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Wie kann man wirklich eine glückliche Beziehung führen? Welches ist das richtige Rezept für die perfekte Beziehung? Gibt es das und wie sieht es aus? Die Antwort ist vielleicht überraschend …

Wie kann man wirklich eine glückliche Beziehung  führen? Welches ist das richtige Rezept für die perfekte Beziehung? Gibt es das und wie sieht es aus? Die Antwort ist vielleicht überraschend …

Die 10 wichtigsten Geheimnisse glücklicher Paare


„Und sie lebten glücklich bis ans Ende aller Tage …“

Ob das noch geht? Ist es ein Mythos? Vielleicht – aber das liegt bei uns. Vorab sei einmal gesagt, dass wir Kompromisse eingehen müssen, wenn wir eine dauerhafte und stabile Partnerschaft wünschen. Diese können oftmals zur Selbstverleugnung und zu Herzschmerz führen. Es ist also wichtig die Gratwanderung richtig auszubalancieren – und nicht zu schnell aufzugeben. Auch Eheberatung bzw. Paartherapie sind wichtig - wir haben immer eine Chance.

Es braucht mehrere Faktoren. Das sind unter anderem auch:

  • Gemeinsame Werte und Vorstellungen;
  • Pläne miteinander schmieden;
  • Gespräche;
  • Gemeinsame Freizeitaktivitäten und Spaß;
  • Einfühlungsvermögen und gegenseitige Unterstützung;
  • Beiderseitiges Vertrauen;
  • Miteinander richtig streiten.

TIPP: Weihnachten feiern ohne die Menschen die wir lieben - wie kann das gehen?

Die 10 wichtigsten Geheimnisse glücklicher Paare

  1. Gemeinsame Rituale

Gemeinsame Rituale verbinden uns im Alltag. Eine Art von „geheimer“ Sprache verbindet und ist sehr persönlich. Wir alle kennen diese „Insiderbegriffe“ aus Freundschaften, Beziehungen und Familie. Es kann auch eine besondere Art von Gespräch oder Sprache sein bzw. eine besondere non-verbale Kommunikation.

  1. Schöne Erinnerungen wiederholen

Es ist schön, sich an gemeinsame Erlebnisse zu erinnern. Sollte dies allerdings nicht mehr in die Gegenwart reichen, so braucht es eine Verbindung. War die schönste Zeit der Urlaub in Griechenland, so kann man neue Ziele und Möglichkeiten aussuchen und schauen, was man dort für neue Impulse bekommt. Das gleiche nochmals zu erleben wird auch an der gleichen Stelle nicht geschehen und könnte sogar schädlich sein. Auf gemeinsame Art zu neuen Wegen scheint hier sinnvoller zu sein.

  1. Gemeinsame Zeiten am Tag verbringen

Schafft Euch Inselzeiten des Vertrauens im Alltag oder am Wochenende. Das können wunderbare Kraft-Tankstellen sein, wie beispielsweise Spaziergänge oder zusammen kochen, das Auto waschen oder den Garten pflegen – es muss beiden gefallen.

  1. Mache Komplimente

Jeder von uns liebt nette Worte und schätzt Komplimente. Sie sollten vergrößern, was wir schön finden und nicht pure Phantasie sein. Das, was Du wirklich magst, kannst Du etwas schöner ausschmücken und vergrößern – es ist wunderschön.

  1. Gib Anerkennung und Wertschätzung

Ebenso wie ein Kompliment sind auch Anerkennung und Wertschätzung wichtig. Das ist sachlicher und etwas neutraler. Hier geht es nur darum, dass Du das, was Du gerade beobachtest einfach rückmeldest, wie z.B.: Ich finde es beeindruckend, dass Du gerade so freundlich warst. Das hätte ich nicht gekonnt.

  1. Über Erlebnisse austauschen

Sprecht über die Erlebnisse des Tages oder die gemeinsamen Dinge und die dazu gehörenden Empfindungen auf beiden Seiten. So lernt man, sich immer wieder auszutauschen über den Alltag.

  1. Gedanken öffnen

Teile Deine Gedanken mit. Hast Du Tagträume, Ideen oder Phantasien? Sprich darüber und lasse Deinen Partner daran teilhaben. Ermutige ihn auch, selbst gerne davon zu sprechen.

  1. Immer etwas alleine unternehmen

Lasst Euch Zeit für das eigene Leben und gebt Euch Freiraum. Zu viel Enge ist nicht schön und eher sehr unangenehm – zumindest auf Dauer. Man braucht einmal ab und an mehr Nähe, aber etwas Distanz ist auch sehr gesund.

