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Wir halten vieles aus und suchen danach, noch mehr Kraft zu sammeln, um unser Leben noch zu ertragen. Aufgeben gilt nicht und Durchhalteparolen sind weit verbreitet. Wann aber wird es Zeit, endlich aufzugeben und sich zu verändern?


Wir halten vieles aus und suchen danach, noch mehr Kraft zu sammeln, um unser Leben noch zu ertragen. Aufgeben gilt nicht und Durchhalteparolen sind weit verbreitet. Wann aber wird es Zeit, endlich aufzugeben und sich zu verändern?

Wenn es Zeit wird aufzugeben 10 Schritte sich endlich zu entscheiden


Ertragen und Durchhalten sind wir gewohnt!

Beziehungen und Selbstbewusstsein - beides geht auf und ab. Entscheidungen fallen uns schwer. Das ist ganz normal. Wichtig ist es, die wirklichen Fallen zu erkennen.

400.000 Eheschließungen stehen 160.000 Scheidungen gegenüber - und wie viele würden sich trennen oder scheiden lassen, wenn es einfacher wäre. Wie viele sind lange noch nur auf dem Papier verheiratet?

Knapp 17 Millionen Singles gibt es hierzulande - von 80 Millionen Menschen. 60% sagen, sie seien glücklich - was im Umkehrschluss bedeutet, dass fast 7 Millionen (knapp 10%) unglückliche Singles sind. Singlecoaching ist übrigens hier oft ein toller Weg, das wirkliche Glück zu finden.

Singlebörsen machen übrigens weniger Sinn, denn selbst wenn sich alle 11 Minuten jemand verlieben würde, so wären das etwa 47.000 von 7 Millionen - nicht gerade viel - noch nicht einmal 1%. Zur Langlebigkeit wird hier auch nichts gesagt. Auch hier ist Durchhalten falsch, wenn es nichts bringt.

Trennung oder nicht? Beziehung oder nicht? Vieles hat auch mit den Finanzen zu tun. Scheidung und Trennung wird finanziell oft als schlimmer empfunden, als es dann kommt. 

Kinder spielen eine große Rolle. Wie trenne ich mich mit Kind? Kann ich mich mit Kind(ern) auf eine Beziehung einlassen? Wie wird es werden? Vielleicht bleibe ich besser in der Beziehung oder alleine, bevor ich etwas riskiere. Diese Überlegung ist vollkommen normal und führt nie zum Ergebnis.

Das Unglück ist Alltag und Bewegungslosigkeit gehört zu unserem Leben, denn Veränderung macht uns immer Angst. Selbst, wenn wir uns das Ergebnis voller Freude vor Augen führen - der Weg dorthin macht uns allen Angst.

Schauen wir uns einmal an, was wir alles kennen und wie wir so oft rechtfertigen, dass wir nicht in die Veränderung gehen wollen. Durchhalteparolen kennen viele von uns, wenngleich nicht unbedingt die gleichen fünf Sätze. Diese sind hier als Beispiel einmal aufgeführt:

„Das hat ja früher auch funktioniert!“

Weil etwas früher funktioniert hat glauben wir wirklich, es müsse auch heute noch so gehen. Wir sind einmal nur gekrabbelt, haben uns den Popo abwischen lassen und mussten gefüttert werden. Selbst wenn das im hohen Alter wieder ähnlich aussehen könnte – bis dahin haben wir das Recht auf ein selbstbestimmtes freies Leben und auf eine persönliche Entwicklung sowie ein dazulernen. Das ist wichtig für uns. Wir müssen neue Wege gehen, wie auch Autobahnen irgendwann einmal abgenutzt sind und der Belag erneuert werden muss. Ausgetretene Wege bieten keine Sicherheit, wir haben uns nur an sie gewöhnt.

„Man kann das doch nicht einfach aufgeben!“

Natürlich kann und sollte man das nicht. Einfach macht man sich das nie. Natürlich können wir auch mehrere Versuche unternehmen, etwas zu verändern und in Gespräche gehen. Es ist ebenso möglich, einige Dinge aus der eigenen Verantwortung zu lösen und sie seinem Partner zu überlassen. Wir müssen nicht alles mit tragen oder verantworten. Wichtig ist, dass es eine stabile Beziehung mit Achtung und Respekt gibt, denn diese kann viele Dinge tragen. Auch Sex kann einmal einschlafen und es mag auch Phasen mit wenig Zeit geben. Wichtig aber ist es, das man Nähe, Zärtlichkeit und Vertrauen zueinander hat – und daran arbeiten kann. Wenn das zerstört ist, dann ist es Zeit zur Veränderung.

„Aber es gab ja so viele schöne Zeiten!“

Ja natürlich. Vor allem Bilder erinnern uns an schöne Zeiten, denn man sagt im Streit nicht „Bleib so, denn genau so möchte ich mich an Dich erinnern!“ Die Erinnerung an Belastungen verblasst und die schönen Dinge bleiben. Es gibt aber auch ein aktuelles Leben und das darf auch (wieder) schön sein. Das gilt für alle Beteiligten.

„So etwas kann doch jedem passieren!“

Es gibt viele Dinge, die wirklich jedem geschehen können und Schicksale, die viele Menschen teilen. Das gilt aber nicht bei Gewalt und Übergriffigkeit. Das kann nicht immer wieder geschehen. Hier muss man sofort handeln und es muss die Einsicht bestehen, dass hier etwas falsch ist – und das auf beiden Seiten. Wenn Übergriffigkeit und Gewalt zur Gewohnheit werden – was nicht selten ist – dann braucht es sofort Veränderung. Diese muss beginnen, alleine oder gemeinsam.

„Mein Herz sagt mir zwar …!“

Wenn Herz und Verstand sich uneinig sind, dann sollten wir dem Herzen den Vorrang geben. Der Verstand ist oft ein Ausdruck von Bequemlichkeit und nicht der Intelligenz. Wichtig ist es, dass wir lernen, Herz und Verstand zu synchronisieren.

Wenn es Zeit wird aufzugeben …

Es ist vollkommen okay, dass es Rückschläge und schwere Zeiten gibt. Daran kann man arbeiten. Aber Jahrzehnte voller Schwierigkeiten, andauernde seelische oder körperliche Gewalt und vollkommene Verfremdung reichen für viele Menschen nicht einmal aus, über eine Veränderung nachzudenken oder gar eine Trennung einzuleiten. Das gilt für Arbeit, Beziehungen und alle zwischenmenschlichen Kontakte. Wir halten viel zu viele Jahre durch und dann scheint es ausweglos zu sein.

10 Schritte sich endlich zu entscheiden!

Wir dürfen bei jeder Art von Beziehung in die Veränderung gehen und das mit den folgenden zehn Fragen / Schritten. Sollte Klarheit entstehen, so müssen weitere Schritte ggfs. nicht mehr erforderlich sein. Wenn es zu einer Auseinandersetzung kommt, so kann man ggfs. einen oder mehrere Schritte überspringen.

  1. Bestandsaufnahme der Situation. Was ist es, mit dem ich zufrieden bin und was nicht?
  2. Klärung des eigenen Anteils. Was ist mein Anteil an der Situation?
  3. Klärung externer Anteile. Wer spielt noch in die Situation hinein?
  4. Frage an den Partner (Arbeitgeber o.ä.) mit der Bitte um Schilderung der Situation und der Beziehung zueinander aus der eigenen Sicht- möglichst ohne Interpretation.
  5. Reflexion der Schilderung des Gegenübers.
  6. Bitte um ein Gespräch zur Klärung.
  7. Klärung eines gemeinsamen Weges und von Zeitpunkten, an denen man sich besprechen möchte, ob und wie die Veränderung vorangeht.
  8. Professionelles Hypnose-Coaching, um die eigene Veränderung zu begleiten und Klärung für sich selbst zu erlangen.
  9. Eine Paarberatung, um die gemeinsamen Themen und Auseinandersetzungen zu klären.
  10. Paarberatung bzw. Coaching, um die bevorstehende Trennung zu klären, ggfs. zu verhindern oder sanft zu begleiten, um weitere Streits zu vermeiden.

Manchmal ist ein Intensivtag genau das, was es braucht, um einen besonderen Impuls zu bekommen - einzeln oder auch diskret in der Gruppe. Hier mehr Informationen zu Intensivtagen.

