auf die Veränderungen schauen oder sie nicht wahrnehmen.

Externe Quellen / Hinweise / Links:
https://de.wikipedia.org/wiki/Alzheimer-Krankheit
https://www.deutsche-alzheimer.de/termine/welt-alzheimertag.html

https://www.agm-online.de/wat.html

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Angst und Depression verstehen. Woher kommt es, dass Menschen Angst oder Depression entwickeln? Wann neigen wir zu Angst und wann werden wir immer gestresster und depressiver?

Angst und Depression verstehen. Woher kommt es, dass Menschen Angst oder Depression entwickeln? Wann neigen wir zu Angst und wann werden wir immer gestresster und depressiver?

7 Häufige Ursachen So entstehen Angst und Depression


Wie entstehen Angst und Depression wirklich?

"Glauben Sie nicht alles, was Sie hören - auch nicht in Ihrem eigenen Kopf." Dr. Daniel Amen

Die meisten Menschen, die mit Angst und Depression zu tun haben, können nicht sagen, wie dies entstanden ist – selbst nach längerer Arbeit finden sie keinen Grund, den sie nachvollziehen können. Daher ist auch ein tiefenpsychologisches Arbeiten an einer Problemlösung oftmals sinnlos und nach Dr. Martin Seligman noch nie nachgewiesen worden. Bestimmte traumatische Erlebnisse sind uns klar und lassen den Rückschluss zu, wie z.B. Kriegserlebnisse oder der Tod eines geliebten Menschen, aber das ist nur ein geringer Bruchteil. Oft sollen die Ursachen angeblich die Gene, die Vergangenheit Erfahrungen sowie aktuelle Lebensumstände sein.

Warum ist es wichtig, die Zusammenhänge zu verstehen?

Angst und Panik sowie Depressionen sind insofern schlimm, als dass wir uns machtlos fühlen und keine Lösungsansätze besitzen. Wenn wir verstehen, wie sie entstehen und die biochemischen Vorgänge im Körper verstehen, dann können wir sehr gut selbst daran arbeiten, unsere Schwierigkeiten in diesen Punkten aufzulösen. Durch die klaren Zusammenhänge verlieren wir das was seit vielen Jahrzehnten von Martin Seligman als „erlernte Hilflosigkeit“ bezeichnet wird. Wichtig ist, die Ursachen zu verstehen, die Schuldfrage aufzulösen und die Kontrolle wieder zu übernehmen.

>>> Vortrag / Workshop von Arno Ostländer „Wie ich Angst und Depression verstehen und loslassen lernte!“ mit vielen Übungen hier in den Terminen finden!

7 Häufige Ursachen: So entstehen Angst und Depression!

Die nachfolgenden Ursachen sind Grundlagen für die Entwicklung von Angst, Panik und Depressionen, auf die wir achten sollten. Je vernünftiger und besser wir damit umgehen / diese vermeiden, umso besser wird es uns gehen und desto mehr entziehen wir Angst und Depression die Existenzgrundlage / Entwicklungsmöglichkeit – zumindest oftmals in weiten Teilen.

  1. Medikamentenmissbrauch und Drogen

Schon früh beginnen viele Menschen damit, Alkohol und zunächst leichte Drogen zu konsumieren. Rauchen schadet uns und unserem Umfeld schon massiv genug. Es ist für den Nichtraucher kaum zu ertragen. Alkohol ist der Untergang vieler Familien. Das so oft bagatellisierte Cannabis hat oftmals schwere Psychosen zur Folge, was wir gerne nicht sehen möchten.

Drogen und Alkohol verändern die Neurochemie des Gehirns und unterbrechen die normale Kommunikation zwischen Neurotransmittern, unseren biochemischen Kommunikations-Hilfsstoffen im Gehirn. Je anfälliger wir für Angst und Depressionen sind, steigern wir durch den Konsum auch leichter Drogen nachhaltig die Gefahr an psychischen oder neurologischen Erkrankungen zu leiden.

  1. Zu viel Arbeit

Stressreaktionen in unserem Körper sind schlimmer, als wir glauben. Die meisten Menschen wissen heutzutage, dass sie von Stress betroffen sind. Dabei ist es nicht nur die Arbeit, sondern auch die multimediale Überbelastung, der massive Straßenverkehr sowie zerbröckelnde soziale Strukturen, die uns schwer zu schaffen machen. Wer langfristig Stress ausgesetzt ist, ist vielfach häufiger von  Angst und Depression betroffen.

  1. Kummer, Sorgen, Traumata und Pathogene Ereignisse

Kummer und Sorgen schaffen die Grundlage für depressive Episoden, das ist uns allen vollkommen klar. Pathogene Lebensereignisse – Beleidigung, Erniedrigung und Herabsetzung – sind ebenso eine Grundlage, Depressionen zu entwickeln. Aus Traumata werden meist Ängste, deren Entstehung man jedoch später erkennt. Posttraumatische Belastungsstörungen (PTSD) sind ganz massive Auslöser von Angst und Depression. Dies betrifft die meisten Kinder im Laufe einer normalen Erziehung, ganz besonders aber Opfer von Gewalttaten, Soldaten, Polizisten, Rettungsdienstpersonal, Therapeuten, Lehrer und viele Menschen mehr in sozialen und beratenden Berufen.

  1. Schwere Erkrankungen / Diagnosen

Altersbedingte Erkrankungen oder Diagnosen von fortschreitenden bzw. für unheilbar gehaltenen dramatischen Erkrankungen wie Parkinson, Multiple Sklerose, Alzheimer, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs  oder Fibromyalgie / Schmerzsymptome lösen in uns Gefühle von Panik und Hilflosigkeit aus. Dies wird oftmals schnell zur Grundlage von Depressionen, wobei Ängste und Depressionen ohnehin mit dem Alter immer mehr zunehmen.

