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Du siehst Verletzungen Deiner Seele nicht, aber Du fühlst sie. Sie werden nicht weniger, sondern immer schlimmer. Sie hindern Dich, glücklich zu werden, wenn Du sie nicht loslassen kannst.

Du siehst Verletzungen Deiner Seele nicht, aber Du fühlst sie. Sie werden nicht weniger, sondern immer schlimmer. Sie hindern Dich, glücklich zu werden, wenn Du sie nicht loslassen kannst.

Seelische Verletzungen heilen in 5 Schritten


Was an seelischen Verletzungen besonders schlimm ist

Verletzungen der Seele sind schlimmer als die meisten körperlichen Leiden. Man könnte den ganzen Tag weinen, schreien oder – irgendwann – gar nichts mehr sagen und will niemanden mehr sehen. Je schlimmer es wird, umso mehr leiden wir still und leise. Anfangs suchen wir noch Aufmerksamkeit und Anerkennung, aber wir glauben irgendwann nicht mehr daran, dass wir noch Liebe, Zuwendung oder einfach nur ein paar nette Worte zu erwarten haben.

Wie kommt es dazu?

Wir haben schlechte Erfahrungen gemacht und diese schreiben wir uns selbst zu. Es scheint keine andere Erklärung zu geben als die, dass Alles Dir zuzuschreiben ist. Du bist alles schuld und Du hast es zu verantworten. Darum ist es so, dass Du immer mehr als Bedrohung empfindest und das zur Selbstverständlichkeit wird. Man könnte sagen, dass Du das Versagertum oder das Verschulden auf Dich selbst projizierst. Selbst wenn Du viele Dinge nicht verantworten kannst oder es gar nicht Deine schuld sein könnte, Du glaubst dennoch daran. Das lässt Dich immer depressiver werden. Dadurch kommt es dann dazu, dass Du nichts mehr als positiv empfindest und daher ziehst Du Dich immer weiter zurück. Die seelische Verletzung führt zu totalem Rückzug, Verzweiflung und Abgrenzung von der Außenwelt – Schritt für Schritt.

Was sind die Auslöser?

Rückschläge, die wir auf uns beziehen. Trennung von einem geliebten Menschen, Scheidung, Verlust eines Kindes oder der Tod eines nahestehenden Menschen. Alles das oder der Verlust von viel Geld und Gut, Job oder der Existenz können es sein. Zumeist hat es vorher schon begonnen, bergab zu gehen. Es kommt zu kleinen Rückschlägen und Du beziehst sie auf Dich. Du hast in Dir keine Ruhe und keine Balance. Wer es nie gelernt hat, dass er in sich Ruhe und Stabilität herstellen kann, der wird von einigen kleinen Rückschlägen schon hart getroffen. Kommt dann noch eine große Thematik oder ein Super-Gau wie Jobverlust oder Trennung / Scheidung dazu, dann geht die Reise steil bergab. Es kommt oftmals zur schlimmen Spirale von Leid und Zerstörung.

Warum merken wir anfangs nichts?

Das wird so schnell nicht bewusst, weil wir ja lange Zeit viel durchhalten können. Resilienz ist die Fachbezeichnung für die seelische Widerstandskraft. Je mehr man davon hat, umso langsamer rutscht man in die Falle. Weil man sich selbst dadurch zerstört, dass man sich unsinnige Fragen stellt, wie die danach, warum einen das Schicksal immer wieder herausfordert und durch die unlösbaren Aufgaben, die einem im Weg stehen, wird es immer schlimmer. Langsam aber sicher gehen wir so in die Falle und glauben nicht mehr, dass wir unendlich viel Kraft in uns tragen. Wir haben den Zugang zu der positiven Nutzung der Kraft verloren, denn wir verbrauchen sie, um das Leid auszuhalten. Energie ist halt nicht endlos vorhanden.

Wie schaffe ich es, die seelischen Verletzungen zu heilen?

Wichtig ist es, dass Du wieder den Mut findest, es zu versuchen. Das ist leicht gesagt, aber nicht einfach. Genau deswegen, weil es eben nach und nach immer weniger möglich scheint, dass Du an eine Veränderung aus eigener Kraft glaubst. Manchmal – vielleicht in den meisten Fällen – ist es kaum möglich, alleine den Anfang zu machen. Das ist aber nicht das Thema. Wichtig ist es, dass Veränderung möglich wird. Diese Veränderung nicht mehr aus eigener Kraft anfangen zu können, ist nicht schlimm. Schlimm wäre es, sich nicht die erforderliche Hilfe zu holen. Sollte dann der Anfang gemacht werden, dann geht Veränderung.