Wichtig ist folgendes:

Wir dürfen aufgeben und genug haben. Das dürfen wir auch ohne dass wir Jahrzehnte leiden. Niemand muss das ganze Leben warten, bis es Zeit wird, das Leben wieder schön zu finden. Klar gibt es immer mal Rückschläge und schwere Zeiten – aber die muss man überwinden können. Das darf auch Zeit brauchen und man braucht ein Miteinander nicht aufzugeben. Die eigenen Grenzen müssen aber auch gewahrt werden.

Es macht keinen Sinn, bei Konflikten ohne Hilfe zu arbeiten, wenn diese lange andauern oder der Stillstand zu lange anhält. Wir haben unseren Tunnelblick entwickelt. Diesen aufzugeben schaffen vielleicht Profis, aber auch diese nicht immer. So lange gemeinsame Gespräche, Ziele und Ergebniskontrolle funktionieren, mag es okay sein. Ansonsten braucht es Hilfe.

Was sich anbietet:

Hypnose-Coaching hilft dabei, dass man die eigenen Themen und die gemeinsamen Konflikte anders sehen und Veränderungen angehen kann. Manchmal sogar werden weitere Schritte unnötig, weil man Situationen anders sehen kann.

Paarberatung unterstützt bei der Konfliktlösung, dem Zusammenhalt oder der friedlichen Trennung – je nachdem, was für die beteiligten Personen besser erscheint, wenn man miteinander arbeitet. Alle Möglichkeiten können gemeinsam besser gelöst werden.

Coaching und Begleitung können bei der praktischen Umsetzung sehr gut helfen und praktisch bei vielen Themen eine gute Hilfe sein, die angestrebten Veränderungen auch im Alltag umzusetzen.

Starten kann man jederzeit – entweder in einer Erstberatung, einem Intensivtermin oder in einem oder mehreren Intensivtagen – online, am Telefon, via Skype und persönlich. Im persönlichen Kontakt können wir gerne besprechen, wie der Anfang aussehen kann. Danach schaut man, welcher Weg sinnvoll ist. Hier zur Kontaktaufnahme.


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Immer wieder behandeln Menschen uns falsch, schlecht und unfair. Wenn wir uns davor schützen wollen, dass diese Dinge sich auf unsere Seele und unseren Körper auswirken, dann ist es wichtig, dass wir damit umgehen lernen, loslassen können und vergeben, was geschehen ist. Anders können wir in der heutigen Zeit nicht überstehen.


Immer wieder behandeln Menschen uns falsch, schlecht und unfair. Wenn wir uns davor schützen wollen, dass diese Dinge sich auf unsere Seele und unseren Körper auswirken, dann ist es wichtig, dass wir damit umgehen lernen, loslassen können und vergeben, was geschehen ist. Anders können wir in der heutigen Zeit nicht überstehen.

Vergeben und loslassen lernen in zehn Schritten


Vergeben und loslassen lernen in zehn Schritten

Wir alle wissen, wie es sich anfühlt, von jemandem beleidigt bzw. erniedrigt zu werden. Verrat, Ignoranz und Misshandlung kennen wir – und wir schaffen es kaum, diese Gefühle wirklich loszulassen. Es belastet uns immer mehr und wir glauben, dass wir beziehungsunfähig sind, ziehen uns zurück und brechen nach und nach immer mehr Kontakte ab. So vereinsamen wir und unser Leiden wird immer stärker.

Woher kennst Du das Gefühl von Verrat, Misshandlung, Ablehnung und Ignoranz?

Unsere Eltern haben uns nicht richtig behandelt, uns vernachlässigt und hatten Streit miteinander.

Geschwister, Freunde, Mitschüler und Kollegen lügen uns an oder verleugnen uns bzw. machen sich über uns lustig.

Unser Freund / unsere Freundin bzw. der Ehepartner hat Dich hintergangen oder betrogen.

Wir denken immer wieder an diese Dinge und leiden nach Jahren noch darunter. Immer wieder werden wir daran erinnert und es kommt uns immer wieder hoch. Wir werden traurig, unglücklich und depressiv.

Was unsere Gefühle in uns auslösen

Die vom Fehlverhalten anderer Menschen erzeugten Emotionen können sich in unserer Psyche tief verwurzeln und vieles in unserem Leben verändern. Je intensiver die Erinnerung ist, desto massiver die Gefühle, die immer wieder in ähnlichen Situationen aufkommen – und sie steigern sich nach jedem weiteren Trigger immer weiter. Gerade bei Erniedrigung, Beleidigung, Missbrauch und Traumata werden die damit verbundenen Emotionen und Auswirkungen wie Schlaflosigkeit, Magengrummeln, Niedergeschlagenheit, aber auch Angst und Depressionen lange anhaltend in uns weiterbestehen und sich immer weiter ausbreiten. Wir werden eifersüchtig, haben Verlustangst und andere Probleme in Beziehungen.

Wir müssen lernen uns davon zu lösen!

Wenn wir es nicht schaffen, von diesen Gefühlen loszukommen, dann werden sie immer weiter Zerstörungen in uns auslösen. Dabei stehen uns aber vor allem die nachfolgenden Gedanken im Weg:

  • Es kann nicht sein, dass wir einem solchen Menschen das vergeben können. Diese Verletzung / Beleidigung oder das, was er / sie uns angetan hat, ist viel zu schlimm.
  • Es war doch nicht so schlimm. Das war ja normal als Kind / zu dieser Zeit und er / sie wusste es ja nicht besser.
  • Ich habe es ja verdient, denn ich war ein böses Kind / ein schlechter Mensch oder ein schlechter Partner.

Diese drei Gedanken verhindern es, dass wir loslassen und wir verletzen uns immer weiter, weil wir Liebe und Frieden so vermeiden und immer mehr Hass und Verletzung in uns aufkommt.

Die Macht der Vergebung ist unser einziger Weg

Der Akt der Vergebung in Verbindung mit der Kunst des Loslassens ist das einzige Gegenmittel, um den verursachten Schmerz aufzulösen. Vergebung bedeutet nicht, dass Du einfach verdrängst und vergisst, damit Du noch mehr erduldest. Es bedeutet auch nicht, dass Du noch mehr aufladen sollst.

Vergebung bedeutet, dass Du aufhören kannst, Dich oder andere Menschen immer weiter bestrafen zu wollen. Loslassen bedeutet, dass Du Frieden mit dem finden kannst, was Dich schon einmal verletzt hat. Du musst Dich nicht Dein ganzes Leben noch immer intensiver quälen lassen.

Wichtig ist es, dass Du Dir selbst ebenso vergeben lernst, wie Du den anderen Menschen vergeben musst. Nur so ist es möglich, wieder selbst frei zu sein. Du bist nicht für das verantwortlich, was andere Menschen getan haben, aber Du bist es für Deine Handlungen und für Deine Emotionen und Gedanken, die danach kommen.

Nur wir selbst können das verringern, was danach auf uns zukommt. Du bist verantwortlich für dein Glück und Deinen Seelenfrieden. Wenn Du vergeben und loslassen lernst, dann wirst Du selbst wieder frei und kannst aufhören, Dich der immer gleichen Belastungen auszusetzen. Es wird Zeit, dass Du es gehen lassen kannst, was Dich verletzt hast, denn danach bist Du frei.

Das sind die zehn Schritte zu Loslassen und Vergebung:

1 Glaube an den Gedanken der Vergebung!

Wenn wir davon überzeugt sind, dass wir nicht am Schmerz festhalten müssen und wir vergeben dürfen, dann können wir uns dafür entscheiden, statt immer weiter unseren Schmerz zu konservieren und so immer weiter zu steigern.

  1. Fasse den Entschluss, vergeben zu wollen!

Du darfst nicht glauben, gezwungen zu sein, sondern Du musst Dich bewusst dafür entscheiden, loslassen und vergeben zu wollen. Es geht nicht darum, dass Du vergisst oder dass Du entschuldigst, was man Dir angetan hat. Wenn Du verstehst, dass Du mit dem Loslassen und der Vergebung Dich entlastest, bist Du auf dem richtigen Weg.

3 Finde die intensivsten Verletzungen!

Erkenne Deine Verletzungen und arbeite sie auf. Wenn Du Dir über Deine Verletzungen im Klaren bist, dann schaue, welche davon die wirklichen massiven Auslöser gewesen sind. Dazu braucht es oft Psychologische Beratung oder auch Hypnose Coaching, damit man wirklich liebevoll die Dinge auflösen kann, die uns belasten.

