Zöliakie und psychische Symptome, Michaela war viele Jahre ein Opfer von Allergien, Magersucht und Stuhlgang-Problemen. Lies, was ihr Leben nachhaltig verändert hat.

Zöliakie und psychische Symptome


Was Michaela erlebt hat

Michaela ist jetzt 46 Jahre und hat eine unglaubliche Geschichte erlebt. Sie war sehr skeptisch und wirklich verängstigt. Als Ehefrau, Mutter zweier nun erwachsener Kinder und Verwaltungsangestellte hat sie sich immer um Menschen gekümmert. Dabei kam sie selbst oft zu kurz und verlor das Vertrauen in die Medizin und in ihre Kraft zur Gesundung. Ihre Selbstheilungskräfte waren auf Null und sie hatte kein Zutrauen mehr.

Wie die Probleme begannen

Als Kind hatte sie früh erste Allergien entwickelt. Es begann mit Heuschnupfen und später Asthma. Dazu kamen Verdauungsprobleme und die Unsicherheit bei Körperausscheidungen. Immer kam es durch Magen-Darm-Probleme dazu, dass sie dachte, sie könne den Stuhlgang nicht kontrollieren. Nun wurde ihr Körper dadurch aufgeschwemmt, dass sie Cortison bekam und zudem oftmals Antibiotika. Das half zwar bei den Allergien, löste aber die Stuhlgangprobleme nicht. Ganz im Gegenteil, diese wurden noch immer schlimmer. Sie konnte alle 1-2 Wochen auf die Toilette gehen, verspürte aber immer die Angst, es könne gleich zu spät sein.

Psychosomatische Beschwerden

Nun hieß es, sie sei verrückt, was sie auch selbst glaubte. Natürlich benutzte man das Wort Psychosomatisch in Verbindung mit der Zöliakie und den anderen Beschwerden, aber ihr kam es nur noch wie verrückt vor. Keinen Stuhlgang und ständig glauben, man könne es nicht aufhalten / kontrollieren, das war eine sehr leidvolle Zeit.

Diagnose Zöliakie

Es folgte nun die Diagnose Zöliakie (Gluten-Unverträglichkeit), woraufhin sie eine strenge Diät einhielt, die aber auch nicht wirklich half. Es wurde immer schlimmer, die Symptome immer krasser und sie nahm immer mehr ab, so dass sie mindestens an der Grenze zur Magersucht war, wenn nicht wirklich magersüchtig. Der Lebensmut sank, sie wurde immer unglücklicher, depressiver, begann mit selbstverletzendem Verhalten und wurde dann schließlich suizidal.

Der Impuls der Veränderung

Es war eher eine Art Zufall, dass sie von einer Klientin einen Hinweis bekam und darauf reagierte, sie solle doch einmal eine bestimmte Nahrungsergänzung ausprobieren. Natürlich war sie skeptisch, aber es schien aufgrund der hochwertigen Inhaltsstoffe nicht zur Verschlechterung geeignet zu sein. Daher willigte sie in eine erste Ernährungsberatung eher ein, die sie geschenkt bekam, als dass sie sich Hilfe gesucht hätte. Sie kam auch durchaus sehr demotiviert und desinteressiert.

Die Veränderung beginnt

Es brauchte zwei Wochen, bis sie selbst bemerkte, dass eine Veränderung eingesetzt hatte. Blähungen und Krämpfe hatte sie immer noch, aber der Stuhlgang wurde besser. Hierdurch verbesserte sich ebenso der Gedanke daran, den plötzlichen und unerwarteten Stuhlgang nicht mehr kontrollieren zu können. Sie verlor zum ersten Mal nach ganz langer Zeit – vielleicht sogar überhaupt – die Angst ein Stückchen weit, dass es immer noch schlimmer würde. Die depressiven Anteile wurden geringer.

Der Mut kommt auf

Jetzt fasste sie den Mut, die Veränderungen weiter anzugehen. Wir haben die Vitalstoffe weiter optimiert und dann ein aktives Hypnose-Coaching durchgeführt. Zuerst haben wir besprochen, was geschehen war und warum ihr Körper so reagieren kann, was sie sich besser verstehen ließ. Danach hat sie das Zutrauen in die Hypnose gefunden und wurde dadurch ruhiger und gelassener. Nun  hat sie es geschafft, auch in der Praxis die Dinge umzusetzen, die zu einem glücklichen und normalen Leben gehören. Nach und nach wurde sie immer mutiger und glücklicher. Sie begann mit Yoga und Entspannungstrainings und es wurde immer besser und besser.