Seelische Verletzungen heilen in 5 Schritten

Es ist wichtig, die nachfolgenden Schritte auszuführen, zu denen dann oft die externe – professionelle – Hilfe benötigt wird. So oder so – auch wenn es aus eigener Kraft geht – ist die Veränderung in diesen fünf Schritten wichtig und angebracht.

  1. Schritt: Alte Muster ablegen

Du kannst nicht neue Wege gehen und weiter den gleichen Weg beschreiten, den Du bisher gegangen bist. Wir lernen von Kind an, wer wir sind, was wir können und was nicht. Hinzu kommt das, was wir später erleben. Es verstärkt das kindliche Erleben und sorgt für eine immer größere Vertiefung unserer seelischen Schwächen und Leiden. Wichtig ist daher, dass Du bereit bist, bisherige Gedankenmuster und Lebensgewohnheiten abzulegen, natürlich genau die, die das Leben und Erleben belasten. Diese gilt es zu finden und zu verändern.

Wenn Du Dir selbst nachhaltig schadest, weil man Dir immer erklärt hat, dass Du zu unbedeutend, dumm und/oder schwach bist, dann ist es wichtig, genau dieses Muster aufzugeben. Mache alles das, was Dich stark macht, was Dir den Glauben wiedergibt. Mache das, was Dir gut tut, was Deine Stärken und Talente aufzeigt und fördert. Baue Körper und Seele wieder auf, umgib Dich mit guten Menschen und denen, die Dich anerkennen und nicht nur Dein Leid verstärken.

  1. Schritt: Neue Wege gehen und einen neuen Glauben entwickeln

Je mehr Du das machst, was Dich fördert und stärkt, desto mehr wird daraus der Anfang eines neuen Musters und eines neuen Selbstbildes. Vorher hat Dich alles ausgebremst und nun versuchst Du Dich in neuen Wegen. Wenn Du Dir eine Chance dazu gibst, dann wird es sicher immer Rückschläge geben, aber nach und nach werden immer mehr positive Erlebnisse hinzukommen. Je mehr diese um sich greifen, desto mehr wirst Du sie auch wieder bemerken können. Ebenso wirst Du ein anderes Lebensgefühl feststellen.

Zuerst geht nicht mehr alles schief und das wird Dir auch klar. Danach wirst Du immer erfolgreicher. Das wird auch in deiner Wahrnehmung so sein. Nach und nach wird es normaler, dass die Dinge, die geschehen, einen oft natürlichen Kontext haben. Du kannst anfangen, es geschehen zu lassen und es annehmen, dass Du in der Lage bist, etwas Gutes zu vollbringen, erfolgreich zu sein und Stärke zu zeigen. Der Glaube kommt auf, dass Du es bist, der Leistungen erbringt.

  1. Schritt: Programmiere Dich auf ein neues Bewusstsein

Aufgrund Deiner Leistungen kommt es dazu, dass Du Erfolge Dir selbst zuschreibst und nicht mehr den Umständen oder anderen Menschen. Gleichzeitig schreibst Du Misserfolge nicht mehr Dir zu, sondern erkennst die Umstände, die daran beteiligt sind. Natürlich kannst Du Fehler machen, aber Du siehst die Misserfolge nicht mehr als schlechtes Omen oder als Hinweis Deiner Unfähigkeit an. Sicherlich kann es sein, dass Du falsche Entscheidungen triffst und es ist möglich, dass Du auch einmal von Leuten ausgenommen wirst, aber es entstehen keine Albträume mehr daraus und Du bist nicht mehr von jedem kleinen Rückschlag außer Gefecht gesetzt.

Auf diese Weise geschieht die Umprogrammierung stückweise, bis sie in das Bewusstsein kommt. Von der handlungsunfähigen Marionette wirst Du zum Entscheider, Macher und Erfolgsmenschen, der – wie alle anderen Menschen auch – nicht immer die gleiche Tagesform hat, aber der Erfolge haben kann, sich diese anerkennt und der eben nicht gleich verzweifelt, weil mal etwas schiefgeht. Du kannst wieder positiv sehen.

