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1,1 Milliarden Menschen leiden unter der gefährlichsten Krankheit der Welt. Es kann fatale Folgen haben und ist die häufigste Todesursache. Worum geht es und was können wir tun?

1,1 Milliarden Menschen leiden unter der gefährlichsten Krankheit der Welt. Es kann fatale Folgen haben und ist die häufigste Todesursache. Worum geht es und was können wir tun?

Das ist die gefährlichste Krankheit der WeltBluthochdruck ist die gefährlichste Krankheit der Welt

Klingt jetzt ganz locker und einfach, aber es ist wirklich nicht auf die leichte Schulter zu nehmen: Geschätzte 1,1 Milliarden leiden unter zu hohem Blutdruck. Mehr als eine Milliarde Menschen haben demzufolge ein erhöhtes Risiko haben, an den Folgen zu sterben, vor allem an einem Herzinfarkt oder Schlaganfall. Daher klassifiziert die WHO den Bluthochdruck als gefährlichste Krankheit der Welt.

Das Fachmagazin „The Lancet“ hat eine Studie veröffentlicht, bei der die Patientendaten von ca. 20 Millionen Menschen in einem Zeitraum von 40 Jahren analysiert wurden. Dabei zeigte sich, dass sich die Zahl der Erkrankten fast verdoppelt hat.

In Deutschland sterben pro Jahr etwa 400.000 Menschen an den Folgen des Bluthochdrucks. Weltweit sind es knapp 10 Millionen. Die Kosten für Medikamente zur Behandlung von Bluthochdruck weltweit liegen in einem hohen Milliardenbereich.

Wie bemerke ich einen zu hohen Blutdruck?

Der Bluthochdruck (Hypertonie) ist der größte Risikofaktor für alle Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die wiederum die häufigste Todesursache in Deutschland sind.  Ca. 35 Millionen Deutsche leiden unter Hypertonie. Viele Menschen glauben, damit zu tun zu haben, aber nur die Hälfte aller Betroffenen weiß wirklich von ihren erhöhten Werten. Warum ist das so? Ein hoher Blutdruck verursacht oftmals keinerlei Beschwerden. Wenn, dann treten sogenannte unspezifische Symptome wie Kopfschmerzen, Schwindel oder Nasenbluten auf, die man nicht klar zuordnen kann und die jeder Mensch kennt.

Wann ist der Blutdruck zu hoch?

Wenn einer oder beide Blutdruckwerte dauerhaft über 140/90 mmHg liegen, dann spricht man von zu hohem Blutdruck. Der Druck in unseren Venen und Arterien erhöht sich und damit steigt das Risiko für Folgeschäden an unseren Organen – vor allem an Niere, Augen, Herz und Gehirn.

Muss ich mit Medikamenten dagegen angehen?

Meistens nicht, denn wir haben genug „Hausmittelchen“ in der Apotheke von Mutter Natur. Eine Änderung einiger Verhaltensweisen, Ernährungsumstellung und einige kleine Tipps können sehr gut helfen.

10 Tipps um den Blutdruck einfach zu senken

  1. Übergewicht reduzieren und gesund abnehmen.
  2. Mehr gesunde Bewegung, die auch gut für die Seele ist – z.B. Yoga.
  3. Mit dem Rauchen aufhören.
  4. Mehr Auswahl an Gewürzen Kräutern, dafür weniger Salz, welches Blutgefäße verengen kann.
  5. Ausgewogene Ernährung auf mediterrane Art mit Fisch, Meeresfrüchten, Gemüse, Salat und Olivenöl.
  6. Mehr Entspannung – auch durch Autogenes Training, Wellnessmassage und Sauna.
  7. Ab und an ein kleines Glas Wein sowie OPC (Traubenkernextrakt).
  8. Mehr Nüsse essen wegen der guten Fette.
  9. Stress vermeiden und häufiger vorkommende Belastungen entschärfen.
  10. Mehr vom "Kuschelhormon" Oxytocin, welches den Cortison Spiegel im Blut und den Blutdruck senkt. Gemeinsam gesund werden ist so ein gutes Mittel und macht viel Freude.

