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Angeblich soll uns Ibuprofen helfen, weniger Herzkrankheiten zu erleiden. Nun aber gibt es ernstzunehmende Warnungen von Ärzten. Genau das Gegenteil könnte der Fall sein.

Angeblich soll uns Ibuprofen helfen, weniger Herzkrankheiten zu erleiden. Nun aber gibt es ernstzunehmende Warnungen von Ärzten. Genau das Gegenteil könnte der Fall sein.

Ibuprofen Schlaganfall und Herzkrankheiten drohen Ärzte warnen Viel schädlicher als gedacht!


Ibuprofen Schlaganfall und Herzkrankheiten drohen –  Ärzte warnen: Viel schädlicher als gedacht!

Es ist eines der Medikamente, das wirklicher Standard ist und eines der am meisten verschriebenen Präparate überhaupt. Nun aber veröffentlichte am 28.08.2017 eine Gruppe von Wissenschaftlern in Barcelona (Spanien) bei einem Ärzte-Kongress neue Forschungsergebnisse, die zeigen, dass Ibuprofen den Blutdruck stärker erhöhe als andere nichtsteroidale entzündungshemmende Medikamente (NSAIDs). Dadurch würden sich höhere Gesundheitsrisiken ergeben, als bisher angenommen - dies berichtete der britische "express".

Wie steht es um andere bzw. ähnliche Medikamente?

Laut "express" sollen Forscher des Herzzentrums der Universität in Zürich eine Reihe von NSAIDs (Schmerzmitteln) untersucht haben - darunter Naproxen und Celecoxib sowie eben auch Ibuprofen. Sie stellten ein größeres Risiko für eine Blutdruckerhöhung bei Ibuprofen-Anwendern fest - dies ginge Hand in Hand mit einem erhöhten Risiko für Herzerkrankungen und Schlaganfällen.

Wer ist besonders betroffen?

Besonders die Menschen, die Ibuprofen zur Schmerzlinderung einnehmen, das sind Arthritis-Kranke, sind dem Bericht zufolge einem erhöhten Risiko von Bluthochdruck, Herzerkrankungen und Schlaganfall ausgesetzt. Ibuprofen ist auch in Deutschland ein beliebtes Medikament und oft die erste Wahl für Millionen von eben diesen Patienten, die zum Beispiel unter der schlimmen Schmerzen der Arthritis leiden.

NSAIDs, insbesondere Ibuprofen, sind nicht mehr so sicher, wie bisher angenommen

Ein NSAID ist ein sogenanntes „Nichtsteroidales Antirheumatikum“. Die nichtsteroidalen Antirheumatika sind Schmerzmittel, die ihrer entzündungshemmenden Wirkung wegen z.B. auch zur Rheumatherapie eingesetzt werden. Der Kardiologie Professor und Leiter der Forschungsabteilung im schweizer Zentrum, Frank Ruschitzka, warnte vor dem unbedarften weiteren Umgang: "Die Studie zeigt deutlich, dass NSAIDs, insbesondere Ibuprofen, nicht mehr so sicher sind, wie bisher angenommen." Weiterhin heißt es: "Patienten, die Ibuprofen einnahmen, hatten eine 61% höhere Inzidenz von Hypertonie (Bluthochdruck) als Patienten, die Celecoxib erhielten." Die Studie belegt anscheinend, dass das Präparat Celecoxib einen "leichten Rückgang" des Blutdrucks hervorrufe. Das Medikament Naproxen würde für einen "relativ geringen Anstieg" sorgen, heißt es in dem Bericht weiter.

Wichtig vor allem für ältere Patienten

Vor allem für die Behandlung von älteren Patienten seien die neuen Entdeckungen wichtig, da sie als viel anfälliger für Arthritis und Bluthochdruck gelten. Prof. Ruschitzka riet weiterhin dazu, dass   Patienten mit Arthrose und Arthritis weiterhin ihren Arzt konsultieren sollten, bevor sie NSAIDs einnehmen. Die Ärzte mahnte er, sie sollen die potenziellen Gefahren einer Verschlechterung des Blutdrucks bei der Anwendung dieser Mittel genau abwägen. Schon eine kleine Senkung des Blutdrucks könne ausreichen, um sowohl das Risiko für Schlaganfälle, als auch für tödliche Herz-Attacken um bis zu zehn Prozent zu senken - deswegen seien die Forschungsergebnisse von großer Wichtigkeit.

Warnung vor der Einnahme

Vor der Einnahme von Ibuprofen bei zur langfristigen Schmerzlinderung oder wenn Ihnen eigentlich eine anderes Medikament verschrieben wurde, warnen Ärzte meist ohnehin. Oftmals scheinbar jedoch erst zu spät, wie man nun glaubt erkannt zu haben.

Herzkrankheiten sind einer der größten Killer unserer heutigen Gesellschaft

Experten sehen in Herzkrankheiten neben Depressionen einen der größten Killer in unserer heutigen Gesellschaft. Allein in Europa versterben mehrere hunderttausend Menschen pro Jahr an Herzleiden. Patienten sollten sich laut den Forschern dem Risiko bewusst sein, bevor sie Medikamente wie Ibuprofen verwenden. Das kann sicherlich grundsätzlich bei Medikamenten nicht schaden.