  1. Schritt: Entwickle eine tiefe Aufmerksamkeit und Achtsamkeit

Durch diese gute Wahrnehmung, die sich immer mehr ausbreitet, wird es wichtig, dass Du das Leben aufmerksamer wahrnimmst. Achte auf das, was in Dein Leben tritt und schaue aufmerksam hin. Werde achtsamer, indem Du die Tätigkeit, die Du gerade ausübst, mit voller Aufmerksamkeit und Offenheit erledigst. Widme Dich dem, was gerade das Thema ist und sei in dem Moment in der Tätigkeit verwurzelt, die gerade ansteht.

Achtsamkeit ist bei allen Dingen wichtig. Lerne, dass Du beim Essen nicht mit dem Handy spielst oder der Fernseher an ist. Ebenso solltest Du bei der Liebe aufmerksam sein, ein guter Zuhörer und in einem Gespräch hinterfragen, was das Gegenüber möchte und erforschen, worum es geht. Werde anderen Menschen gegenüber offener und die Offenheit wird zurück zu Dir kommen.

  1. Schritt: Lerne zu vergeben

Wenn Du jetzt mit der Vergangenheit abschließen und vergeben kannst, ist der wichtigste Schritt geschehen. Deine Eltern und einige andere Personen haben sich falsch verhalten und auch Du hast sicherlich falsche Dinge getan oder zum falschen Zeitpunkt reagiert, unangemessenes Verhalten an den Tag gelegt, vielleicht sogar ganz falsch entschieden.

Da Du aber das Vergeben lernst – bei anderen Menschen und bei Dir – wirst Du diese Missgeschicke vergessen können und wieder andere Aufgaben aufmerksam erledigen können. Das wird Dich zu großen Erfolgen führen können, die auf Dein Konto gehen.

Gib Dir die Chance

Du kannst es und Du hast es verdient. Wie man es aus der Hypnose kennt, so findet man die Ursachen der schlechten Weltsicht und Hoffnungslosigkeit leicht und kann sie auch verändern. Daraus kann eine neue Sichtweise auf die Welt, die anderen Menschen und sich selbst entstehen. Das führt zu einem neuen Leben, neuen Ansichten und dazu, dass Du die eigene Stärke findest. Wenn diese beginnt, Dir bewusst zu werden, dann wirst Du nach und nach immer bewusster, achtsamer und stärker. Genieße das Leben, denn das hier ist keine Generalprobe. Du hast es verdient, Dein Leben zu genießen.

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Die fünf besten Geschenke Tipps für alle Anlässe


Verschenke das, was wirklich wichtig ist! Nachfolgend bekommst Du die Top 5 Geschenke-Tipps zu Weihnachten, zum neuen Jahr, zum Valentinstag, Geburtstag, Jahrestag und zu allen anderen Anlässen mit wichtigen Tipps dazu, wie Du sie so schenkst, dass sie auch wirklich ankommen und den gewünschten Effekt erzielen. Zeige Deinen Mitmenschen, dass Du verstanden hast, was wirklich wichtig ist und Du die wesentlichen Geschenke wirklich erkannt hast. Es ist nicht wichtig, dass die Geschenke viel Geld kosten. Diese Geschenke brauchen alle viel von Dir und wenig von Deinem Geldbeutel. Sie fördern zudem Beziehungen, die vielleicht gerade auch in der Krise sind.

Die fünf besten Geschenke Tipps

  1. Aufmerksamkeit

Offline zu sein ist heutzutage ein Zeichen von Luxus. Das gilt auch im Restaurant, auf der Couch und im Miteinander. Schenke Deinen Lieben mehr Aufmerksamkeit und mehr Beachtung. Du kannst weiter mit Smartphone, Tablet oder was auch immer arbeiten und leben, aber Du musst es nicht zur ersten Priorität Deines Lebens machen. Wenn Du Kinder, einen Partner oder gute Freude hast, dann sei dafür dankbar und kommuniziere mit ihnen. Sie werden es merken und auch ihre Prioritäten ändern, wenn Du ihnen Wertschätzung entgegenbringst.

