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Wie kann ich es schaffen, Angst und Leid auszuhalten? Es gibt Momente, in denen ich leide und große Angst habe. Manchmal fühle ich mich schwach, ausgeliefert und hilflos.

Wie kann ich es schaffen, Angst und Leid auszuhalten? Es gibt Momente, in denen ich leide und große Angst habe. Manchmal fühle ich mich schwach, ausgeliefert und hilflos.

Zehn Schritte zu mehr Mut


Momente von Schwäche und Angst

Wir haben wohl alle diese Momente von Schwäche und Angst. Es gibt manchmal Gründe für diese Ängste, oft genug sachlich betrachtet nicht. Dennoch lähmen wir uns selbst und schauen uns tatenlos zu, wie wir feststecken.

Einige häufige Beispiele

Wir müssen Dinge erledigen, die getan werden müssen. Leider aber schaffen wir es nicht und bauen immer mehr Angst auf vor dem, was an sich – klar in unserem Bewusstsein – keinerlei Problem darstellt und ebenso gut wie wichtig für uns ist.

Wir haben Angst vor einer Operation, deren Chancen gut stehen und die professionell durchgeführt wird. Es ist die Chance auf Verbesserung, aber wir haben mehr Angst vor dem Eingriff, als davor, was danach möglicherweise geschehen kann.

Flugangst lähmt uns davor, uns den wohlverdienten Urlaub zu gönnen. Wir können nicht zur Ruhe kommen und nicht ausgleichen. Vor dem Urlaub steigern wir uns in die Angst hinein und belasten uns auch im Urlaub.

Das klärende Gespräch, das wir uns nicht zu führen trauen, weil wir Angst vor den Konsequenzen und der Auseinandersetzung an sich haben. Veränderung ängstigt uns immer und sorgt dafür, dass wir uns Szenarien ausmalen, die bedrohlich sind.

Wir gestehen unsere Liebe nicht und sind unglücklich. Es wäre vielleicht so schön, aber vielleicht ja auch nicht. Was, wenn wir nicht glücklich werden, der Traum oder die Freundschaft danach zu Ende wäre?

Viele Gedanken bremsen uns aus. Aber wir können sie nicht abstellen. Natürlich nicht, aber es geht wirklich, in die andere Richtung zu denken und durch das Thema zu gehen.

Zehn Schritte zu mehr Mut

  1. Steigere Dein Selbstvertrauen und mache Dir klare Listen von mindestens zehn Dingen der nachfolgenden drei Rubriken in dieser Reihenfolge:
    1. Meine Schwächen / Belastungen sind … Ich habe Angst vor …
    2. Meine Potentiale und Chancen liegen hier …
    3. Meine Stärken sind …
  2. Der Positive Traum in Trance. Gib Dir eine Chance, in Trance (Hypnose) oder einer tiefen Meditation kennenzulernen, was alles möglich ist. Nutze die tiefe Vorstellungskraft, um Dich mit Stärken, Zielen und positiven Erlebnissen zu verbinden. Viele Dinge müssen theoretisch möglich werden, bevor sie es praktisch auch werden können. So, wie wir Katastrophen in unserem Kopf entstehen lassen, können wir auch das Schöne gestalten und uns als Möglichkeit vor Augen führen. Beispiele:
    1. Wie werde ich mich danach fühlen?
    2. Was tritt Gutes ein, wenn ich es schaffe?
    3. Was, wenn ich nur einen Teil schaffe und mich deswegen gut fühle?
    4. Wenn der andere mir zustimmt, wie werde ich mich fühlen?
    5. Wie wird es sein, wenn es die große Liebe wirklich gibt?
  3. Schreibe auf, was Du sagen wirst, wenn Du Erfolg gehabt hast. Bedanke Dich vorweg für das gute Erlebnis in ausschweifenden Worten und schillernden Farben. Beispiele:
    1. Ich bin dankbar für meine neue Gesundheit.
    2. Schön, dass wir uns getraut haben, uns endlich so gefühlvoll zu unterhalten.
    3. Es ist so schön, dass wir uns aussprechen konnten.
  4. Erstelle Dir ein Visionboard, das ist ein Wunschzettel mit Bildern. Dabei kannst Du Bilder von Gefühlen, Ereignissen und Dingen, die Du Dir wünschst an eine bestimmte Stelle kleben und gerne auch etwas dazu schreiben. Lasse Deinen Gefühlen freien Lauf und mache es da, wo Du öfter hinschauen kannst, es aber nicht erklären musst, selbst wenn es in einer Partnerschaft gemeinsam noch besser geht.
  5. Mache Dir eine Mut-Liste und trage alles das ein, was gut gelaufen ist oder Du Gutes getan hast.
  6. Nimm zehn Murmeln oder kleine Steinchen in Deine Hosentasche und gib sie in die andere Tasche, wenn etwas Schönes geschehen ist. Gehe erst schlafen, wenn alle zehn Steinchen oder Murmeln in der anderen Tasche sind. Positive Erlebnisse machen Dich mutiger, wenn sie Dir bewusst werden.
  7. Nutze Engel, Symbole oder Hilfsmittel, oft Glücksbringer genannt, die für Dich symbolisieren, was Dir an Kraft fehlt und eine Quelle darstellen, aus der sie Dir die Hilfe geben können, die Dir gerade fehlt.
  8. Denke an (Super-)Helden der Kindheit und verbinde Dich mit ihnen. Erinnere Dich daran, welche guten Eigenschaften sie haben und wie Sie für Dich waren. Verbinde Dich mit ihrem Mut, ihrer Stärke und ihrer Standhaftigkeit.
  9. Erstelle Dir eine Liste mit den wichtigsten fünf oder zehn Punkten, die Du verändern möchtest und verabrede einen Zeitpunkt für eines dieser Themen. So gehst Du nacheinander die Themen an. Dieses anzugehen wird leichter, wenn Du Dich so vorbereitest:
    1. Was macht es mir leichter?
    2. Welche Umgebung ist real?
    3. Was muss ich vorher wissen?
    4. Wer kann mir helfen?
    5. Wie belohne ich mich danach?
  10. Achte Dich auch dafür, wenn Du einmal etwas nicht schaffst. Perfektion ist langweilig und unnötig. Bleibe auf dem Weg, auch wenn er holprig wird. Hilfe anzunehmen ist dabei vollkommen in Ordnung.

