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Dieser Kritiker verletzt Dich am meisten, wenn Du Dich nicht gut fühlst. Es ist wichtig, mit ihm Frieden zu schließen, aus dieser Kritik zu lernen und dann Dein Leben neu zu beginnen.

Dieser Kritiker verletzt Dich am meisten, wenn Du Dich nicht gut fühlst. Es ist wichtig, mit ihm Frieden zu schließen, aus dieser Kritik zu lernen und dann Dein Leben neu zu beginnen.

Der schlimmste Kritiker Erkenne und besiege ihn auf Dauer!


Der schlimmste Kritiker

Wir kennen es sicherlich alle, dass wir von anderen Menschen keine Wertschätzung erhalten, beleidigt werden oder uns beleidigt und herabgesetzt fühlen. Manchmal denkt man sich doch, dass andere Menschen uns böse gesonnen sind, uns nicht ernst nehmen oder uns sogar anfeinden.

Streit der Eltern

Wenn unsere Mutter und unser Vater streiten, dann fühlen wir uns schuldig. Als Kinder verstehen wir es nicht, dass wir nichts mit dem Streit der anderen Menschen zu tun haben. Bis zum Alter von ca. 7/8 Jahren haben wir keinerlei Verständnis dafür, dass es noch mehr soziale Bindungen geben kann, als die uns gegenüber. Soziale Vernetzungen kann unser Gehirn noch nicht erkennen. Daher sehen wir es so, dass wir Auslöser für jeden Streit und jede Auseinandersetzung sind. Bei Menschen die als geistig behindert gelten ändert sich dieses Verhalten oft auch später nicht. Hier sind man das kindliche Verhalten deutlich: Es besteht eine große Betroffenheit bei Gefühlen wie Wut und Trauer und der Wille zu helfen ist ebenso da wie das Gefühl, die Verantwortung für die Situation zu tragen. So verhalten wir uns als Kinder und ziehen die Verantwortung auf uns.

Die Fehlinterpretation

Wir glauben, dass wir falsch sind. Irgendetwas hat jeder Mensch, dass an ihm nicht gut genug ist und wir versuchen, es zu retuschieren, schaffen es aber nicht ausreichend. Auch wenn es niemand mehr sieht oder anmerkt, wir glauben es immer noch.

Das sind einige der häufigen Beispiele für das Fehlverhalten, das wir ganz normal an den Tag legen.

Wer ist also unser schlimmster Kritiker?

Niemand außer uns selbst. Wir haben gelernt, dass wir nicht gut genug sind, haben oft nicht genug Urvertrauen aufbauen können und wir haben falsche Erziehung und Prägung erlebt. Jeder von uns hat solche Dinge kennengelernt und es braucht Frieden damit. Das ist ganz wichtig dafür, dass unsere größten Sehnsüchte sich in Frieden auflösen können. Bis wir diesen Frieden schließen, erleben wir immer wieder, dass es dazu kommt, dass diese offenen Wunden immer mehr aufreißen, wir immer wieder die gleichen Verletzungen erleben und immer depressiver, ängstlicher und unglücklicher werden. Es gelingt uns ohne Auflösung nicht, Frieden und Ruhe zu finden.

Wie kann ich diese Kritik auflösen?

Hierzu gibt es einige Möglichkeiten, die ich kennengelernt habe und sehr gerne weitergebe. Für mich war es wichtig und ist es heute noch, dass ich an diesen Prägungen arbeite. Es scheint mir, als hätte ich viele dieser Erlebnisse erkannt und ich kann sie annehmen und auflösen. Meine persönliche Strategie braucht folgende Elemente:

  • Verständnis für die Zusammenhänge der Prägungen;
  • Entlastung der Fragen von Schuld und Anklage;
  • Rückverbindung mit unseren Gefühlen;
  • Auflösung der aktuellen Situation;
  • Übungen für einen entspannten und schönen Alltag.