  1. Güte

"Gutmütigkeit ist eine alltägliche Eigenschaft. Güte die höchste Tugend."
Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach

Wenn wir uns mit Freundlichkeit und Güte begegnen, dann werden wir Menschen wertschätzen, ohne dass sie es verdienen müssen. Zudem werden wir selbst spüren, was es bedeutet, Gutes zu tun. Umsorgen wir unsere Lieben und machen wir ihnen Aufmerksamkeiten, ohne dabei zu fordern. Es ist wichtig, dass wir nicht fordern und somit eine Geschäftsbeziehung begründen, sondern von uns aus gütig sind. Es geht nicht um Forderungen und erzwungene Dankbarkeit, sondern darum, aus Freude zu geben. Jeder darf hierzu seine Grenzen haben und darf auch sich selbst sehen und wahrnehmen. Wer gibt, der gibt des Gebens wegen und nicht, um etwas zu erhalten.

Freundlichkeit und Güte machen uns glücklicher, lassen unsere Herzen / unsere Gefühle gesunden, wirken entgiftend und verjüngend, verbessern alle zwischenmenschlichen Beziehungen und – vor allem – sie stecken an. Es kostet nichts, freundlich und gütig zu sein, es gibt unglaublich viel – uns und allen anderen Menschen.

  1. Mitgefühl

Hier geht es nicht darum, empathisch zu sein, sondern es ist uns wichtig, neben dem Mitfühlen eine positive Veränderung anzustoßen oder zu begleiten. Sicherlich sollte dies angemessen geschehen und uns nicht überfordern. Wichtig ist es, dass wir nicht mit leiden sondern empfinden können und Mut machen, den eigenen Weg zu finden. Achtsam und aufrichtig Beileid auszusprechen ist gut, nicht auf eine Veränderung hinzuweisen, die man selbst in Gang setzen kann, ist nicht hilfreich. Wir schenken Aufmerksamkeit und Mitgefühl sowie Begleitung am besten möglichst neutral, denn der Beschenkte muss selbst etwas leisten, damit es ihm wieder gut geht und er das Geschenk auch wirklich erkennt. Wer von alleine seine Veränderung bewirken kann und dabei Hilfe bekommt, der wird nachhaltig Stärke und Ruhe sowie Glück in sich finden. Daher mag es unser Geschenk sein, aber es ist ein Geschenk auf Augenhöhe und nicht eines der Verpflichtung.

Mitgefühl – eine zu 100% natürliche Zutat – kann dabei vieles leisten, es glücklich, weise und attraktiv, es verleiht uns selbst Kraft und Gesundheit, dabei verbreitet es sich – einmal gegeben – ganz von alleine. In der Hypnose erreicht man dieses Mitgefühl oftmals sehr leicht, weil man sich mit Bildern und Gefühlen gut verbinden kann.

  1. Offenheit

Offen sein ist wichtig. Offenheit bedeutet hier, dass wir offen für uns und unser Umfeld sind. Wir müssen darauf achten, wie wir uns selbst achten und wie wir anderen Menschen begegnen. Das Leid anderer Menschen zu tragen kann niemals unsere Aufgabe sein. Viele Menschen reagieren so, weil sie glauben, dass sie Aufmerksamkeit und etwas wie Liebe im Ausgleich dafür bekommen. Es ist aber nicht so, denn das wäre eine Geschäftsbeziehung. Wichtig ist, Menschen offen zu begegnen, Aufmerksamkeit zu geben, zu helfen wenn möglich und dann die eigene Grenze zu ziehen. Achtsamkeit uns selbst gegenüber bedeutet, uns selbst zu schützen und anderen Menschen den Zugang zu ihrer Kraft nicht gegen einen Deal der erzwungenen Dankbarkeit abzukaufen, weil wir uns gebraucht fühlen wollen.

  1. Liebe

"Die meisten Menschen leben für die Liebe und die Bewunderung, doch wir sollten durch die Liebe und die Bewunderung leben."
Oscar Wilde

Liebe wird oft falsch verstanden, ebenso als Geschäft. Wer liebt, der liebt bedingungslos und von alleine, ohne sich dazu verpflichtet zu fühlen. Liebe bedeutet, dass wir die Blume auf der Wiese voller Faszination wahrnehmen können, ohne sie um Bewunderung für uns zu bitten oder sie zu pflücken. Dabei fühlen wir uns, wenn wir dies können, so von der Blume und der Welt geliebt, dass wir diese Liebe tief in uns spüren können. Das geht, weil wir sie nicht einfordern.