Was Dir auch helfen kann, um mehr in Kontakt zu Dir zu kommen

Du hast die Chance auf ein neues Leben – ergreife sie. Jetzt.

Die Geschichte dieses Mädchens wird Dich zutiefst berühren. Viele haben Tränen in den Augen, aber fast alle Menschen sind von diesem Mut beeindruckt. Wir lernen dabei auch viel über uns.

Die Geschichte dieses Mädchens wird Dich zutiefst berühren. Viele haben Tränen in den Augen, aber fast alle Menschen sind von diesem Mut beeindruckt. Wir lernen dabei auch viel über uns.

Ein unglaubliches Maedchen - Video by ABC Scrrenshot Corey Maison


Ein unglaubliches Mädchen

Eine junge Frau bekennt sich dazu, anders zu sein, nachdem sie lange Zeit unter ihrem bisherigen Leben gelitten hat. Frau ist dabei aus mehreren Gründen falsch denn richtig wäre nicht einmal Mädchen sondern Junge. Denn das war Corey ursprünglich einmal. Was ist geschehen?

Corey Maisons unglaubliche Wandlung

Der Junge, der ein Mädchen wurde, der Australier bzw. die Australierin Corey Maison beschreibt das zutreffend. Das nun glückliche Mädchen / die junge glückliche Frau ist nicht immer glücklich gewesen. Mit 11 Jahren hat der damalige Junge seiner Familie erzählt, dass er Transsexuell ist. Drei Jahre lang dauert die Veränderung, die mit 14 Jahren begonnen wird. Die ganze Familie steht hinter ihr, aber damit ist die unglaubliche Geschichte noch lange nicht zu Ende.

Das Video von Corey, geteilt von ABC auf YouTube (Screenshot)

Aus Erica Maison wird Eric Maison

Statt einer Mutter nun zwei Väter – klingt das verrückt? Ja, das mag sein, aber das könnte man so sagen. Erica wollte sogar Brustkrebs bekommen, um keine Brüste mehr zu haben. Ermutigt durch Corey wird nun aus der Mutter Erica nach und nach Eric.

Was sagt Vater und Mann Les dazu?

Er ist absolut tolerant, liebte seine Frau und respektiert, dass beide sich verändern. Das muss man sicher auch erst einmal können. Die ganze Familie verdient einen großen Respekt hierfür.

Hier ein Facebook Video von Mutter Erica / nun Eric

Was mich daran berührt hat …

Immer wieder erlebe ich Menschen, die meinen, sie seien nicht gut genug, die jedch nicht darüber sprechen. Mir begegnen so viele wunderbare Menschen, die glauben, dass sie nicht richtig sind, wie sie sind. Ob körperlich / geistig behindert, ob Unternehmer, Model, Hausfrau, Student, Rentner, Mann, Frau … sehr viele Menschen sind davon betroffen. Sicherlich ist es nicht immer das Geschlecht, aber es sind Punkte in jedem Menschen, die Veränderung benötigen.

Ich bin nicht gut genug, weil …

  • Ich behindert bin;
  • Ich mich nicht geliebt fühle;
  • Meine Eltern nicht für mich da waren;
  • Mein Partner mich sicher nicht mehr sexy findet;
  • Ich zu dick bin;
  • Ich zu alt bin;
  • Ich nicht mehr so schön wie früher bin …

Die Liste lässt sich endlos fortsetzen …

Aus einem liebenden und geliebten Wesen wird ein Mensch, der sich ablehnt. Der zentrale Satz des Lebens wird: Ich bin nicht gut genug, wie ich bin. Wäre es da nicht toll, den Mut von Corey und Erica zu besitzen? Was diese beiden Menschen und Vater Les uns zeigen ist, dass es möglich ist und wir es alle schaffen können.

Wir alle können es schaffen!

Ob wir an unserem Selbstwert arbeiten wollen, abnehmen möchten, das Rauchen aufgeben, unsere Beziehung retten wollen oder was auch immer uns antreibt – es ist vieles möglich. Auch wenn wir Hilfe brauchen wie Reiki, Hypnose, Psychologische Beratung, Begleitung … was immer uns anspricht – wir haben es verdient. Der Weg und das Ziel sind Nebensache. Wichtig ist, dass wir den Mut haben, unser Leben zu verändern.

Endlich bei mir angekommen!

Ich selbst habe ein Buch über meinen Veränderungsprozess geschrieben und bin immer noch nicht am Ende des Weges, aber ich habe es zu lieben gelernt, dass ich gehe. Daher ist der Titel auch: „Endlich bei mir angekommen!“ und nicht etwas wie „Jetzt am Ziel!“. Das Ziel ist nicht wichtig, sondern bei sich zu sein und zu lernen, sich selbst zu lieben, auch – und vielleicht gerade wenn – wir vielleicht nicht perfekt sind.

Im Juli beging 2017 Chester Bennington Selbstmord, der Sänger von Linkin Park. Niemand ist sicher vor diesem Thema. Die Frage ist: Wie hilft man den Menschen richtig, die an Depressionen leiden?

Im Juli beging 2017 Chester Bennington Selbstmord, der Sänger von Linkin Park. Niemand ist sicher vor diesem Thema. Die Frage ist: Wie hilft man den Menschen richtig, die an Depressionen leiden?

wie helfe ich bei depressionen


Depressive Menschen verstehen

Wie kann man einen Menschen mit Depressionen verstehen? Der Suizid eines Prominenten wie Chester Bennington oder seinerzeit Robin Williams zeigt das Problem noch einmal in aller Deutlichkeit. Egal, wie schön oder gar perfekt das Leben von außen zu sein scheint, kann es sein, dass es im Inneren nicht so aussieht. Wir denken, dass schönes Wetter, ein beruflicher Erfolg oder eine gute Nachricht doch ausreichen muss, damit ein depressiver Mensch wieder lachen kann. Dem ist nicht so und unsere falschen und unangemessenen Reaktionen helfen nicht, sondern sie schaden noch mehr.