4 Entscheide Dich gegen Wut und Aggression!

Du musst Dich entscheiden, Dich nicht weiter hineinsteigern zu wollen und der Wut und Aggression abschwören. Wenn Du spürst, dass Dich etwas immer weiter triggert, dann entscheide Dich dafür, es liebevoll auflösen zu wollen.

5 Entscheide Dich für die Vergebung!

Du bist bereit, auf Wut und Aggression zu verzichten. Nun braucht es die Bereitschaft, die Auswirkungen der Wut zu sehen und es bewusst anders versuchen zu wollen. Entscheide Dich für den Weg der Vergebung und der Annahme dessen, was geschehen ist.

6 Schaue auf die Motive der anderen Person!

Es geht darum, dass Du die Belastung auflösen kannst, man hat Dir etwas deinetwegen angetan. Es wird wichtig zu verstehen, warum andere Menschen handeln und den Angriff Dir gegenüber zu verringern. Erkenne die Motive des Handelns und deren fehlenden Bezug zu Dir – das schafft Frieden.

Beispiele dafür:

Deine Eltern konnten nicht besser handeln, als sie es getan haben. Das Kind in Dir braucht Frieden, den es mit sich selbst schließen kann.

Mitschüler haben auf Dich reagiert, weil sie selbst unsicher waren, nicht aber wirklich wegen Dir. Dieses Gefühl brauchst Du in Dir.

In Deiner Beziehung lief vieles schief, weil ihr nicht zueinander gepasst habt. Das war kein Angriff gegen Dich.

7 Erkenne das Menschliche in Deinem Gegenüber!

Ihr seid beide Menschen, niemand ist perfekt, weder der andere Mensch noch Du. Ihr habt beide Fehler und ihr habt beide sicherlich Dinge falsch gemacht. Auch Du hast andere Menschen verletzt – zumeist ohne böse Absicht – und es nachher bedauert.

Kannst Du bei dem Menschen etwas wertschätzen und anerkennen? Dann mache Dir bewusst, was an ihm gut und positiv ist – was Du wertschätzen kannst. Mache Dir klar, Ihr seid beide nicht perfekt und ihr seid beide Menschen.

8 Erkenne die Liebe in Dir!

Dein Herz wird durch diese Veränderung lernen, dass Du losgelassen hast, es wird sanfter und liebevoller in Dir werden. Schau auf die liebevollen Gefühle in Dir und erkenne sie. Suche nach den guten Gefühlen und spüre sie. Sie werden immer mehr.

9 Packe den Schmerz und lasse ihn los!

Werde Dir des Schmerzes bewusst, nimm ihn wahr, leugne ihn nicht und begegne ihm. Schaue Dir den Schmerz der Verletzung an und mache ein Päckchen daraus, dass Du loslassen kannst. Verabschiede Dich von Deinem Schmerz. So wirst Du wirklich stärker.

10 Reflektiere und wiederhole dieses Vorgehen!

Wenn Dir bewusst wird, dass Du immer mehr losgelassen hast, dann kannst Du es spüren und die Entlastung in Dir wachsen sehen. Immer leichter wird es in Dir. Je bewusster Dir das wird, desto besser wird es. Das ist wie eine Spirale von Liebe, Glück und Vergebung – es löst sich immer mehr. Je klarer Dir das wird, desto mehr bist Du bereit, dies mit noch immer mehr Erlebnissen durchzuführen – und das ist wichtig, bis alle Verletzungen gegangen sind.

Und – wer Hilfe annimmt, der geht manchmal schneller. Man muss diesen Weg nicht alleine gehen. Er ist am Anfang schwer und nachher ganz leicht und simpel. Was zuerst falsch, verrückt oder unmöglich scheint, das ist nachher eine Sache einer kurzen Bewusstheit, kleinen Meditation oder sogar nur eines Augenzwinkerns.

Wenn Du magst, nimm gerne Kontakt auf.


Städteregion Aachen (Aachen, Alsdorf, Baesweiler, Eschweiler, Herzogenrath, Monschau, Roetgen, Simmerath, Stolberg Rhld., Würselen), den Kreisen Düren (Aldenhoven, Düren, Heimbach, Hürtgenwald, Inden, Jülich, Kreuzau, Langerwehe, Linnich, Merzenich, Nideggen, Niederzier, Nörvenich, Titz, Vettweiß) und Heinsberg (Erkelenz, Geilenkirchen, Heinsberg, Hückelhoven, Übach-Palenberg, Wassenberg, Wegberg, Gangelt, Selfkant, Waldfeucht) sowie Mönchengladbach und Umgebung

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Wir alle setzen Masken auf, denn wir glauben, dass wir durch sie geschützt sind. Was aber geschieht mit uns, wenn wir uns hinter einer Maskierung verbergen? Die Risiken könnten den Nutzen überwiegen.

Wir alle setzen Masken auf, denn wir glauben, dass wir durch sie geschützt sind. Was aber geschieht mit uns, wenn wir uns hinter einer Maskierung verbergen? Die Risiken könnten den Nutzen überwiegen.

Wie sich Dein Leben durch eine Maske verändert


Wie sich Dein Leben durch eine Maske verändert

Wir setzen Masken auf, denn wir möchten uns anders zeigen, als wir sind. Oftmals möchten wir Gefühle oder gar Verletzlichkeit verbergen. Warum? Weil wir glauben, man könne missbräuchlich mit unseren Gefühlen umgehen und uns verletzen. Daher wünschen wir uns, das wir möglichst alle Emotionen nach außen verbergen können.

Es geschieht das unerwartete

Leider ist es so, dass wir die falschen Dinge wie Menschen anziehen und die Probleme nicht abnehmen. Ganz im Gegenteil, es wird immer deutlicher: Wir geraten in die Spirale der Abtrennung von unseren Mitmenschen. Wir fühlen uns immer unverstandener und ziehen uns nach und nach zurück von unserer Umwelt. Es scheint, als könnten wir niemandem vertrauen und als würde jeder solche Versuch direkt zur Bestätigung unserer Vermutungen, dass wir nicht vertrauen dürfen. Es scheint sich ganz deutlich zu bewahrheiten, dass wir keine Chance haben, uns an unsere Umwelt so anzupassen, dass wir zurechtkommen.

Ein prominentes Beispiel

Lieutenant Commander Worf aus der Star Trek Welt ist der uns allen wohl bekannteste Klingone aus den Serien und Filmen. Ich durfte Michael Dorn, dem Menschen hinter der Maske, in Bonn 2017 begegnen und lauschte gespannt seinen Worten.

Am Anfang dachten alle anderen Schauspieler der Serie, dass Michael Dorn keinen Humor besäße und man begegnete ihm das erste Jahr der Dreharbeiten recht feindsinnig und verschlossen gegenüber. Man brachte ihn mit seiner Rolle in Verbindung und nahm ihn als kühlen und feindseligen Menschen wahr, der nicht lachen kann.

Es gab einen Grund dafür, aber den wussten die anderen Menschen am Set nicht. Er war schon sehr viel früher am Drehort, da er jeden Tag aufwändig geschminkt wurde. Durch seine Maske musste er bei jeder Bewegung aufpassen, dass er diese nicht zerstörte. Dadurch wirkten Gestik und Mimik sehr kühl und befremdlich.

Eine Änderung ergab sich erst in einer Folge / Szene, in der auch die anderen Schauspieler als Klingonen dargestellt wurden. Diese wurden nun ähnlich geschminkt und erlebten die Veränderung durch die Maske sowie den damit verbundenen Effekt. Sie konnten nun spüren, dass auch sie sich kaum durch Mimik und Gestik ausdrücken konnten. Dies sorgte dafür, dass sie sich für Michael Dorns Persönlichkeit öffneten.

Er ist übrigens hinter der Maske ein recht zart wirkender Mann, der Veganer ist und einen mehr als freundlichen Charakter hat. Regelrecht witzig und charmant konnte ich ihn erleben und ich freue mich, ihn kennengelernt zu haben.

„Pasta a la Worf“ könnte man sein veganes Lieblingsessen nennen. Dazu braucht es neben Spaghetti veganes Hack, Kapern, Chili und Öl.