  1. Plötzliche drastische Veränderungen

23.000 Selbstmorde in einem Jahr zur Weltwirtschaftskrise. Diese erschreckend hohe Zahl von Suiziden entstand durch einen wirtschaftlichen Zusammenbruch – auch als „große Depression“ oder „schwarzer Freitag“ bekannt – der viele Menschen erwerbs- und vermögenslos werden ließ. Hier beobachteten wir deutlich, was wir zu wissen glauben: Menschen werden aufgrund solcher Ereignisse leicht ängstlich und depressiv. Eine statistische Erfassung ist hierbei nicht möglich, der Zusammenhang jedoch logisch.

  1. Schlechtes Selbstwertgefühl

Drei wichtige Fakten sind uns hierzu vollkommen klar, wenn auch statistisch schlecht zu belegen:

  • Frauen haben ein auffällig schlechteres Selbstbild als Männer.
  • Menschen mit einem schlechten Selbstbild sind anfälliger für Drogenmissbrauch sowie schlechte Ernährung und schädigen häufiger ihre Gesundheit.
  • Ein negatives Selbstbild erhöht die Suizidwahrscheinlichkeit.

Es wird dabei meist immer schlimmer und es kann zu Zwangsgedanken kommen, die mit dem  Aussehen, Erfolg, Geld, Reputation und ähnlichem in Zusammenhang stehen. Biochemische Veränderungen des Gehirns führen dazu, dass depressive und ängstliche Symptome oder Zustände entstehen.

  1. Isolation und Ablehnung

Wir brauchen ein soziales Miteinander, eine tragende Beziehung und Menschen, die sich um uns sorgen sowie jemanden, um den wir uns sorgen können. Isolation und Ablehnung führen zu wenig Rückhalt und Stabilität, wodurch wir nicht im Leben stehen und bestehen können. Dies beeinflusst auch unser Gehirn und wir starten immer mehr negative Denkprozesse.

>>> Vortrag / Workshop von Arno Ostländer „Wie ich Angst und Depression verstehen und loslassen lernte!“ mit vielen Übungen hier in den Terminen finden!

Wie beginne ich, an mir zu arbeiten oder wie kann ich helfen?

Es gibt viele Möglichkeiten zu helfen, wichtig dabei ist es, möglichst früh zu beginnen. Medikamente sollten wir dabei nur bei schweren Erkrankungen und im absolut notwendigen Maß einnehmen. Es gibt eine Vielzahl von Ansätzen durch Therapeuten, Gruppen, medizinische Fachleute, Coaches, Seelsorger und viele andere. Je nach Schweregrad und Situation können unterschiedliche Hilfen gut sein. Bücher alleine sind oft nicht hilfreich und virtuelle Selbsthilfegruppen sowie Eigendiagnostik schaden oftmals sehr. Wichtig ist persönliche und reale Hilfe, die wirklich an vielen Stellen verfügbar ist.

Im Juli beging 2017 Chester Bennington Selbstmord, der Sänger von Linkin Park. Niemand ist sicher vor diesem Thema. Die Frage ist: Wie hilft man den Menschen richtig, die an Depressionen leiden?

Im Juli beging 2017 Chester Bennington Selbstmord, der Sänger von Linkin Park. Niemand ist sicher vor diesem Thema. Die Frage ist: Wie hilft man den Menschen richtig, die an Depressionen leiden?

wie helfe ich bei depressionen


Depressive Menschen verstehen

Wie kann man einen Menschen mit Depressionen verstehen? Der Suizid eines Prominenten wie Chester Bennington oder seinerzeit Robin Williams zeigt das Problem noch einmal in aller Deutlichkeit. Egal, wie schön oder gar perfekt das Leben von außen zu sein scheint, kann es sein, dass es im Inneren nicht so aussieht. Wir denken, dass schönes Wetter, ein beruflicher Erfolg oder eine gute Nachricht doch ausreichen muss, damit ein depressiver Mensch wieder lachen kann. Dem ist nicht so und unsere falschen und unangemessenen Reaktionen helfen nicht, sondern sie schaden noch mehr.

Sätze, die bei Depressionen nicht helfen

Oftmals denken wir, dass ein depressiver Mensch doch nur einmal etwas Aufmunterung benötigt, damit es wieder weitergehen kann. Falsche Reaktionen sind dabei vor allem in dieser Art:

  • Die Sonne ist doch heute so schön;
  • Das wird schon wieder;
  • Mach Dir doch nicht so viele Sorgen;
  • Reiß Dich doch zusammen;
  • Mach doch mal Sport

Wichtig ist es, dass wir stattdessen andere Dinge fragen / uns auf andere Dinge beziehen, wie z.B.

  • Wie geht es Dir heute?
  • Ich bin für Dich da!
  • Du bist nicht alleine!
  • Ich helfe Dir, professionelle Hilfe zu finden, wenn Du möchtest. Das wird Dir sicher helfen!

Warum bleiben Psychische Probleme / Störungen bzw. Erkrankungen oft verborgen?

Uns allen geht es schon einmal nicht gut. Manchmal helfen dann ein paar liebe Worte oder eine Änderung der Blickrichtung. Es reicht aber nach und nach immer weniger aus. Irgendwann können wir diese Übergriffe nicht mehr so leicht abwehren. Der Betroffene selbst merkt dabei oft nicht, wie er nach und nach in einen problematischen Bereich abdriftet. Wenn er es dann bemerkt, versucht er – wie wir alle – das zu überspielen, was ihn belastet. Man fühlt sich falsch und versucht selbst mit den eben erwähnten falschen Sätzen, sich wieder „auf die richtige Spur“ zu bringen. Das schlägt fehlt und steigert das Problem.

Wir wissen nicht, wie wir damit umgehen!

So geht es auch den Menschen im Umfeld. Depressionen hat er/sie ja noch nicht, das ist nur ein Stimmungstief. Wir bagatellisieren, statt früh gute Hilfe zu holen, die wir nicht leisten können. Nimm gerne Kontakt auf, wenn Du unsicher bist.