Meine Erfahrung

Meine persönliche Erfahrung ist dabei, dass es für mich hilfreich war, mit Hypnose, Yoga und verschiedenen Entspannungstechniken zu arbeiten. Wichtig war es auch, dass ich durch das Erlernen von bestimmten Formen der psychologischen Beratung immer wieder mit mir selbst arbeiten musste und so gelernt habe, die Themen zu finden und aufzulösen. Es ist – meiner Meinung nach – sehr einfach und geht sehr schnell, wenn man auf hypnosystemische Arbeit setzt, die mit oder ohne Psychotherapie zum Erfolg führen kann. Manchmal reicht ein Training, eine Begleitung oder ein Coaching aus, vielleicht auch mit praktischen Übungen und Erlebnissen, manchmal vielleicht nicht. Oftmals aber sind verzwickte Dinge schnell klar und lösbar und zeigen einen Weg der Auflösung. Aber selbst dann, wenn es einmal länger dauern sollte, ist es wunderbar, dass man diese permanente innere Kritik und Schuldzuweisung los ist.

Ich musste irgendwann anfangen!

Ich konnte es damals nicht mehr ertragen, woraus mein neues Leben entstehen konnte. Heute bin ich dankbar dafür, dass es mir schlecht genug ging, um nicht mehr anders zu können. Daher freue ich mich über jeden Menschen, der sich auf den Weg zu sich selbst macht und dann das Leben endlich genießen kann. Freiheit ist von innen am schönsten.

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Wieso ist Angst einfach da, auch wenn wir keinen Grund finden, Angst zu haben? Warum sichert Angst sogar das Überleben und wieso lässt Angst uns eigentlich nicht los. Hier die Fakten und Gründe und dazu noch 5 Wege hinaus.

Wieso ist Angst einfach da, auch wenn wir keinen Grund finden, Angst zu haben? Warum sichert Angst sogar das Überleben und wieso lässt Angst uns eigentlich nicht los. Hier die Fakten und Gründe und dazu noch 5 Wege hinaus.

Warum Angst uns nicht loslässt und 5 Wege hinaus!


Warum Angst uns nicht loslässt

Angst haben wir gelernt und sie ließ uns immer schon überleben. Sie ist wichtig und sie verbindet uns auf unglaubliche Art und Weise. Womit soll Angst uns verbinden? Das klären wir jetzt schrittweise auf und dann wird manches viel klarer. Danach klären wir auch, welche Ansätze gut sind, damit wir uns von der Angst oder ihrem ungesunden Teil trennen können. Es ist okay, wenn wir Angst haben. Nicht in Ordnung ist es, wenn die Angst die Kontrolle über uns übernimmt, sich mit der Depression verbündet und wir hoffnungslos ausgeliefert sind. Wichtig ist es, erst einmal die Quellen der Angst zu erkennen und dann zur Lockerung / Auflösung überzugehen.

Angst hatten wir schon in der Steinzeit

Angst ist super, denn wir haben dank Angst früher überlebt. Hatten unsere Vorfahren Angst, so haben sie für den Winter Vorräte angelegt. Das ließ sie auch dann überleben, wenn es gerade nichts Essbares gab. Wer keine Angst hatte, der lebte an sich sorgenfrei, aber vielleicht nicht gerade sonderlich lange. Keine Angst = keine Vorsorge = kein Überleben.

Die Gene dieser Vorfahren sind in uns noch aktiv und lassen uns diese Angst nach unzähligen Generationen immer noch haben. Wir spüren die Existenzangst und genießen das Leben nicht. Wie immer zählt auch hier „Die Dosis macht das Gift“. Angst ist gut, zu viel Angst macht uns leblos. Daher ist es gut, wenn man Angst hat, ohne Sicherung nicht zu überleben. Es ist sicherlich jedoch schlimm, wenn wir vor lauter Angst das Leben verlernen.

Angst ist Familiensache

Wir lernen, warum und wovor wir welche Angst haben und übernehmen Ängste, wie wir viele andere Eigenschaften auch übernehmen. Das Bild von Familie, Frauenbild, Männerbild, Umgangsformen, Essgewohnheiten und vieles mehr übernehmen wir von unserer Familie und unserem Umfeld. Wenn unsere Mutter Angst vor der Achterbahn hat, sich vor Muscheln ekelt oder Angst vor Pferden hat, dann werden wir spüren, dass es eine Abneigung gibt. Wenn die Oma oder andere Menschen andere Ängste haben, dann bringen wir das in Verbindung. Wir brauchen den Anschluss an unsere Betreuer als Kind sehr, daher sind auch die Ängste und Sorgen dieser Menschen wichtig. Wir respektieren sie.

