Diese 10 Dinge solltest du deinen Therapeuten fragen!

Welche Fragen darf ich einem Coach oder Therapeuten stellen und welche sollte ich stellen? Die nachfolgenden 10 Fragen können sehr wichtig werden und du solltest sie stellen, wenn es dir wichtig ist.

Welche Fragen darf ich einem Coach oder Therapeuten stellen und welche sollte ich stellen? Die nachfolgenden 10 Fragen können sehr wichtig werden und du solltest sie stellen, wenn es dir wichtig ist.

Diese 10 Dinge solltest du deinen Therapeuten fragen!


Diese 10 Dinge solltest du deinen Therapeuten fragen!

Es gibt Gesetze und Regeln in Gesprächen mit Coaches und Therapeuten. Der Therapeut muss sich viel strenger an Regeln halten als der Coach, was beides Vor- und Nachteile hat bzw. haben kann, jedoch auch Sicherheiten bietet. Das braucht uns keine Angst zu machen - es ist einfach nur eine andere Arbeitsweise. Diese 10 Fragen solltest du einem Therapeuten oder Coach wirklich stellen dürfen, wenn du es möchtest bzw. solltest du diese 10 Dinge zu deinem Therapeuten sagen. Coach und Therapeut wird hierbei nach Belieben genutzt, genau wie Klient und Patient, das hat keine Aussagekraft und dient der Lesbarkeit (wie auch bei er/sie).

Ich fühle mich falsch verstanden!

Man sollte in jedem Gespräch sagen, wenn man sich nicht verstanden fühlt, auch natürlich in einem Beratungsgespräch bei einem Coach oder Therapeuten. Gerade hier ist das sehr wichtig, denn ansonsten geht der Kontakt zueinander verloren, obwohl es vielleicht nur eine falsche Annahme war. Manchmal aber versteht jemand etwas nicht richtig, weil er es oft in einem anderen Zusammenhang kennt oder eben auch selbst etwas erlebt hat – daher ist es wichtig, das gleich offen zu sagen.

Ich fühle mich unwohl!

Es kann uns immer triggern, wenn wir an unseren Themen arbeiten. Das gehört dazu und ist ganz normal. Wenn wir unsere Muster bearbeiten wollen, die wir nicht verändern können, obwohl wir das eigentlich wissen und können sollten, dann setzen wir uns selbst unter Druck. Es kann auch sein, dass  in einem Raum, einer Situation oder mit einem Menschen auf einmal ein komisches Gefühl aufkommt – oder auch einfach so – dann sollten wir das sofort ansprechen. Vielleicht kann man das klären oder etwas verändern. Manchmal können kleine Veränderungen ausreichen, wie ein kurzer Spaziergang, das öffnen des Fensters oder eine Veränderung der Sitzposition.

Ich bin anderer Meinung!

Du hast immer das Recht eine andere Meinung zu haben und kannst auch Fragen stellen, wie der Therapeut zu seiner Meinung oder Behauptung gekommen ist. Es hat niemals jemand das Recht darauf, immer Recht zu haben. Wir haben alle unsere Meinung und die dürfen wir immer äußern.

Darüber möchte ich nicht sprechen!

Man hat nicht immer Lust, über Dinge zu reden. Wir kennen alle das Gefühl, dass wir nach der fünften Frage nach unserem Wohlbefinden am gleichen Tag gereizt sind, weil es uns nervt. Dann dürfen wir das sagen. Der Therapeut oder Coach wird uns fragen, was wir stattdessen besprechen oder machen möchten und darauf dürfen wir das gerne sagen, was uns lieb ist oder welches Thema für uns aktuell wichtiger ist.

Wir können auch sagen, dass wir etwas zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen möchten und vielleicht einen Termin ausmachen, bei dem wir noch einmal darüber nachdenken möchten. Man ist nicht verpflichtet, alles sofort zu sagen. Falsche Informationen sind nicht hilfreich, daher sollte man nicht lügen, sondern sich zu seinem Wunschzeitpunkt öffnen und darauf hinweisen, dass es noch nicht möglich ist.

Können wir bitte über dieses Thema reden?

Wenn du das Gefühl hast, dein Coach hat das Thema gewechselt oder dein Thema nicht richtig aufgenommen, dann sprich ihn darauf an. Manchmal ist eine andere Reihenfolge sinnvoll oder besser, manchmal aber auch nicht und man hat Klärungsbedarf. Das darf immer angesprochen werden, damit die Missverständnisse nicht zunehmen. Kennenlernen ist ein Prozess – auch für Profis.