Wie erkenne ich einen depressiven Menschen?

Einige klare Anzeichen, genauer hinzuschauen, sind beispielsweise:

  • Die Selbstfürsorge endet auch in der Körperhygiene und das meist auffällig;
  • Der eben noch so aktive Mensch wirkt niedergeschlagen und müde;
  • Konzentrationsprobleme häufen sich;
  • Entscheidungen werden schwerer, Termine und Details schlechter gemerkt;
  • Genussmittel und Drogen werden häufiger konsumiert;
  • Leichtere Reizbarkeit und eine niedrigere Hemmschwelle zeigen sich;
  • Der Zweifel an den eigenen Fähigkeiten steigt;
  • Der Humor lässt nach, später auch die Fähigkeit zu Gefühlen allgemein;
  • Magen-Darm-Probleme und Kopfschmerzen / Migräne nehmen zu.
  • Die Ernährung wird einseitiger und schadet dem Körper.

Wie helfe ich bei Depressionen?

Wichtig ist es, dass wir auf eine angemessene Art damit umgehen, um wirklich zu helfen. Dabei macht es Sinn, wie folgt vorzugehen:

  • Suche das offene Gespräch unter vier Augen.
  • Sprich offen an, welche Veränderungen Dir auffallen.
  • Achte darauf, nicht in Vorwürfen zu formulieren, sondern respektvoll mitzuteilen, was Du beobachtest.
  • Verzichte auf Floskeln und pauschale Ratschläge.
  • Verweise auf Hilfsangebote und biete – falls möglich – Begleitung oder Hilfe bei der Kontaktaufnahme an.
  • Wichtig ist, gerade hier nur das anzubieten, was auch möglich ist. Enttäuschungen wegstecken ist in diesem Zustand nicht möglich.
  • Möchte der Betroffene nicht mit Dir reden, dann frage, wer sonst das dürfe, aber respektiere es.
  • Signalisiere immer Deine Aufrichtigkeit und eine angemessene Anteilnahme, ohne zum Unterstützer des Problemerlebens zu werden.
  • Hilf in jedem Fall dabei, sich Hilfe in Sachen Psychologischer Beratung zu suchen oder bei dem, was dieser Mensch akzeptieren kann mit positiven Möglichkeiten wie beispielsweise:
  • Solltest Du Anzeichen für verletzendes Verhalten sehen (selbstverletztend oder gegen andere gerichtet), braucht es Hilfe – sofort. Einen Selbstmord oder Gewalt gegen andere Menschen können wir nicht verantworten und werden damit uns selbst schaden. Das darf nicht geschehen. In einem solchen Fall immer mit Arzt, Polizei oder Rettungsdienst sprechen und Hilfe erbitten.

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Es heißt, die Lehrbücher müssen neu geschrieben werden und wir sind an einem vollkommenen Neuanfang. Das wird Zeit. 350 Millionen betroffene Menschen bekommen neue Chancen!

Es heißt, die Lehrbücher müssen neu geschrieben werden und wir sind an einem vollkommenen Neuanfang. Das wird Zeit. 350 Millionen betroffene Menschen bekommen neue Chancen!

Neue Wege aus der Depression


Neue Wege aus der Depression

350 Millionen Menschen weltweit leiden unter Depressionen. Mindestens jeder fünfte Mensch ist ein Mal im Leben davon betroffen. Damit ist die Depression die häufigste psychiatrische / neurologische Störung bzw. Erkrankung. Die WHO rechnet damit dass affektive Störungen bis zum Jahr 2020 die zweithäufigste Krankheit überhaupt sein werden, direkt nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Mögliche Ursachen der Depression anders als angenommen!

Die Ursache für Depressionen kann im Immunsystem liegen. Das ist eine weltweite neue Spur. Hilfe, wo sie bisher nicht möglich war, kann nun Wirklichkeit werden, wie es scheint. Angeblich ist dies die wichtigste Entwicklung der Psychiatrie in den letzten 30 Jahren. Depression gilt oft bisher als Leiden, bei dem Therapie und Medikamente nichts bringen. Antidepressiva helfen oftmals nicht (man spricht von 1/3 aller Fälle), selbst in Kombination.

Entzündungen scheinen Auslöser für Depressionen zu sein!

Entzündungen auf hohem Level sind anscheinend mögliche Auslöser für Depressionen. Seit den 90ern wird dies immer mehr vermutet, selbst kleinste unbemerkte Entzündungen könnten hierbei wichtig sein. Es wird immer mehr klar: Gehirn und Immunsystem sind miteinander verbunden. Die  Lehrbücher müssen sich scheinbar verändern.

Wie kommt dieser Zusammenhang?

Sehr kleine Lymphgefäße (Kapillaren), die zwischen dem Gehirn und der Peripherie des Körpers verlaufen, lassen den Rückschluss zu, dass Gehirn und Immunsystem nicht so voneinander getrennt sind, wie bislang angenommen, sie sind wohl über diesen Highway verbunden. Körperliche und psychische Leiden sind somit wohl enger verbunden, als bisher gedacht.

Es scheint sicher: Entzündungen bestimmen unsere Emotionen mit!

Wie verläuft eine Depression?

Wir bekommen oftmals gut gemeinte sinnlose Ratschläge, versinken zunehmend in Traurigkeit, Hilflosigkeit, einer sich steigernden Leere mit einer immer größeren Ausweglosigkeit. Es kommt immer mehr Angst in unser Bewusstsein, die Isolation nimmt zu und es folgt der Sturz in ein tiefes Loch.

Was sind die Ursachen für Depressionen?