  1. Sag, was Dich stört!

Wenn Du Dinge erträgst, dann wird das nicht schön sein. Du wirst unzufriedener. Das können die Wahl der Kleidung, das Deo / Parfum oder auch der Sex wie z.B. auch das Essen sein. Immer nur Erbsensuppe mögen wir alle nicht – und das muss nicht so weiter gehen. Vielleicht denkt Dein Gegenüber ähnlich.

  1. Gemeinsame Pläne

Schmiedet Pläne und baut zusammen Luftschlösser. Wer zusammen lebt, der braucht auch Ziele. Jeder hat hier andere Schwerpunkte, aber man kann ja miteinander beide Traumwelten erleben – und auch genießen.

Paare, die es geschafft haben sagten bei uns:

Martin und Claudia: Es war so, dass wir den Alltag nicht mehr ausgehalten haben. Wir hatten beide ein eigenes Leben und haben uns nicht mehr wahrgenommen. Nach ein paar Terminen bei Euch geht es wieder ganz anders. Es ist toll, dass wir diese Zeit überwunden haben. Man merkt nicht, wie man in die Stille rutscht und dann aneinander vorbei lebt. Danke, dass es jetzt noch besser ist als früher.

Katja und Ralph: Wir haben uns gegenseitig beschuldigt, ohne wahrzunehmen, dass wir beide wirklich schuld waren. Beide haben wir uns verwahrlosen lassen und gedacht, der andere ist schuld. Es ging schnell, das zu erkennen und zu verändern – und heute ist es ganz anders. Danke.

Michaela und Ramon: Wir haben uns nur noch gestritten und wussten nicht mehr weiter. Es ging auch wirklich nicht mehr weiter. Wir haben uns friedlich getrennt und sind heute wieder glücklich – aber in anderen Beziehungen. Es war schon viel zu lange alles aus und wir wollten lieber festhalten. Nun haben wir ein neues Leben und sind zufrieden damit.

Was ist Dir / Euch wichtig?

Es ist also wichtig, einige Dinge mehr als nur die Sternzeichen zu prüfen. Sei eingeladen, sehr gerne zu kommentieren und Deine Gedanken hinzuzufügen. Gerne auch Kommentare zu Eurer Beziehung oder Veränderungen.

Wie kann man gemeinsam glücklich sein? Wie verarbeiten wir Trennungen? Was ist noch zu retten, wann und wie? Eheberatung bzw. Paartherapie – was bedeutet es für uns? Hier wichtige Antworten.

Wie kann man gemeinsam glücklich sein? Wie verarbeiten wir Trennungen? Was ist noch zu retten, wann und wie? Eheberatung bzw. Paartherapie – was bedeutet es für uns? Hier wichtige Antworten.

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Häufige Themen in der Paartherapie / Eheberatung

Es gibt – wie man so schön sagt – keine dummen Fragen. Einige der häufigen Themen sind hier einmal zusammengefasst. Jeder aber darf sein Thema äußern, wichtig finden und klären. Was uns belastet, braucht eine Lösung und keine Schublade.

Wie kann man gemeinsam glücklich sein?

Wir müssen nicht gleich sein, aber die Anziehung gleichwertig. Unterschiedliche Menschen können sich gegenseitig ergänzen und manchmal können harmonische Beziehungen bei Paaren möglich sein, bei denen wir es nicht vermuten würden. Dazu gibt es keinen Grundsatz. Was aber das Ungleichgewicht der Kräfte stört, das trennt irgendwann auch. Machtkämpfe, Umerziehen, fehlendes Vertrauen, Kontrolle, Lügen, Rollenverständnis, Aufgabenverteilung,  Wohnvorstellungen, Finanzen, Sexualität, fehlende Nähe und Eintönigkeit sind klare Anzeichen für eine Störung des Wertesystems im gemeinsamen Glück.

Was ist noch zu retten, wann und wie?

Man muss sich erst einmal anschauen, was geschehen ist. Fernbeziehungen brauchen andere Hilfe als die in einer gemeinsamen Wohnung. Geht es um ein Paar, um die Kinder oder eine Familie? Fehlen der Respekt und die Achtung? Kam es zu Untreue und wie weit ging sie? Ist eine Affäre da gewesen und ist sie erledigt? Eifersucht, Angst, Depression, Alkohol, Rauchen – viele prägende Erlebnisse können Spuren hinterlassen und die Beziehung erdrücken. Freunde, Familie und viele Menschen mehr gehören vielleicht auch zum Thema.

