10 emotionale Wunden von Töchtern die von ihren Müttern zu wenig Liebe bekommen haben

Wir alle glauben oder wissen es sogar: Wenn wir zu wenig Liebe bekommen, dann werden wir das auch im Erwachsenenalter spüren. Gerade von unserer Mutter brauchen wir sehr viel Liebe.

Wir alle glauben oder wissen es sogar: Wenn wir zu wenig Liebe bekommen, dann werden wir das auch im Erwachsenenalter spüren. Gerade von unserer Mutter brauchen wir sehr viel Liebe.

Mutter Tochter Beziehung heilen


10 emotionale Wunden von Töchtern die von ihren Müttern zu wenig Liebe bekommen haben

Die Beziehungen von Eltern und Kindern sind immer besonders belastet. Das hat viele Ursachen und ist nicht einmal unnatürlich. Die Eltern sprechen diese Themen nicht gerne an, weil sie sich ihrer Schuld bewusst sind, aber nicht verstanden haben, wie es zu einem solchen Defizit kommen konnte. Die Kinder trauen sich nicht, das Thema anzusprechen, weil sie es sich nicht trauen und auch weil sie die Reaktion kennen. Dabei ist es wichtig, dass beide Seiten das zumindest in sich selbst klären, wenn es nicht gemeinsam geht.

Es gibt toxische Eltern-Kind Beziehungen, in unserem Fall vor allem die Mutter-Tochter-Beziehung. Aber es braucht nicht immer eine toxische Beziehung zwischen Mutter und Tochter – es reicht auch ganz „normal“, denn auch hier sind mehr als genug Stolperfallen. Wir haben zudem auch den Anspruch an die Idealmutter, die daneben auch noch perfekte Haushälterin, Köchin, Ehefrau und natürlich voll berufstätig ist. Daneben verfügt sie über tolle Freundinnen, Hobbys und ist grundsätzlich vollkommen entspannt. Natürlich pflegt sie sich auch perfekt und könnte nach Kleidung, Aussehen und Styling auch perfekt als Model durchgehen.

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Leider schafft es kaum eine Frau, all diesen Anforderungen gerecht zu werden. Das gilt für jeden dieser Bereiche, auch den Bereich des Mutter seins. Seien wir ehrlich, es ist eine Überforderung, diesem Anspruchsdenken gerecht werden zu wollen, das vollkommen überzogen ist. Bei immer mehr Patchworkfamilien und alleinerziehenden Müttern ist es noch weniger möglich, perfekt allen Dingen nachkommen zu können. Diese Vorstellungen sind auch nicht wirklich erfüllbar.

Und egal ob Mutter-Tochter oder Mutter-Sohn – das perfekte Miteinander ohne Streit und Auseinandersetzungen ist unmöglich. Die nachfolgenden Punkte gelten übrigens oftmals auch für die Mutter-Sohn-Beziehung. Wir finden sicherlich alle Punkte, die hätten besser sein können.

Gleich vorweg: Es ist keine Schande, wenn das Miteinander nicht perfekt verlaufen ist. Ehrlich und aufrichtig damit umzugehen, die Dinge zu erkennen und daran zu arbeiten ist wichtig. Wir sollten unsere Themen erkennen und verwandeln, dann können wir alle glücklicher und freier werden.

Mädchen spiegeln sich regelrecht im Gesicht der Mutter und bilden alleine schon im gegenseitigen Angesicht ein Band der Liebe und des achtsamen Miteinanders. Liebe und Vertrauen können sehr intensiv wachsen, wenn dieses Band gepflegt wird. Sollte dies nicht der Fall sein, so ist das Urvertrauen nachhaltig gestört, was sich immer mehr bemerkbar macht und auf alle Lebensbereiche übertragen wird.

Früher war es nicht gestattet, darüber zu sprechen und die Eltern zu belasten. Das hat sich geändert. Wir sollten vor allem zur Kenntnis nehmen, dass es nicht einfach ist, ein Kind zu bekommen, ein Elternteil zu sein und das wir alle nicht perfekt sind. Neben der Verantwortung für ein Kind haben wir auch Verantwortung für uns und für unsere Beziehung, unseren Beruf und viele andere Dinge. Das Kind sollte ein ganz wichtiger Punkt des Lebens sein, der wichtigste Punkt aber müssen wir selbst sein. Auch deswegen, damit wir ein gutes Vorbild sein können.