Sätze, die bei Depressionen nicht helfen

Oftmals denken wir, dass ein depressiver Mensch doch nur einmal etwas Aufmunterung benötigt, damit es wieder weitergehen kann. Falsche Reaktionen sind dabei vor allem in dieser Art:

  • Die Sonne ist doch heute so schön;
  • Das wird schon wieder;
  • Mach Dir doch nicht so viele Sorgen;
  • Reiß Dich doch zusammen;
  • Mach doch mal Sport

Wichtig ist es, dass wir stattdessen andere Dinge fragen / uns auf andere Dinge beziehen, wie z.B.

  • Wie geht es Dir heute?
  • Ich bin für Dich da!
  • Du bist nicht alleine!
  • Ich helfe Dir, professionelle Hilfe zu finden, wenn Du möchtest. Das wird Dir sicher helfen!

Warum bleiben Psychische Probleme / Störungen bzw. Erkrankungen oft verborgen?

Uns allen geht es schon einmal nicht gut. Manchmal helfen dann ein paar liebe Worte oder eine Änderung der Blickrichtung. Es reicht aber nach und nach immer weniger aus. Irgendwann können wir diese Übergriffe nicht mehr so leicht abwehren. Der Betroffene selbst merkt dabei oft nicht, wie er nach und nach in einen problematischen Bereich abdriftet. Wenn er es dann bemerkt, versucht er – wie wir alle – das zu überspielen, was ihn belastet. Man fühlt sich falsch und versucht selbst mit den eben erwähnten falschen Sätzen, sich wieder „auf die richtige Spur“ zu bringen. Das schlägt fehlt und steigert das Problem.

Wir wissen nicht, wie wir damit umgehen!

So geht es auch den Menschen im Umfeld. Depressionen hat er/sie ja noch nicht, das ist nur ein Stimmungstief. Wir bagatellisieren, statt früh gute Hilfe zu holen, die wir nicht leisten können. Nimm gerne Kontakt auf, wenn Du unsicher bist.

Wie erkenne ich einen depressiven Menschen?

Einige klare Anzeichen, genauer hinzuschauen, sind beispielsweise:

  • Die Selbstfürsorge endet auch in der Körperhygiene und das meist auffällig;
  • Der eben noch so aktive Mensch wirkt niedergeschlagen und müde;
  • Konzentrationsprobleme häufen sich;
  • Entscheidungen werden schwerer, Termine und Details schlechter gemerkt;
  • Genussmittel und Drogen werden häufiger konsumiert;
  • Leichtere Reizbarkeit und eine niedrigere Hemmschwelle zeigen sich;
  • Der Zweifel an den eigenen Fähigkeiten steigt;
  • Der Humor lässt nach, später auch die Fähigkeit zu Gefühlen allgemein;
  • Magen-Darm-Probleme und Kopfschmerzen / Migräne nehmen zu.
  • Die Ernährung wird einseitiger und schadet dem Körper.

Wie helfe ich bei Depressionen?

Wichtig ist es, dass wir auf eine angemessene Art damit umgehen, um wirklich zu helfen. Dabei macht es Sinn, wie folgt vorzugehen:

  • Suche das offene Gespräch unter vier Augen.
  • Sprich offen an, welche Veränderungen Dir auffallen.
  • Achte darauf, nicht in Vorwürfen zu formulieren, sondern respektvoll mitzuteilen, was Du beobachtest.
  • Verzichte auf Floskeln und pauschale Ratschläge.
  • Verweise auf Hilfsangebote und biete – falls möglich – Begleitung oder Hilfe bei der Kontaktaufnahme an.
  • Wichtig ist, gerade hier nur das anzubieten, was auch möglich ist. Enttäuschungen wegstecken ist in diesem Zustand nicht möglich.
  • Möchte der Betroffene nicht mit Dir reden, dann frage, wer sonst das dürfe, aber respektiere es.
  • Signalisiere immer Deine Aufrichtigkeit und eine angemessene Anteilnahme, ohne zum Unterstützer des Problemerlebens zu werden.
  • Hilf in jedem Fall dabei, sich Hilfe in Sachen Psychologischer Beratung zu suchen oder bei dem, was dieser Mensch akzeptieren kann mit positiven Möglichkeiten wie beispielsweise:
  • Solltest Du Anzeichen für verletzendes Verhalten sehen (selbstverletztend oder gegen andere gerichtet), braucht es Hilfe – sofort. Einen Selbstmord oder Gewalt gegen andere Menschen können wir nicht verantworten und werden damit uns selbst schaden. Das darf nicht geschehen. In einem solchen Fall immer mit Arzt, Polizei oder Rettungsdienst sprechen und Hilfe erbitten.

Dieser Kritiker verletzt Dich am meisten, wenn Du Dich nicht gut fühlst. Es ist wichtig, mit ihm Frieden zu schließen, aus dieser Kritik zu lernen und dann Dein Leben neu zu beginnen.

Dieser Kritiker verletzt Dich am meisten, wenn Du Dich nicht gut fühlst. Es ist wichtig, mit ihm Frieden zu schließen, aus dieser Kritik zu lernen und dann Dein Leben neu zu beginnen.

Der schlimmste Kritiker Erkenne und besiege ihn auf Dauer!


Der schlimmste Kritiker

Wir kennen es sicherlich alle, dass wir von anderen Menschen keine Wertschätzung erhalten, beleidigt werden oder uns beleidigt und herabgesetzt fühlen. Manchmal denkt man sich doch, dass andere Menschen uns böse gesonnen sind, uns nicht ernst nehmen oder uns sogar anfeinden.

