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Ist die Lust eingeschlafen, macht Dir Sex Angst oder versagt Dein Körper? Wird der Sex langweilig, bedrohlich oder hast Du Interesse an neuen Horizonten? Sexualberatung und Therapie können helfen.

Ist die Lust eingeschlafen, macht Dir Sex Angst oder versagt Dein Körper? Wird der Sex langweilig, bedrohlich oder hast Du Interesse an neuen Horizonten? Sexualberatung und Therapie können helfen.

Sexualität ist ganz natürlich

Jeder Mensch hat irgendwelche Gedanken und Gelüste zu Sex. Ja, auch diejenigen, die sich ihm entziehen. Jeder Mensch hat zu vielen Dingen rund um Erotik, Sex und Partnerschaft eigene Vorstellungen. Die Sexualität ist ein wichtiger Bereich unseres Lebens und unserer Partnerschaft. Wir sind oft vorbelastet, haben viele Auseinandersetzungen und dennoch dominiert Sexualität unser Leben. Wir dürfen das ganz natürlich sehen und wir dürfen sein, wie wir wollen. Am besten sind wir so, wie wir es wirklich möchten und nicht so, wie wir glauben, dass es von uns erwartet wird – das gilt für Männer und Frauen gleichermaßen.

Sexualberatung Sexualtherapie


Sexualberatung & Sexualtherapie

Sexualberatung und Sexualtherapie sind im Rahmen einer Paartherapie oftmals eine Antwort auf viele Fragen rund um die wirklich natürlichen Triebe. Es gibt viele Bereiche in der Sexualität, die durch Beratung und Therapie Veränderung erfahren können.

Hier einige wichtige Bereiche der Sexualberatung und Sexualtherapie

Es gibt viele Bereiche, in denen wir uns Gedanken und Sorgen machen, die problematisch sein können und Klärung benötigen. Diese Beispiele sind keine vollständige Liste. Jeder Mensch und jede Beziehung ist einzigartig. Dennoch haben wir alle vieles gemeinsam. Wir alle fühlen uns nicht immer gut genug, zweifeln manchmal an uns und haben mal mehr oder weniger Lust – wir kennen Ängste und Phantasien. Daher darf man jedes Problem ansprechen.

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Die 10 wichtigsten Fakten zu Sexualberatung und Sexualtherapie

  1. Sexualberatung und Sexualtherapie sind kein Zeichen dafür, dass ein Mensch krank ist. Manchmal gibt es nur eine kleine „Einstellung“, die verändert werden muss.
  2. Die Partnerschaft muss nicht zu Ende sein, wenn die Sexualität sich verändert. Alles entwickelt sich – manchmal in die eine, dann wieder in die andere Richtung.
  3. Man kann sexuelle Unlust und Impotenz oftmals überwinden – auf ganz natürliche Art. Je länger man wartet, desto mehr verfestigen sich falsche Vorannahmen im Kopf und im Genitalbereich.
  4. Gedanken an andere Partner und Praktiken sind vollkommen normal. Gemeinsame Dates in einem Club oder auf Partys können spannend sein und müssen nichts bedeuten. Was daraus wird, das kann man miteinander besprechen, falls es wichtig ist.
  5. Jeder Mensch hat einen Bezug zu Homosexualität und hatte schon einmal Interesse, Neugierde oder (wenn auch nur ganz minimale) Gedanken und Erfahrungen.
  6. Wir alle kennen übergriffiges Verhalten. Es kann leicht Einzug in die Partnerschaft halten und sie belasten. Das muss nicht so bleiben. Hier sind oft Eltern und frühere Begegnungen Störrer der Beziehung wie der Sexualität
  7. Männer und Frauen betreffen die gleichen Themen. Oft lohnt es sich, mit dem „anderen“ Geschlecht im professionellen Rahmen zu sprechen. Das bringt neue Impulse
  8. Man darf seinen Partner nicht verurteilen, wenn er neue Phantasien hat. Sie können Grundlage für Gespräche sein. Es muss nicht bedeuten, dass die Partnerschaft vorbei ist.
  9. In der Ruhe liegt die kraftvolle Veränderungsenergie der Paarbeziehung, der Beginn darf schneller geschehen. Also möglichst schnell beginnen und dann ohne Druck daran mit viel Zeit und Achtsamkeit arbeiten.
  10. Wohlfühlen ist wichtig – und das gilt immer für alle Beteiligten. Man muss sich dazu auch mal alleine mit dem Coach oder Therapeuten unterhalten dürfen. Der Partner muss nicht alles wissen – das ist nicht schlimm und kein Vertrauensbruch. Das schafft innere Ruhe bei Themen, die vielleicht nur unnötig die Beziehung und das Miteinander belasten würden – beispielsweise wegen früherer Erfahrungen.