Wir brauchen individuelle Sichtweisen auf das, was wirklich dahintersteht und dann lassen sich zahlreiche Probleme auch überwinden. Wie es ausgeht, das weiß man nicht. Es reicht schon, wenn man hinschaut und dem Unglück keine Chance mehr gibt.

Wie verarbeiten wir Trennungen?

Manchmal kann man nicht mehr miteinander und manchmal ist man mit der Trennung überfordert, die einen überkommen hat. Wer bleibt wo und wer geht? Was ist mit den Kindern und wann sagt man wem was? Gibt es noch eine Chance oder nicht? Kann man neu beginnen und was muss vorher geklärt sein? Das sind auch sehr individuelle Dinge, deren Klärung uns schnell hilft. Selbst die besten Vorsätze können mit Unterstütung besser umgesetzt werden.

Eheberatung bzw. Paartherapie – was bedeutet es für uns?

Natürlich ist es immer so individuell wie unsere Fingerabdrücke. Die gleichen sich niemals – eben auch bei einem noch so harmonischen Paar oder Seelenverwandten nicht. Es braucht die Lösung dessen, was eine Belastung darstellt. Beide Partner haben etwas, was sie unglücklich macht – das ist so, wenn wir unsere Themen offenlegen. Zumeist wird nur einer der Partner früher bewusst. Wer dann auf der anderen Seite steht, der sollte sich einbringen – so kann man mehr retten, als durch Flucht vor der Klärung, die vielleicht schon viel zu lange hinausgeschoben wurde. Einen Termin vereinbaren schadet nicht – selbst bei kleineren Themen. So kommt es vielleicht nie dazu, dass es zur Katastrophe ausartet. "Shit happens" sagt man und Lösungen sind manchmal so leicht, wenn man einmal anders schaut. Das wäre doch wunderbar – oder nicht?

Fast alle von uns kennen es, von Eifersucht, Verlustangst und Liebeskummer betroffen zu sein – direkt oder indirekt. Was bedeutet es wirklich, wie entsteht es und was kann ich unternehmen?

Fast alle von uns kennen es, von Eifersucht, Verlustangst und Liebeskummer betroffen zu sein – direkt oder indirekt. Was bedeutet es wirklich, wie entsteht es und was kann ich unternehmen?

Woher stammen Eifersucht Verlustangst und Liebeskummer wirklich?


Kennst Du es, wenn etwas in dieser Art geschieht?

  • Immer besteht die Angst, den Partner verlieren zu können.
  • Du misst Dich den ganzen Tag mit anderen Menschen, in der virtuellen wie der realen Welt.
  • Jeder andere Mensch kann ein direkter Konkurrent für Dich sein.
  • Ständige Gedanken daran, wo Dein Partner gerade ist und was er gerade wohl macht.
  • Wenn Du eine Nachricht schreibst, egal ob Facebook, Whatsapp, SMS, und Du bekommst keine schnelle Antwort, läuft in Dir ein Film ab mit Szenen, die Phantasien der Untreue zeigen.
  • Du würdest gerne in das Handy und die Accounts Deines Partners schauen.
  • Sollte Dein Partner abends alleine ausgehen, so hast Du Phantasien dazu, wie er flirtet oder mit wem er im Bett landen könnte.
  • Streit und Vorwürfe führen zu permanentem Beziehungsstress.
  • Du hast das Gefühl, niemals wirklich bei Dir zu sein.
  • Alles dreht sich nur um Deinen Partner und seine Wünsche.
  • Du möchtest den Partner immer überwachen und wissen, wo er gerade ist und durchsuchst seine Sachen.

Deine Motivation ist jedoch, genau das zu erreichen:

  • Dein Partner soll Nachrichten austauschen dürfen und Du möchtest dabei vertrauen können.
  • Das gemeinsame Auftreten in der Öffentlichkeit ist schön und wirkt harmonisch.
  • Komplimente, die an die „bessere Hälfte“ gerichtet sind, schmeicheln auch Dir und freuen Dich.
  • Wenn einer von Euch alleine ausgeht, dann könnt Ihr den Abend beide genießen und Euch davon erzählen.
  • Freiräume zwischen Euch sind klar und erscheinen niemals als Bedrohung der Beziehung.
  • Es gibt keinen Gedanken an Untreue oder Betrug bei Euch.
  • Der Umgang zwischen Euch ist liebevoll und harmonisch. Auch ein Streit kann bei Euch nicht zu einer massiven Auseinandersetzung führen.
  • Du bist mit Dir selbst im Reinen und erfreust Dich an Menschen, die glücklich sind / denen es gut geht.
  • In Dir ist Balance, Du bist ruhig, gelassen und fühlst Dich stark, selbstbewusst und ausgeglichen.
  • Das Vertrauen zwischen Euch wird nicht in Mitleidenschaft gezogen.
  • Kontrolle ist nicht erforderlich.

