10 Schritte für gutes Coaching / gute Therapie

Psychotherapie bzw. Coaching können gut sein und effektiv, aber auch nutzlos – und alles dazwischen. Wie kann man möglichst viel herausholen und weiterkommen? Ganz einfach.

Psychotherapie bzw. Coaching können gut sein und effektiv, aber auch nutzlos – und alles dazwischen. Wie kann man möglichst viel herausholen und weiterkommen? Ganz einfach.

Coaching Therapie


10 Schritte für gutes Coaching / gute Therapie

Kurz vorab: Psychotherapie und Coaching sind sich durchaus ähnlich – aber nicht identisch. Es gibt einige Unterschiede, aber durchaus auch viele Gemeinsamkeiten. Das Coaching ist meist schnell möglich und kurz und effizient angesetzt – es kommt in den Schwerpunkt unserer Betrachtung. Diese zehn Schritte gelten aber für beide Verfahren.

Es gibt viele Themen und Bereiche, in denen Coaching oder Therapie sinnvoller ist oder aber beide Optionen stehen zur Wahl. Einige der zentralen Themen sind Eifersucht, Liebeskummer, Trennung, Trauer, Tod, Beziehung und Selbstfindung - aber auch Sucht und Schmerz, Leid und Lust wie Sexuelle Unlust.

Um den Genderwahnsinn und die Begriffsdefinitionen nicht zu maximieren wird im Text vorwiegend „Coach“ und „Coaching“ sowie „er“ verwendet. Das macht den Text einfach nur lesbarer.

  1. Halte deine Termine ein und das wirklich pünktlich. Dein Coach wird deine Termine respektieren und darf das auch von dir erwarten. Es ist wichtig, seinem Wachstum und seiner Gesundung Aufmerksamkeit und Wertschätzung zu geben. Ansonsten macht alles das keinen Sinn, was du beginnst.
  2. Höre nicht dann auf, wenn die erste Besserung eingetreten ist, sondern nimm dir die Zeit für den ganzen Weg – in deinem persönlichen Tempo. Aus Angst wegzulaufen wird dich immer wieder neu an die gleiche Stelle führen. Langsam weitermachen und später wieder Tempo anziehen ist immer möglich.
  3. Sage nicht, es ginge dir besser, nur um besser dazustehen. Coaching und Therapie sind keine Formel Eins Rennen, sondern jeder Mensch hat sein Tempo. Man ist nicht dumm oder unfähig, wenn es einem schlecht geht – es geht einem dann einfach nur schlecht. Das muss in jedem Fall respektiert werden, da sonst eure Beziehung gefährdet wäre. Dann – aber nicht dann, wenn es dir gerade nicht gut geht und du ein Tief hast oder noch nicht aus der Talsohle heraus bist.
  4. Dein Coach und du müssen nicht die gleiche Meinung haben. Es ist vollkommen okay, anderer Meinung zu sein – und sich respektvoll auszutauschen. Probiere mal aus, was du vorgeschlagen bekommst, aber sprich dich aus über Gedanken, Vorbehalte, Erfahrungen und das, was für dich nicht geht oder das, was du dir wünschen würdest.
  5. Du darfst wütend werden und das rauslassen. Das ist immer in Ordnung. Niemand erwartet, dass du gefühlskalt bist und keine Emotionen zeigst oder nur „Om“ machst. Das wäre weder normal noch angebracht. Sprich über alle deine Gefühle und arbeitet gemeinsam daran.
  6. Es ist vollkommen in Ordnung, dass du einen Therapeuten oder Coach magst. Das darf man auch sagen, denn das schadet einer Vertrauensbeziehung nicht. Ganz im Gegenteil.
  7. Wenn du einen anderen Sitzplatz brauchst, Bewegung oder Ruhe, dann ist das vollkommen okay. Man muss andere Standpunkte einnehmen können und braucht mal Bewegung oder Ruhe. Die Umgebung muss sich verändern, damit wir uns verändern können.
  8. Wenn du etwas bisher nicht gesagt hast (Denkst du gerade daran?), dann denke doch einmal über das „Warum?“ nach und vielleicht magst du es ja vorsichtig ansprechen, um nach einer Lösung zu schauen und neue Möglichkeiten zu erreichen.
  9. Frage gerne danach, ob und wie größere Schritte aussehen können und ob und wie ihr gemeinsam vielleicht mehr erreichen oder schneller vorankommen könnt. Es könnte sein, dass weniger Vorsicht auch möglich ist und du schon offener bist, als dein Therapeut vermutet oder er dir zumuten möchte.
  10. Wenn du eine „Hausaufgabe“ bekommst, dann mache sie. Wenn etwas nicht geht oder du damit unerwünschte Erfahrungen machst, dann könnt ihr das besprechen – am besten so früh wie möglich. Auch im Hinterfragen der Widerstände kann der Sinn einer Übung begründet sein.

Einfach zusammengefasst:

  1. Halte deine Termine ein!
  2. Höre nicht bei der ersten Besserung auf!
  3. Sage nicht, dass es dir besser geht, wenn es nicht so ist!
  4. Ihr dürft andere Meinungen haben!
  5. Du darfst wütend sein und es auch zeigen!
  6. Du darfst deinem Coach sagen, dass du ihn magst!
  7. Es ist okay, den Platz zu wechseln!
  8. Reflektiere, was noch nicht gesagt wurde und warum!
  9. Frage danach, wie ihr mehr erreichen könnt!
  10. Mache deine Hausaufgaben!

Schlussbemerkung

Alles ist möglich, aber bitte immer mit Respekt. Wunder sind nicht „ToGo“ möglich müssen aber auch nicht immer Jahre Zeit brauchen. Jeder von uns ist Mensch sowie Individuum und hat eigene Erfahrungen, Ziele, Gedanken, Ansichten und Möglichkeiten. Nichts davon ist falsch und man kann über ganz viele Dinge sprechen. Unausgesprochene Dinge – vielleicht sogar aus falschen Motiven – erschweren jede Beziehung. Die Beziehung Therapeut/Coach zu Patient/Klient ist schwierig und Herausforderungen sind von Anfang an das Thema – das gehört also ganz normal zum Alltag. Bei Fragen gilt – wie immer – gerne Kontakt aufnehmen.


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