Es lohnt immer, darüber zu sprechen.

Manchmal sind Dinge schnell aus der Welt, manche Sachen brauchen etwas Zeit. Je länger man zögert, desto schlimmer wird es. Manches wäre viel schneller aus der Welt, wenn die Klärung früh begonnen wird.

>>> Ein Gespräch kann vieles klären.

Was tun bei sexueller Belästigung und wie gehe ich vor? Wen kann ich einweihen und wie wehre ich mich richtig? Was muss ich beachten und was sollte ich besser nicht tun? Ein sensibles Thema …

Was tun bei sexueller Belästigung und wie gehe ich vor? Wen kann ich einweihen und wie wehre ich mich richtig? Was muss ich beachten und was sollte ich besser nicht tun? Ein sensibles Thema …

sexuelle belaestigung


Sexuelle Belästigung

Wann ist etwas eine sexuelle Belästigung? Wann geht es beispielsweise auch um Mobbing? Das ist wichtig und muss geklärt werden. Dabei geht es nicht immer um die juristische Klärung bzw. nicht nur. Wichtig ist es auch, dass man seine Seele gesunden lässt. Wir müssen lernen, wieder frei von Angst zu leben, unseren daraus vielleicht entstandenen Depressionen zu entkommen und brauchen die Chance, das Gespräch auf angemessene Art zu führen.

Oft gestellte Frage: „Wie beweise ich den Vorfall?“

Man muss nicht immer beweisen – aber glaubhaft machen. Das kann schwer sein. Ja und es kann auch retraumatisieren. Wichtig ist aber, dass massive Grenzüberschreitungen auch geahndet werden. Man muss nicht alles im Leben ertragen. Beweise sammeln und Dinge glaubhaft machen ist wichtig. Das vorher zu besprechen und sich klar zu werden ist wichtig – aber noch wichtiger ist es, sich so schnell wie möglich entziehen zu können.

Oft gestellte Frage: „Ist Alkohol strafmildernd?“

Geringfügig – aber wirklich unwesentlich. Das reicht nicht als Entschuldigung. Man darf nicht glauben, dass man durch Alkohol auf einmal alles darf – das ist ganz klar nicht der Fall.

Oft gestellte Frage: „Starren – ist das ein Thema?“

Der Blick ist bestenfalls Grenzfrage – vor allem der flüchtige. Dauerndes Stieren ist einfach nicht okay – egal in welcher Umgebung. Man hat hier das Recht, das Thema anzusprechen.

Oft gestellte Frage: Was hat sich rechtlich geändert?“

Durch die Vorfälle am Kölner Hauptbahnhof an Silvester kommen Dinge wie eine „Sexuell motivierte Berührung“ näher ins Blickfeld der Justiz. Das war vorher nicht so.

Eine Studie der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (FRA) aus März 2014 ist allerdings sehr deutlich. Nach Befragung von 42.000 Frauen in 28 EU-Mitgliedsstaaten im Alter zwischen 18 und 74 Jahren, haben 60 % der Frauen mindestens eine Form der sexuellen Belästigung erfahren. Auf nähere Nachfrage um was für Belästigungen es sich dabei gehandelt hatte, wurden neben unerwünschtem Berühren, Umarmen, Küssen, Streicheln oder Anfassen vor allem folgendes angegeben:

