Ich bin schuld dass meine Mutter tot ist

Ich bin schuld, dass meine Mutter tot ist. Er sagt, ich würde ihn an meine Mutter erinnern und das tut ihm weh. Ich verstehe das ja auch. Mir geht es ja auch nicht wirklich schlecht ...

Ich bin schuld dass meine Mutter tot ist


„Ich bin schuld, dass meine Mutter tot ist!“

Im „Herz aus Eis“ aus der „Herzkino“ Reihe „Inga Lindström“ sagt die Tochter des Unternehmers in etwa „Ich bin schuld, dass meine Mutter tot ist. Er sagt, ich würde ihn an meine Mutter erinnern und das tut ihm weh. Ich verstehe das ja auch. Mir geht es ja auch nicht wirklich schlecht ...“


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Es geht darum, dass der Vater mit seiner Tochter nicht sprechen und sie nicht einmal sehen kann. Sie erinnert ihn daran, dass er seine Frau bei ihrer Geburt verloren hat. Das kann er nicht verwinden. So kommt es dazu, dass der Sekretär sich um die Tochter kümmern soll und sogar mit ihr in Urlaub fährt. Der Vater lehnt jeden Kontakt ab und trauert manchmal still in ihrem früheren Kinderzimmer.

Die Schuld der Kindheit

In unserem Leben spüren wir immer wieder die Last der Dinge, die in unserer Kindheit geschehen sind. Das hier ist ein Beispiel dafür, dass sich ein Kind schuldig fühlt. Dann, wenn sie gerade zu einer jungen Frau heranwächst, spürt sie die Schuld noch mehr und noch immer intensiver und lädt sie sich selbst auf. Sie zweifelt es nicht an und glaubt, sie trage wirklich die Schuld am Tod ihrer Mutter. Wir entwickeln dann Essstörungen und viele andere Verhaltensweisen, mit denen wir uns selbst schaden und die wir gegen uns selbst richten. Immer wieder befinden wir uns in der Dauerschleife von Macht und Ohnmacht.

Der Vater kann es nicht ertragen, sie zu sehen, weil er sein Erlebnis nicht verarbeitet hat. Er hat in all den Jahren die Chance nicht genutzt, die Verarbeitung zu beginnen, zu vergeben und sich mit dem Schicksal wieder anzufreunden. Natürlich ist es ein schwerer Schlag, seine Frau zu verlieren – und dann noch bei der Geburt der Tochter. So hat man es wirklich immer vor Augen.

Unser Leben wird nicht besser, wenn wir mit dem Schicksal hadern und die erlebten Dinge zu Selbstverständlichkeiten werden lassen. Dann flüchten wir uns in Ablenkung, Trauer und Verdrängung.

Die Leere bleibt

Wir haben immer wieder eine Erinnerung an das, was uns fehlt und die Menschen, die wir vermissen. Es ist möglich, dass wir den Umgang mit den schlimmen Dingen des Lebens lernen. Natürlich fehlen uns Menschen, die wir geliebt haben und sicher gibt es schlimme Dinge, die geschehen können. Das aber bedeutet nicht, dass wir die Trauer nicht loslassen dürfen und den Alltag nicht mehr genießen können. Die Vergänglichkeit ist wohl das Normalste am Leben und auch die Grundlage des Lebens. Den Umgang mit Rückschlägen zu lernen ist wichtig, denn sie gehören zu unserem Alltag.

Es wird Zeit, dass wir unsere Wunden anschauen, sie zur Ruhe bringen und Depression, Angst und Panik erst gar nicht in die Falle gehen. Wir entscheiden, was wir aus unserem Leben machen. Der Weg ist möglich. Ich freue mich, wenn wir uns über die persönlichen Möglichkeiten im direkten Kontakt unterhalten. Das Leben hat es verdient, eine Chance zu bekommen.


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Ein Gedanke zu „Ich bin schuld dass meine Mutter tot ist

  1. Karriereberatung

    Es ist wirklich schlimm, dass manche Leute sich die Schuld für den Tod eines Menschen geben.
    Wenn es dann auch noch die Mutter ist, ist es natürlich noch schlimmer.
    Ich hoffe, dieser Beitrag hilft den Menschen, die sich die Schuld dafür geben.

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