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Wir sind zwischen unseren vielen Verpflichtungen bzw. Identitäten oft hin und her gerissen, von anderen Gefühlen verblendet und verkennen durch Überforderung die Wichtigkeit unserer Aufgabe als Eltern. Wenn es uns bewusst wird, dann sind viele Dinge schon nachhaltig gestört und manchmal fehlt der Mut, die Gelegenheit oder beides, damit wir uns um eine Aufklärung kümmern können. Der Idealfall wäre es, das gemeinsam aufzulösen und auch andere strittige Teilnehmer in diesem Mobilée mit einzubeziehen. Was gemeinsam nicht geht, das geht auch – beispielsweise in Hypnose – alleine. Dazu gerne mehr im persönlichen Gespräch.

Das sind die 10 meist vorkommenden emotionale Wunden von Töchtern die von ihren Müttern zu wenig Liebe bekommen haben:

1 Wenig Selbstvertrauen

Wer zu seiner wichtigsten Bezugsperson – das ist immer die Mutter – ein unklares Vertrauensverhältnis hat, der hat auch kein Vertrauen zu sich selbst. Man braucht wichtige Bezugspersonen, an denen man sich messen kann und von denen man ein aufrichtiges Feedback braucht. Wurdest du oft als „dumm“ oder „unfähig“ bezeichnet oder hat man dir keine wichtigen Dinge anvertraut, dann wird sich das später in fehlendem Selbstvertrauen zeigen.

Ebenso verstehen Kinder nicht den Streit anderer Menschen. Sie beziehen alles auf sich, da sie das Miteinander anderer Menschen nicht einordnen können und sich als Mittelpunkt sehen. Somit nehmen sie die Schuld aller Misserfolge und Auseinandersetzungen auf sich – auch wenn sie gar nichts damit zu tun haben. Das ändert sich erst meist ab dem 6./7. Lebensjahr.

2 Verschobenes Selbstbild

Wenn du gehört hast, dass du viele Dinge nicht kannst oder zu klein bist, nicht gut genug, zu dumm … oder viele andere Dinge … dann wird das Spuren hinterlassen. Wir glauben dann nicht mehr an uns und wenn das Selbstvertrauen schon gering ist, dann haben wir nach und nach ein Selbstbild, dass sich von der Wirklichkeit immer weiter entfernt. Das „über ich“ und das „Ich“ gehen weiter auseinander. Wir glauben, dass wir nicht gut genug sind und immer besser sein müssen, aber haben den Bezug zu dem, der wir sind, verloren. Das führt dazu, dass wir uns selbst verlieren. Somit suchen wir Halt in anderen Menschen, aber diese sehen auch nicht, wer wir sein können. Somit verlieren wir uns selbst nach und nach vollständig und geben unsere wirkliche Identität auf. Wir sind nur ein Abklatsch dessen, was in uns steckt.

3 Geringes Vertrauen in andere Menschen

Wer eine gestörte Beziehung zu der wichtigsten Person in seinem Leben hatte oder wessen Mutter früh verstorben ist, der hat wenig Vertrauen zu sich und auch zu anderen Menschen. Natürlich kann dies durch andere Personen zum Teil aufgefangen werden, aber vielleicht nicht vollständig. Natürlich spielen neben der Mutter auch andere Bezugspersonen eine Rolle. Das kann ein Vater sein, der zu wenig Nähe ermöglicht, von dem das Kind getrennt ist oder der gewalttätig / übergriffig wird. Vertrauensbrüche im engsten Umkreis machen es schwer, weiter entfernten Menschen vertrauen zu können.

4 Unvermögen Grenzen zu ziehen

Wenn du es dir gewünscht hättest, dass deine Mutter z.B. mehr Nähe gezeigt hätte oder dein Vater mehr Nähe oder Distanz (beides ist gleichermaßen problematisch), dann kannst du auch schlecht Grenzen ziehen. Wenn das Selbstvertrauen sowie das Vertrauen anderen Menschen gegenüber leidet, dann sind auch Nähe und Distanz schwer sowie Grenzen ein besonders intensives Thema. Es kann zu Besessenheit, Eifersucht und anderen Misstrauensthemen kommen.

5 Sicherheitsdenken und Kontrollsucht

Wir wollen uns immer mehr absichern und alles kontrollieren. Das Verhalten ist für andere Menschen sehr übergriffig und überfordert sie – teilweise ganz massiv. Das kann bis hin zu Zwangsstörungen und Zwangsgedanken führen. Wer sehr unsicher ist, der geht diesen Weg, wenn er seine Kindheit noch nicht aufgearbeitet hat und hofft, in diesem Verhalten Schutz zu finden.

6 Ablehnung von Verantwortung

Wir ziehen uns in die Opferrolle zurück und schieben alles auf unsere Mutter. Das ist aber weder sinnvoll noch hilft es uns. Wir müssen lernen, die Verantwortung für unseren Teil zu übernehmen und beginnen zu handeln, wenn wir unser eigenes Leben führen wollen. Wer nur als Opfer lebt, der beginnt niemals wirklich zu leben, sondern versucht sich nur, auf der Schuldzuweisung auszuruhen. Klärung und Loslassen können sind der Weg zur inneren und äußeren Freiheit.