  • das Erzählen schmutziger / unangemessener Witze;
  • das Zeigen oder Verteilen sexuell eindeutiger Zeichnungen oder Bilder;
  • Briefe, Notizen, E-Mails, Telefonanrufe, Nachrichten oder anderes Material sexueller Natur;
  • Menschen nach ihren physischen Eigenschaften (abwertend / beleidigend) zu bewerten;
  • sexuelle Kommentare über Kleidung, Anatomie oder das Aussehen einer Person;
  • Pfeifen oder Nachrufe;
  • sexuell suggestive Geräusche oder Gesten wie Saug-Geräusche, Zwinkern oder Beckenbodenstöße;
  • direkte oder indirekte Drohungen oder Bestechungsgelder / Ausgleichsangebote für unerwünschte sexuelle Handlungen;
  • wiederholtes Fragen nach Dates oder Sex;
  • Beschimpfungen wie „Schlampe“, „Hure“, "Nutte" oder „Flittchen“;
  • offensives Anstarren (z.B. der Brüste einer Frau oder des Gesäßes eines Mannes);
  • unerwünschte Fragen über das eigene Sexualleben / Intimität.

Das Wort „unerwünscht“ ist hierbei wichtig. Erheblich ist, wenn „das Opfer in seinem Empfinden nicht unerheblich beeinträchtigt“ wird. Das, was wir empfinden, ist wesentlich und darauf muss man achten. Wir dürfen da eben so individuell sein, wie überall im Leben. Manchen mag das Eine oder Andere belustige, bei einem anderen Menschen geht es nicht – und diese unsere Grenzen dürfen wir haben und in diesem Fall auch zu erkennen geben. Wir sind Individuen und haben ein Recht auf eigene Gefühle je nach unserem Typus.

Alles für sich zu behalten macht krank!

Das ist ganz sicher. Man darf Dinge klären und man muss es auch. Wichtig ist aber, wie man vorgeht. Im Betrieb ist es vielleicht schwer und manchmal scheint es auch unmöglich / wird allgemein zu sehr geduldet. Wichtig ist, dass man eine Beratung aufsucht und loswird, was einen belastet. In einem solchen psychologischen Beratungsgespräch muss man dann nicht gleich ein juristisches Vorgehen planen, sondern kümmert sich vor allem um die eigene Entlastung und Auflösung der Situation. Auch ein Personal Coach kann durch eine Begleitung in besonderen Lebenssituationen als Helfer / Mediator auftreten und helfen, die Situation zu klären. Natürlich muss man gegen grobe Vorfälle auch anders vorgehen.

Auch das eigene Verhalten überdenken!

Wichtig ist aber auch, dass man schaut, was man unternehmen kann, um Dinge gleich frühzeitig zu klären. Manche Menschen verstehen sehr freizügige Kleidung auch als Signal und manche sind sich vielleicht auch nicht dessen bewusst, was sie an Signalen senden. Es geht nicht darum, dass damit gesagt sein soll, dass der kurze Rock eine Einladung sein darf oder das Verhalten anderer Menschen entschuldigt – sondern darum, dass man sich dennoch bewusst macht, dass man sich vielleicht auch mal damit befasst, sich an bestimmte Umgebungen anzupassen. In der Sauna nackt zu sei  ist angemessen, in der Bücherei nicht. Das ist natürlich klar plakativ und übertrieben – aber etwas angepasster an die Umgebung zu sein mag auch vernünftig sein.

Wie gehe ich vor?

Es ist zu empfehlen, sich einfach einmal diskret und anonym beraten zu lassen und dann weiterzuschauen. Man kann sich auch telefonisch beraten lassen. Dabei darf man sich öffnen, ohne dass man gezwungen werden kann, gerichtlich vorzugehen, wenn man es nicht möchte – aber sich vielleicht auch ermutigen lassen. Es ist in jedem Fall wichtig, das Leben nicht zu ertragen – darum geht es niemals im Leben. Wir dürfen frei und glücklich sein.

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Paarberatung und Sexualberatung in Aachen und Umgebung – Düren, Heinsberg, Mönchengladbach und Düsseldorf. Über das sprechen, was die Beziehung belastet und stört. Schnell Termin vereinbaren.

Paarberatung und Sexualberatung in Aachen und Umgebung – Düren, Heinsberg, Mönchengladbach und Düsseldorf. Über das sprechen, was die Beziehung belastet und stört. Schnell Termin vereinbaren.

Paartherapie Aachen


Paartherapie Aachen

In der Paartherapie geht es um Fragen rund um Partnerschaft, Sexualität, Familie und Treue / Eifersucht, aber auch immer um die Menschen, die auf andere Art eine Beziehung belasten können.

