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Jeder von uns kennt die Jahrestage, die uns traurig machen. Geliebte Menschen sind verstorben, Trennungen jähren sich und getrennte Verbindungen werden uns bewusster. Was ist zu tun?

Jeder von uns kennt die Jahrestage, die uns traurig machen. Geliebte Menschen sind verstorben, Trennungen jähren sich und getrennte Verbindungen werden uns bewusster. Was ist zu tun?

7 Tipps zum Umgang mit Jahrestagen und Gedenktagen


Jahrestage und Gedenktage

Heute ist der 21. Todestag meiner Oma. Ich möchte ihr Grab nicht besuchen, aber ich weiß genau, was sie dazu sagen würde. Sie würde mich anrufen und mir zum Jahrestag gratulieren. So hat sie es immer gemacht. Wer ihren Geburtstag vergaß oder ein anderes Ereignis – auch der Namenstag war wichtig – dann rief sie an und gratulierte dann am Telefon. Ich vergesse Termine ohne Kalender – damals war das im Handy noch nicht so verbreitet wie heute und wurde auch nicht so genutzt. So habe ich oft solche Tage vergessen – vielleicht auch typisch Mann. Selbst dann, wenn Menschen wie meine Oma auch Seelenverwandte sind.

Wenn uns ein Jahrestag runterzieht

Nun zieht uns so ein Tag wie ein Todestag, Scheidungstag oder ein Tag, an dem uns eine Trennung anderer Art bewusst wird, tief in den Keller. Mir geht es so und ich stehe auch dazu. Das ist nicht nur der Todestag meiner Oma oder der Geburtstag meiner Oma oder meiner Tochter, sondern auch andere Termine im Jahr. Gestern ausgerechnet kam ich auf die Idee „Charlie und die Schokoladenfabrik“ anzuschauen. Hier ist es so, dass Familie wichtiger ist als alles. Nun habe ich aber keinen Kontakt zu jemandem aus meiner Familie. Daher berührt mich so ein Film natürlich – und dann auch noch am Tag vor dem heutigen Jahrestag.

Wie geht man mit diesen Gefühlen um?

Ich finde es wichtig, dass wir uns diesen Gefühlen stellen. Heute und die nächsten beiden Tage kann ich mir viel Zeit nehmen, mich diesen Gefühlen zu stellen. Gestern habe ich dafür die Neuauflage des Stephen King Films „Es“ gesehen, damit ich auf andere Gedanken komme und der Schmerz kurz verändert wird sowie danach wirklich schlechte Sachen gegessen. Heute und die nächsten beiden Tage werde ich mich diesen Gedanken alleine ein paar Male widmen. Das darf und kann man durchaus mit sich selbst ausmachen. Vielleicht gehe ich auch wieder in die Kirche. Ich werde meditieren, spazieren gehen, schwimmen und auch dieser Artikel gehört zu diesem Prozess. Jeder braucht seine eigene Zeit und seine Vorgehensweise.

7 Tipps zum Umgang mit Jahrestagen und Gedenktagen

  1. Entzünde eine Kerze. Das ist eine gebräuchliche Art der Erinnerung an einen geliebten Menschen. Ob sie Zuhause oder in der Kirche brennt ist dabei nicht relevant.
  2. Male ein Bild oder schreibe etwas. Drücke Deine Gefühle aus auf die Art, die Dir vertraut ist. Das kann natürlich auch ein von Dir komponiertes Lied ein oder eine ganz andere Ausdrucksform.
  3. Erstelle eine Gedenkwand oder Gedenkcollage mit schönen Erinnerungen an den Menschen, den Du vermisst.
  4. Schreibe in Gedanken oder tatsächlich einen Brief an den Menschen, den Du vermisst – vielleicht möchtest Du ihn auch der geistigen Welt zukommen lassen, indem Du ihn verbrennst.
  5. Nutze die Meditation oder das Gebet bzw. die Messe Deiner Glaubensrichtung und bete nicht nur für den Verstorbenen, sondern auch für Eure Gemeinschaft oder Menschen an sich, deren Verbindung auf die eine oder andere Art nicht mehr besteht.
  6. Pflanze einen Samen wie z.B. den eines Baumes zur Erinnerung, damit aus der Trauer eine neue Kraft geboren werden kann.
  7. Erstelle eine Erinnerungsschachtel oder sammle Gegenstände, die Du mit dem geliebten Menschen assoziierst.