Streit der Eltern

Wenn unsere Mutter und unser Vater streiten, dann fühlen wir uns schuldig. Als Kinder verstehen wir es nicht, dass wir nichts mit dem Streit der anderen Menschen zu tun haben. Bis zum Alter von ca. 7/8 Jahren haben wir keinerlei Verständnis dafür, dass es noch mehr soziale Bindungen geben kann, als die uns gegenüber. Soziale Vernetzungen kann unser Gehirn noch nicht erkennen. Daher sehen wir es so, dass wir Auslöser für jeden Streit und jede Auseinandersetzung sind. Bei Menschen die als geistig behindert gelten ändert sich dieses Verhalten oft auch später nicht. Hier sind man das kindliche Verhalten deutlich: Es besteht eine große Betroffenheit bei Gefühlen wie Wut und Trauer und der Wille zu helfen ist ebenso da wie das Gefühl, die Verantwortung für die Situation zu tragen. So verhalten wir uns als Kinder und ziehen die Verantwortung auf uns.

Die Fehlinterpretation

Wir glauben, dass wir falsch sind. Irgendetwas hat jeder Mensch, dass an ihm nicht gut genug ist und wir versuchen, es zu retuschieren, schaffen es aber nicht ausreichend. Auch wenn es niemand mehr sieht oder anmerkt, wir glauben es immer noch.

Das sind einige der häufigen Beispiele für das Fehlverhalten, das wir ganz normal an den Tag legen.

Wer ist also unser schlimmster Kritiker?

Niemand außer uns selbst. Wir haben gelernt, dass wir nicht gut genug sind, haben oft nicht genug Urvertrauen aufbauen können und wir haben falsche Erziehung und Prägung erlebt. Jeder von uns hat solche Dinge kennengelernt und es braucht Frieden damit. Das ist ganz wichtig dafür, dass unsere größten Sehnsüchte sich in Frieden auflösen können. Bis wir diesen Frieden schließen, erleben wir immer wieder, dass es dazu kommt, dass diese offenen Wunden immer mehr aufreißen, wir immer wieder die gleichen Verletzungen erleben und immer depressiver, ängstlicher und unglücklicher werden. Es gelingt uns ohne Auflösung nicht, Frieden und Ruhe zu finden.

Wie kann ich diese Kritik auflösen?

Hierzu gibt es einige Möglichkeiten, die ich kennengelernt habe und sehr gerne weitergebe. Für mich war es wichtig und ist es heute noch, dass ich an diesen Prägungen arbeite. Es scheint mir, als hätte ich viele dieser Erlebnisse erkannt und ich kann sie annehmen und auflösen. Meine persönliche Strategie braucht folgende Elemente:

  • Verständnis für die Zusammenhänge der Prägungen;
  • Entlastung der Fragen von Schuld und Anklage;
  • Rückverbindung mit unseren Gefühlen;
  • Auflösung der aktuellen Situation;
  • Übungen für einen entspannten und schönen Alltag.

Meine Erfahrung

Meine persönliche Erfahrung ist dabei, dass es für mich hilfreich war, mit Hypnose, Yoga und verschiedenen Entspannungstechniken zu arbeiten. Wichtig war es auch, dass ich durch das Erlernen von bestimmten Formen der psychologischen Beratung immer wieder mit mir selbst arbeiten musste und so gelernt habe, die Themen zu finden und aufzulösen. Es ist – meiner Meinung nach – sehr einfach und geht sehr schnell, wenn man auf hypnosystemische Arbeit setzt, die mit oder ohne Psychotherapie zum Erfolg führen kann. Manchmal reicht ein Training, eine Begleitung oder ein Coaching aus, vielleicht auch mit praktischen Übungen und Erlebnissen, manchmal vielleicht nicht. Oftmals aber sind verzwickte Dinge schnell klar und lösbar und zeigen einen Weg der Auflösung. Aber selbst dann, wenn es einmal länger dauern sollte, ist es wunderbar, dass man diese permanente innere Kritik und Schuldzuweisung los ist.

Ich musste irgendwann anfangen!

Ich konnte es damals nicht mehr ertragen, woraus mein neues Leben entstehen konnte. Heute bin ich dankbar dafür, dass es mir schlecht genug ging, um nicht mehr anders zu können. Daher freue ich mich über jeden Menschen, der sich auf den Weg zu sich selbst macht und dann das Leben endlich genießen kann. Freiheit ist von innen am schönsten.

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„Was kann ich tun? Ich sitze fest und weiß nicht mehr weiter.“ Das höre ich sehr häufig. Welcher Gedanke ist wichtig und wie verändern wir dann das, was unser Leben belastet?

„Was kann ich tun? Ich sitze fest und weiß nicht mehr weiter.“ Das höre ich sehr häufig. Welcher Gedanke ist wichtig und wie verändern wir dann das, was unser Leben belastet?

Dieser Gedanke verändert Dein Leben!


Dieser Gedanke verändert Dein Leben!

Wie kommt es, dass wir es nicht mehr schaffen, uns aus unserem Leid zu befreien? Wir ertragen immer mehr, aber wir lernen es, uns in das unausweichlich scheinende Schicksal zu fügen. Es macht uns natürlich immer noch unglücklich, aber wir glauben nicht mehr, dass eine Veränderung möglich ist. Wir hindern uns daran, frei und glücklich zu sein.

Warum bremsen wir uns?

Das Kind muss ja gut aufwachsen, das Haus bezahlt, der kranke Partner oder die demente Mutter gepflegt und der Job getan werden. Manchmal gibt es Dinge, die wichtiger und größer als wir selbst sind. Es führt dazu, dass wir uns in das selbst gewählte Schicksal ergeben und dann nicht mehr herauskommen. Es scheint vollkommen unmöglich zu sein, dass man den Pfad verlässt und der Schmerz steigt ins unermessliche.

Unser Leid steigt ständig!

Wir ertragen es nicht mehr, dass wir uns immer mehr um das oder denjenigen kümmern und uns selbst vergessen. Sicherlich kann man vieles aushalten, aber niemand von uns schafft wirklich alles. Wir haben immer nur eine begrenzte Menge an Energie und die geht einmal zu Ende. Wenn sie sich aufbraucht, dann sind wir vollkommen traurig und ausgelaugt, depressiv und immer lebloser.