Nun aber sind sie doch clever und versuchen es, diese Ängste und Aversionen zu verbergen. Wir erkennen jedoch auch schon als Kind Unehrlichkeit und überspielte Angst sehr leicht. So erlernen wir, dass es zum einen eine Angst gibt, die scheinbar Sinn macht. Auf der anderen Seite lernen wir zudem, nicht ehrlich zu sein und uns nicht immer zu erkennen zu geben. Nicht jeder scheint wissen zu müssen, wie wir uns fühlen. Das führt dazu, dass wir nicht mehr den Mut und die Aufrichtigkeit besitzen, uns so zu offenbaren, wie wir sind. Das führt dazu, dass wir Kontakte zu Menschen bekommen, die ebenso wenig authentisch, ehrlich und offen sind. Daraus kann und wird viel Unglück entstehen.

Angst ist gelernt

Nicht nur aus Familie und den Genen haben wir Angst, sondern wir lernen sie auch in unserem eigenen Leben. Wer schlechte Erfahrungen macht, die er nicht entsprechend verarbeiten kann, wird Angst daraus übernehmen. Nach und nach bekommt die eine Angst den Kontakt zu einer anderen und nachher wird es immer mehr und die Verbindungen sind immer schlechter zu erkennen. Nachher wirkt es vollkommen zusammenhanglos und muss wieder entwirrt werden, damit es sich auflösen und gesunden kann.

5 Wege aus der Angst:

  1. Erkunde, was genau die Angst ist. Je genauer Du erkennst, was Dich wirklich ängstigt und wie oft welche Bedrohung für Dich (scheinbar) besteht, umso besser kann man erkunden, worauf eine solche Überbewertung basieren kann. Es ist nicht schlimm, das zu erkennen und Du bist deswegen nicht verrückt. Es ist wichtig, die wirkliche Angst zu kennen.
  2. Erkenne den Hintergrund der Angst. Nun gehst Du weiter und erkundest Parallelen. Was kann es wirklich sein? Ist die Angst vor der Autobahnfahrt vielleicht eine allgemeine Lebens-Unsicherheit, die sich hier ausdrückt? Ist die Angst vor Männern eine Unsicherheit und Sehnsucht in Kombination mit einer strengen Erziehung? Möglicherweise ist auch die Angst vor Ablehnung die mögliche Erfüllung der Sehnsucht nach zerbrochenen Verbindungen aus früheren Zeiten, weswegen wir in destruktiven Beziehungen leben.
  3. Präventionskurse und Entspannung helfen, generell mehr zur Ruhe zu kommen. Es ist gut, dass Du mehr zu Ruhe kommst und diese Ruhe nicht in der Angst lernst, sondern immer wieder Übungen machst. Autogenes Training und andere Entspannungstechniken helfen wunderbar weiter, wenn man sie regelmäßig nutzt und lassen einen Menschen immer mehr seine Ruhe finden.
  4. Hypnose kann sehr gut helfen, sich sicherer zu fühlen, bei den ersten beiden Punkten schneller dazu führen, die Ergebnisse zu erkennen und auch eine Psychotherapie oft sinnvoll begleiten.
  5. Habe den Mut, psychologische Beratung oder Begleitung bzw. psychosoziale Beratung in Anspruch zu nehmen. Du kannst so viel und so schnell neue Ziele erreichen. Coaching für praktische neue Erfahrungen und respektvolle Arbeit an Deinen Zielen sind absolut wichtig, damit man nicht aufgibt, denn zu Ängsten gesellen sich gerne Depressionen, die einen nicht mehr glauben lassen, dass man es schaffen kann.

Es lohnt sich, die Angst zu überwinden!

Es geht und es hat jeder Mensch verdient, glücklich und frei zu sein. Es geht – manchmal braucht es etwas länger und kleine Schritte sind besser als keine. Grundsätzlich sollte man Veränderung mit einem kleinen Schritt beginnen, damit man nicht noch mehr Angst vor der Veränderung hat als vor den Ängsten, die es zu überwinden gilt. Walt Disney hatte auch eine wunderbare Strategie, die man heute noch in Hypnose und NLP nutzt. Wichtig ist es, einen ersten Termin auszumachen und eine Beratung in Anspruch zu nehmen. Der Weg hinaus geht umso schneller, je früher wir uns Hilfe holen. Psychologie, Meditation und Achtsamkeit sind sehr hilfreich, wenn sie effektiv eingesetzt werden.