Oftmals sind Auslöser Stress, Trennung, Tod, Traumata, die Gene, körperliche Erkrankungen, fehlende emotionale Wärme und Beleidigungen, Erniedrigung und Herabsetzung. Heute wissen wir – prägen wir auch das Immunsystem durch anhaltende Aktivierung, was zur Steigerung beiträgt, selbst wenn der Stress vor zehn oder zwanzig Jahren aufgetreten ist. Wir bleiben im Bedrohungsmodus, auch wenn der Stress schon vorbei ist.

Unser Gehirn lernt, anders wahrzunehmen!

Das Gehirn lernt, den Bedrohungen der Seele viel Aufmerksamkeit zu geben, je mehr Stress wir lernen und je früher wir ihn aus der Umwelt wahrnehmen. Dadurch lebenslange Alarmbereitschaft sind wir empfindlicher bei Stress, die Folge ist eine vermehrte Neigung zu Entzündungen. Kommt es dadurch nach und nach zu einer depressiven Episode, so hat diese eine Dauer von 4-6 Monaten im Durchschnitt, oftmals jedoch auch mehrere Jahre oder sie verläuft chronisch.

Warum hängen Entzündungen und Depressionen zusammen und wie?

Durch eine Verletzung oder Eindringen von Bakterien und Viren kommt es zu einer Aktivität des Immunsystems und Eiweiße werden produziert. Wenn diese Symptome dann nicht abklingen bzw. diese Eiweiße dann nicht verbraucht werden – so scheint es – ist unser Immunsystem gefährdet und es können Depressionen entstehen. Antrieb und Stimmung können lahmgelegt werden, weil das Gehirn ähnliche Reaktionen verursacht in unserem Körper, wenn dieser auf Krankheitsmodus schaltet.

Der Körper schaltet auf Krankheitsmodus

Desinteresse, Appetitlosigkeit und sozialer Rückzug. Schwer krank zu sein ähnelt den Symptomen einer Depression sehr. Diese Verbindung ist in mehreren Studien signifikant aufgefallen – daher scheinen Körper und Seele wieder einmal mehr untrennbar miteinander verbunden zu sein.

Weiterer Beleg:

Probanden wurde im Rahmen einer Studie eine entzündungsfördernde Substanz gespritzt. Je höher die Entzündungswerte waren, desto stärker ausgeprägt waren die Symptome.

Wie und wann wirken Antidepressiva?

Oft gibt es direkt ein Antidepressivum und man kann oftmals nach zwei bis vier Wochen erst feststellen, ob es wirkt. Falls nicht, startet der nächste Versuch oder die Dosis wird erhöht. (Ähnliches gibt es auch beim Thema Demenz.) Innovationen waren in den letzten Jahren nicht zu verzeichnen auf dem Sektor der Medikamente. Alle sind in den 1940er bis 1950 er Jahren entwickelt worden, seither wird nur noch modifiziert.

Zitate der Pharmaindustrie

Die zugrunde liegende Annahme lautet: Es fehlen Botenstoffe, welche unsere Stimmung aufhellen und Antrieb geben. (Serotonin und Noradrenalin z.B.). Diese könnte ganz oder teilweise falsch bzw. fehlinterpretiert sein.

Dennoch: Die Verschreibungszahlen steigen stark an in den letzten Jahren. Nur etwa jede zweite Studie belegt jedoch, dass ein Antidepressivum wirksamer ist als ein Placebo (wirkungsloses Präparat wie ein Bonbon), in der anderen Hälfte der Studien ist beides gleich wirksam. Diese anderen Studien werden fast gar nicht in den Fachzeitschriften publiziert und verschwinden in Tresoren der zahlenden Firmen. Liest man die Fachzeitschriften, dann erscheint es, als wären 94% aller Studien positiv (statt 50%). Echte Erfolgsmeldungen seit vielen Jahren Mangelware.

Therapie hilft oftmals auch nicht!

Therapieplätze sind oft rar, Wartezeiten lang und einige Arten der Therapie können nicht als wirksam anerkannt werden. Es gibt längst nicht für jede Art von Therapie oder Gesprächsarbeit Nachweise der Wirksamkeit.

Was löst Depressionen aus?

Schlimme Erlebnisse wie Verlust, Trennung, Tod oder Scheidung lösen Depressions-Symptome aus. Warum ist das möglich und wie kommt es unter die Haut, verändert Gefühle, Empfindungen und Verhalten? Wie kann es sein, dass Erlebnisse von außen auf die Seele wirken?

Eine Studie zu Stress durch Ablehnung oder Zurückweisung gibt Aufschluss!

Wenn man Menschen sozialem Stress aussetzt, dann wird das Gehirnareal aktiver, dass auch bei körperlichem Stress aktiv ist. Es muss also zumindest eine neurobiologische Überlappung geben. Vergleiche mit Entzündungswerten im Blut der Testpersonen zeigten ebenso interessante Ergebnisse und deuten auf eine notwendige Veränderung der Sichtweise hin.

Was könnte die Erklärung dafür sein?

Stress war früher Gefahr für Leib und Leben. Wir wurden permanent bedroht, meist durch wilde Tiere und Artgenossen. Daher wurde unser Gehirn aktiv und scannt bis heute nach möglichen Bedrohungen, auch lange nach der Steinzeit. Wir schalten dann Immunsystem, Herz-Kreislauf und Bewegungsapparat ein und bereiten uns auf Flucht oder Kampf vor. Somit werden bereits vor Eintritt der Verletzung entzündungsfördernde Stoffe im Körper ausgeschüttet und verteilt. Hierdurch kann bei einer Wunde gleich die Bekämpfung der Wunden und eindringenden Viren und Bakterien starten. Das ist sinnvoll, aber nur wenn es wirklich dazu kommt und der Stresslevel sinken darf.

Es geht aber noch weiter!