Was ist heute?

Heute ist sie immer noch betroffen von der Zöliakie und verzichtet auf glutenhaltige Produkte. Das schadet aber auch sicherlich nicht wirklich, ist nur manchmal etwas anstrengend. Sie hat fast keine Allergien mehr, der Stuhlgang ist normal und die Angst vor dem unkontrollierten Stuhlgang ist vollkommen aus ihrem Gedächtnis geraten. Ich bedanke mich ganz herzlich dafür, dass die Freundin es geschafft hat, sie zu ermutigen und ich gratuliere ihr, dass sie – trotz ihrer Hoffnungslosigkeit – gesagt hat, „dass man es ja einmal ausprobieren könne“. Sie hatte schon vieles ausprobiert und dies war ihr Weg, der immer noch anhält. Mittlerweile sind wir Kollegen und sie hat heute auch Lust daran gefunden, mit anderen Menschen in einem erfolgreichen Netzwerk zu arbeiten. Das hat sie für sich als Weg gesehen, nachdem sie eine solche tolle Veränderung erlebt hat. Wer „beide Menschen“ kennt – sie von früher und von heute – der kann verstehen, warum sie so begeistert ist. Aber das sieht man auch so, wenn man sie strahlen sieht.

Hinweise zu unseren Geschichten und Berichten sind auf unserer Kontaktseite. Bitte keine Eigendiagnosen und Eigenmedikationen vornehmen.

Die unglaubliche Erfolgsgeschichte von Marianne. 14 Jahre Schmerz und Probleme mit dem Toilettengang. So hat sie begonnen, das Leben zu verändern und so wurde sie gesund.

Die unglaubliche Erfolgsgeschichte von Marianne. 14 Jahre Schmerz und Probleme mit dem Toilettengang. So hat sie begonnen, das Leben zu verändern und so wurde sie gesund.

leben ohne schmerzen


Mariannes Beschwerden

Marianne aus der Nähe von Aachen kam zu mir und sagte, dass sie wegen Reflux-Problemen ein Magenband eingesetzt bekommen hatte, das war 14 Jahre her. Seither ist nicht nur die Verdauung problematisch, sondern der Schmerz wurde immer schlimmer. Seit 14 Jahren war sie keinen Tag ohne Schmerzen und sie hatte durch die massiven Verdauungsprobleme noch mehr Schwierigkeiten in ihrem Leben.

In ihrem Beruf als Teamleiterin musste sie den ganzen Tag vor Menschen sprechen und dabei musste sie auf Essen und Trinken den ganzen Tag lang verzichten. Warum das? Weil sie dadurch immer wieder die Befürchtung hatte, sie müsse dann auf die Toilette. Sie hatte es schon mit Windeln für Erwachsene versucht, aber das war auch nicht immer möglich und zudem unangenehm. Es ist schwer in einer Welt der Erwachsenen diese Windeln zu tragen und es schützt nicht vor dem Geruch und dem unangenehmen Gefühl, sich einzunässen oder einzukoten.

So hatte sie zum einen ganz massive Schmerzen und dann die übersteigerte Sorge, dass sie ihre Körperausscheidungen nicht kontrollieren kann. Man konnte die damalige Operation nicht mehr rückgängig machen, da dies lebensgefährlich gewesen wäre. Kein Arzt machte ihr Hoffnungen. Ihr wurden Schmerzmittel und Antidepressiva angeboten, was sie irgendwann nicht mehr konnte.

Der berührende Satz

Der Satz, der mich am meisten berührte war dieser: „Abends geht mein Partner zwei bis drei Stunden früher ins Bett, dann bin ich wenigstens mit meinem Schmerz alleine.“ Sie saß abends vor dem Kamin und hüllte sich bei jeder Witterung in eine warme Decke. So war sie abends mit dem Leid alleine und einsam. Tagsüber voller Schmerzen mit Menschen arbeitend, wo sie ständig dachte, sie könne sich einnässen oder einkoten und abends dann mit dem Schmerz alleine leidend einsam auf der Couch vor dem Kamin. Diese Situation war einfach unglaublich schmerz- und leidvoll.