Achten wir auf unsere Masken

Je mehr wir verbergen, wer wir sind, umso weniger wird man auf den Menschen reagieren, der wir in Wirklichkeit sind. Man wird immer mehr auf das reagieren, als was wir nach außen gerne erscheinen mögen. Das aber wird nichts sein, mit dem wir uns verbunden fühlen. Wir fühlen uns nicht gesehen, weil wir unser wahres Selbst unsichtbar erscheinen lassen. Sollten wir also nicht den Mut finden, zu unseren Gefühlen, unserem wahren Ich und zu unseren Empfindungen stehen zu können, so entfremden wir uns immer weiter – nicht nur von anderen Menschen, sondern vor allem von uns.

Wir alle sind gut genug, aber wir haben verlernt, das in uns zu sehen. Anderen Menschen können wir viel mehr durchgehen lassen als uns. Es wird Zeit, dass wir unsere früheren Verletzungen, Schuldgefühle und Schuldzuweisungen in Frieden auflösen können. Darunter darf dann wieder unsere Persönlichkeit zum Vorschein kommen – und die entwickelt sich oftmals sehr schnell und ebenso angenehm.

Im Rahmen von psychologischer Beratung und Hypnose Coaching erleben wir es sehr oft, dass Menschen erst wieder mit der eigenen Persönlichkeit begegnen müssen, da sie diese viel zu lange unterdrückt haben. Sie verlieren die Bodenhaftung durch das fehlende Profil wie Slicks auf Schnee. Sobald aber das Profil wieder angenommen wird, entsteht auch die entsprechende Stabilität wieder, die zur Grundlage eines vollkommen neuen Lebensgefühls wird, welches sich dann nicht mehr so leicht erschüttern lässt.

In der US TV-Serie „Lucifer“ spielt eine blonde Frau die sexy Therapeutin Dr. Linda Martin, die eine Affäre mit dem Fürst der Finsternis hat und ihn gegen „besonderes Entgelt“ behandelt.

In der US TV-Serie „Lucifer“ spielt eine blonde Frau die sexy Therapeutin Dr. Linda Martin, die eine Affäre mit dem Fürst der Finsternis hat und ihn gegen „besonderes Entgelt“ behandelt.

Wer ist die Psychologin aus Lucifer


Wer ist die Psychologin aus Lucifer

Rachael Harris (Jgg. 1968) spielt die Psychotherapeutin des Teufels in der Fernsehserie „Lucifer“ – und das mit großem Erfolg. Bekannt wurde sie zuerst im Theater und spielte dann in mehreren Serien, bevor sie mit Lucifer einer breiten Bevölkerung bei uns bekannt wurde.

Sie wird als sehr gute sexy Therapeutin dargestellt, die dem Charme des Teufels erliegt. Sie kann kaum kontrollieren, was sie sagt und was sie meint. Durch die Affäre, mit der Lucifer Morningstar bei Dr. Linda bezahlt, ist sie immer in Gewissenskonflikten, die im Laufe der Serie immer mehr zunehmen und sich immer mehr zuspitzen. Dies läuft nachher auf Angst und Panik hinaus. Dies geschieht auch dadurch, dass der Bruder des Teufels sich als Kollege ausgibt, um sie zu bespitzeln. Ob sie in einer Beziehung lebt ist in der Serie nicht klar.

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Weitere Karriere-Bausteine von Rachael (Dr. Linda)

Unter anderem trat sie auf in folgenden Serien: Friends,  Frasier, wieder Jim und New Girl. Diese Rollen haben sie aber nicht so bekannt gemacht, wie die in der US TV Serie Lucifer, in der sie sehr feminin und erotisch dargestellt wird und immer wieder versucht, dem Teufel zu widerstehen, egal was es sie kostet.

Ist Dr. Linda privat vergeben?

Das fragen sich vielleicht einige Männer – vor allem nach dem Erfolg der Serie bei Amazon Prime. Ja und das zum zweiten Mal – und ganz heimlich in kleiner Runde in der New Yorker City Hall. Sie heiratete den Broadway-Musiker Christian Hebel im Frühjahr 2015. Trauzeugen waren Neil Patrick Harris (bekannt als „Bro“ „Barney Stinson“ aus „How I Met Your Mother“) und Kelly Pipa. Der Ehemann von Neil Patrick Harris - David Burtka – war wohl ebenfalls zugegen. Sie selbst twitterte dies mit Hinblick auf das People Magazine, die berichtet hatten, wie folgt: "Okay Kids, das ist heute vor einer Woche passiert. Sehr glücklich". Es heißt, sie wären danach mit der U-Bahn zum Lunch in die Gramercy Tavern gefahren – wie erfrischend normal und ganz untypisch Hollywood. Vorher war Rachael übrigens von 2003 bis 2008 mit dem Schauspieler Adam Paul verheiratet.

Warum beim Bewussten Zentrum?

Besonders schön ist, dass selbst „Dr. Linda“ in einer TV Serie versucht, ihren Beruf anständig und ethisch möglichst sauber auszuführen. Dabei dem Teufel zu erliegen, das kann man wohl niemandem übelnehmen. Das kann man sicherlich anerkennen und es deutet ein wenig auf die aus allen Bereichen möglichen Konflikte in Coaching und Psychotherapie / Paartherapie hin.

Quellen:

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Wann und wem hilft eine Paartherapie? Was sollte man wissen und wie stehen die Chancen, dass es danach besser wird? Wann sollten wir damit beginnen, eine Paartherapie in Anspruch zu nehmen?

Wann und wem hilft eine Paartherapie? Was sollte man wissen und wie stehen die Chancen, dass es danach besser wird? Wann sollten wir damit beginnen, eine Paartherapie in Anspruch zu nehmen?

Wann hilft eine Paartherapie


Wann hilft eine Paartherapie?

Wir wissen nicht, wie die Chancen einer Paartherapie sind und wir gehen so vor, dass wir zunächst einmal nicht glauben, ein Problem zu haben. Danach wird es immer intensiver und schließlich scheitert unsere Beziehung. Wir könnten das oft verhindern. Leider wird es danach auch nicht besser, denn wir nehmen die ungeklärten Themen in eine neue Beziehung mit.

Schauen wir uns daher an, warum und wann eine Paartherapie wem helfen kann:

Statistiken und Fakten helfen uns zu erkennen, wann was genau möglich ist und wie unsere Chancen sind.

Häufige Themen sind in der Paartherapie beispielsweise: Untreue, Eifersucht, Sexualität, Nähe, Gemeinsamkeiten und eine nicht mehr funktionierende Kommunikation. Ebenso kann es um Alkohol oder das Rauchen gehen. Streit um Kinder und Sorgerechte kommen manchmal vorher, meist aber erst nach der Trennung - auch hier kann man beraten. Wenn zusammen nicht mehr geht und man nebeneinander lebt, dann ist es höchste Eisenbahn, Besser ist es früher.

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Buchtipp: Wie kann ich wieder lieben lernen?

Ein Praxis-Ratgeber für Männer und Frauen zu Trennung, Trauer und Einsamkeit sowie einem Weg zu neuem Mut zu Liebe und Partnerschaft. (Hier anschauen!)

Wann sollten wir damit beginnen, eine Paartherapie in Anspruch zu nehmen?

80 bis 90 Prozent der Paare, die sich aufgrund eigener Angaben in einer schweren Krise befinden oder sich scheiden lassen, berichten, keine Paarberatung oder Paartherapie in Anspruch zu nehmen. Wenn dies geschieht, dann leider meist sehr spät. Es ist wirklich wichtig und vor allem ganz einfach, bei kleineren Krisen einmal eine gemeinsame Paar Auszeit zu nehmen oder ein bis zwei Stunden Coaching in Anspruch zu nehmen. Ein Coaching oder eine Paartherapie muss nicht immer gleich langwierig sein, sondern löst kleine Themen auf und bringt wieder Harmonie in die Beziehung.

Wann und wem hilft eine Paartherapie?

Jeder Mensch hat die Chance, mit einer Paartherapie weiterzukommen. Es ist so, dass beide Partner daran wachsen. Zumeist möchte ein Partner mehr zu Gesprächen kommen als der andere. Meist sind es die Männer, die nicht wollen, bis dann die Beziehung wirklich zu scheitern droht oder der Auszug der Partnerin bevorsteht / stattfindet bzw. der eigene Auszug erwartet wird.