Oft stellen sich Fragen oder Themen wie:

Wie können wir damit umgehen, wenn ein Partner untreu ist oder anders / freizügiger leben möchte? Das kann durchaus in Ordnung sein, aber es müssen beide Partner eine solche Veränderung wollen. Wenn nicht, dann belasten unterschiedliche Vorstellungen eine Partnerschaft ganz massiv.

Auch interessant: Paartherapie mit Hypnose

Nach dem Seitensprung oder der Affäre neu anfangen – ist das möglich? Ja, es gelingt vielen Paaren, wenn sie daran arbeiten, aber das ist nicht unbedingt überall der Fall. Mit viel Zuwendung und Offenheit kann man neu beginnen.

Unsere Kinder oder die Kinder eines Partners werden zur Belastung. Das ist eine Zerreißprobe für jede Ehe und Partnerschaft, weil wir hier auch sehr unterschiedliche Vorstellungen haben können.

Ex-Partner oder Eltern werden zum Stressfaktor. Wie gehen wir damit um, dass sich Menschen in unsere Beziehung einmischen, die nichts damit zu tun haben oder nur indirekt mit uns verbunden sind.

Eheberatung Aachen

Es geht in der Beratung von Paaren oftmals um Fragen einer Ehe oder anderen Lebensgemeinschaft, um die Familie, aber auch um Singles und solche, die es nicht mehr bleiben wollen.

Auch interessant: Fragen und Antworten rund um die Paartherapie

In einer Ehe leben wir auch oft mit massiven Verpflichtungen, die eine Trennung so schwer machen, dass wir uns zu lange nicht damit auseinandersetzen wollen, was wäre wenn man sich trennt. Miteinander zu reden könnte helfen – und das mit professioneller Begleitung. Vielleicht lohnt es sich nicht nur finanziell, an der Beziehung zu arbeiten.

Sexualtherapie Aachen

Sexualität ist ein Thema, das für uns alle wichtig ist oder es sein kann. Hier gibt es viele Unsicherheiten. Manchmal kommt es zum Ungleichgewicht und manchmal schläft auch vieles ein.

Sexualität kann man wiederfinden und man kann auch kennenlernen, das man gemeinsam eine schöne und angenehme Nähe aufbauen kann, in der beide Partner gesehen werden und auch auf ihre Kosten kommen. Das haben wir verdient.

Paartherapie Aachen Erfahrungen

Die Erfahrungen, die man sammeln kann sind unterschiedlich. Wir haben viele Referenzen, aber natürlich möchten Singles und Paare nicht immer über das sprechen, was geschehen ist und manches kann man auch nicht veröffentlichen, weil die beteiligten Personen dabei bekannt werden könnten.

Natürlich kann sich jeder unten in den Kommentaren äußern, der es möchte. Dazu möchten wir gerne einladen.


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Städteregion Aachen (Aachen, Alsdorf, Baesweiler, Eschweiler, Herzogenrath, Monschau, Roetgen, Simmerath, Stolberg Rhld., Würselen), den Kreisen Düren (Aldenhoven, Düren, Heimbach, Hürtgenwald, Inden, Jülich, Kreuzau, Langerwehe, Linnich, Merzenich, Nideggen, Niederzier, Nörvenich, Titz, Vettweiß) und Heinsberg (Erkelenz, Geilenkirchen, Heinsberg, Hückelhoven, Übach-Palenberg, Wassenberg, Wegberg, Gangelt, Selfkant, Waldfeucht) sowie Mönchengladbach und Umgebung

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Sexismus wird gerade einmal wieder zum Thema. Zu Recht? Übertrieben? Was ist mit den Opfern von Übergriffen, Belästigungen und Vergewaltigungen? Wann kann man sich wie verhalten?

Sexismus wird gerade einmal wieder zum Thema. Zu Recht? Übertrieben? Was ist mit den Opfern von Übergriffen, Belästigungen und Vergewaltigungen? Wann kann man sich wie verhalten?

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Wann ist es Sexismus?