Die Arbeit mit Marianne

Wir haben uns nun an die Auflösung gemacht, denn sie wollte nichts mit Schulmedizin und Chemie zu tun haben, wie sie sagte. Ich habe mich sehr gefreut, dass sie bereit war, andere Wege zu gehen und endlich Schmerz und Leid zu beenden. Man kann sich kaum vorstellen, dass ein Mensch ein solches Leid ertragen kann – 14 Jahre lang. Wie ich aus meiner Praxis weiß können Menschen jedoch noch viel mehr und das noch viel länger aushalten. Sie glauben nicht mehr an eine Besserung. Dann aber kommt ein Strohhalm. Bei ihr war es, dass sie sagte, sie wolle der Hypnose eine Chance geben.

Wir sind daher wie folgt vorgegangen

Die ersten Termine haben wir uns daran gemacht, dass wir herausgefunden haben, was wirklich belastend ist und was sie wirklich erreichen möchte. Hypnose wirkt sehr gut, wenn wir die Bilder, Gefühle und Gedanken der Menschen gut kennen, die ihre Ziele darstellen. Daher sollte man sich Zeit nehmen, diese zu erforschen. Das taten wir und wir hatten auf einmal das, was sie wieder gerne tun wollte.

Was Marianne wollte

Sie sehnte sich nach Sexualität, Nähe und nach der Akzeptanz ihres Teams. Da sie ständige Angst vor der unkontrollierten Abgabe von Körperausscheidungen hatte, ist sie in ihrer Wahrnehmung vollkommen unattraktiv, nicht anziehend und auch keine Person, die man begehren oder respektieren kann. Sie möchte genau dieser Mensch werden und sie stellte sich vor, wie schön das Leben sein kann.

Darmsanierung

Nun hat sie begonnen, eine Darmsanierung nach einem eigens für sie erstellten Plan durchzuführen. Im Darm sitzt unser Immunsystem zum überwiegenden Teil und es ist wichtig, dass wir unseren Darm vernünftig reinigen und ausbalancieren. Bei ihr erschien es sinnvoll und sie versuchte es. Die Aktivierung der Selbstheilungskräfte und die Stärkung sowie der Wideraufbau der Darmflora waren wichtige Schlüssel.

Mariannes Erfolgsweg

Durch die Kombination aus einer Darmsanierung, intensiven Gesprächen und Hypnose sagte sie bereits nach nur zehn Tagen – was wirklich unglaublich war – dass die Schmerzen weniger würden. Sie bemerkte nach nur wenigen Tagen, dass sich das Leben verändert. Sie blühte auf, war voller Hoffnung und war bereit und offen, noch mehr zu versuchen. Aus einer niedergeschlagenen und offensichtlich depressiven Frau, die kurz vor einem Burn-out stand wurde in nicht einmal zwei Wochen ein Mensch, in dem wieder Freude und Glück aufkeimten. Es begann das neue Leben, dass sie nicht mehr für möglich gehalten hatte. Der weitere Weg führte durchaus gelegentlich zu Rückschlägen und es war auch noch eine Zeit lang persönliche Begleitung wichtig. Zudem halfen noch einige Übungen wie Yoga und Meditation weiter, aber sie hat das Leben nachhaltig umstellen können und ist heute ein anderer Mensch. Wunderbar, dass Marianne so mutig war, sich Hilfe zu holen und sich darauf eingelassen hat, dem neuen Leben eine Chance zu geben.

Hinweis:

Diese Geschichte ist nicht frei erfunden, sondern eine erlebte Situation aus meiner Praxis. Sie ist natürlich zur Wahrung der Persönlichkeitsrechte so verändert, dass man sich bestenfalls selbst in einer Geschichte erkennen kann, aber nicht von anderen Menschen erkannt wird. Das bin ich meinen Klienten schuldig und dient nur der Wahrung der Anonymität, die immer gewährleistet sein muss. Zudem wurde teilweise gemeinsam mit anderen Kollegen gearbeitet oder es wurde gemeinsam mit Ärzten, Ernährungsberatern und anderen Kollegen gemeinsam ein Vorgehen erstellt, was zur Vereinfachung nicht erwähnt ist.