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Lachyoga ist eine tolle Sache. Das haben auch die Schüler in Erkelenz am Cornelius-Burgh-Gymnasium sowie ihre Eltern kennengelernt in den letzten drei Tagen. Was bringt uns Lachyoga?

Lachyoga ist eine tolle Sache. Das haben auch die Schüler in Erkelenz am Cornelius-Burgh-Gymnasium sowie ihre Eltern kennengelernt in den letzten drei Tagen. Was bringt uns Lachyoga?

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Bild mit freundlicher Genehmigung unserer Workshop-Gruppenteilnehmer am Cornelius-Burgh-Gymnasium

Lachyoga in Erkelenz

Wir bieten in Erkelenz und Aachen immer wieder einmal Lachyoga in unserem Yoga Kursplan an und das Ergebnis ist immer unglaublich schön. Nach einem manchmal etwas zögerlichen Anfang geht es dann immer wieder in eine Gruppe über, die sich vor Lachen kaum noch halten kann. Das haben wir auch gerade in den letzten drei Tagen in Erkelenz erlebt.

Lachyoga im Cornelius-Burgh-Gymnasium

Mit knapp 30 Schülern wurde in vier Gruppen über zwei Tage erarbeitet, was das Lachyoga ausmacht, wie Stress auf uns Menschen wirkt und wie wir ihn verhindern können. Danach haben wir gestern in acht Gruppen immer jeweils 15-20 Minuten miteinander in Gruppen zwischen zehn und 30 Menschen Lachyoga gemeinsam erlebt und alle hatten unglaublichen Spaß – Lehrer, Schüler und Eltern.

Lachyoga Übungen

Es geht im Lachyoga um vier Schritte / Phasen, mit denen man arbeitet. Diese sind:

  1. Klatschen mit Stimme und Bewegung. Wir lockern uns auf und nehmen auch visuell Kontakt miteinander auf.
  2. Atmung und das erste große Loslassen beginnen. Wir lernen aus tiefen Atemzügen Lacher entstehen zu lassen.
  3. Kindliche Verspieltheit ist das, was wir nun noch in unser Bewusstsein einladen.
  4. Lachyoga Übungen – insgesamt 1000 Stück davon gibt es aktuell. Vom Handylachen über das Lachen des Löwen, das Rasenmäher Lachen und viele andere tolle Ideen gibt es unendliche Möglichkeiten, das Lachen herzuleiten.

Was macht man im Lachyoga?

Lachyoga – auch genannt Hasya-Yoga oder auch Yogalachen – stellt das grundlose Lachen (Sanskrit hasya) in den Vordergrund. Die Lachyoga-Übungen bestehen aus einer Kombination von Klatsch-, Dehn- und Atemübungen, die pantomimisch zum Lachen anregen sollen. Zusätzlich helfen der  Augenkontakt und viele spielerische Elemente aus dem Alltag oder besonderen Situationen, vom anfangs willentlichen in das freie und grundlose Lachen zu gelangen. es unterscheidet sich also sehr deutlich von dem, was wir unter Yoga verstehen.

Fake it until you make it!

Somit erleben wir das, was anfangs nicht vorstellbar scheint: Ein anfangs künstliches Lachen wird nach und nach von ganz alleine in echtes Lachen übergehen. So aktivieren wir auch die eigene Gesundung und die Selbstheilungskräfte des Menschen.

Warum machen wir Lachyoga eigentlich?

Wir haben alle genug Grundlagen für Depressionen, schlechte Stimmung und Frust in unserem Leben. Oftmals haben wir dazu keinen wirklichen Grund, aber dennoch wird es real. Nun drehen wir den Spieß um. Wir haben vielleicht keinen Grund zu lachen, aber wir beginnen damit, es zu tun. Nach und nach schaffen wir die Grundlage für die Selbstbefreiung unserer Seele.

Danke an das Cornelius-Burgh-Gymnasium

Es war wirklich schön, drei Tage mit Euch zu verbringen und das Lachyoga mit Euch zu erleben. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen. Eure Angelika Thurn-Aufderbeck und Euer Arno Ostländer.