Niemand möchte eifersüchtig sein!

Kein Mensch möchte den Partner kontrollieren und Gedanken der Bedrohung der gemeinsamen Harmonie haben. Das möchten beide Partner nicht, der eifersüchtige Partner und der Partner, der diesem gegenüber steht. Es ist nur die Frage, was aus diesem Wunsch wird.

Was definitiv nicht wirkt!

Immer wieder stellt der Eifersüchtige Forderungen an den anderen Partner, die dieser oftmals erfüllt, um nicht noch mehr Stress zu haben. Es geht vor allem darum:

  • Der Partner soll sich permanent melden;
  • Das Handy und alle Zugangsdaten sollen offengelegt werden;
  • Alle Details des Tages sollen berichtet werden;
  • Einige Kontakte müssen unterbleiben.

Diese Forderungen zu erfüllen hilft nicht weiter und verbessert nichts. Es geht nicht darum, dass wir die Ängste reduzieren, indem wir die Möglichkeiten einschränken. Das würde das Leben nicht mehr lebenswert machen.

Woher stammen Eifersucht Verlustangst und Liebeskummer wirklich?

Die Grundlage ist immer ein schlechtes Selbstwertgefühl des eifersüchtigen Partners. Daraus entsteht eine massiver werdende Eifersucht. Dies bedeutet in der Praxis, dass sich unser Partner so verhalten soll, wie wir es wollen, ansonsten fühlen wir uns schlecht. Grundlage sind immer starke Verlustängste und Minderwertigkeitsgefühle. Eifersucht ist ein Gefühl und wie Freude, Lust, Angst oder Wut bestimmen unsere Gefühle unser Handeln. Das Verhalten von eifersüchtigen Menschen ist sehr emotional und deshalb rational schwer nachzuvollziehen – für den Betroffenen und das Umfeld gleichermaßen. Wir selbst verstehen oft unsere Gefühle nicht, wir erleben sie oft als selbst uns gegenüber übergriffig.

Wir suchen ständig Beweise für Fehltritte!

Natürlich kommt es irgendwann dazu, dass sich unser Partner jemandem anvertraut. Nicht immer wird uns gefallen, bei wem er Hilfe sucht. Das wird irgendwann dazu führen, dass die Beziehung endet, denn unser Partner entfernt sich immer mehr, weil er zu Unrecht eingeengt wird bis er nicht mehr kann. Eifersucht ist eine effektive Zerstörung der Beziehung. Wir werden genau das erreichen, was wir vermeiden wollen, weil wir uns um Fehlersuche kümmern, ohne einen Fehler zu bemerken. Wir sehen die Fehler in uns und erwarten von unserem Partner, dass er diese Fehler ausgleicht oder sich bedingungslos zu uns wendet. Dabei kann er aber nie gut genug sein, denn er ist aus einem Grund nicht die Lösung: Er ist auch nicht das Problem, das ist unser schlechtes Selbstbild. Unser Partner kann nichts tun, aber wir tun so, als müsse das sein.

Die Bestätigung kommt irgendwann durch Trennung!

Es kommt zu einem Vertrauensbruch – oder dem, was wir dafür halten – was zu unserer Bestätigung wird. Nun haben wir die Bestätigung und es kommt zu Aussagen wie „Ich wusste es doch, dass er eine andere hatte.“ Die Prophezeiung erfüllt sich, weil wir sie heraufbeschwören. es kommt zu der Trennung, die wir zu verhindern suchten. Dadurch wird es in uns noch schlimmer brodeln und wir suchen nach einer kurzen Verletztheit den nächsten Menschen, dem wir auferlegen wollen, unsere Wunden zu schließen. Auch diesen Menschen werden wir überfordern.

Der Partner ist nicht schuld und kann nichts tun!

Die Wahrheit über Eifersucht und Liebeskummer müssen wir anerkennen. Eifersucht ist nicht, wenn er ständig zu seiner Ex im Bett frühstücken fährt (um einen sehr deutlichen Vergleich zu zeigen). Das ist ein Vertrauensbruch. Es geht darum, dass wir Phantasien hegen, egal ob diese auf der Realität beruhen oder nicht. Nicht Fakten sind das Thema sondern Vermutungen, Phantasien und Hineinsteigern. Jede Art von Untreue kann zur Basis werden und muss daher aufgearbeitet werden. Oftmals liegen die Ursachen nicht in der aktuellen Beziehung und brauchen Aufarbeitung.