Ganz wichtig ist:

Wichtig ist es aber auch, danach wieder am Leben teilzunehmen. Werde aktiv und stelle Dich dem Leben. Unternimm etwas, das ihr vielleicht gerne zusammen gemacht habt oder auch etwas ganz anderes. Erinnere Dich an schöne Momente und dann genieße Dein Leben. Niemand – auch kein Verstorbener – möchte Dich am Leben hindern. Das möchte auch kein geschiedener oder getrennt lebender Partner, ebenso wie Kinder / Eltern, zu denen Du keinen Kontakt hast. Manchmal gibt es mehr Schwierigkeiten bei einem Kontakt, als wir es verstehen können. Trauern ist wichtig, das Leben auch – und es darf auch mit Trauer weitergehen.

Was zeigt mir die Trauer?

Die Trauer weist uns darauf hin, was noch nicht gelöst ist. Dies kann man durch Psychologische Beratung und Hypnose aufarbeiten, wie ich es auch selbst getan habe und immer wieder einmal brauche. Mich hat auch der Tod meines lieben Freundes und Kollegen Walter Müller sehr berührt und auch der Tod der wunderbaren Louise Hay. Es ist immer sehr berührend und es muss nicht immer einfach sein, aber es ungeklärt zu lassen ist viel schwerer. Trauer zeigt unser Potential sowie die Notwendigkeit des Wachstums. Es nutzt nichts, nur traurig zu sein und keine Energie zu nutzen. Wir dürfen trauern, aber wir brauchen dann auch die Flucht nach vorne / die Aktivität, das Handeln – denn dann können wir auch heilen. Beides gehört zusammen. Ich werde es auch heute und die nächsten Tage genießen. Liebe statt Trauer ist möglich.

Wie erkennen wir es, wenn Verstorbene uns im Traum besuchen? Was kann es bewirken und was erkennen wir dadurch möglicherweise? Die nachfolgenden Anzeichen sind sehr deutlich.

Wie erkennen wir es, wenn Verstorbene uns im Traum besuchen? Was kann es bewirken und was erkennen wir dadurch möglicherweise? Die nachfolgenden Anzeichen sind sehr deutlich.

Sieben Anzeichen dafür dass ein geliebter Verstorbener Dich im Traum besucht


Warum besuchen uns verstorbene Menschen, die wir geliebt haben?

Wir wachen auf und haben das Gefühl, dass wir eine bestimmte Botschaft erhalten sollen. Zuerst klingt es verrückt und wir halten uns  für nicht normal. Nach und nach vermuten wir, dass es doch möglich sein kann und denken einfach nur: „Was, wenn doch?“ Im Traum haben wir  wie in der Hypnose – auf den bewussten und den unbewussten Teil des Gehirns Zugriff. Unsere Erinnerungen sind im Traum auch oftmals deutlich kraftvoller. Mehr als die Hälfte der Menschheit glaubt – auf die eine oder andere Weise – an ein Leben nach dem Tod. Viele glauben auch, dass uns Verstorbene kontaktieren können. Manche glauben wir auch, dass wir Menschen im Traum begegnen, zu denen wir noch eine tiefe Verbindung haben - vielleicht sogar die, mit denen wir seelenverwandt sind - und wir glauben an bestimmte Aufgaben, die einer von beiden oder beide gemeinsam zu lösen haben.

Warum kann es wichtig sein, mit Verstorbenen im Traum zu sprechen?

Die Besuchsträume sind oftmals auch ein Zeichen des Verarbeitungsprozesses, in dem wir uns mit dem Verlust abzufinden lernen und ihn ins neue Leben übernehmen. Dies war auch beispielsweise bei meinem langjährigen lieben Freund und Kollegen Walter Müller der Fall. Bei ihm, meinem lieben Freund Hansi Küsters, meiner lieben Freundin Simone Haus oder meiner Oma habe ich oft das Gefühl kennengelernt, dass ich jetzt Kontakt aufnehmen muss, das Grab besuchen oder mit ihnen reden soll. Alle diese Gräber habe ich schon mehrere Male besucht bis auf eines. Das Grab meines Freundes Walter habe ich noch nicht gesehen und konnte leider auch nicht zu seiner Beerdigung – da ich zu kurzfristig davon erfahren habe. Wir haben auch so eine tiefe Verbindung – die bei all diesen Menschen – nie abgebrochen ist. Manchmal habe ich das Gefühl, als wäre man sich eben begegnet. Walter sehe ich heute noch oft in der Sauna – wo wir gemeinsam waren – sich umdrehen – und dann ist es jemand anderes.