Es lohnt sich!

Wir haben es verdient, besser und gesünder zu leben. Alle diese Dinge sind so oder so wunderbar für uns und unser Leben. Wir vermeiden viel Leid und Krankheit sowie einen frühen Tod, steigern unsere Lebensqualität und fühlen uns leichter im Leben. Wenn wir uns besser sowie gesünder ernähren, mehr bewegen und uns Zeiten der Entspannung gönnen, begegnen wir auch der Depression, die bald den Status als schlimmste und tödlichste Krankheit ablösen soll.

Oxytocin ist bekannt als das Kuschelhormon und es werden ihm viele gute Eigenschaften zugeschrieben. Lerne, wie Du mehr davon bekommst und was es leisten kann.

Oxytocin ist bekannt als das Kuschelhormon und es werden ihm viele gute Eigenschaften zugeschrieben. Lerne, wie Du mehr davon bekommst und was es leisten kann.

11 Wege zu mehr vom Kuschelhormon OxytocinOxytocin das Kuschelhormon

Bekannt ist das Oxytocin (auch Oxitozin genannt; griech. Bedeutung in etwa „leicht gebärend“) ist ein Hormon, welches eine wichtige Bedeutung beim Geburtsprozess einnimmt. Es kann aber deutlich mehr als das, wenn man der Wissenschaft und vielen Forschungen glaubt. Es beeinflusst aber – das glauben wir mittlerweile - nicht nur das Verhalten zwischen Mutter und Kind oder von Geschlechtspartnern, sondern auch ganz allgemein soziale Interaktionen und ist auch als Neurotransmitter bekannt. Es scheint unseren Selbstheilungskräften Auftrieb zu geben.

Wie wirkt das Oxytocin im Körper?

Vor allem wirkt es prosozial, es fördert also ein positives soziales Zusammenleben, stärkt die Paarbindung, das Vertrauen in andere Menschen, reduziert Stress und Angst, dämpft Aggressionen und macht uns empathisch. Daher wird es im Volksmund eben auch als „Kuschelhormon" bezeichnet - Paartherapeuten sind daher oft auch positiv davon angetan.. Professor Markus Heinrichs von der Universität Freiburg fand heraus, dass Oxytocin bei Mäusen traumatische soziale Erfahrungen auslöschen kann. Diese Hoffnung treibt die Forscher seit mehreren Jahren um. Ebenso auch Möglichkeiten der Nutzung bei Diagnosen wie sozialen Phobien, Autismus, Depressionen, Schizophrenie oder Borderline-Störung. Eine niederländische Arbeit legte 2011 jedoch gegenteilige Annahmen nahe, scheint aber entkräftet zu sein und zudem einmalig im Ergebnis.

Wie steigere ich das Oxytocin auf natürliche Art?

Oxytocin zu steigern ist das Ziel vieler Menschen und sehr hilfreich, wie es scheint. Auf natürliche Art gesteigert ist es wirklich gut und die nachfolgenden Dinge ohnehin gut für die Seele. Die Wirkung der nachfolgenden Tipps ist dabei sicher nicht zu unterschätzen.

11 Wege zu mehr Oxytocin, dem Kuschelhormon

  1. Berührungen

Viele Menschen haben vergessen, wie schön Berührungen sind. Wenn wir uns mehr in den Arm nehmen und kuscheln, dann wird uns das zu mehr Oxytocin verhelfen können und sicherlich ohnehin gute Gefühle bescheren.

  1. Komplimente

Es ist immer schön, schöne Worte zu hören oder zu lesen. Ebenso wie bei Berührungen ist es bei beiden Menschen schön, wenn es positiv, wohlgemeint und liebevoll ist. Wichtig ist bei  Komplimenten, dass wir ein wenig übertreiben können, aber nicht lügen dürfen.