Gerade deswegen sollte man als Mann zu besseren Zeiten damit beginnen und es selbst vorschlagen, sich kurz Hilfe zu holen. Es ist nicht langwierig und Männer sind wirklich nicht die Verlierer, als die sie sich empfinden. Ein Paartherapeut oder eine Paartherapeutin achten darauf, dass keiner der beiden Partner verliert. Man kann auch Paar zu Paar beraten.

Was sollte man wissen?

  • Paartherapie ist keine „klassische Therapie“, sondern eher ein Coaching. Der Begriff hat sich nur einfach etabliert.
  • Es geht hier darum, dass man Gespräche zusammen, aber auch alleine führt.
  • Niemand muss wirklich auf alles eingehen und es darf auch Vorbehalte geben.
  • Es gibt hier keinen Gewinner oder Verlierer, es geht um das Wohl beider Partner.

Mehr lesen? > 20 wichtige Fragen und Antworten zur Paartherapie.

Wie stehen die Chancen, dass es nach der Paartherapie besser wird?

Etwa zwei Drittel erleben nach der Paartherapie eine Besserung, wovon 40-50 % auch klinisch als gebessert bezeichnet werden können. Das bedeutet, es geht auch mit Symptomen wie Angst, Depression und anderen Dingen steil bergauf – und das oft in wenigen Stunden (5, 10 oder 25) und nicht, wie man oft annimmt, erst nach vielen Monaten oder Jahren.

Daher lohnen sich die recht geringen Kosten wirklich. Ebenso sollte man so schnell wie möglich beginnen. Das führt schneller zu einem guten Ergebnis, das beiden hilft.


Quellen: K. Halford, H. Markman, G. Kline, S. M. Stanley: Best practice in couples relationship education. In: Journal of Marital & Family Therapy. 29(3), 2003, S. 385–406, D. H. Sprenkel (Hrsg.): Effectiveness research in marriage and family therapy. American Association for Marriage and Family Therapy, 2002, S. 163–190 sowie Hochspringen ↑ D. L. Chambless, T. H. Ollendick: Empirically supported psychological interventions: Controversions and evidence. In: Annual Review of Psychology. 66(3), 2001, S. 53–88.


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Wir suchen doch nach großer Liebe und erleben immer wieder genau das Gegenteil. Wie schafft man es, eine vernünftige Beziehung zu finden und dann auch zu behalten? An sich ganz einfach.

Wir suchen doch nach großer Liebe und erleben immer wieder genau das Gegenteil. Wie schafft man es, eine vernünftige Beziehung zu finden und dann auch zu behalten? An sich ganz einfach.

Wie gerate ich nicht schon wieder an den falschen Kerl


Wie gerate ich nicht schon wieder an den falschen Kerl?

Ich wurde gebeten, einen solchen Ratgeber zu schreiben. Das gilt auch für Männer, was man nicht glauben mag. Mann und Frau geraten oft nicht an die Partner, nach denen sie in ihrem Herzen suchen. Warum ist das so? Die Gründe sind wirklich spannend und für manche Menschen wohl erschreckend ehrlich.

Diese Fragen müssen wir uns stellen, wenn wir das Glück finden wollen:

  1. Habe ich meine „Altlasten“ bearbeitet?

Wenn ich meine früheren Beziehungen und das, was meine Eltern an schädlichen Prägungen hinterlassen haben, nicht aufgearbeitet habe, dann nehme ich es wieder mit. Ich bin dann wieder an den gleichen Stellen mehr als sensibel und verletzbar. So werden immer wieder die gleichen Wunden aufgerissen und dadurch immer größer. So hast Du immer eine Art von „Beziehungs-Multitasking“, weil Du noch alte Verletzungen aufarbeitest und gar nicht offen für einen neuen Menschen bist.

  1. Was ist meine Vorstellung von Liebe?

Liebst Du einen Menschen wirklich um seiner selbst willen? Ist es vielleicht so, dass er eine Sehnsucht transportiert und Du wegen des vorherigen Punkts (Altlasten) nur nach einer Lösung des noch offenen Problems suchst? Wenn Du jemanden liebst, dann darfst Du nicht fordern, sondern Du liebst einfach ohne Gegenleistung. Niemand muss „beweisen“ oder „verdienen“ von Dir geliebt zu werden, außer durch seine bloße Existenz. Liebe ist kein Geschäft, sondern etwas, das wir unaufgefordert verschenken und nicht an Bedingungen knüpfen.

Wir glauben ja sogar, dass man nur dann liebt, wenn man eifersüchtig ist. Ist es nicht unglaublich, dass man so etwas auch nur denken kann? Lies doch einmal hier, wie Liebe und Eifersucht wirklich zusammenhängen.

  1. Zeige ich mich, wie ich bin?

Wenn Du aufgrund von den beiden vorherigen Punkten (Altlasten / Vorstellung von Liebe) nicht glaubst, dass Du Dich zeigen kannst, wie Du bist, dann wirst Du ein falsches Bild von Dir liefern. Zeige Dich wie Du bist, wenn die „Baustellen“ geklärt sind. Du hast natürlich Angst vor Verletzungen. Das beruht wirklich nur darauf, dass sie nicht bearbeitet sind. Sonst braucht es dabei keine weiteren Dinge. Diese aufzuarbeiten durch effektives Coaching mit Hypnose sollte das Ziel sein. Danach erkennst Du das Wunderbare in Dir und kannst es auch zeigen. Du spürst, dass Du gut genug bist und entwickelst die Persönlichkeit, die Du bisher unterdrückt hast.

  1. Worauf lege ich Wert?

Was möchte ich wirklich? Es geht nicht um die Körpergröße oder andere unwichtige Details. Hier geht es um die wirklichen Werte. Überlege Dir, was den Menschen ausmacht, den Du kennenlernen möchtest. Hier geht es nicht darum, was Dir optisch gefällt. Das ist erst später von Bedeutung. Du brauchst diese Angaben für den nächsten Schritt – die Suche nach dem richtigen Partner.

  1. Wo finde ich den idealen Partner?

Du wirst nicht im Internet (in Facebook Singe Gruppen oder Flirtseiten) die große Liebe finden. Dort checkst Du Fakten ab und dann soll man sich verlieben. Das hält nicht gerade oft, weil es falsch ist.

Nimm die Überlegungen aus dem vorherigen Punkt (Worauf lege ich Wert?) und schaue dann, wo Du solche Menschen triffst. Gehe in die Umgebung, die zu Dir und der Zielgruppe passt. So merkst Du gleich auch, ob Du Dich hier wirklich wohlfühlst und Die Umgebung Dich wirklich anspricht. Sonst gehe noch einmal auf den letzten Schritt zurück und suche neu.

Es ist ganz einfach erklärt: Wenn Du angeln möchtest, dann gehst Du möglichst dorthin, wo die gewünschten Fische zu finden sind. In der Wüste keinen Erfolg zu haben, wenn Du angeln willst, ist genau das, was Du bisher erlebst. Ändere diesen Plan, denn er wird niemals besser werden.

  1. Welches Tempo ist richtig?

Wenn Du das Gefühl hast, etwas langsamer zu sein, dann ist das okay. Fühlt es sich gut an, muss man auch schon einmal ein Risiko eingehen. Es gibt keine starren Vorgaben und keine Richtlinien. Egal, was Du machst und wie Du vorgehst, bereue nichts. Entscheide Dich für das, was in dem Moment richtig erscheint.

  1. Was geschieht, wenn ich abgewiesen werde?

Nichts. Es hat nichts mit Dir zu tun. Falls dieser Rückschluss besteht, dann bleibt noch etwas zu tun. Durch depressive Tendenzen lernen wir, dass wir uns schuldig fühlen, wenn ein Mensch uns nicht das entgegenbringt, was wir uns wünschen. Es gefallen uns auch nicht alle Menschen, alle Blumen oder Autos – das ist vollkommen normal. Es muss auf beiden Seiten passen und knistern. Du bist es nicht schuld, wenn es nicht passt. Dein Gegenüber auch nicht. Es ist nur einfach keine optimale Kombination, wenn nur einer von zwei Menschen sich mehr vorstellen kann. Das sollte man niemals versuchen zu erzwingen.

Ja, es braucht dazu einiges an Mut, aber auch die vorherigen Schritte. Das macht es sehr viel leichter.