Übrigens: Alternativ können oftmals Hypnose, Psychologische Beratung und Ernährungsberatung / Vitalstoffe gute Hilfe leisten und kommen ohne Chemie und Nebenwirkungen aus.

1,1 Milliarden Menschen leiden unter der gefährlichsten Krankheit der Welt. Es kann fatale Folgen haben und ist die häufigste Todesursache. Worum geht es und was können wir tun?

1,1 Milliarden Menschen leiden unter der gefährlichsten Krankheit der Welt. Es kann fatale Folgen haben und ist die häufigste Todesursache. Worum geht es und was können wir tun?

Das ist die gefährlichste Krankheit der WeltBluthochdruck ist die gefährlichste Krankheit der Welt

Klingt jetzt ganz locker und einfach, aber es ist wirklich nicht auf die leichte Schulter zu nehmen: Geschätzte 1,1 Milliarden leiden unter zu hohem Blutdruck. Mehr als eine Milliarde Menschen haben demzufolge ein erhöhtes Risiko haben, an den Folgen zu sterben, vor allem an einem Herzinfarkt oder Schlaganfall. Daher klassifiziert die WHO den Bluthochdruck als gefährlichste Krankheit der Welt.

Das Fachmagazin „The Lancet“ hat eine Studie veröffentlicht, bei der die Patientendaten von ca. 20 Millionen Menschen in einem Zeitraum von 40 Jahren analysiert wurden. Dabei zeigte sich, dass sich die Zahl der Erkrankten fast verdoppelt hat.

In Deutschland sterben pro Jahr etwa 400.000 Menschen an den Folgen des Bluthochdrucks. Weltweit sind es knapp 10 Millionen. Die Kosten für Medikamente zur Behandlung von Bluthochdruck weltweit liegen in einem hohen Milliardenbereich.

Wie bemerke ich einen zu hohen Blutdruck?

Der Bluthochdruck (Hypertonie) ist der größte Risikofaktor für alle Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die wiederum die häufigste Todesursache in Deutschland sind.  Ca. 35 Millionen Deutsche leiden unter Hypertonie. Viele Menschen glauben, damit zu tun zu haben, aber nur die Hälfte aller Betroffenen weiß wirklich von ihren erhöhten Werten. Warum ist das so? Ein hoher Blutdruck verursacht oftmals keinerlei Beschwerden. Wenn, dann treten sogenannte unspezifische Symptome wie Kopfschmerzen, Schwindel oder Nasenbluten auf, die man nicht klar zuordnen kann und die jeder Mensch kennt.

Wann ist der Blutdruck zu hoch?

Wenn einer oder beide Blutdruckwerte dauerhaft über 140/90 mmHg liegen, dann spricht man von zu hohem Blutdruck. Der Druck in unseren Venen und Arterien erhöht sich und damit steigt das Risiko für Folgeschäden an unseren Organen – vor allem an Niere, Augen, Herz und Gehirn.

Muss ich mit Medikamenten dagegen angehen?

Meistens nicht, denn wir haben genug „Hausmittelchen“ in der Apotheke von Mutter Natur. Eine Änderung einiger Verhaltensweisen, Ernährungsumstellung und einige kleine Tipps können sehr gut helfen.

10 Tipps um den Blutdruck einfach zu senken

  1. Übergewicht reduzieren und gesund abnehmen.
  2. Mehr gesunde Bewegung, die auch gut für die Seele ist – z.B. Yoga.
  3. Mit dem Rauchen aufhören.
  4. Mehr Auswahl an Gewürzen Kräutern, dafür weniger Salz, welches Blutgefäße verengen kann.
  5. Ausgewogene Ernährung auf mediterrane Art mit Fisch, Meeresfrüchten, Gemüse, Salat und Olivenöl.
  6. Mehr Entspannung – auch durch Autogenes Training, Wellnessmassage und Sauna.
  7. Ab und an ein kleines Glas Wein sowie OPC (Traubenkernextrakt).
  8. Mehr Nüsse essen wegen der guten Fette.
  9. Stress vermeiden und häufiger vorkommende Belastungen entschärfen.
  10. Mehr vom "Kuschelhormon" Oxytocin, welches den Cortison Spiegel im Blut und den Blutdruck senkt. Gemeinsam gesund werden ist so ein gutes Mittel und macht viel Freude.

Es lohnt sich!

Wir haben es verdient, besser und gesünder zu leben. Alle diese Dinge sind so oder so wunderbar für uns und unser Leben. Wir vermeiden viel Leid und Krankheit sowie einen frühen Tod, steigern unsere Lebensqualität und fühlen uns leichter im Leben. Wenn wir uns besser sowie gesünder ernähren, mehr bewegen und uns Zeiten der Entspannung gönnen, begegnen wir auch der Depression, die bald den Status als schlimmste und tödlichste Krankheit ablösen soll.