7 Überempfindlichkeit

Hochsensibel oder hypersensibel – so bezeichnen sich viele Menschen. Das betrifft oft auch gerade diejenigen Menschen, die mit einem Mutter-Kind Thema zu tun haben. Man ist schnell unsicher und reagiert überempfindlich, wenn man als Kind zu seiner Mutter kein schönes Verhältnis hatte, Das liegt an mangelndem Eigen- und Selbstvertrauen und fehlenden Grenzen. Dies zeigt sich darin, dass man sehr unsicher ist, das Verhalten anderer Menschen nicht einordnen kann und dann viel zu sensibel auf Dinge reagiert, die dazu grundsätzlich keinen Anlass gäben.

8 Bindungs- und Beziehungsunfähigkeit

Natürlich machen dieses Verhalten und die Ursache depressiv, das ist normal. Depressive Verhaltensweisen, Gedanken und Phasen sind aber weder immer krankhaft, noch sind sie unheilbar. Aus dieser depressiven Tendenz und den schlechten Erfahrungen, dem geringen Selbstwert sowie Selbstvertrauen, der großen Empfindlichkeit und der Schwierigkeit mit Grenzen wird der Rückzug von allem, was zu einer Beziehung führen kann. Oftmals ist man versucht, allen Beziehungen aus dem Weg zu gehen oder sie zu sabotieren.

9 Suchtthemen

Emotionale Wunden führen oft dazu, dass wir Substanzen missbrauchen wie Alkohol, Zigaretten, Drogen oder dass wir spielsüchtig oder sexsüchtig werden. Wer sich unvollständig und ungeliebt fühlt, abgewiesen wurde oder so empfindet, der geht der Sucht leicht in die Falle. Es ist wichtig, sich Hilfe zu holen und sich davon zu befreien.

10 Sich wiederholende Thematik

Leider ist es so, dass diese Erlebnisse dazu führen, dass wir das Problem eine Generation weiterreichen. Gerade deswegen ist es wichtig, dass wir es für uns auflösen und auch mit unseren Kindern daran arbeiten, ein solches Thema zu kitten.

Wie kann der Weg der Heilung der toxischen Mutter Tochter Beziehung aussehen?

Man kann das nicht pauschal sagen und auch nicht pauschal bearbeiten. Zumeist geht es ohnehin nicht ohne einen gemeinsamen professionellen Anfang. Die gestörte Beziehung zur Mutter und zu sich selbst kann man kaum alleine bewältigen, aber die ist schnell zu verändern – meist zumindest. Wir haben ein Recht auf inneren Frieden und Ruhe in uns und müssen Leid niemals das Leben lang ertragen. Die Aufarbeitung ist zum einen nicht so, dass wir alles haarklein durchgehen müssen und auch nicht langwierig. Die alten Bilder von einer Therapie nach Herrn Freud oder ähnlich altbackenen Methoden haben nichts mit modernen Ansätzen zu tun, die oft in einem guten Coaching schnell gelöst werden können. Es ist sanft, meist schnell und sehr effektiv.

Auch wenn ich ein Mann bin, so kenne ich zwei Dinge persönlich. Zum einen hatte ich eine toxische Mutter Sohn Beziehung und ich habe zu meiner Tochter auch selbst nicht den Kontakt, den ich mir wünsche und arbeite auch selbst permanent an mir, das in einem guten Zustand zu halten, wenngleich es mich immer beschäftigt. Es ist übrigens auch ein Irrglaube, man dürfe nicht über seine eigenen Themen sprechen. Mir ist es wichtig, dass man offen reden kann – in beide Richtungen. Das ist authentisch, schafft Vertrauen und ist menschlich. In einem persönlichen Gespräch können wir schauen, wie eine gute Lösung aussehen kann. Ich freue mich auf eine Kontaktaufnahme.


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Ein Gedanke zu „10 emotionale Wunden von Töchtern die von ihren Müttern zu wenig Liebe bekommen haben

  1. Traumjob

    Ein wirklich sehr schwieriges Thema. Eine solche Situation wünscht man sich für kein Kind und doch kommt es leider viel zu oft vor.
    Die zwei Bücher, die du empfohlen hast, hören sich wirklich sehr interessant an. Wobei ich glaub ich auch ein Buch interessant finden würde, welches für die Kinder geschrieben ist, die sich in einer solchen Situation befinden.
    Wobei es wahrscheinlich wirklich sehr schwer ist, so etwas für Kinder verständlich zu machen.

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