Zum Abschluss noch ein spontaner Gedanke, den ich eben hatte:

Man soll nicht glauben, wie viele Frauen (mehr als Männer) sich nicht 10% so wundervoll spüren, wie sie es sind. Wenn sie das Potential und sich gefunden haben, dann blühen sie zu einer unglaublichen Schönheit auf.

Ich wünsche Dir

  • Glück in der Liebe – vor allem zu Dir selbst;
  • Aufrichtigkeit zu Dir und Deinen Mitmenschen;
  • Flow in allem, was Du unternimmst;
  • Licht und Dunkelheit zu erkennen;
  • Dich und Deine wahre Schönheit zu finden.

Wenn Du immer noch wartest, dann frage Dich auf was. Wenn Du auf ein Zeichen wartest: Das waren die Worte, die Du gerade gelesen hast.

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Beziehungen enden für einen der Partner oft unerwartet. Das Ende würde sich aber oftmals vermeiden lassen, wenn man die schlimmsten fünf Fehler vermeiden würde.

Beziehungen enden für einen der Partner oft unerwartet. Das Ende würde sich aber oftmals vermeiden lassen, wenn man die schlimmsten fünf Fehler vermeiden würde.

Ein paar Worte zum Thema Liebe von John Lennon:

„Liebe ist wie eine wertvolle Pflanze. Du kannst sie annehmen und in den Schrank stellen oder einfach denken, sie wird sich von selbst entwickeln. Aber du musst ihr regelmäßig Wasser geben. Du musst nach ihr schauen und sie pflegen.“ (John Lennon)

5 Gewohnheiten die eine Beziehung gefährden (und wie man sie vermeidet)


5 Gewohnheiten, die eine Beziehung gefährden (und wie man sie vermeidet)

  1. Lieblosigkeit entsteht

In vielen Beziehungen entsteht ein Gefühl von Lieblosigkeit. Man lernt sich kennen und ist überschwänglich, immer freundlich, offen und zugewandt – über die eigenen Interessen hinaus. Am Anfang ist alles toll und man sieht Dinge nicht, die einen stören. Jeder Partner engagiert sich und freut sich darüber, dass man ein so tolles Pendant gefunden hat. Danach kommt es aber dazu, dass man sich auch den eigenen Interessen wieder zuwendet. Das kann der andere Partner als Zurückweisung empfinden - so kann eine Beziehung nach und nach krank machen.

Wie gehe ich damit besser um?

Es braucht jeder von uns Bestätigung und Zuwendung. Ein „Ja“ am Tag kann genauso hilfreich sein wie der Apfel den Arzt erspart. Komplimente müssen zum Alltag gehören, ernst gemeint sein und ehrliche Zuwendung als Basis haben. „Wer f…. will, muss freundlich sein.“ Wer eine Beziehung möchte, in der er sich getragen fühlt, muss auch selbst tragen können.

  1. Grundsatz-Streitereien

Man streitet zuerst nie, aber dann wegen jedem Unsinn. Immer mehr werden aus Kleinigkeiten handfeste Streits und Auseinandersetzungen, die uns immer wieder nerven und belasten. Beide werden wir immer mehr von unserem Alltagsstreit aufgefressen und zerfleischen und dann gegenseitig – wegen vollkommener Banalitäten.

Wie gehe ich damit besser um?

Streiten ist vollkommen in Ordnung. Das gehört zu jeder Beziehung. Wer aber zu beleidigend wird und „Altlasten“ immer mit ins Spiel bringt, der sorgt dafür, dass es nicht besser werden kann.

Wir müssen uns die Chance geben, unsere Lebensthemen aufzuarbeiten und vergangene schlechte Erfahrungen und seelischen Schmerzen loszulassen, die uns sonst immer im Weg stehen.

Beim Streit hilft es, sich zu entschuldigen, wenn man einmal zu böse in der Wortwahl gewesen ist und sich auch entschuldigt, falls man unangemessen war. Hilfreicher ist es, sich darum zu bemühen, nicht zu unsachlich zu werden und von sich zu sprechen, statt immer Vorwürfe zu machen.

  1. Isolation

Man zieht sich nach einem Streit einmal zurück. Nach und nach aber wird daraus immer mehr Isolation. Wir möchten negative Erfahrungen nicht wiederholen und daher möchten wir auch nicht in die Gefahr kommen. So ziehen wir uns lieber zurück und reden nachher irgendwann gar nicht mehr miteinander.

Wie gehe ich damit besser um?

Reflektiere den Streit und schaue, was genau die Ursache war. Was hat Euch beide so extrem reagieren lassen und warum konntet Ihr das nicht besser lösen? Lass Euch beiden etwas Zeit und sag Deinem Partner, dass Du es schade findest, dass ihr so miteinander umgegangen seid. Verabredet Euch dann, wann man noch einmal in Ruhe darüber reden kann. So entspannt wird es dann meist einen guten neuen Anlauf geben.

  1. Man erinnert nur noch die schlechten Dinge

Nach und nach kommt es dazu, dass man die gemeinsamen schönen Erlebnisse vergisst und alles das behält, was einen stört. Selbst die schönen Dinge verklären mit der Zeit und wir werden immer mehr in den Sog der Negativität gerissen. So sehen wir nachher nichts Schönes mehr in der Partnerschaft und geben auf.

Wie gehe ich damit besser um?

Sprich über Deine Gefühle und Empfindungen und kritisiere nicht immer. Erinnere Dich an die schönen Momente und Erlebnisse mit Euch beiden und sprich auch mit Deinem Partner darüber. Die schönen Erlebnisse sind immer wieder Grundlage für Gemeinsamkeiten, die Freude bereiten.

  1. Man entfremdet sich

Je unverstandener wir uns fühlen, desto mehr Distanz entsteht. So werden aus Verliebten nach und nach Fremde. Wir sehen immer mehr Beweise dafür, dass wir uns nichts mehr zu sagen haben und glauben, es würde keinen Sinn mehr machen. So werden wir uns nach und nach entlieben und trennen.

Wie gehe ich damit besser um?

Werde freundlicher und zugewandter. Zeige Dich doch einmal von der guten Seite und animiere Deinen Partner ebenso dazu. Plane Dinge, die ihn freuen und die ihm zeigen, dass Du ihn liebst und verstehst. Was mag er wirklich und was freut ihn besonders? Ein Partner, der sich verstanden fühlt, gibt dies auch zurück. Falls er das nicht versteht, kann er aber auch mal ein wenig „gestupst“ werden, um es zu begreifen. Eifersucht und Verlustangst treiben uns in die falsche Richtung - positive Ansätze bringen oft bessere Ergebnisse und gehen in die richtige Richtung.

Gehe achtsam mit Deiner Beziehung um!

Sich zu entlieben kann manchmal schnell gehen. Es ist für einen der beiden Partner schneller beendet als für den anderen. Achte auf die Anzeichen einer Beziehung, die ins Stocken kommt und gehe den Weg der Veränderung. Wir lieben nicht nur durch Worte, sondern vor allem durch unsere Handlungen. Aber auch die Worte sind manchmal wichtig. Wir sollten geben, was wir uns wünschen, aber auch sagen, was wir von unserem Gegenüber schön finden würden. Gute Vorsätze alleine reichen nicht. Es geht immer – manchmal braucht es vielleicht die Paartherapie – aber auch das ist nicht schlimm. Sie ist nicht gegen einen der Partner gerichtet, sondern hilft beiden, sich besser zu fühlen und entspannter zu sein. Männer fühlen sich oftmals unsicher, bis sie die erste Stunde hatten und merken, dass sie hier auch den Raum haben, wahrgenommen zu werden und gut genug zu sein, wie sie sind.

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Menschen streiten sich, das gehört zum Leben. Sich aufzuregen und zu viel zu sagen, das muss nicht sein. Mit diesen Tricks kannst Du besser Ruhe bewahren, wenn es zum Streit kommt.

Menschen streiten sich, das gehört zum Leben. Sich aufzuregen und zu viel zu sagen, das muss nicht sein. Mit diesen Tricks kannst Du besser Ruhe bewahren, wenn es zum Streit kommt.

6 psychologische Tricks um im Streit Ruhe zu bewahren!


6 psychologische Tricks um im Streit Ruhe zu bewahren!

Emotionale Intelligenz (vorher auch als soziale Intelligenz bezeichnet) ist steht dafür, die Fähigkeit zu besitzen, eigene und fremde Gefühle stimmig wahrzunehmen, zu verstehen und zu beeinflussen. Je mehr emotionale Intelligenz ein Mensch besitzt, desto größer die Fähigkeit, einen Streit oder eine Auseinandersetzung friedvoll zur Ruhe zu bringen – auch unter Druck.