Wir warten auf die Lösung!

Das wird sich sicherlich alles einmal ändern. Das Kind zieht sicherlich in 10-12 Jahren aus, das Haus ist in 15-20 Jahren bezahlt und mein Partner - die Beziehung wird schon irgendwann noch einmal zu Ende sein können. Aber nun wird das Kind noch 15 Jahre zuhause bleiben, das Haus braucht neue Investitionen und es geschieht noch immer mehr. Die Verstrickungen dauern länger und wir glauben zwar nicht an Wunder, aber so eines könnte ja geschehen.

Welcher Gedanke verändert dann unser Leben?

Der Gedanke daran, einen Schritt zu tun. Es geht nur um einen Schritt und nicht um mehr. Wenn wir weiter Jahre und Jahrzehnte warten wollen, dann können wir das natürlich, aber um welchen Preis? Wir steigern uns in unser Leid, fühlen uns schuldig und können nicht mehr klar denken. Unser Leben hat schon alles das verloren, was einmal Freude bereitet hat und wir kommen alleine nicht mehr heraus. Nun braucht es einen ersten Schritt und dann ein weitergehen – das Tempo ist nicht wichtig. Es muss nicht sofort alles geklärt werden. Sich aussprechen, Annahme, Ruhe, Hilfe – was immer Du brauchst, hole es Dir. Aber hole es Dir so, dass es Dich weiterbringt.

Jetzt wird es Zeit, dass wir den ersten Schritt wagen!

Hole Dir Hilfe. Sprich mit jemandem, der sich beruflich damit auskennt, über Deine Sorgen. Es ist diskret und kompetent, was hier als Antwort kommt. Freundinnen und Freunde, Kollegen und Bekannte sind dabei oftmals ein Risiko, denn sie können vielleicht nicht immer unbefangen oder diskret sein. Zudem kennen sie nicht wirklich das, was Dir hilft, Dich selbst liebevoll anzunehmen. Dabei ist es egal, ob Du mit Hypnose, Psychologischer Beratung, Quantenheilung, Reiki oder einer Massage beginnst. Mache das, was Deine Seele streichelt und Dir ein wohliges Gefühl bereitet. Sprich Dich aus oder komm erst einmal zu Ruhe – ganz wie Du es brauchst. Dann findest Du die Kraft zur Veränderung und dann auf einmal ist der Weg leichter als gedacht.

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Die Sorgen hören oftmals nicht auf. Immer wieder machen wir uns Gedanken. Lerne in einfachen Schritten, Dein Gehirn daran zu hindern, sich immer zu sorgen. So geht es:

Die Sorgen hören oftmals nicht auf. Immer wieder machen wir uns Gedanken. Lerne in einfachen Schritten, Dein Gehirn daran zu hindern, sich immer zu sorgen. So geht es:

So lernt Dein Gehirn sich nicht mehr zu sorgen


Sich zu sorgen hilft uns nicht, aber dennoch tun wir es.

Was wird nur, wenn unser Sohn die Prüfung nicht schafft? Was passiert, wenn unsere Tochter schwanger ist? Was geschieht, wenn ich meinen Job verliere? Viele Fragen beschäftigen uns. Probleme stehen in unserem Leben, die wir nicht angehen oder die noch gar nicht da sind. Wir sorgen uns, obwohl es anders gehen könnte. Natürlich hilft es nicht, wenn wir uns Sorgen machen über alles im Leben, das wissen wir. Dennoch sind wir nicht in der Lage, die Sorgen abzustellen. Sie werden uns nach und nach in die Depression führen, wenn wir nichts verändern.

So lernt Dein Gehirn sich nicht mehr zu sorgen

Es braucht nur wenige Schritte, aber die sind wichtig, damit wir endlich aufhören, uns permanent zu sorgen. So kannst Du Deine Sorgen abstellen:

  1. Schreibe Deine Sorgen auf.

Wie Wissenschaftler festgestellt haben, sind Menschen, die sich häufig sorgen auch Menschen, die Probleme nicht angehen, sondern die Lösung vermeiden. Wir können mit dem Loslassen und der Arbeit an Problemen beginnen, wenn sie uns bewusst werden. Dabei hilft und das aufschreiben.

  1. Suche die 5 wichtigsten heraus.

Nun lege Dich fest. Welche 5 Sorgen und Probleme sind wichtig. Diese sollten nun auf Deiner Liste stehen und es braucht eine feste Reihenfolge. Was davon ist wichtig und dringend? Wie schwer sind die Herausforderungen? Ordne den 5 Themen zu, wie eine Reihenfolge sein kann, in der sie angegangen werden können.

  1. Löse das, was möglich ist, auf.

Gehe nun nach und nach die Schritte an, die möglich sind. Beginne nicht mit dem schlimmsten Thema, sondern mit einem Problem eher in der Mitte der Skala. Du brauchst das Gefühl, etwas Besonderes geschafft zu haben, aber Du brauchst auch ein Erfolgserlebnis, das kurzfristig eintritt.

  1. Übe Dich in Meditation und Achtsamkeit

Lerne nun die Ruhe anders kennen und übe Dich darin, zur Ruhe zu kommen. Autogenes Training, Meditation und andere Techniken kannst Du ausprobieren und schauen, was Dir gut bekommt. Dazu hilft es, sich einen kleinen Überblick zu verschaffen und einige Techniken einfach einmal auszuprobieren. Nur das, was Du kennst, wirst Du auch bewerten können. Gib nicht auf, wenn es noch nicht das richtige ist, sondern versuche mindestens drei bis vier Methoden.

  1. Nimm Dir Zeit für Bewegung

Körperliche Bewegung ist wichtig. Dabei ist es egal, ob Du spazieren gehst, ins Fitnessstudio gehst oder Yoga machst. Der Körper braucht Bewegung, damit der Geist sich bewegen kann. Nach ein paar Minuten gehen wirst Du spüren, einige Dinge werden einfacher. Wenn wir bei Sorgen und Problemen in Ruhe sitzen bleiben, dann werden wir nur noch mehr Sorgen empfinden. Du brauchst die körperliche Bewegung und Befreiung, damit auch die Seele frei wird.