Zudem zeigen diese Stoffe dem Gehirn an, dass es auf Krankheitsmodus schalten soll. Alle Energie wird für die Heilung benötigt. Das war früher wichtig, damit wir uns auskuriert haben, Erreger nicht weiter verteilt werden konnten und wir weitere gefahren gemieden haben. Heute haben wir diese Reaktionen immer noch, auch wenn der Stress nicht körperlich ist, sondern überwiegend seelisch. Hier wird diese Mechanismus aufgrund dieser Erkenntnisse zum Problem. Der Preis für den Schutz vor möglichen bzw. theoretischen Infektionen zahlen wir durch das Risiko, vermehrt depressiv zu werden. Dies ist vergleichbar damit, dass man sehr schnell mit dem Auto fährt, damit man einer Gefahr entkommt, die schon lange vorbei ist. Wir verlangsamen nicht, sondern flüchten immer mehr bis dauerhaft vor längst erledigten Risiken, weil wir gelernt haben, aufmerksam zu sein.

Das System eskaliert!

Bei Dauerstress kann sich das System nicht mehr selbst regulieren und es kommt so scheinbar zu immer mehr Entzündungen und Depressionsauslösern. Das Immunsystem kommt aus dem Gleichgewicht. Dauerstress macht den Körper krank, das steht fest. Scheinbar nun auch die Seele. Es verwundert uns doch nicht wirklich, genau das zu hören. Dauerstress entsteht auch dadurch, dass wir viele Belastungen erleben, belastende Gedanken durchspielen und eine stressige Umgebung als Grundlage des Hineinsteigerns besitzen.

Suizid StatistikWie steht es um das Thema Suizid?

Menschen, die Antidepressiva nehmen, begehen mindestens so häufig einen Suizid(-Versuch), wie Menschen mit Scheinmedikamenten. In einigen Studien nehmen die Suizide sogar zu, wenn jemand Psychopharmaka nimmt. Dabei sollte doch genau das verhindert werden.

Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion!

40 Studien, die gerade ausgewertet wurde, belegen die gute Wirkung von Therapie und positiven Gedanken auf das Immunsystem. Achtsamkeitsbasierende Coachings, Methoden und Therapien können depressive Menschen gesunden lassen. Gefühle, Gedanken, Bewertungen, Vorannahmen kann man auf diese Art neu kennenlernen. Positives und Schönes lernen wir wieder wahrnehmen können.

Was ist die Grundlage dafür, dass es einige Menschen schneller / intensiver treffen kann?

Es scheint  ein Gehirnareal zu geben, welches man für verantwortlich hält bzw. was auf eine deutliche Gefährdung hinweist. So könnte es wirklich sein, dass manche Menschen schneller und andere weniger schnell Symptome zeigen.

Wichtige Impulse der Veränderung!

Bei ansteigendem Stresslevel ist es wichtig, dass wir Übungen gelernt oder mitbekommen haben, um die Atmung zu verlangsamen und uns auf die Atmung konzentrieren. Die negative Stimme braucht einen positiven Gegenpol auf Abruf / eine andere Ausweich-Perspektive. Man schult Scharfschützen darin, dass sie unter Stress funktionieren können und sie treffen das Ziel selbst dann, wenn sie 36 Stunden nicht geschlafen haben. Wir brauchen auch ein Anti-Stress oder Anti-Eskalations-Training in schweren Situationen. Zusätzlich brauchen wir Übungen und Dateien / Apps auf unserem Handy, die uns Alternativen geben.

Ernährung und Balance helfen!

Die Erforschung des Immunsystems wird nach und nach zur Grundlage der neuen Forschung. Viele Wege haben wir schon und können sie auch nutzen. Wir müssen dingend unsere Ernährung ändern, besser schlafen und ausgeglichener leben. Wenn wir unsere Ernährung gezielt umstellen und Übungen lernen, so sind wahnsinnige Erfolge in kurzer Zeit möglich. Das belegen auch viele wunderbare Erfolge mit unseren Klienten.

Wie es wirklich geht, auf natürliche Art gesund zu werden!

Unsere Klienten belegen die wunderbaren Erfolge, die einfach aus einem Mix an Vitalstoffen, Zuwendung, Hypnose, Beratung und praktischem Coaching eine schnelle und dauerhafte Lösung schon oftmals ermöglicht haben.

  • Erdrückende Dinge werden weniger belastend wahrgenommen;
  • Magen-Darm-Beschwerden und Allergien nehmen ab;
  • Kopfscherzen und Migräne gehen zurück;
  • Angst und Panik nehmen ab;
  • Depressionen gehen weg und es wird wieder möglich, auch das Schöne im Leben zu sehen;
  • Das Leben wird selbstbestimmt und lebenswert.

Wie wir damit begonnen haben?

Aus dem Yoga, alten Weisheiten und aus modernen Coaching-Methoden wurde schnell klar, dass wir nicht gleich bei jedem Menschen mit Medikamenten und Klinikbesuchen weiterkommen, sondern erst einmal lernen, den Alltag zu verschönern. Zudem ist es wichtig, den Darm wieder neu aufzubauen und den Stoffwechsel gezielt anzusprechen, der oftmals in Fehlfunktion ist. Auf einmal hörten Selbsthass und Selbstzerstörung auf, die Gesundheit veränderte sich fast schlagartig, was vorher unmöglich schien und beides ließ eine ganz neue Lebensfreude entstehen. Natürlich sind das alles Einzelfallbeobachtungen, aber wir bieten gerne an, genau das auch zu erleben und an die eigene Situation anzupassen. Der harmlose und gesunde Weg in Achtsamkeit muss der Weg der ersten Wahl sein. Danach kann es ggfs. immer noch weitergehen.