Liebe ist auf Griechisch anders aufgeteilt als bei uns. Hier gibt es drei Begriffe:

Eros, Agape und Philia sind die drei Arten von Liebe, die in der griechischen Philosophie behandelt werden, sie sind die drei wichtigsten Ebenen von Liebe.

Eros ist die erste aus dem Dreigestirn Eros Agape Philia. Eros ist die körperliche Liebe bzw.  Anziehungskraft. Eros ist nicht nur eine „erotische“ Triebkraft in der Ehe bzw. der Partnerbeziehung. Allgemein kann zwischen Menschen Eros im Sinne einer Anziehungskraft herrschen. Im Yoga entspricht dies der „Prana“ Verbindung zwischen zwei Menschen.

Philia ist die zweite Ebene, sie ist die Freundschaft oder geistige Liebe. Sie steht für die Liebe zwischen zwei Menschen, die ähnlich oder gleiche Interessen, Lebensvorstellungen, Eigenschaften haben - oder den anderen mögen eben wegen seiner geistigen, philosophischen und spirituellen Interessen. Es ist die tiefste und wertschätzendste Form der Freundschaft.

Agape ist die dritte und höchste Form der Liebe. Es ist die uneigennützige Liebe, die spirituelle Liebe, Liebe an sich. Diese höchste Form der Liebe selbst ist nicht nur die seelische Verbindung zwischen zwei Menschen, sondern die erwartungsfreie Liebe eines Menschen zu all seinen Mitmenschen, zu allem was lebt und existiert, zu einfach allem. Sie entspricht dem griechischen Ausdruck für Nächstenliebe, aber auch für Gottesliebe und ist Gottes reine Liebe. Die bedingungslose, befreiende und nach außen auf andere zentrierte Liebe ist zudem der Ausdruck, den Paulus verwendet im Hohelied der Liebe (1 Kor 13, 1-13) und schließt sogar die Feindesliebe mit ein, da sie an keinerlei Bedingung geknüpft ist, um möglich zu sein.  Agape entspricht im Sanskrit „Prema“ und „Bhakti“ am meisten.

Wie verschenke ich richtig?

Ich habe viele Möglichkeiten, mein Geschenk richtig zu bereiten. Die beste Möglichkeit ist, diese Geschenke zu geben ohne zu fordern und die eigene Motivation dabei zu erkennen zu geben. In einem Schreiben kann man sagen:

„Ich möchte Dir ein besonderes Geschenk machen. Es ist mir wichtig, Dir einmal wieder ganz klar zu sagen, was ich fühle und wie ich denke. Es ist sicherlich in der letzten Zeit zu wenig bei uns darüber gesprochen worden und ich habe darüber nachgedacht, dass ich weniger nach den Ursachen suchen möchte, sondern mir wichtig ist, dass es anders wird. Daher habe ich überlegt, wie ich Dir zeigen kann, dass Du mir wichtig bist.“

Nun kannst Du auflisten, was an Veränderung Du geben möchtest. Das könnten beispielsweise folgende Dinge sein:

  • Ich möchte weniger Zeit meinem Smartphone widmen und bitte Dich, mir zu sagen, wenn ich mich nicht daran halte.
  • Es ist mir wichtig zu wissen, wie es Dir geht und ich wünsche mir, dass wir uns mehr von unserem Tag erzählen.
  • Du bist begehrenswert und mein Stress lässt mich manchmal nicht hinsehen und unterdrückt mein Lustgefühl. Das hat mit „uns“ nichts zu tun, es ist eine Nebenwirkung, an deren Folgen ich gerne arbeiten möchte. Hilfst Du mir dabei?
  • Gerne möchte ich öfter Essen zubereiten und mich um unsere Wohnung kümmern. Was meinst Du, was ich am besten übernehmen würde und wie kann ich Dir viel besser helfen?
  • Sagst Du mir, was Dir fehlt und was Deine größten Wünsche an mich und unsere Beziehung sind? Es wird mir eine Freude sein, dass wir daran arbeiten, dass wir beide mehr Freude haben.

Schenke aus Liebe und aus Deinem Herzen – dann funktioniert es. In der Beratung braucht es auch dieses Vorgehen und die Offenheit sowie auch die Übergabe der Verantwortung an den Ratsuchenden, damit er zu seiner eigenen Kraft findet.