  1. Suche Dir Hilfe

Schaue nun, was von Deiner Liste Du bereits geschafft hast und hole Dir professionelle Hilfe, wenn es nicht leicht weiter geht. Du kannst viel schaffen, aber es muss nicht alles alleine gehen. Gehe ruhig die Themen an, aber erkenne auch, was alleine nicht möglich wird, sondern eher noch chaotischer wird oder immer wieder von Dir weggeschoben wird. Psychologische Beratung, Hypnose und Präventionskurse sind gute Schritte auf dem Weg in die seelische Freiheit. Es ist nicht schlimm, sich Hilfe zu suchen und keine Schwäche. Schwach sind wir, wenn wir Hilfe verweigern, obwohl wir deutlich spüren, dass wir scheitern und unglücklich sind. Lernen wir es, Hilfe anzunehmen, helfen wir auch den Selbstheilungskräften, die in uns sind.

  1. Schiebe nicht auf.

Das ist der wichtigste Punkt: Mache es jetzt. Wenn Du jetzt beginnst, Dir noch mehr Sorgen zu machen und nicht beginnst, die Veränderung jetzt anzugehen, dann wird es immer schlimmer. Beginne jetzt mit dem ersten Punkt und suche Dir Hilfe, wenn es nicht gleich geht. Eine erste Beratung wird Dir Hilfe geben, wenn Du gerade keinen Anfang findest. Das geht auch ohne einen persönlichen Termin, wenn Du einen anonymen telefonischen Termin vorziehst. Wichtig ist es, jetzt zu beginnen und es nicht zu verschieben – denn so machst Du Dir immer mehr Sorgen.

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Es ist immer die Rede von Selbstheilungskräften. Hier sind die besten und effektivsten Wege, sie zu aktivieren, damit wir wieder von uns selbst aus gesund werden können und uns selbst helfen.

Es ist immer die Rede von Selbstheilungskräften. Hier sind die besten und effektivsten Wege, sie zu aktivieren, damit wir wieder von uns selbst aus gesund werden können und uns selbst helfen.

14 Wege die Selbstheilungskräfte zu aktivieren


Was sind Selbstheilungskräfte?

Wir können vieles selbst regeln und wir können auch selbst vieles dazu beitragen, wieder gesund zu werden bzw. gesund zu leben. Unsere Selbstheilungskräfte aktivieren geht – nicht immer aber ohne Hilfestellung. Viele alternativmedizinische Dienste sind genau so angelegt, dass sie Körper und Seele helfen möchten und dabei diese Kräfte aktivieren. Nachfolgend eine Auflistung von 14 wichtigen Faktoren. Je mehr davon wir bereit sind, in unser Leben zu lassen, umso besser wird es uns gehen.

14 Wege, die Selbstheilungskräfte zu aktivieren

  1. Gute Ernährung

Wichtig ist es, dass wir unsere Ernährung bewusster werden lassen und aufhören, immer wieder Ernährungssünden zu begehen, die täglich unser Leben prägen. Unsere Zellen regenerieren sich immer wieder – das können sie nur aus dem, was sie als Nahrung erhalten. Daher ist es wichtig, dass wir uns bewusster werden, was Fleischkonsum, die allgemeine Qualität unserer Lebensmittel, Suchtmittel, Zucker, Gluten und anderes angeht. Eine zielgerichtete Ernährungsberatung ist dabei meistens sehr effektiv, denn wir wissen viel weniger, als wir oft glauben.

  1. Das Immunsystem stärken

Unser Immunsystem ist da, um uns zu schützen und unsere Gesundheit zu bewahren. Wichtig ist es, dass wir dem hauptsächlichen Sitz des Immunsystems, unserem Darm, mehr Aufmerksamkeit geben und eine sogenannte „Darmsanierung“ angehen, die wir nach fachkundiger Anleitung auch als Bestandteil einer Ernährungsberatung oder Beratung zum Erreichen und Halten des Wunschgewichts besprechen können.

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  1. Prioritäten setzen

Achte darauf, womit Du Deine Zeit verbringst und glaube nicht, Du müsstest alles im Leben alleine verantworten. Wenn Du nicht jedes Rennen mitmachst, Dich achtest und nicht nur andere Menschen wichtig nimmst, dann wirst Du erkennen können, dass Du nicht alle Aufgaben lösen kannst. Bist Du in der Lage, das anzunehmen, dann wirst Du verstehen, dass es wichtig ist, Prioritäten zu setzen, die Dich seelisch und auch körperlich gesunden lassen.

  1. Stress ausgleichen

Stress ist niemals positiv, sondern immer anstrengend. Stress und Arbeit haben nichts miteinander zu tun. Es gibt Menschen, die gestresst sind und keinen Job haben und Menschen, die viel arbeiten und nicht gestresst sind. Stress bedeutet, viele unlösbare Aufgaben zu lösen bzw. lösen zu wollen. Wir scheitern und verzweifeln, werden immer mehr belastet und sind gefangen in schädlichen Kreisläufen, die uns in die Verzweiflung treiben. Hier auszusteigen und durch Präventionsangebote wie Meditation und gezieltes Coaching ist sinnvoll und wichtig.

  1. Verantwortung übernehmen

Es ist wichtig, Verantwortung zu übernehmen, vor allem für uns selbst und unsere Gesundheit – körperlich und seelisch. Wenn wir uns dessen bewusster werden, was es für Zusammenhänge zwischen uns und unserem Körper sowie unserer Seele gibt, dann werden wir ein besseres Bewusstsein entwickeln.

  1. Zusammenhänge verstehen

Warum reagieren wir so oder so? Das gilt es zu erforschen. Es ist dabei nicht wichtig, dass wir Vorwürfe und Schuld zuweisen, sondern genau das nicht zu tun. Zusammenhänge erkennen – das ist wichtig – nicht die Schuld zu übertragen auf uns oder andere. Dabei hilft ebenso auch oftmals ein Coaching oder Hypnose, denn manche Dinge scheinen sehr verworren, bis wir sie klären und dann auch verstehen können. So sind wir in der Lage, die Opferrolle aufgeben zu können und Frieden zu finden.