Auch neue Medikamente werden entwickelt

Untersuchung der Charité mit Entzündungshemmenden Verfahren / Medikamenten (auch z.B. durch spezielle Antibiotika) statt Antidepressiva geben auch neue Hoffnungen. Die Mediziner wünschen sich, dass sie ohne lange Versuche mit Nebenwirkungen vorher schon erkennen können, ob Medikamente wirken. Wäre doch schön, man würde das seit Anbeginn versuchen, statt uns chemischen Experimenten auszusetzen. Freuen wir uns, wenn es in die besserer Richtung geht und setzen wohl doch besser auf die Natur und das, was uns klar sein durfte, bevor es diese Untersuchungen und Studien gab:

  • Die Pharmaindustrie muss gewinnorientiert arbeiten und möchte einen Markt haben und behalten, der eben nicht alles heilen kann;
  • Nicht nur in der Automobilbranche werden gezielte Absprachen getroffen, die nicht immer dem Wohl des Verbrauchers dienen;
  • Wir müssen eigenverantwortlich leben;
  • Es geht immer um die Aktivierung der Selbstheilungskräfte und eine Förderung des Selbstwertgefühls;
  • Psychotherapie mit bis zu zwei Jahren Wartezeit lange nach Erkennen des Problems ist sicherlich kaum eine gute Lösung;
  • Wir müssen uns um uns selbst sorgen, uns gut ernähren, Vitalstoffe zuführen und die Seele entlasten.

Quellen: Studien von UCLA und King’s College, Charité Berlin sowie diverse Ärzte und Wissenschaftler auf Grundlage eines Video-Berichts aus der ARD Mediathek

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Die Sorgen hören oftmals nicht auf. Immer wieder machen wir uns Gedanken. Lerne in einfachen Schritten, Dein Gehirn daran zu hindern, sich immer zu sorgen. So geht es:

Die Sorgen hören oftmals nicht auf. Immer wieder machen wir uns Gedanken. Lerne in einfachen Schritten, Dein Gehirn daran zu hindern, sich immer zu sorgen. So geht es:

So lernt Dein Gehirn sich nicht mehr zu sorgen


Sich zu sorgen hilft uns nicht, aber dennoch tun wir es.

Was wird nur, wenn unser Sohn die Prüfung nicht schafft? Was passiert, wenn unsere Tochter schwanger ist? Was geschieht, wenn ich meinen Job verliere? Viele Fragen beschäftigen uns. Probleme stehen in unserem Leben, die wir nicht angehen oder die noch gar nicht da sind. Wir sorgen uns, obwohl es anders gehen könnte. Natürlich hilft es nicht, wenn wir uns Sorgen machen über alles im Leben, das wissen wir. Dennoch sind wir nicht in der Lage, die Sorgen abzustellen. Sie werden uns nach und nach in die Depression führen, wenn wir nichts verändern.

So lernt Dein Gehirn sich nicht mehr zu sorgen

Es braucht nur wenige Schritte, aber die sind wichtig, damit wir endlich aufhören, uns permanent zu sorgen. So kannst Du Deine Sorgen abstellen:

  1. Schreibe Deine Sorgen auf.

Wie Wissenschaftler festgestellt haben, sind Menschen, die sich häufig sorgen auch Menschen, die Probleme nicht angehen, sondern die Lösung vermeiden. Wir können mit dem Loslassen und der Arbeit an Problemen beginnen, wenn sie uns bewusst werden. Dabei hilft und das aufschreiben.

  1. Suche die 5 wichtigsten heraus.

Nun lege Dich fest. Welche 5 Sorgen und Probleme sind wichtig. Diese sollten nun auf Deiner Liste stehen und es braucht eine feste Reihenfolge. Was davon ist wichtig und dringend? Wie schwer sind die Herausforderungen? Ordne den 5 Themen zu, wie eine Reihenfolge sein kann, in der sie angegangen werden können.

  1. Löse das, was möglich ist, auf.

Gehe nun nach und nach die Schritte an, die möglich sind. Beginne nicht mit dem schlimmsten Thema, sondern mit einem Problem eher in der Mitte der Skala. Du brauchst das Gefühl, etwas Besonderes geschafft zu haben, aber Du brauchst auch ein Erfolgserlebnis, das kurzfristig eintritt.

  1. Übe Dich in Meditation und Achtsamkeit

Lerne nun die Ruhe anders kennen und übe Dich darin, zur Ruhe zu kommen. Autogenes Training, Meditation und andere Techniken kannst Du ausprobieren und schauen, was Dir gut bekommt. Dazu hilft es, sich einen kleinen Überblick zu verschaffen und einige Techniken einfach einmal auszuprobieren. Nur das, was Du kennst, wirst Du auch bewerten können. Gib nicht auf, wenn es noch nicht das richtige ist, sondern versuche mindestens drei bis vier Methoden.

  1. Nimm Dir Zeit für Bewegung

Körperliche Bewegung ist wichtig. Dabei ist es egal, ob Du spazieren gehst, ins Fitnessstudio gehst oder Yoga machst. Der Körper braucht Bewegung, damit der Geist sich bewegen kann. Nach ein paar Minuten gehen wirst Du spüren, einige Dinge werden einfacher. Wenn wir bei Sorgen und Problemen in Ruhe sitzen bleiben, dann werden wir nur noch mehr Sorgen empfinden. Du brauchst die körperliche Bewegung und Befreiung, damit auch die Seele frei wird.

  1. Suche Dir Hilfe

Schaue nun, was von Deiner Liste Du bereits geschafft hast und hole Dir professionelle Hilfe, wenn es nicht leicht weiter geht. Du kannst viel schaffen, aber es muss nicht alles alleine gehen. Gehe ruhig die Themen an, aber erkenne auch, was alleine nicht möglich wird, sondern eher noch chaotischer wird oder immer wieder von Dir weggeschoben wird. Psychologische Beratung, Hypnose und Präventionskurse sind gute Schritte auf dem Weg in die seelische Freiheit. Es ist nicht schlimm, sich Hilfe zu suchen und keine Schwäche. Schwach sind wir, wenn wir Hilfe verweigern, obwohl wir deutlich spüren, dass wir scheitern und unglücklich sind. Lernen wir es, Hilfe anzunehmen, helfen wir auch den Selbstheilungskräften, die in uns sind.