„Die braucht es doch nur mal richtig besorgt!“ Auf diesem Niveau sind einige Herren der Schöpfung unterwegs. Zumeist fahren sie dabei ein Automobil, dass sie kaum volltanken können, weil dies ihre Möglichkeiten finanzieller Art übersteigt. Ihre Bedürfnisse und die einer Frau überfordern sie gleich noch mehr. Stalking, Niveaulosigkeit, glotzen und dumme Sprüche sind leider an der Tagesordnung.

Auch interessant: Wie verhalte ich mich richtig in der Sauna?

Und wenn sie einfach frigide ist?

Frigidität ist so häufig nicht verbreitet, wie die Lustlosigkeit auf plumpe Anmache. Wer einen Witz macht, der sollte überlegen, wo er gerade in welchem Kontext unterwegs ist. Manche Dinge sind nach 20 Bier lustig, andere werden es nie. Niveau ist keine Hautcreme, das wird oft verwechselt. Wenn Du eine Ablehnung erfährst, dann achte doch mal mehr auf das, was Du sagst.

Oft wird nicht darüber gesprochen!

Man möchte nicht seine ersten Erfahrungen mit Sex unfreiwillig sammeln, leider geschieht aber genau das sehr häufig. Jungen und Mädchen werden oft mit sexueller Gewalt überzogen (oft als Missbrauch bezeichnet) und dazu gebracht zu schweigen.

Meine Erfahrung

Ich selbst bin auch mit 18 Jahren von einem Mann vergewaltigt worden und habe es früher nie gesagt. Heute gebe ich es zu, weil ich Menschen ermutigen möchte, davon zu sprechen und Hilfe zu suchen. Es ist wichtig, dass wir uns helfen lassen und uns von solchen Übergriffen erholen können.

Sonderfall Prominenz

Ganz viele prominente Menschen sprechen nicht über Dinge, die ihnen widerfahren sind, wie auch gerade in der aktuellen Affäre, die aus Hollywood herüberscheint. Diese Art von Schlagzeilen ist nicht gut für die Öffentlichkeit. Hier sind aber noch mehr Männer in der Problemzone als Frauen. Homosexuelle Männer sind immer noch in einem Sonderstatus und zeigen – gerade prominente Personen – niemanden an, weil sie um ein negatives Image fürchten.

Sind immer die Männer schuld und Frauen die Opfer?

Nein, das ist nicht so. Nicht nur bei der vorgenannten Besonderheit zum Thema Homosexualität und Prominenz ist es anders. Wenn Mädchen, Frauen oder Jungs etwas erreichen wollen, dann werden auch Geschichten erfunden, bei denen ein Mann auf der Anklagebank sitzt. Hier erinnern wir uns noch an den sympathischen Wetterfrosch Kachelmann, der angeklagt und öffentlich verbrannt wurde, bevor überhaupt konkrete Anschuldigungen erhoben worden waren.

Wie sollten wir uns verhalten?

  • Wir müssen unsere Grenzen klar zu erkennen geben, mit Worten und auch mit klaren Taten, auch wenn wir Angst davor haben.
  • Werden unsere Grenzen mit Gewalt überschritten, dann sollten wir dagegen vorgehen. Wie die Grenze überschritten wird, ist nicht relevant, also z.B. Erpressung, Nötigung, Gewalt oder jedwede Art von Drohung.
  • Wenn wir selbst nachher nicht mehr zu unseren stehen und auf etwas nach anfänglichem Zögern gewaltfrei und freiwillig eingehen, dann ist es auch in Ordnung und war eine Erfahrung.
  • Wenn wir zu Unrecht Menschen beschuldigen, dann müssen wir dies auch wieder klarstellen.
  • Wir alle brauchen mehr Zivilcourage, um einzugreifen, wenn es wichtig ist.
  • Es ist wichtig, dass wir Menschen dazu ermutigen, die Wahrheit zu sagen, ob sie nun einen Menschen decken, falsch beschuldigen oder etwas beschwichtigen.
  • Beweissicherung geht vor Anzeige. Wir können Beweise anonym sichern lassen, was später nicht mehr geht.

Wie ist Deine Situation?

Bitte kommentiert gerne hier (natürlich dann mit dem Vornamen / einem anderen Namen) mit Euren Erfahrungen und traut Euch, Kontakt aufzunehmen. Anonyme Beratung und Verschwiegenheit sind eine Selbstverständlichkeit.