  1. Die Botschaften erkennen

Woran kann es liegen, dass wir diese Krankheit haben, Angst in uns aufkommt oder uns so schlecht fühlen? Was, wenn die Dinge, die uns belasten, uns eine Botschaft senden wollen? Wenn wir uns keine Ruhe gönnen, dann sendet unser Körper uns immer deutlichere Signale. Achten wir nicht auf die Botschaften des Gefühls, dann werden sie immer deutlicher. Unsere Gesundheit nimmt ab, Krankheit kommt immer mehr in unser Leben. Öffnen wir uns für das, was unser Körper uns vielleicht damit sagen kann, so können wir Heilung finden und zudem nicht weiter erkranken.

  1. Annehmen was ist

Nach dem Erkennen der Dinge in unserem Leben ist es wichtig, dass wir es annehmen lernen. Es bedeutet nicht, dass wir uns alles gefallen lassen oder alles hinnehmen, sondern es annehmen, erforschen und dann friedvoll in eine Veränderung gehen können. Statt eines Kampfes ist es wichtig, dass wir sanft in den Veränderungsprozess gehen, der wichtig für uns ist. So können wir uns gesund weiterentwickeln und heilen.

  1. Meditation zum Start in den Tag

Wenn Du bewusst in den Tag startest, den vorherigen Tag noch einmal achtsam auf Dich wirken lässt und dann mit ein wenig mehr Ruhe startest, dann lebt es sich sehr viel achtsamer und ausgeglichener. Autogenes Training und andere Techniken bieten sich an, die man erforschen und kennenlernen kann. Nicht alle Möglichkeiten passen zu jedem Menschen. Seine Methode zu finden ist wichtig.

  1. Yoga praktizieren

Es ist wichtig, auch körperlich gesund zu sein. Dabei gleichermaßen die Seele zu trainieren, das können Yoga, Pilates und Tai-Chi beispielsweise sehr gut. Etwas davon zu betreiben ist eine wichtige Grundlage unseres gesunden Lebens. Nicht die Tatsache, es ab und an zu praktizieren, sondern es auf Dauer zu genießen. Präventionskurse ausprobieren ist hier sehr wichtig.

  1. Gesundes schlafen und ausgeruht in das Leben

Gut zu schlafen ist genauso wichtig, wie bewusster zu leben. Wir müssen darauf achten, dass wir nicht übermüdet sind, ausschlafen können und auch in der Lage sein, nachts gut in den Schlaf zu kommen. Wenn wir nicht einschlafen oder durchschlafen können, dann fehlt uns vieles an Energie, was wir benötigen, um fit und gesund zu leben.

  1. Das Glück wahrnehmen und trainieren

Wir müssen uns bewusst machen, dass wir die schönen Dinge des Lebens wahrnehmen. Stress – den hatten wir eben schon einmal kurz als Thema – kann uns dazu bringen, dass wir den Blick für das Glück und die schönen Elemente des Lebens verlieren. Hier ist es wichtig, dass wir auch wieder das Schöne im Leben trainieren können.

  1. Dankbarkeit praktizieren

Wenn wir wieder in der Lage sind, ab und an schöne Dinge zu sehen, dann ist es wichtig, dass wir dafür dankbar sind. Es geht nicht um große und finanzielle Dinge, sondern um die Blume auf der Wiese, das Lachen eines unbekannten Menschen und die Sonne oder die Regentropfen. Hierfür dankbar zu sein bringt Freude und Liebe in den Tag.

  1. Natürliche Heilung und Homöopathie

Wenn Du in Balance mit Dir lebst, dann mute Deinem Körper nicht zu viel Chemie zu, sondern suche – sowie möglich – die Gesundungsmöglichkeiten auch auf gesundem und natürlichem Wege. Oftmals sind Hausmittel, Naturheilmittel und alternative Heilweisen eine gesunde Sache, die den Körper nicht belastet, aber sehr oft helfen.

Ein Punkt ist noch wichtig:

Wichtig ist auch, sich nach und nach zu fragen, was genau in welchem Maß gut ist und dann zu spüren, wovon ich wieviel brauche, damit ich mit mir in Balance bin. Die 14 Punkte können dafür eine gute Basis sein, damit wir beginnen, auf natürliche Art gesund zu leben und uns selbst zu heilen.

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Wieso ist Angst einfach da, auch wenn wir keinen Grund finden, Angst zu haben? Warum sichert Angst sogar das Überleben und wieso lässt Angst uns eigentlich nicht los. Hier die Fakten und Gründe und dazu noch 5 Wege hinaus.

Wieso ist Angst einfach da, auch wenn wir keinen Grund finden, Angst zu haben? Warum sichert Angst sogar das Überleben und wieso lässt Angst uns eigentlich nicht los. Hier die Fakten und Gründe und dazu noch 5 Wege hinaus.

Warum Angst uns nicht loslässt und 5 Wege hinaus!


Warum Angst uns nicht loslässt

Angst haben wir gelernt und sie ließ uns immer schon überleben. Sie ist wichtig und sie verbindet uns auf unglaubliche Art und Weise. Womit soll Angst uns verbinden? Das klären wir jetzt schrittweise auf und dann wird manches viel klarer. Danach klären wir auch, welche Ansätze gut sind, damit wir uns von der Angst oder ihrem ungesunden Teil trennen können. Es ist okay, wenn wir Angst haben. Nicht in Ordnung ist es, wenn die Angst die Kontrolle über uns übernimmt, sich mit der Depression verbündet und wir hoffnungslos ausgeliefert sind. Wichtig ist es, erst einmal die Quellen der Angst zu erkennen und dann zur Lockerung / Auflösung überzugehen.