  1. Aufmerksam Zuhören

Wir hören viel zu oft zu, um zu antworten und nicht, damit wir wirklich aufmerksam und offen sind. Wichtig ist es, sich für das Gegenüber zu öffnen und aufmerksam sowie zugewandt zu sein und – wenn das nicht gewünscht ist – sich dem Gespräch eher zu entziehen.

  1. Lachen

Es ist wunderbar und wichtig, jeden Tag zu lachen. Da können wir nicht nur Menschen wie Charlie Chaplin zitieren, sondern wir wissen es ohnehin. Jeden Tag eine ausgiebige Portion Freude und Lust aufs Leben gehört dazu, wenn wir seelisch und körperlich gesund sein wollen.

  1. Meditation

Meditation ist wichtig für uns und hilft uns dabei, uns auf uns selbst zu besinnen. Wir schalten einmal für einige Minuten ab und können den Tag und die Situationen reflektieren. Dabei sorgen wir dafür, dass wir das Tempo des Lebens einige Minuten reduzieren und wieder zu Kräften kommen.

  1. Gebete

Zu beten ist eine Möglichkeit, sich auf wichtige Dinge zu besinnen und auf das, was größer und wichtiger ist, als wir selbst es sind. Wir dürfen uns selbst wichtig nehmen, aber die Gemeinschaft, in der wir uns befinden, müssen uns wichtig sein und eine Herzensangelegenheit, der wir so nahe kommen können.

  1. Yoga

Im Yoga (insbesondere im Yin-Yoga können wir viele gute Dinge für unseren Körper tun. Gerade das Yin Yoga hilft uns, zu entstressen und zu entschleunigen. Wir lernen mit einfachen Dehnübungen, zur Ruhe zu kommen und uns körperlich vom Stress zu befreien.

  1. Weinen

Der Körper entgiftet, wenn er weint und das dürfen wir unterstützen. Gefühle sind eine tolle Sache und brauchen uns nicht zu ängstigen. Gute Gefühle gehören zum Leben wie auch unsere Traurigkeit oder Tränen. Wir dürfen beides erleben und auch genießen sowie mit anderen Menschen teilen.

  1. Tu Gutes

Wer anderen Menschen hilft, der wird auch immer sich selbst helfen – wenn die Motive selbstlos sind. Wer Gutes leistet, der wird immer wieder erleben, wie glücklich es ihn selbst macht und welche Freude man mit den Menschen teilt, denen man hilft. So überwinden wir unsere Einsamkeit und Leere dadurch, anderen Menschen Hilfe zu leisten.

  1. (Haus-)Tiere

Tiere sind wunderbar und authentisch, liebenswert und auf natürliche Art allen Lebewesen wohlgesonnen. Sie sind nicht gewohnt, Böses zu tun. Im Zeitalter des Veganismus ist es fraglich, ob man noch Zoos oder Haustiere unterstützen kann, aber Tiere sind etwas, das unserer Seele gut tut.

  1. Sei kreativ

Erfahre Dich und Deine Leidenschaften. Du hast viele Möglichkeiten, Dich kennenzulernen und auszuprobieren. Verändere etwas an Dir, nimm ab, lerne zu malen, treibe Sport, beginne ein Buch zu schreiben oder spiele mit Kindern. Es gibt unendliche Möglichkeiten, sich einzeln und in Kursen auszuprobieren - man kann hier leicht auch positiv zu denken lernen - und neue Wege zu gehen. Neues, das uns bereichert, macht uns glücklich.

Was wäre wenn …?

Was, wenn diese Dinge uns nicht das Kuschelhormon Oxytocin bescheren würden? Was, wenn dieses Hormon nicht alles das leisten kann, was man vermutet? Diese 11 Tätigkeiten werden sicher gut auf uns wirken und neue Möglichkeiten des Glücks in uns hervorbringen. Probiere es aus. Vielleicht lernt Dein Gehirn so auf einfache art, sich weniger zu sorgen.