Auslösende Ursachen von Eifersucht können sein:

  • Mangelnde Zuwendung in der Kindheit;
  • Unsicherheiten in der Pubertät;
  • Schwierige erste Beziehungen;
  • Untreue – egal wann und in welchem Zusammenhang.

Diese Ereignisse konnten nicht hingenommen und verarbeitet werden, sondern führten zu dem Schluss, dass der Fehler in uns liegt. Wir fühlen uns schlecht, unzureichend, werfen uns Dinge vor wie z.B. die Trennung unsrer Eltern. Es kann vorkommen, dass wir uns falsch fühlen, weil wir glauben, körperlich oder sonst wie falsch zu sein.

Beispiele dafür sind:

  • Manfred wurde im Schwimmunterricht gehänselt, weil er eine lustige Badehose anhatte und er fühlte sich beleidigt und bezog die Hänselei auf seinen Genitalbereich.
  • Der Genitalbereich und Brustbereich entwickeln sich immer unterschiedlich. Es gibt so viele verschiedene Erscheinungsformen, obwohl die wirklichen Unterschiede minimal sind. Oftmals halten wir aber Form, Größe und andere Details für hässlich oder falsch und steigern uns hinein, dies so wahrzunehmen.
  • Anjas Eltern haben viel gestritten und sich getrennt. Sie bekam nicht viel davon mit, hat aber als Kind die Kälte gespürt.
  • Lea war ein „Unfall“, als Kind nicht erwünscht, weil ihre Eltern dumm und unreif waren, sich gestritten haben und keine Beziehung pflegten. So fühlt sie sich zurückgewiesen und glaubt, dass sie falsch sei, weil ihre Eltern mit der Situation ihrer Geburt überfordert waren.
  • Du hörst den Vorwurf, genau wie Dein Vater zu sein und es werden hässliche Dinge auf Dich projiziert, wodurch Du ein Problem damit hast, die Männerrolle einzunehmen. Deine Mutter ist übergriffig, versucht aus Dir einen Partnerersatz werden zu lassen und nimmt Dir die Männlichkeit.
  • Du erlebst Weiblichkeit als Unterwürfigkeit und glaubst, Du wärst die Verkörperung von Sünde. Dadurch musst Du ständig zurückstecken, Dich verleugnen und darfst nicht Du selbst sein.

Die Liste geht noch viel weiter. Manchmal reicht eine Kleinigkeit aus, die uns nicht bewusst wird und wir haben eine Grundlage, uns schlecht zu fühlen.

Bedeutet eine gesunde Eifersucht nicht Liebe?

Nein. Eifersucht ist kein Beweis für Liebe, sondern Ausdruck der Angst, die Liebe des Anderen zu verlieren, weil man selbst nicht glaubt, gut genug zu sein. Die Angst entsteht deswegen, weil dieser Mensch alles in seiner Welt vom Partner abhängig macht. Droht der Partner damit die Beziehung zu beenden, bricht für die eifersüchtige Person eine Welt zusammen. Wenn ich meinen Partner liebe, dann will ich doch, dass es ihm gut geht? Ja natürlich. Warum also soll ich ihn deshalb ständig mit Kontrollanrufen nerven und die gure Laune verderben, wenn er mit seinen Freunden unterwegs ist? Eifersucht hat nichts mit Liebe zu tun, genau wie die daraus entstehende Kontrolle und die Streits, die wiederum hieraus entstehen. Wir müssen lernen, die Eifersucht und den Liebeskummer loszulassen und nicht, den Partner zu kontrollieren.

Ein gutes Selbstwertgefühl ist das beste Mittel gegen Eifersucht

Es braucht dazu ein wenig Arbeit – wichtig sind dabei folgende Schritte:

Der Weg lohnt sich!

Ja, der Weg kann vielleicht lang sein und auch umständlich, aber er ist unumgänglich. Ich kann mitreden, weil ich selbst davon betroffen war. Man fühlt sich zerrissen und jeder Anflug von Eifersucht zerstört noch mehr und schafft mehr von dem, was wir zu vermeiden suchen. Es wird immer schlimmer, bis wir dann meinen, dass wir es selbst schaffen. Scheitern wir, wird es noch schlimmer. Nehmen wir dann Hilfe in Anspruch, wird es besser. Es braucht etwas, bis wir es bemerken, aber dann wird es wirklich schöner und ruhiger in uns – bis wir auf einmal ganz große Fortschritte bemerken. Dort beginnt die wirklich Freiheit in unserem Herzen.