  1. Schiebe nicht auf.

Das ist der wichtigste Punkt: Mache es jetzt. Wenn Du jetzt beginnst, Dir noch mehr Sorgen zu machen und nicht beginnst, die Veränderung jetzt anzugehen, dann wird es immer schlimmer. Beginne jetzt mit dem ersten Punkt und suche Dir Hilfe, wenn es nicht gleich geht. Eine erste Beratung wird Dir Hilfe geben, wenn Du gerade keinen Anfang findest. Das geht auch ohne einen persönlichen Termin, wenn Du einen anonymen telefonischen Termin vorziehst. Wichtig ist es, jetzt zu beginnen und es nicht zu verschieben – denn so machst Du Dir immer mehr Sorgen.

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Du siehst Verletzungen Deiner Seele nicht, aber Du fühlst sie. Sie werden nicht weniger, sondern immer schlimmer. Sie hindern Dich, glücklich zu werden, wenn Du sie nicht loslassen kannst.

Du siehst Verletzungen Deiner Seele nicht, aber Du fühlst sie. Sie werden nicht weniger, sondern immer schlimmer. Sie hindern Dich, glücklich zu werden, wenn Du sie nicht loslassen kannst.

Seelische Verletzungen heilen in 5 Schritten


Was an seelischen Verletzungen besonders schlimm ist

Verletzungen der Seele sind schlimmer als die meisten körperlichen Leiden. Man könnte den ganzen Tag weinen, schreien oder – irgendwann – gar nichts mehr sagen und will niemanden mehr sehen. Je schlimmer es wird, umso mehr leiden wir still und leise. Anfangs suchen wir noch Aufmerksamkeit und Anerkennung, aber wir glauben irgendwann nicht mehr daran, dass wir noch Liebe, Zuwendung oder einfach nur ein paar nette Worte zu erwarten haben.

Wie kommt es dazu?

Wir haben schlechte Erfahrungen gemacht und diese schreiben wir uns selbst zu. Es scheint keine andere Erklärung zu geben als die, dass Alles Dir zuzuschreiben ist. Du bist alles schuld und Du hast es zu verantworten. Darum ist es so, dass Du immer mehr als Bedrohung empfindest und das zur Selbstverständlichkeit wird. Man könnte sagen, dass Du das Versagertum oder das Verschulden auf Dich selbst projizierst. Selbst wenn Du viele Dinge nicht verantworten kannst oder es gar nicht Deine schuld sein könnte, Du glaubst dennoch daran. Das lässt Dich immer depressiver werden. Dadurch kommt es dann dazu, dass Du nichts mehr als positiv empfindest und daher ziehst Du Dich immer weiter zurück. Die seelische Verletzung führt zu totalem Rückzug, Verzweiflung und Abgrenzung von der Außenwelt – Schritt für Schritt.

Was sind die Auslöser?

Rückschläge, die wir auf uns beziehen. Trennung von einem geliebten Menschen, Scheidung, Verlust eines Kindes oder der Tod eines nahestehenden Menschen. Alles das oder der Verlust von viel Geld und Gut, Job oder der Existenz können es sein. Zumeist hat es vorher schon begonnen, bergab zu gehen. Es kommt zu kleinen Rückschlägen und Du beziehst sie auf Dich. Du hast in Dir keine Ruhe und keine Balance. Wer es nie gelernt hat, dass er in sich Ruhe und Stabilität herstellen kann, der wird von einigen kleinen Rückschlägen schon hart getroffen. Kommt dann noch eine große Thematik oder ein Super-Gau wie Jobverlust oder Trennung / Scheidung dazu, dann geht die Reise steil bergab. Es kommt oftmals zur schlimmen Spirale von Leid und Zerstörung.

Warum merken wir anfangs nichts?

Das wird so schnell nicht bewusst, weil wir ja lange Zeit viel durchhalten können. Resilienz ist die Fachbezeichnung für die seelische Widerstandskraft. Je mehr man davon hat, umso langsamer rutscht man in die Falle. Weil man sich selbst dadurch zerstört, dass man sich unsinnige Fragen stellt, wie die danach, warum einen das Schicksal immer wieder herausfordert und durch die unlösbaren Aufgaben, die einem im Weg stehen, wird es immer schlimmer. Langsam aber sicher gehen wir so in die Falle und glauben nicht mehr, dass wir unendlich viel Kraft in uns tragen. Wir haben den Zugang zu der positiven Nutzung der Kraft verloren, denn wir verbrauchen sie, um das Leid auszuhalten. Energie ist halt nicht endlos vorhanden.

Wie schaffe ich es, die seelischen Verletzungen zu heilen?

Wichtig ist es, dass Du wieder den Mut findest, es zu versuchen. Das ist leicht gesagt, aber nicht einfach. Genau deswegen, weil es eben nach und nach immer weniger möglich scheint, dass Du an eine Veränderung aus eigener Kraft glaubst. Manchmal – vielleicht in den meisten Fällen – ist es kaum möglich, alleine den Anfang zu machen. Das ist aber nicht das Thema. Wichtig ist es, dass Veränderung möglich wird. Diese Veränderung nicht mehr aus eigener Kraft anfangen zu können, ist nicht schlimm. Schlimm wäre es, sich nicht die erforderliche Hilfe zu holen. Sollte dann der Anfang gemacht werden, dann geht Veränderung.

Seelische Verletzungen heilen in 5 Schritten

Es ist wichtig, die nachfolgenden Schritte auszuführen, zu denen dann oft die externe – professionelle – Hilfe benötigt wird. So oder so – auch wenn es aus eigener Kraft geht – ist die Veränderung in diesen fünf Schritten wichtig und angebracht.

