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Wir halten vieles aus und suchen danach, noch mehr Kraft zu sammeln, um unser Leben noch zu ertragen. Aufgeben gilt nicht und Durchhalteparolen sind weit verbreitet. Wann aber wird es Zeit, endlich aufzugeben und sich zu verändern?


Wir halten vieles aus und suchen danach, noch mehr Kraft zu sammeln, um unser Leben noch zu ertragen. Aufgeben gilt nicht und Durchhalteparolen sind weit verbreitet. Wann aber wird es Zeit, endlich aufzugeben und sich zu verändern?

Wenn es Zeit wird aufzugeben 10 Schritte sich endlich zu entscheiden


Ertragen und Durchhalten sind wir gewohnt!

Beziehungen und Selbstbewusstsein - beides geht auf und ab. Entscheidungen fallen uns schwer. Das ist ganz normal. Wichtig ist es, die wirklichen Fallen zu erkennen.

400.000 Eheschließungen stehen 160.000 Scheidungen gegenüber - und wie viele würden sich trennen oder scheiden lassen, wenn es einfacher wäre. Wie viele sind lange noch nur auf dem Papier verheiratet?

Knapp 17 Millionen Singles gibt es hierzulande - von 80 Millionen Menschen. 60% sagen, sie seien glücklich - was im Umkehrschluss bedeutet, dass fast 7 Millionen (knapp 10%) unglückliche Singles sind. Singlecoaching ist übrigens hier oft ein toller Weg, das wirkliche Glück zu finden.

Singlebörsen machen übrigens weniger Sinn, denn selbst wenn sich alle 11 Minuten jemand verlieben würde, so wären das etwa 47.000 von 7 Millionen - nicht gerade viel - noch nicht einmal 1%. Zur Langlebigkeit wird hier auch nichts gesagt. Auch hier ist Durchhalten falsch, wenn es nichts bringt.

Trennung oder nicht? Beziehung oder nicht? Vieles hat auch mit den Finanzen zu tun. Scheidung und Trennung wird finanziell oft als schlimmer empfunden, als es dann kommt. 

Kinder spielen eine große Rolle. Wie trenne ich mich mit Kind? Kann ich mich mit Kind(ern) auf eine Beziehung einlassen? Wie wird es werden? Vielleicht bleibe ich besser in der Beziehung oder alleine, bevor ich etwas riskiere. Diese Überlegung ist vollkommen normal und führt nie zum Ergebnis.

Das Unglück ist Alltag und Bewegungslosigkeit gehört zu unserem Leben, denn Veränderung macht uns immer Angst. Selbst, wenn wir uns das Ergebnis voller Freude vor Augen führen - der Weg dorthin macht uns allen Angst.

Schauen wir uns einmal an, was wir alles kennen und wie wir so oft rechtfertigen, dass wir nicht in die Veränderung gehen wollen. Durchhalteparolen kennen viele von uns, wenngleich nicht unbedingt die gleichen fünf Sätze. Diese sind hier als Beispiel einmal aufgeführt:

„Das hat ja früher auch funktioniert!“

Weil etwas früher funktioniert hat glauben wir wirklich, es müsse auch heute noch so gehen. Wir sind einmal nur gekrabbelt, haben uns den Popo abwischen lassen und mussten gefüttert werden. Selbst wenn das im hohen Alter wieder ähnlich aussehen könnte – bis dahin haben wir das Recht auf ein selbstbestimmtes freies Leben und auf eine persönliche Entwicklung sowie ein dazulernen. Das ist wichtig für uns. Wir müssen neue Wege gehen, wie auch Autobahnen irgendwann einmal abgenutzt sind und der Belag erneuert werden muss. Ausgetretene Wege bieten keine Sicherheit, wir haben uns nur an sie gewöhnt.

„Man kann das doch nicht einfach aufgeben!“

Natürlich kann und sollte man das nicht. Einfach macht man sich das nie. Natürlich können wir auch mehrere Versuche unternehmen, etwas zu verändern und in Gespräche gehen. Es ist ebenso möglich, einige Dinge aus der eigenen Verantwortung zu lösen und sie seinem Partner zu überlassen. Wir müssen nicht alles mit tragen oder verantworten. Wichtig ist, dass es eine stabile Beziehung mit Achtung und Respekt gibt, denn diese kann viele Dinge tragen. Auch Sex kann einmal einschlafen und es mag auch Phasen mit wenig Zeit geben. Wichtig aber ist es, das man Nähe, Zärtlichkeit und Vertrauen zueinander hat – und daran arbeiten kann. Wenn das zerstört ist, dann ist es Zeit zur Veränderung.

„Aber es gab ja so viele schöne Zeiten!“

Ja natürlich. Vor allem Bilder erinnern uns an schöne Zeiten, denn man sagt im Streit nicht „Bleib so, denn genau so möchte ich mich an Dich erinnern!“ Die Erinnerung an Belastungen verblasst und die schönen Dinge bleiben. Es gibt aber auch ein aktuelles Leben und das darf auch (wieder) schön sein. Das gilt für alle Beteiligten.