Streit ist unvermeidbar, aber wir können es lernen, anders zu reagieren, wenn es dazu kommt. Je mehr wir uns einem kommenden Streit entziehen, desto unkontrollierter werden die Auswirkungen. Wenn wir alles leugnen und uns zu lange unterdrücken, erreichen wir nur das Gegenteil. Es ist wichtig, dass wir unsere Emotionen wahrnehmen, den guten Umgang damit lernen und dadurch die unbewussten Übersteigerungen in den Griff bekommen. Jeder von uns kann es lernen, im Stress immer ruhiger zu werden, ohne sich zu verleugnen.

Hier die 6 Tipps aus NLP, Coaching und Psychotherapie:

  1. Bewusst und tief atmen!

Die richtige Atmung sorgt dafür, dass die Stresshormone Cortisol und Adrenalin nicht mehr vom Körper produziert werden. Somit kommen wir leichter zur Ruhe und vermindern auch die körperlich schädlichen Stressreaktionen.

  1. Konzentriere Dich auf Deinen Körper!

Wer sich selbst bewusst wahrnimmt, der öffnet sich für das, was in seinem Körper vorgeht. Es geht nicht um Verurteilung oder etwas in dieser Art, sondern um Erkenntnis und das hineinspüren in uns selbst. Wir können erkennen, wenn Puls, Blutdruck, Zittern, unruhige Atmung und andere Phänomene auftauchen. Diese müssen uns nicht beunruhigen und sind auch nicht gleich Anzeichen einer Panikattacke, sondern zeigen uns, dass wir – zum Beispiel durch eine gute Atemtechnik – zur Ruhe kommen sollten.

  1. Höre aktiv zu!

Viele Streits eskalieren, weil wir gar nicht mehr zuhören und uns nur bemühen, schnell zu antworten, statt auf unser Gegenüber einzugehen. Wenn Du Deinem Gegenüber Zeit gibst, auszusprechen und dann in Ruhe reflektierst sowie nachfragst, kommt eine tiefere Unterhaltung zustande.

  1. Stelle offene Fragen!

Statt nur ein „Ja“ oder „Nein“ zu bekommen, entsteht durch eine offene Frage eine bessere Unterhaltung. W-Fragen sind dabei sehr hilfreich. Es geht nicht um „Warum?“ sondern um die anderen W-Fragen wie „Wer?“, „Was?“, „Wo?“, „Wie?“, Wozu„?“, „Wann?“. So bekommst Du besseres Feedback. Das Warum hilft nicht weiter, denn hier sucht man nach einem Grund und einer Anklage, das macht weder Sinn, noch würde es die Lösung bringen.

  1. Achte auf Deine Stimme!

Wer zu laut ist, der provoziert eher Streit, wer zu leise ist, der gibt vielleicht zu früh auf. Achte auf Deine Stimme und darauf, wie Du sie am besten einsetzt. Durch herabsenken der Stimme und einen weichen Tonfall kommt es leichter zu Ruhe und Harmonie. Wer zu früh laut wird, der vergrößert den Streit leicht.

  1. Vertage das Gespräch, wenn es nicht weitergeht!

Wenn Du merkst, dass es einmal nicht weitergeht, dann gib Euch beiden die Gelegenheit, noch einmal alles zu überdenken oder Ratgeber hinzuzuziehen. Es kann – aber es muss nicht – ein Coach oder Therapeut sein. Das aber kann durchaus sinnvoll sein und gut, denn so geht man in einem klärenden Gespräch besser aufeinander zu und hat neue Ideen.

Niemand wird immer Recht behalten und immer wird es auch nicht gehen, 100% Ruhe zu bewahren. Je mehr wir jedoch die Ruhe zulassen können, desto besser wird es werden. Lernen geht oftmals eben schrittweise und jede Veränderung braucht Zeit. Das ist vollkommen normal.

Was tun bei sexueller Belästigung und wie gehe ich vor? Wen kann ich einweihen und wie wehre ich mich richtig? Was muss ich beachten und was sollte ich besser nicht tun? Ein sensibles Thema …

Was tun bei sexueller Belästigung und wie gehe ich vor? Wen kann ich einweihen und wie wehre ich mich richtig? Was muss ich beachten und was sollte ich besser nicht tun? Ein sensibles Thema …

sexuelle belaestigung


Sexuelle Belästigung

Wann ist etwas eine sexuelle Belästigung? Wann geht es beispielsweise auch um Mobbing? Das ist wichtig und muss geklärt werden. Dabei geht es nicht immer um die juristische Klärung bzw. nicht nur. Wichtig ist es auch, dass man seine Seele gesunden lässt. Wir müssen lernen, wieder frei von Angst zu leben, unseren daraus vielleicht entstandenen Depressionen zu entkommen und brauchen die Chance, das Gespräch auf angemessene Art zu führen.

Oft gestellte Frage: „Wie beweise ich den Vorfall?“

Man muss nicht immer beweisen – aber glaubhaft machen. Das kann schwer sein. Ja und es kann auch retraumatisieren. Wichtig ist aber, dass massive Grenzüberschreitungen auch geahndet werden. Man muss nicht alles im Leben ertragen. Beweise sammeln und Dinge glaubhaft machen ist wichtig. Das vorher zu besprechen und sich klar zu werden ist wichtig – aber noch wichtiger ist es, sich so schnell wie möglich entziehen zu können.

Oft gestellte Frage: „Ist Alkohol strafmildernd?“

Geringfügig – aber wirklich unwesentlich. Das reicht nicht als Entschuldigung. Man darf nicht glauben, dass man durch Alkohol auf einmal alles darf – das ist ganz klar nicht der Fall.

Oft gestellte Frage: „Starren – ist das ein Thema?“

Der Blick ist bestenfalls Grenzfrage – vor allem der flüchtige. Dauerndes Stieren ist einfach nicht okay – egal in welcher Umgebung. Man hat hier das Recht, das Thema anzusprechen.

Oft gestellte Frage: Was hat sich rechtlich geändert?“

Durch die Vorfälle am Kölner Hauptbahnhof an Silvester kommen Dinge wie eine „Sexuell motivierte Berührung“ näher ins Blickfeld der Justiz. Das war vorher nicht so.

Eine Studie der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (FRA) aus März 2014 ist allerdings sehr deutlich. Nach Befragung von 42.000 Frauen in 28 EU-Mitgliedsstaaten im Alter zwischen 18 und 74 Jahren, haben 60 % der Frauen mindestens eine Form der sexuellen Belästigung erfahren. Auf nähere Nachfrage um was für Belästigungen es sich dabei gehandelt hatte, wurden neben unerwünschtem Berühren, Umarmen, Küssen, Streicheln oder Anfassen vor allem folgendes angegeben:

  • das Erzählen schmutziger / unangemessener Witze;
  • das Zeigen oder Verteilen sexuell eindeutiger Zeichnungen oder Bilder;
  • Briefe, Notizen, E-Mails, Telefonanrufe, Nachrichten oder anderes Material sexueller Natur;
  • Menschen nach ihren physischen Eigenschaften (abwertend / beleidigend) zu bewerten;
  • sexuelle Kommentare über Kleidung, Anatomie oder das Aussehen einer Person;
  • Pfeifen oder Nachrufe;
  • sexuell suggestive Geräusche oder Gesten wie Saug-Geräusche, Zwinkern oder Beckenbodenstöße;
  • direkte oder indirekte Drohungen oder Bestechungsgelder / Ausgleichsangebote für unerwünschte sexuelle Handlungen;
  • wiederholtes Fragen nach Dates oder Sex;
  • Beschimpfungen wie „Schlampe“, „Hure“, "Nutte" oder „Flittchen“;
  • offensives Anstarren (z.B. der Brüste einer Frau oder des Gesäßes eines Mannes);
  • unerwünschte Fragen über das eigene Sexualleben / Intimität.

Das Wort „unerwünscht“ ist hierbei wichtig. Erheblich ist, wenn „das Opfer in seinem Empfinden nicht unerheblich beeinträchtigt“ wird. Das, was wir empfinden, ist wesentlich und darauf muss man achten. Wir dürfen da eben so individuell sein, wie überall im Leben. Manchen mag das Eine oder Andere belustige, bei einem anderen Menschen geht es nicht – und diese unsere Grenzen dürfen wir haben und in diesem Fall auch zu erkennen geben. Wir sind Individuen und haben ein Recht auf eigene Gefühle je nach unserem Typus.

