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Menschen streiten sich, das gehört zum Leben. Sich aufzuregen und zu viel zu sagen, das muss nicht sein. Mit diesen Tricks kannst Du besser Ruhe bewahren, wenn es zum Streit kommt.

Menschen streiten sich, das gehört zum Leben. Sich aufzuregen und zu viel zu sagen, das muss nicht sein. Mit diesen Tricks kannst Du besser Ruhe bewahren, wenn es zum Streit kommt.

6 psychologische Tricks um im Streit Ruhe zu bewahren!


6 psychologische Tricks um im Streit Ruhe zu bewahren!

Emotionale Intelligenz (vorher auch als soziale Intelligenz bezeichnet) ist steht dafür, die Fähigkeit zu besitzen, eigene und fremde Gefühle stimmig wahrzunehmen, zu verstehen und zu beeinflussen. Je mehr emotionale Intelligenz ein Mensch besitzt, desto größer die Fähigkeit, einen Streit oder eine Auseinandersetzung friedvoll zur Ruhe zu bringen – auch unter Druck.

Streit ist unvermeidbar, aber wir können es lernen, anders zu reagieren, wenn es dazu kommt. Je mehr wir uns einem kommenden Streit entziehen, desto unkontrollierter werden die Auswirkungen. Wenn wir alles leugnen und uns zu lange unterdrücken, erreichen wir nur das Gegenteil. Es ist wichtig, dass wir unsere Emotionen wahrnehmen, den guten Umgang damit lernen und dadurch die unbewussten Übersteigerungen in den Griff bekommen. Jeder von uns kann es lernen, im Stress immer ruhiger zu werden, ohne sich zu verleugnen.

Hier die 6 Tipps aus NLP, Coaching und Psychotherapie:

  1. Bewusst und tief atmen!

Die richtige Atmung sorgt dafür, dass die Stresshormone Cortisol und Adrenalin nicht mehr vom Körper produziert werden. Somit kommen wir leichter zur Ruhe und vermindern auch die körperlich schädlichen Stressreaktionen.

  1. Konzentriere Dich auf Deinen Körper!

Wer sich selbst bewusst wahrnimmt, der öffnet sich für das, was in seinem Körper vorgeht. Es geht nicht um Verurteilung oder etwas in dieser Art, sondern um Erkenntnis und das hineinspüren in uns selbst. Wir können erkennen, wenn Puls, Blutdruck, Zittern, unruhige Atmung und andere Phänomene auftauchen. Diese müssen uns nicht beunruhigen und sind auch nicht gleich Anzeichen einer Panikattacke, sondern zeigen uns, dass wir – zum Beispiel durch eine gute Atemtechnik – zur Ruhe kommen sollten.

  1. Höre aktiv zu!

Viele Streits eskalieren, weil wir gar nicht mehr zuhören und uns nur bemühen, schnell zu antworten, statt auf unser Gegenüber einzugehen. Wenn Du Deinem Gegenüber Zeit gibst, auszusprechen und dann in Ruhe reflektierst sowie nachfragst, kommt eine tiefere Unterhaltung zustande.

  1. Stelle offene Fragen!

Statt nur ein „Ja“ oder „Nein“ zu bekommen, entsteht durch eine offene Frage eine bessere Unterhaltung. W-Fragen sind dabei sehr hilfreich. Es geht nicht um „Warum?“ sondern um die anderen W-Fragen wie „Wer?“, „Was?“, „Wo?“, „Wie?“, Wozu„?“, „Wann?“. So bekommst Du besseres Feedback. Das Warum hilft nicht weiter, denn hier sucht man nach einem Grund und einer Anklage, das macht weder Sinn, noch würde es die Lösung bringen.

  1. Achte auf Deine Stimme!

Wer zu laut ist, der provoziert eher Streit, wer zu leise ist, der gibt vielleicht zu früh auf. Achte auf Deine Stimme und darauf, wie Du sie am besten einsetzt. Durch herabsenken der Stimme und einen weichen Tonfall kommt es leichter zu Ruhe und Harmonie. Wer zu früh laut wird, der vergrößert den Streit leicht.

  1. Vertage das Gespräch, wenn es nicht weitergeht!

Wenn Du merkst, dass es einmal nicht weitergeht, dann gib Euch beiden die Gelegenheit, noch einmal alles zu überdenken oder Ratgeber hinzuzuziehen. Es kann – aber es muss nicht – ein Coach oder Therapeut sein. Das aber kann durchaus sinnvoll sein und gut, denn so geht man in einem klärenden Gespräch besser aufeinander zu und hat neue Ideen.

Niemand wird immer Recht behalten und immer wird es auch nicht gehen, 100% Ruhe zu bewahren. Je mehr wir jedoch die Ruhe zulassen können, desto besser wird es werden. Lernen geht oftmals eben schrittweise und jede Veränderung braucht Zeit. Das ist vollkommen normal.