„So etwas kann doch jedem passieren!“

Es gibt viele Dinge, die wirklich jedem geschehen können und Schicksale, die viele Menschen teilen. Das gilt aber nicht bei Gewalt und Übergriffigkeit. Das kann nicht immer wieder geschehen. Hier muss man sofort handeln und es muss die Einsicht bestehen, dass hier etwas falsch ist – und das auf beiden Seiten. Wenn Übergriffigkeit und Gewalt zur Gewohnheit werden – was nicht selten ist – dann braucht es sofort Veränderung. Diese muss beginnen, alleine oder gemeinsam.

„Mein Herz sagt mir zwar …!“

Wenn Herz und Verstand sich uneinig sind, dann sollten wir dem Herzen den Vorrang geben. Der Verstand ist oft ein Ausdruck von Bequemlichkeit und nicht der Intelligenz. Wichtig ist es, dass wir lernen, Herz und Verstand zu synchronisieren.

Wenn es Zeit wird aufzugeben …

Es ist vollkommen okay, dass es Rückschläge und schwere Zeiten gibt. Daran kann man arbeiten. Aber Jahrzehnte voller Schwierigkeiten, andauernde seelische oder körperliche Gewalt und vollkommene Verfremdung reichen für viele Menschen nicht einmal aus, über eine Veränderung nachzudenken oder gar eine Trennung einzuleiten. Das gilt für Arbeit, Beziehungen und alle zwischenmenschlichen Kontakte. Wir halten viel zu viele Jahre durch und dann scheint es ausweglos zu sein.

10 Schritte sich endlich zu entscheiden!

Wir dürfen bei jeder Art von Beziehung in die Veränderung gehen und das mit den folgenden zehn Fragen / Schritten. Sollte Klarheit entstehen, so müssen weitere Schritte ggfs. nicht mehr erforderlich sein. Wenn es zu einer Auseinandersetzung kommt, so kann man ggfs. einen oder mehrere Schritte überspringen.

  1. Bestandsaufnahme der Situation. Was ist es, mit dem ich zufrieden bin und was nicht?
  2. Klärung des eigenen Anteils. Was ist mein Anteil an der Situation?
  3. Klärung externer Anteile. Wer spielt noch in die Situation hinein?
  4. Frage an den Partner (Arbeitgeber o.ä.) mit der Bitte um Schilderung der Situation und der Beziehung zueinander aus der eigenen Sicht- möglichst ohne Interpretation.
  5. Reflexion der Schilderung des Gegenübers.
  6. Bitte um ein Gespräch zur Klärung.
  7. Klärung eines gemeinsamen Weges und von Zeitpunkten, an denen man sich besprechen möchte, ob und wie die Veränderung vorangeht.
  8. Professionelles Hypnose-Coaching, um die eigene Veränderung zu begleiten und Klärung für sich selbst zu erlangen.
  9. Eine Paarberatung, um die gemeinsamen Themen und Auseinandersetzungen zu klären.
  10. Paarberatung bzw. Coaching, um die bevorstehende Trennung zu klären, ggfs. zu verhindern oder sanft zu begleiten, um weitere Streits zu vermeiden.

Manchmal ist ein Intensivtag genau das, was es braucht, um einen besonderen Impuls zu bekommen - einzeln oder auch diskret in der Gruppe. Hier mehr Informationen zu Intensivtagen.

Wichtig ist folgendes:

Wir dürfen aufgeben und genug haben. Das dürfen wir auch ohne dass wir Jahrzehnte leiden. Niemand muss das ganze Leben warten, bis es Zeit wird, das Leben wieder schön zu finden. Klar gibt es immer mal Rückschläge und schwere Zeiten – aber die muss man überwinden können. Das darf auch Zeit brauchen und man braucht ein Miteinander nicht aufzugeben. Die eigenen Grenzen müssen aber auch gewahrt werden.

Es macht keinen Sinn, bei Konflikten ohne Hilfe zu arbeiten, wenn diese lange andauern oder der Stillstand zu lange anhält. Wir haben unseren Tunnelblick entwickelt. Diesen aufzugeben schaffen vielleicht Profis, aber auch diese nicht immer. So lange gemeinsame Gespräche, Ziele und Ergebniskontrolle funktionieren, mag es okay sein. Ansonsten braucht es Hilfe.

Was sich anbietet:

Hypnose-Coaching hilft dabei, dass man die eigenen Themen und die gemeinsamen Konflikte anders sehen und Veränderungen angehen kann. Manchmal sogar werden weitere Schritte unnötig, weil man Situationen anders sehen kann.

Paarberatung unterstützt bei der Konfliktlösung, dem Zusammenhalt oder der friedlichen Trennung – je nachdem, was für die beteiligten Personen besser erscheint, wenn man miteinander arbeitet. Alle Möglichkeiten können gemeinsam besser gelöst werden.

Coaching und Begleitung können bei der praktischen Umsetzung sehr gut helfen und praktisch bei vielen Themen eine gute Hilfe sein, die angestrebten Veränderungen auch im Alltag umzusetzen.