  1. Schritt: Alte Muster ablegen

Du kannst nicht neue Wege gehen und weiter den gleichen Weg beschreiten, den Du bisher gegangen bist. Wir lernen von Kind an, wer wir sind, was wir können und was nicht. Hinzu kommt das, was wir später erleben. Es verstärkt das kindliche Erleben und sorgt für eine immer größere Vertiefung unserer seelischen Schwächen und Leiden. Wichtig ist daher, dass Du bereit bist, bisherige Gedankenmuster und Lebensgewohnheiten abzulegen, natürlich genau die, die das Leben und Erleben belasten. Diese gilt es zu finden und zu verändern.

Wenn Du Dir selbst nachhaltig schadest, weil man Dir immer erklärt hat, dass Du zu unbedeutend, dumm und/oder schwach bist, dann ist es wichtig, genau dieses Muster aufzugeben. Mache alles das, was Dich stark macht, was Dir den Glauben wiedergibt. Mache das, was Dir gut tut, was Deine Stärken und Talente aufzeigt und fördert. Baue Körper und Seele wieder auf, umgib Dich mit guten Menschen und denen, die Dich anerkennen und nicht nur Dein Leid verstärken.

  1. Schritt: Neue Wege gehen und einen neuen Glauben entwickeln

Je mehr Du das machst, was Dich fördert und stärkt, desto mehr wird daraus der Anfang eines neuen Musters und eines neuen Selbstbildes. Vorher hat Dich alles ausgebremst und nun versuchst Du Dich in neuen Wegen. Wenn Du Dir eine Chance dazu gibst, dann wird es sicher immer Rückschläge geben, aber nach und nach werden immer mehr positive Erlebnisse hinzukommen. Je mehr diese um sich greifen, desto mehr wirst Du sie auch wieder bemerken können. Ebenso wirst Du ein anderes Lebensgefühl feststellen.

Zuerst geht nicht mehr alles schief und das wird Dir auch klar. Danach wirst Du immer erfolgreicher. Das wird auch in deiner Wahrnehmung so sein. Nach und nach wird es normaler, dass die Dinge, die geschehen, einen oft natürlichen Kontext haben. Du kannst anfangen, es geschehen zu lassen und es annehmen, dass Du in der Lage bist, etwas Gutes zu vollbringen, erfolgreich zu sein und Stärke zu zeigen. Der Glaube kommt auf, dass Du es bist, der Leistungen erbringt.

  1. Schritt: Programmiere Dich auf ein neues Bewusstsein

Aufgrund Deiner Leistungen kommt es dazu, dass Du Erfolge Dir selbst zuschreibst und nicht mehr den Umständen oder anderen Menschen. Gleichzeitig schreibst Du Misserfolge nicht mehr Dir zu, sondern erkennst die Umstände, die daran beteiligt sind. Natürlich kannst Du Fehler machen, aber Du siehst die Misserfolge nicht mehr als schlechtes Omen oder als Hinweis Deiner Unfähigkeit an. Sicherlich kann es sein, dass Du falsche Entscheidungen triffst und es ist möglich, dass Du auch einmal von Leuten ausgenommen wirst, aber es entstehen keine Albträume mehr daraus und Du bist nicht mehr von jedem kleinen Rückschlag außer Gefecht gesetzt.

Auf diese Weise geschieht die Umprogrammierung stückweise, bis sie in das Bewusstsein kommt. Von der handlungsunfähigen Marionette wirst Du zum Entscheider, Macher und Erfolgsmenschen, der – wie alle anderen Menschen auch – nicht immer die gleiche Tagesform hat, aber der Erfolge haben kann, sich diese anerkennt und der eben nicht gleich verzweifelt, weil mal etwas schiefgeht. Du kannst wieder positiv sehen.

  1. Schritt: Entwickle eine tiefe Aufmerksamkeit und Achtsamkeit

Durch diese gute Wahrnehmung, die sich immer mehr ausbreitet, wird es wichtig, dass Du das Leben aufmerksamer wahrnimmst. Achte auf das, was in Dein Leben tritt und schaue aufmerksam hin. Werde achtsamer, indem Du die Tätigkeit, die Du gerade ausübst, mit voller Aufmerksamkeit und Offenheit erledigst. Widme Dich dem, was gerade das Thema ist und sei in dem Moment in der Tätigkeit verwurzelt, die gerade ansteht.

Achtsamkeit ist bei allen Dingen wichtig. Lerne, dass Du beim Essen nicht mit dem Handy spielst oder der Fernseher an ist. Ebenso solltest Du bei der Liebe aufmerksam sein, ein guter Zuhörer und in einem Gespräch hinterfragen, was das Gegenüber möchte und erforschen, worum es geht. Werde anderen Menschen gegenüber offener und die Offenheit wird zurück zu Dir kommen.

  1. Schritt: Lerne zu vergeben

Wenn Du jetzt mit der Vergangenheit abschließen und vergeben kannst, ist der wichtigste Schritt geschehen. Deine Eltern und einige andere Personen haben sich falsch verhalten und auch Du hast sicherlich falsche Dinge getan oder zum falschen Zeitpunkt reagiert, unangemessenes Verhalten an den Tag gelegt, vielleicht sogar ganz falsch entschieden.

Da Du aber das Vergeben lernst – bei anderen Menschen und bei Dir – wirst Du diese Missgeschicke vergessen können und wieder andere Aufgaben aufmerksam erledigen können. Das wird Dich zu großen Erfolgen führen können, die auf Dein Konto gehen.

Gib Dir die Chance

Du kannst es und Du hast es verdient. Wie man es aus der Hypnose kennt, so findet man die Ursachen der schlechten Weltsicht und Hoffnungslosigkeit leicht und kann sie auch verändern. Daraus kann eine neue Sichtweise auf die Welt, die anderen Menschen und sich selbst entstehen. Das führt zu einem neuen Leben, neuen Ansichten und dazu, dass Du die eigene Stärke findest. Wenn diese beginnt, Dir bewusst zu werden, dann wirst Du nach und nach immer bewusster, achtsamer und stärker. Genieße das Leben, denn das hier ist keine Generalprobe. Du hast es verdient, Dein Leben zu genießen.