Angst hatten wir schon in der Steinzeit

Angst ist super, denn wir haben dank Angst früher überlebt. Hatten unsere Vorfahren Angst, so haben sie für den Winter Vorräte angelegt. Das ließ sie auch dann überleben, wenn es gerade nichts Essbares gab. Wer keine Angst hatte, der lebte an sich sorgenfrei, aber vielleicht nicht gerade sonderlich lange. Keine Angst = keine Vorsorge = kein Überleben.

Die Gene dieser Vorfahren sind in uns noch aktiv und lassen uns diese Angst nach unzähligen Generationen immer noch haben. Wir spüren die Existenzangst und genießen das Leben nicht. Wie immer zählt auch hier „Die Dosis macht das Gift“. Angst ist gut, zu viel Angst macht uns leblos. Daher ist es gut, wenn man Angst hat, ohne Sicherung nicht zu überleben. Es ist sicherlich jedoch schlimm, wenn wir vor lauter Angst das Leben verlernen.

Angst ist Familiensache

Wir lernen, warum und wovor wir welche Angst haben und übernehmen Ängste, wie wir viele andere Eigenschaften auch übernehmen. Das Bild von Familie, Frauenbild, Männerbild, Umgangsformen, Essgewohnheiten und vieles mehr übernehmen wir von unserer Familie und unserem Umfeld. Wenn unsere Mutter Angst vor der Achterbahn hat, sich vor Muscheln ekelt oder Angst vor Pferden hat, dann werden wir spüren, dass es eine Abneigung gibt. Wenn die Oma oder andere Menschen andere Ängste haben, dann bringen wir das in Verbindung. Wir brauchen den Anschluss an unsere Betreuer als Kind sehr, daher sind auch die Ängste und Sorgen dieser Menschen wichtig. Wir respektieren sie.

Nun aber sind sie doch clever und versuchen es, diese Ängste und Aversionen zu verbergen. Wir erkennen jedoch auch schon als Kind Unehrlichkeit und überspielte Angst sehr leicht. So erlernen wir, dass es zum einen eine Angst gibt, die scheinbar Sinn macht. Auf der anderen Seite lernen wir zudem, nicht ehrlich zu sein und uns nicht immer zu erkennen zu geben. Nicht jeder scheint wissen zu müssen, wie wir uns fühlen. Das führt dazu, dass wir nicht mehr den Mut und die Aufrichtigkeit besitzen, uns so zu offenbaren, wie wir sind. Das führt dazu, dass wir Kontakte zu Menschen bekommen, die ebenso wenig authentisch, ehrlich und offen sind. Daraus kann und wird viel Unglück entstehen.

Angst ist gelernt

Nicht nur aus Familie und den Genen haben wir Angst, sondern wir lernen sie auch in unserem eigenen Leben. Wer schlechte Erfahrungen macht, die er nicht entsprechend verarbeiten kann, wird Angst daraus übernehmen. Nach und nach bekommt die eine Angst den Kontakt zu einer anderen und nachher wird es immer mehr und die Verbindungen sind immer schlechter zu erkennen. Nachher wirkt es vollkommen zusammenhanglos und muss wieder entwirrt werden, damit es sich auflösen und gesunden kann.

5 Wege aus der Angst:

  1. Erkunde, was genau die Angst ist. Je genauer Du erkennst, was Dich wirklich ängstigt und wie oft welche Bedrohung für Dich (scheinbar) besteht, umso besser kann man erkunden, worauf eine solche Überbewertung basieren kann. Es ist nicht schlimm, das zu erkennen und Du bist deswegen nicht verrückt. Es ist wichtig, die wirkliche Angst zu kennen.
  2. Erkenne den Hintergrund der Angst. Nun gehst Du weiter und erkundest Parallelen. Was kann es wirklich sein? Ist die Angst vor der Autobahnfahrt vielleicht eine allgemeine Lebens-Unsicherheit, die sich hier ausdrückt? Ist die Angst vor Männern eine Unsicherheit und Sehnsucht in Kombination mit einer strengen Erziehung? Möglicherweise ist auch die Angst vor Ablehnung die mögliche Erfüllung der Sehnsucht nach zerbrochenen Verbindungen aus früheren Zeiten, weswegen wir in destruktiven Beziehungen leben.
  3. Präventionskurse und Entspannung helfen, generell mehr zur Ruhe zu kommen. Es ist gut, dass Du mehr zu Ruhe kommst und diese Ruhe nicht in der Angst lernst, sondern immer wieder Übungen machst. Autogenes Training und andere Entspannungstechniken helfen wunderbar weiter, wenn man sie regelmäßig nutzt und lassen einen Menschen immer mehr seine Ruhe finden.
  4. Hypnose kann sehr gut helfen, sich sicherer zu fühlen, bei den ersten beiden Punkten schneller dazu führen, die Ergebnisse zu erkennen und auch eine Psychotherapie oft sinnvoll begleiten.
  5. Habe den Mut, psychologische Beratung oder Begleitung bzw. psychosoziale Beratung in Anspruch zu nehmen. Du kannst so viel und so schnell neue Ziele erreichen. Coaching für praktische neue Erfahrungen und respektvolle Arbeit an Deinen Zielen sind absolut wichtig, damit man nicht aufgibt, denn zu Ängsten gesellen sich gerne Depressionen, die einen nicht mehr glauben lassen, dass man es schaffen kann.

Es lohnt sich, die Angst zu überwinden!

Es geht und es hat jeder Mensch verdient, glücklich und frei zu sein. Es geht – manchmal braucht es etwas länger und kleine Schritte sind besser als keine. Grundsätzlich sollte man Veränderung mit einem kleinen Schritt beginnen, damit man nicht noch mehr Angst vor der Veränderung hat als vor den Ängsten, die es zu überwinden gilt. Walt Disney hatte auch eine wunderbare Strategie, die man heute noch in Hypnose und NLP nutzt. Wichtig ist es, einen ersten Termin auszumachen und eine Beratung in Anspruch zu nehmen. Der Weg hinaus geht umso schneller, je früher wir uns Hilfe holen. Psychologie, Meditation und Achtsamkeit sind sehr hilfreich, wenn sie effektiv eingesetzt werden.