Ich bin enttäuscht!

Oftmals haben Coach und Klient andere Vorstellungen und der Klient wünscht sich die Lösung schneller bzw. gradliniger. Das kann nicht immer sein und ist dann zunächst enttäuschend. Der Coach hat hierbei vielleicht eine Strategie vor Augen, die der Klient nicht wahrnimmt. Wenn man das Gefühl hat, dass man das Vorgehen nicht versteht oder es unlogisch erscheint, dann ist es wichtig, das anzusprechen. So kann man eine Klärung herbeiführen.

Das hat mich verärgert oder verletzt!

Bitte sprich aus, was verärgernd oder verletzend ist. Manchmal ist das vielleicht Absicht, manchmal geschieht das einfach so – oder kommt durch ein Missverständnis. Es ist wichtig, das zu klären, wenn es dich beschäftigt. Wut oder Verletzungen anzusprechen ist in Therapie und Coaching erwünscht. Manchmal ist es vielleicht deinem Therapeuten nicht klar, dass dies verletzend war. Man kann sich bemühen so sehr man möchte und dennoch eine andere Wahrnehmung haben.

Diese Übung oder Aufgabe bringt mir nichts!

Wenn eine Übung oder Aufgabe besprochen wurde, dann kannst du nichts falsch machen. Probiere bitte, ob du es ausüben kannst. Wenn vorher klar ist, dass du es nicht machen wirst, dann sprich es bitte an. Merkst du es in der Aufgabe oder danach, dann versuche es vielleicht noch einmal. Sonst sag es bitte im nächsten Termin. Auch das, was nicht geht, bringt den Prozess voran. Du machst nichts falsch, selbst wenn du nichts machst. Sprecht darüber, was man verändern oder wie man es erneut oder anders ausprobieren kann. Wir müssen oftmals Dinge vorbereiten oder sanft ausprobieren, damit es zum Erfolg kommt, wenn wir festgefahrene Dinge auflösen wollen – so ähnlich wie bei einem Topf, in dem sich Dinge verkrustet haben, die wir auflösen / ablösen wollen.

Haben Sie einen Tipp für mich?

Manchmal fühlen wir uns vielleicht so unsicher, dass wir in einem Bereich des Lebens richtig handlungsunfähig sind. Dann dürfen und müssen wir nach einem Tipp oder Ansatz fragen, damit es weitergeht im Leben. Diese Frage ist immer richtig. Die Antwort ist vielleicht nicht das, was wir erwarten und vielleicht kommen dann neue Fragen – aber diese haben dann meist das Ziel, mit uns gemeinsam eine gute Antwort zu finden. Profis sind eben nicht dann Profis, wenn sie „auf die Schnelle dumme Tipps“ geben, die sie nicht hinterfragt und mit dem Patienten gemeinsam entwickelt haben.

Können wir intensiver arbeiten?

Wenn wir nicht schnell genug vorankommen, dann kann das ganz normal sein. Manche Dinge brauchen Zeit, damit sie in uns reifen. Manchmal aber hat man einfach – gerade am Anfang – das Bedürfnis, schneller voranzukommen. Das ist am Anfang bei vielen Themen auch wichtig. Daher haben wir den Intensivtag bzw. die Intensivzeit XXL entwickelt. So haben wir gleich am Stück sehr viel Zeit miteinander. Das bringt einen großen Schub in viele Situationen. Man merkt, dass man sich schneller öffnen kann und beide Seiten verstehen schneller viele Dinge. Das ist ein Angebot, das selten gemacht wird – aber es ist sehr wichtig. Wenn wir schnell merken, dass wir auch anders denken, fühlen und handeln können, dann werden wir aktiver, positiver und gehen das Leben wieder mit mehr Freude an – sogar unsere Probleme.

Grundsätzlich ist zudem wichtig:

Ein Coach oder Therapeut sollte nach unserer Auffassung am Telefon Zeit haben, damit kann gleich ein wenig testen kann, wie eine Zusammenarbeit aussehen kann. 10-15 Minuten darf ein solches Telefonat dauern. Wenn es nicht spontan möglich ist, dann sollte ein Rückruf spätestens am nächsten Werktag erfolgen.

Auch bei einer E-Mail sollte man eine Rufnummer angeben, damit ein Telefonat möglich ist, bei dem man schon kurz das Vorgehen bespricht und ein wenig auf das grundsätzliche Thema eingeht.