Starten kann man jederzeit – entweder in einer Erstberatung, einem Intensivtermin oder in einem oder mehreren Intensivtagen – online, am Telefon, via Skype und persönlich. Im persönlichen Kontakt können wir gerne besprechen, wie der Anfang aussehen kann. Danach schaut man, welcher Weg sinnvoll ist. Hier zur Kontaktaufnahme.


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Was bedeutet es, wenn man krankhaft eifersüchtig ist? Wie kommen ich heraus aus dieser Falle als Betroffener oder Partner? Kann man lernen, mit der Eifersucht zu leben und wie geht das?

Was bedeutet es, wenn man krankhaft eifersüchtig ist? Wie kommen ich heraus aus dieser Falle als Betroffener oder Partner? Kann man lernen, mit der Eifersucht zu leben und wie geht das?

Krankhafte Eifersucht


Was bedeutet Eifersucht?

Eifersucht und Verlustangst begleiten viele Menschen über lange Zeit. Die Folge sind Deals mit Partnern, die dennoch nicht weiterführen. Auch die beste Vereinbarung und das größte Verständnis führen nicht zur Lösung des Problems. Die Eifersucht besteht weiterhin und wird meist noch schlimmer. Warum ist das so und was muss ich wissen? Wie gerate ich nicht schon wieder an den Falschen?

Die 10 wichtigsten Fakten über Krankhafte Eifersucht

  1. Laut einer Statista Umfrage von 2014 denken 72% dass eine „gesunde“ Eifersucht in Ordnung ist. Es sollte einem nicht egal sein, was der Partner macht. Man distanziert sich hier von übertriebener Eifersucht in Verbindung mit unliebsamen Szenen. 17% sehen Eifersucht als No-Go und 7% halten Eifersucht für einen Beweis echter Liebe. Etwa 6% denken (fast) jeden Tag an die mögliche Untreue des Partners, 5 x so viele zumindest regelmäßig.
  2. Etwa 50% aller Menschen haben dem Partner schon einmal eine Szene gemacht, die mehr oder weniger gerechtfertigt war.
  3. Jeder dritte Mensch redet schlecht über seinen Partner, wenn er eifersüchtig ist. Man möchte damit das Herabsetzen der eigenen Wertigkeit zurückzahlen. Ebenso viele Menschen beendeten schon eine Beziehung aufgrund von Eifersucht.
  4. Jeder fünfte Mensch hat schon einmal das Handy des Partners kontrolliert, weil zu wenig Vertrauen besteht.
  5. Hinter Eifersucht verbirgt sich immer ein schlechtes Selbstwertgefühl sowie mangelndes Selbstvertrauen. Wir sind nicht in der Lage, uns geliebt und angenommen zu fühlen und können unserem Partner nicht vertrauen, weil wir uns als wertlos / nicht gut genug empfinden.

eheberatung paartherapie


  1. Grundsätzlich ist Eifersucht nicht krankhaft. Es kommt aber vor, dass sie ein akzeptables Maß verlässt. Wenn wir sagen, dass wir bestimmte Dinge nicht wollen, wie einen zu nahen Kontakt zu bestimmten Menschen (Ex-Beziehungen oder Kollegen), dann kann es Gründe geben. Ein Gespräch und eine gemeinsame Strategie könnten hier helfen.

  2. Eifersucht wird sich immer steigern, wenn wir den Grund nicht aufarbeiten. Sollten wir uns trennen, weil wir Eifersüchtig sind, so werden wir die Eifersucht nicht ablegen durch eine neue Beziehung, sondern sie eher noch intensivieren, da unsere Beziehung daran gescheitert ist.
  3. Morde an Frauen sind sehr oft Beziehungstaten aufgrund verschmähter Liebe / Zurückweisung / Trennung. Bei jedem zweiten Frauenmord steht ein dem Opfer nahestehender Mann im Verdacht.
  4. Eifersucht wird oftmals als das gefährlichste Gefühl der Welt bezeichnet und ist ohne Hilfe ganz selten kontrollierbar und verbannen kann man die Eifersucht nicht einfach so.
  5. Was alleine nicht geht, geht sicherlich mit Paartherapie (ggfs. auch intensiv mit Hypnose-Coaching / Hypnose-Therapie). Wer seiner Beziehung eine Chance geben will, der sollte diesen Weg nicht scheuen.

Quelle: Statista


Städteregion Aachen (Aachen, Alsdorf, Baesweiler, Eschweiler, Herzogenrath, Monschau, Roetgen, Simmerath, Stolberg Rhld., Würselen), den Kreisen Düren (Aldenhoven, Düren, Heimbach, Hürtgenwald, Inden, Jülich, Kreuzau, Langerwehe, Linnich, Merzenich, Nideggen, Niederzier, Nörvenich, Titz, Vettweiß) und Heinsberg (Erkelenz, Geilenkirchen, Heinsberg, Hückelhoven, Übach-Palenberg, Wassenberg, Wegberg, Gangelt, Selfkant, Waldfeucht) sowie Mönchengladbach und Umgebung