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Die schlimmste Angst ist die vor dem Leben

Wenn Du Angst vor dem Tod hast, ist noch viel Hoffnung. Die Angst vor dem Leben ist viel schlimmer. Wie gehst Du damit um und was kannst Du tun, wenn die Angst vor Deinem Leben wächst.

Wenn Du Angst vor dem Tod hast, ist noch viel Hoffnung. Die Angst vor dem Leben ist viel schlimmer. Wie gehst Du damit um und was kannst Du tun, wenn die Angst vor Deinem Leben wächst.

Die schlimmste Angst ist die vor dem Leben


Angst vor dem Tod ist natürlich

Natürlich haben wir Angst vor dem Tod, das ist vollkommen normal. Sicherlich ist diese Angst auch sinnvoll und sorgt dafür, dass wir vorsichtig Auto fahren, gesünder essen, besser bewegen oder achtsam auf Gefahrenquellen zugehen. Diese Angst kann aber übersteigert sein und uns im Alltag im Weg stehen. Dann wird sie zur Bedrohung und Belastung. Natürlich ist es sinnvoll, diese Angst zu bearbeiten. Wir werden sterben, das ist sicher. Es muss uns vorher nicht belasten.

Was meinen wir mit Angst?

Es ist grundsätzlich das „Geschäft“ der Angst, sich zu zeigen, obwohl nichts geschieht. Wir ängstigen uns vor dem, was noch nicht da ist. Angst vor einer akuten Bedrohung ist normal. Wenn wir gerade z.B. angegriffen werden, dann ist es normal, sich zu ängstigen. Wir sprechen aber davon, dass wir Angst entwickeln vor einer Bedrohung, die noch nicht eingetreten ist. Daher reden wir über das „Gedanken machen“ und nicht über eine Bedrohung, die wir „wirklich“ erleben. Sie ist nicht real, aber sie fühlt sich so an.

Wie gehe ich mit Angst um?

Wenn wir uns ängstigen, dann ist es wichtig, dass wir unsere Gedanken „kontrollieren“ können. Dabei helfen uns Meditation und Hypnose sehr gut. So lernen wir, dass unsere Gedanken Hinweise sind, aber keine wirklichen Probleme. Diese werden daraus, wenn wir es zulassen. Je mehr Raum wir der Angst geben, desto mehr hat sie uns unter Kontrolle. Wir können nicht mehr Auto fahren, vor die Türe gehen, haben Angst vor unkontrollierten Körperausscheidungen, Kontakt zu Mitmenschen und ziehen uns immer mehr zurück.

Wann brauche ich professionelle Hilfe?

Je größer der Rückzug aus dem Alltag umso wichtiger wird die externe Hilfestellung. Dabei ist es nicht wichtig, dass uns der Partner oder Freunde helfen, sondern dass wir Therapie, Coaching und Begleitung im Alltag erhalten, um so unsere Themen aufzuarbeiten. Wenn wir dann die Situationen überwinden, die gefährlich schienen, dann können wir die positiven Erlebnisse nutzen, um unsere Annahmen umzugestalten.

Die schlimmste Angst ist die vor dem Leben

Die Steigerung der ungelösten Themen ist irgendwann die Angst vor der Weiblichkeit, der Männlichkeit, die Angst vor dem Leben. Wenn diese größer wird als die Angst vor dem Tod, dann wird es wirklich bedrohlich. Das Leben wird zur Qual, wenn wir aus der Angst heraus nach und nach in die Depression rutschen, der Körper krank wird, die Seele leidet und das Leben aus uns herausgelaufen ist. Wir fühlen uns schon leblos und glauben nicht mehr, dass es sich zu Leben lohnt.

Suche Dir bitte Hilfe!

Diese Annahmen sind falsch. Du bist ein Opfer biochemischer Reaktionen und falscher Vorannahmen. Wenn Du jetzt Unterstützung bekommst, dann wirst Du sehen, dass es einfach ist, das Leben zu verändern und wieder frei vom Leid zu leben. Du wirst sehen, dass es leicht und angenehm wird, wenn Du etwas veränderst. Du hast eine Chance – wenn Du sie nutzt.

Veröffentlicht am Kategorien Angst Panik

Über Arno Ostländer

Hallo, mein Name ist Arno, Arno Ostländer. Nach zwanzig Jahren als Vertriebler, Vertriebstrainer und Moderator habe ich vor einigen Jahren erkann, was mir wichtiger ist. Seither habe ich zahlreiche Bücher geschrieben, schreibe für Zeitungen, Magazine, Blogs und begleite Menschen auf dem Weg zu einem freien und glücklichen Leben. Mehr auf meiner persönlichen Homepage arno-ostlaender.com

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