Coaching ist freier und auch unkonventioneller als Therapie, oft mit deutlich moderneren Ansätzen. Es gibt aber oftmals keine Richtlinie, wann welche Methode besser ist. Es gibt die Unterscheidung, dass Coaching eine Arbeit mit Konflikten ist (im Innen wie im Außen) und die Therapie die Behandlung von Störungen bzw. Erkrankungen. Manchmal ist der Übergang fließend, manchmal sind die Grenzen gesetzlich festgelegt – manchmal ist der Mix sinnvoll. Das abzuklären ist auch wichtig.

80% hängt an der Beziehung zwischen dem Coach/Therapeuten und dem Klienten/Patienten, nur die restlichen 20% sind abhängig von der Technik – so sagt man. Das muss man herausfinden. Manchmal braucht es dazu aber etwas Zeit. Am Anfang fühlt man sich wohler und dann steigen die Herausforderungen. Das führt dazu, dass wir schon einmal abwehren oder abbrechen möchten. Hier ist es wichtig, dass wir auch das ansprechen und schauen, ob die Chemie wirklich nicht stimmt oder uns gerade das Thema so sehr belastet, dass wir gerade nur aufgewühlt sind und uns sowieso überfordert fühlen würden. Das ist nicht einfach zu unterscheiden, gerade wenn man angespannt ist.

Im Gespräch ist wichtig: Bitte kläre deine Fragen möglichst im Termin. Nach dem Termin werden uns manche Dinge erst bewusst – auf beiden Seiten – das ist auch durchaus normal. Wenn wir aber im Termin etwas bemerken, das wir gerne ansprechen würden, dann ist das unser gutes Recht und wir sollten es tun. Wenn es positiv ist, schadet das der Beziehung nicht. Ist es negativ, dann ist es auch sehr wichtig und sollte schnell angesprochen werden. So kann man Unstimmigkeiten schnell klären und merkt vielleicht, dass es um ein Missverständnis geht.

Eine Aussage darüber, wann ein Thema wirklich geklärt ist oder eine Schätzung über den Behandlungserfolg soll der Therapeut an sich angeben. Das ist nach meiner Auffassung eher unseriös oder unmöglich. Man bespricht den Ablauf der (ersten) Gespräche zu Beginn des ersten Gespräches und erklärt die Methodik, mehr erscheint aber unseriös, da man sich gegenseitig kennenlernen muss und die Fortschritte, die man gemeinsam erreicht, einfach nicht vorher geklärt werden können. Wir sind alle Menschen und wir können das nicht klar definieren.

Einige Zusammenhänge sind schnell klar, andere nicht und oftmals kommen neue Erkenntnisse oder Verknüpfungen hinzu. Manchmal erledigen sich Dinge schneller als gedacht, manchmal dauert es länger. Darüber sprechen und nicht zu schnell aufgeben ist wichtig – sich nicht unter Erfolgsdruck zu setzen auch. Wenn wir zu schnell vorgehen wollen und meinen, dass wir 40 Jahre Leid in 90 Minuten auflösen können, dann geht es uns noch schlechter, wenn ein solches Ziel nicht erreicht wird.

Es gibt Wunder, Statistiken, Spontanheilungen und mehr. Da haben hoffentlich jeder Coach und Therapeut schon wunderbare Dinge erleben dürfen. Ich durfte erleben, dass ein Klient mit Querschnittlähmung seinen Arm in Trance bewegen konnte. Das war wirklich der erste Klient, bei dem ich damals mit Hypnose alleine gearbeitet habe. Seither und gestützt durch mehrere wirklich verrückt erscheinenden Erlebnisse, habe ich den Gedanken entwickelt, dass alles oder zumindest vieles funktionieren kann. Wenn wir aber deswegen glauben, dass wir Wunderheiler sind oder jeden Menschen spontan verändern / heilen könnten, dann ist das Unsinn. Auch Statistiken und Hochrechnungen sind keine eindeutige Wahrheit. Jeder von uns hat seinen Weg. Daran sollte man gemeinsam arbeiten, sich gegenseitig respektvoll unterstützen und die wichtigen Dinge hinterfragen. Mit Respekt, Kommunikation und Offenheit sowie dem Bestreben, das Beste zu geben, erreichen wir gemeinsam viel. Dann gilt es, nicht zu schnell aufzugeben und flexibel zu bleiben. Das ist die beste Umgebung, in der Wunder gedeihen können.

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