Hier nun die sieben Anzeichen dafür dass ein geliebter Verstorbener Dich im Traum besucht

  1. Du glaubst, Du wirst beobachtet, wenn Du aufwachst.

Manchmal fühlen wir uns – gerade nach dem Aufstehen – beobachtet, was ein Anzeichen sein kann, dass wir wirklich von einem verstorbenen Menschen beobachtet werden, der auf uns aufpasst und uns das Zeichen gibt, mehr auf uns zu achten. Es kann ein klares Zeichen sein, dass ein Verstorbener uns zeigt, dass er noch da ist und wir uns geliebt und in Sicherheit fühlen sollen.

  1. Erinnerungen kommen, die Du oft leicht vergisst.

Manchmal vergessen wir Dinge, die wichtig sind. In unseren Träumen kommen auf einmal solche Themen in unser Bewusstsein. Es kann sein, dass wir so auf Dinge hingewiesen werden, die wichtig sind und auf die wir achten sollten.

  1. Der geliebte Mensch erscheint im Traum anders als normal.

Wenn ein geliebter Verstorbener im Traum anders als normal erscheint, dann kann es wichtig sein, auf diese Veränderung zu achten. Ist er anders angezogen, spricht anders, erscheint er an einem anderen Ort? Spricht er anders, taucht er in einer neuen Umgebung auf oder verhält er sich sehr ungewohnt? Das kann ein sehr wichtiger Hinweis sein, der in jedem Fall beachtet und ergründet werden soll – was auch im Rahmen von Psychologischer Beratung manchmal bis in die Tiefe geklärt werden sollte.

  1. Du wachst mit dem Gefühl tiefen Friedens auf.

Wenn wir erwachen und ein tiefes Gefühl von Frieden in uns hochkommt, dann erkennen wir dadurch möglicherweise, dass wir einen Konflikt mit einem geliebten verstobenen Menschen geklärt haben oder dieser Mensch sich von uns im Traum verabschiedet hat. Eine Rückführung in Hypnose kann dies oftmals gut begleiten und weiter klären, wenn uns das nicht ausreicht.

  1. Träume fühlen sich sehr real an.

Träume, in denen uns verstobene Menschen begegnen, fühlen sich ungewöhnlich realistisch an. Es kann hier emotional sehr intensiv werden, aber ein gutes Zeichen – zum einen für einen Kontakt und zum anderen dafür, dass es ein Thema gibt, um das wir uns kümmern müssen.

  1. Der geliebte Mensch erscheint gesünder und jünger.

Wenn der geliebte Mensch gesünder und jünger wirkt als zum Zeitpunkt des Todes, dann kann es sein, dass dies ein Zeichen dafür ist, den jetzt eingetretenen Frieden zu zeigen. Das Leid hatte ein Ende durch den Tod und der Verstorbene möchte Dir vielleicht zeigen, dass auch Du nicht mehr leiden sollst, sondern den Frieden mit seinem Tod machen kannst.

  1. Verstorbene sagen Dir, dass Frieden eingekehrt ist.

Wenn wir den Impuls spüren, dass Frieden eingekehrt ist oder ein Verstorbener uns dies mitteilt, dann ist es ein klares Zeichen, dass wir uns diesen Frieden wirklich vor Augen führen dürfen. Wir können diesen Frieden oftmals tief in uns spüren und er wird immer realer. Er darf es werden.

Ist das nun real oder nicht?

Wir wissen oft nicht, ob uns ein Verstorbener wirklich besucht oder nicht. Ist das wichtig? Wir können das wahrscheinlich nicht klären, aber das Gefühl reicht aus. Wenn wir diese Zeichen für real bzw. wichtig halten, dann sind sie es auch. Wir dürfen uns damit auseinandersetzen – ob mit Traumdeutung oder Coaching, Quantenheilung oder auf anderen Wegen – und es ist wichtig, dass wir den Frieden mit uns und den verstorbenen geliebten Menschen befinden. Was sich richtig anfühlt, das ist es oft auch – egal was unser Verstand dazu sagt.