Alles für sich zu behalten macht krank!

Das ist ganz sicher. Man darf Dinge klären und man muss es auch. Wichtig ist aber, wie man vorgeht. Im Betrieb ist es vielleicht schwer und manchmal scheint es auch unmöglich / wird allgemein zu sehr geduldet. Wichtig ist, dass man eine Beratung aufsucht und loswird, was einen belastet. In einem solchen psychologischen Beratungsgespräch muss man dann nicht gleich ein juristisches Vorgehen planen, sondern kümmert sich vor allem um die eigene Entlastung und Auflösung der Situation. Auch ein Personal Coach kann durch eine Begleitung in besonderen Lebenssituationen als Helfer / Mediator auftreten und helfen, die Situation zu klären. Natürlich muss man gegen grobe Vorfälle auch anders vorgehen.

Auch das eigene Verhalten überdenken!

Wichtig ist aber auch, dass man schaut, was man unternehmen kann, um Dinge gleich frühzeitig zu klären. Manche Menschen verstehen sehr freizügige Kleidung auch als Signal und manche sind sich vielleicht auch nicht dessen bewusst, was sie an Signalen senden. Es geht nicht darum, dass damit gesagt sein soll, dass der kurze Rock eine Einladung sein darf oder das Verhalten anderer Menschen entschuldigt – sondern darum, dass man sich dennoch bewusst macht, dass man sich vielleicht auch mal damit befasst, sich an bestimmte Umgebungen anzupassen. In der Sauna nackt zu sei  ist angemessen, in der Bücherei nicht. Das ist natürlich klar plakativ und übertrieben – aber etwas angepasster an die Umgebung zu sein mag auch vernünftig sein.

Wie gehe ich vor?

Es ist zu empfehlen, sich einfach einmal diskret und anonym beraten zu lassen und dann weiterzuschauen. Man kann sich auch telefonisch beraten lassen. Dabei darf man sich öffnen, ohne dass man gezwungen werden kann, gerichtlich vorzugehen, wenn man es nicht möchte – aber sich vielleicht auch ermutigen lassen. Es ist in jedem Fall wichtig, das Leben nicht zu ertragen – darum geht es niemals im Leben. Wir dürfen frei und glücklich sein.

Was bedeuten diese Worte? Woran bin ich bei ihm/ihr? Wenn Du wissen möchtest, woran Du bist, dann wirst Du jetzt Klarheit bekommen. Die sieben deutlichsten Antworten klar erklärt.

Was bedeuten diese Worte? Woran bin ich bei ihm/ihr? Wenn Du wissen möchtest, woran Du bist, dann wirst Du jetzt Klarheit bekommen. Die sieben deutlichsten Antworten klar erklärt.

Diese 8 Antworten sagen Dir genau wie es um die Beziehung steht!


Oft ist man unsicher in einer Beziehung

Ob am Anfang oder später, wir wissen oft nicht genau, wie es um die Beziehung steht. Wir sind unsicher, weil wir nicht genau wissen, was dieser Satz bedeutet, den wir gerade hören. Männer und Frauen kommunizieren unterschiedlich, aber es kommt mehr hinzu als nur das.

  • Jeder von uns hat sein eigenes Leben sowie seine eigenen Erfahrungen gesammelt. Somit sind auch andere Sätze prägend. Dies führt oft zu Missverständnissen.
  • Wenn wir gestresst sind, dann wird uns oft die eigene Reaktion nicht bewusst und wir verhalten uns schnell beleidigender oder genervter als sonst.
  • Wir sind so nervös oder aufgeregt aufgrund unserer Unsicherheit, dass wir Worte und Gesten unseres Partners nicht erkennen können.
  • Frauen und Männer haben ihre besonderen Geheimnisse.

Diese 8 Antworten sagen Dir genau, wie es um die Beziehung steht!

Es gibt einige klare Worte, die wir in jedem Fall verstehen sollten und deren Bedeutung uns schnell klar wird:

  1. Ich möchte nichts kaputtmachen (,aber …)

Meist fällt dieser Satz an einer Stelle, an der es sehr kritisch wird. Wenn wir schon daran denken, dass wir keine konkreten Pläne mehr haben, aber es noch versuchen wollen, drücken wir uns so aus. Es scheint klar, dass die Luft raus ist und es keine großen Pläne mehr gibt, aber man beendet es vielleicht einfach ein wenig leiser. Jetzt wird es Zeit, klar anzuerkennen, dass etwas nicht in Ordnung ist und zu sagen, dass man vielleicht lieber mal etwas ganz neu beginnt und schaut, ob das noch miteinander möglich ist.

  1. Wir sind Kumpels

Klares Aus. „Kumpels“ geht gar nicht. An dieser Stelle wird es Zeit, dass Du die Türe schließt und es knallen lässt, denn eine genau solche Ansage hast Du bekommen. Wer Dich als „Kumpel“ bezeichnet, der hat alles, aber keinerlei Interesse an einer Beziehung mit Dir. Das kann man nicht mehr ändern.

  1. Wir sind nur Freunde

Das ist eine andere Aussage. Wenn diese so von Deinem Gegenüber kommt, ihr wirklich Freunde seid und Euch gut versteht, dann kann es sein, dass Ihr an einer Schwelle steht. Hier ist es wahrscheinlich, dass Ihr beide unsicher seid, ob eine Beziehung für Euch richtig ist. Entscheidet, wie Ihr damit umgehen möchtet. Stehe bitte zu Deinen Gefühlen und schaue, was Du möchtest. Es ist unglaublich schade, wenn man nicht zu seiner Liebe steht. Mehr als kuscheln ist hier nicht möglich.

  1. Ich bin noch nicht bereit für was Festes

Dies ist eine klare Ansage daran, dass nur eine Affäre möglich ist. Mehr als Freundschaft geht, aber nicht mehr als Freundschaft Plus. Wenn Du nicht bereit dazu bist, dann musst Du Dich zurückziehen, denn ansonsten wirst Du verlieren.

  1. Du bist mir sehr wichtig

Das ist eine klare Absage. Sicherlich – diese Ablehnung kommt inklusive Wertschätzung – das ist vollkommen klar. Die Aussage ist aber unmissverständlich – mehr als wichtig bist Du nicht. Es gibt nicht genug Energie für eine Beziehung.

  1. Hast Du heute schon etwas vor?

Diese Frage ist eine klare Ansage an eine Affäre. Man fragt sonst nicht, ob jemand heute schon verabredet ist. Es mag in Ausnahmefällen möglich sein, dass es eine Frau geben mag, die Dir diese Frage stellt, um damit deutliche Bestätigung zu erfahren, dass nichts und niemand wichtiger ist als sie – dann wären wir am Rande der Neurose oder des Narzissmus– und es würde auch keinen Sinn machen.

  1. Wir haben Spaß miteinander

Auch hier ist es eine klare Ansage an eine Affäre. Spaß haben ist wichtig in einer Beziehung, aber wer „nur“ Spaß hat oder diesen so betont, der bezieht sich auf den Spaß im Bett und auf nichts anderes. „Spaß haben“ ist hier ganz deutlich auf das intime Miteinander reduziert.

  1. Er / sie sagt nichts!

Sprachlosigkeit, wenn Du eine Antwort möchtest, ist die absolut klare Ansage. Ein „Ja“ sagen wir alle leichter als „Nein“, denn wir möchten nicht verletzen. Manchmal fehlt einem aber auch durchaus die Lust auf Diskussionen. Es gibt auch Menschen, die nicht bzw. selten nicht „Ich liebe Dich“ sagen können. Wer es auf einmal nicht mehr sagt, der sagt es bewusst nicht mehr. Wer sich nichts mehr zu sagen hat, der wird getrennte Wege gehen.

Psychologische Beratung bzw. eine Paartherapie können helfen und es ist okay, sich einen Beratungstermin geben zu lassen, um ein paar wichtige Fragen zu klären. Danach sieht man oft klarer und Entscheidungen werden leichter. Schnerz muss nicht dauerhaft bleiben - Liebeskummer und Eifersucht kann man loslassen lernen.