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Du möchtest Heilpraktiker werden oder Heilpraktiker für Psychotherapie / Physiotherapie? Diese sieben Tipps solltest Du beachten, damit die Existenzgründung gut und sicher gelingt.

Du möchtest Heilpraktiker werden oder Heilpraktiker für Psychotherapie / Physiotherapie? Diese sieben Tipps solltest Du beachten, damit die Existenzgründung gut und sicher gelingt.

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Existenzgründung als Heilpraktiker bzw. Heilpraktiker für Psychotherapie / Physiotherapie

Es ist keine Frage, die Ausbildung zum Heilpraktiker ist sehr sinnvoll und bietet eine gute Existenzgrundlage, egal ob der „kleine Heilpraktiker“, der in der Regel der Heilpraktiker für Psychotherapie ist (neu auch Heilpraktiker Physiotherapie, oder der „große Heilpraktiker“, der die klassische Heilpraktiker Ausbildung beschreibt. Sieben Punkte sind dabei wirklich wichtig, wenn man überlegt, mit der Ausbildung oder der Tätigkeit zu beginnen.

Tipp: Welche Voraussetzung muss ich erfüllen, wenn ich Heilpraktiker(in) werden möchte?

7 wichtige Tipps für Heilpraktiker in Existenzgründung

Diese sieben Tipps sind vor / während der Ausbildung wichtig, wenn wir Heilpraktiker werden wollen bzw. uns auf die Ausbildung vorbereiten möchten. Fragen und Kommentare sind immer erwünscht und dürfen diese Auflistung gerne ergänzen.

  1. Welche Prüfung möchte ich machen?

Wir sollten überdenken, was uns wichtig ist. Wenn wir „nur“ die Psychotherapie oder Physiotherapie ausüben wollen, dann reicht einer der „kleinen“ Heilpraktiker, ansonsten ist der „große“ Heilpraktiker immer die gute Alternative. Wenn man im Zweifel ist, sollte man sich immer dafür entscheiden, damit man nicht nachher in der Tätigkeit eingeschränkt ist.

  1. Welche Ausbildung möchte ich machen?

Erst, wenn wir das wissen, was wir machen wollen, können wir uns für die Ausbildung entscheiden. Erst einmal wissen, was man machen möchte und dann nach dem Weg schauen ist effektiver. Man hat verschiedene Möglichkeiten, wie das Fernstudium, die Schule vor Ort oder Mischformen. Seminare sind in der Regel immer enthalten und gehen auch zumeist nur vor Ort – da machen sie auch mehr Sinn als Online Webinare. Es ist wichtig, hier einfach Informationen anzufordern. Man kann sich dann besser entscheiden und beurteilen, was passend ist.

  1. Wo muss ich mich prüfen lassen?

Wir müssen nicht die Prüfung dort machen, wo wir wohnen, sondern können sie dort machen, wo wir beabsichtigen uns niederzulassen. Daher können wir grundsätzlich den Prüfungsort frei wählen. Wer sich nicht beispielsweise in Köln prüfen lassen möchte und glaubhaft macht, dass er sich in Düsseldorf oder Krefeld niederlassen möchte, der darf sich auch dort zur Prüfung anmelden.

  1. Welche Zusatzausbildungen machen Sinn?

Wir müssen bestimmte zusätzliche Ausbildungen machen. Dabei sind wir sehr offen. Möglich und interessant – aber auch lukrativ sind beispielsweise:

Das gute an diesen Ausbildungen ist zudem, dass man sie auch ohne die Zulassung als Heilpraktiker ganz oder sogar vollständig ausüben kann, um damit vorher / am Anfang bereits Geld verdienen zu können.

  1. Wie wähle ich meine Praxis?

Zuhause geht es in der Regel nicht und wird auch nicht überall zugelassen. Daher sollte man sich einen kleinen Raum suchen. Ein Ladenlokal ist meist nicht sinnvoll, da die Menschen eher den Kontakt via Internet suchen und auch einige Kilometer zurücklegen, wenn sie uns aufsuchen wollen. Daher ist der günstige Raum in einer Bürogemeinschaft oder ein Raum in einer Yogaschule / einem Fitness-Center oder einer Praxisgemeinschaft sinnvoll. Dort sind auch direkt entsprechende Menschen vor Ort.

  1. Wie gehe ich mit der Gewerbeanmeldung vor?

Es lohnt sich immer, einen Steuerberater aufzusuchen und dort diese Dinge zu besprechen. Hier kann man sich schwierig einlesen. Alles rund um Anmeldung und Steuern zu besprechen ist oftmals günstig oder sogar kostenlos als Erstberatung möglich. Das sollte man in Anspruch nehmen und – wenn man sich nicht gut aufgehoben fühlt – auch nochmals bei einem anderen Steuerberater.

  1. Wie mache ich mich bekannt?

Werbung sollte die Zielgruppe erreichen. Heutzutage geschieht das durch Suchmaschinen (Google) und Social Media. Eine gute Internetseite mit Blog und entsprechende Präsenz in den sozialen Medien sollte man besprechen und professionell planen lassen. 

Noch Fragen? Gerne in der Kommentarfunktion. Jeder darf auch gerne antworten.


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Was muss ich mitbringen, wenn ich eine Heilpraktiker Ausbildung absolvieren möchte? Was genau muss ich mitbringen und wie beginne ich mit der Ausbildung zum Heilpraktiker?

Was muss ich mitbringen, wenn ich eine Heilpraktiker Ausbildung absolvieren möchte? Was genau muss ich mitbringen und wie beginne ich mit der Ausbildung zum Heilpraktiker?

Heilpraktiker Ausbildung Voraussetzung


Heilpraktiker Ausbildung Voraussetzung

Eine Heilpraktiker Ausbildung ist interessant und bietet viele neue Optionen sowie ein spannendes Berufsfeld. Die Frage nach den Voraussetzungen ist dabei nicht unwichtig. Schauen wir uns an, was es braucht, um Heilpraktiker zu werden. Wir teilen es in zwei Punkte auf. Zum einen: Was braucht es, um die Ausbildung als Heilpraktiker zu absolvieren? Danach schauen wir uns an, was es braucht, um als Heilpraktiker zugelassen zu werden.

Was braucht es, um mit der Ausbildung zum Heilpraktiker zu beginnen?

Hierzu ist nichts erforderlich. Die Ausbildung zum Heilpraktiker ist nicht gesetzlich geregelt. Daher ist jedem Menschen alles möglich, um die Inhalte, die für die Prüfung relevant sind, zu lernen. Das bedeutet leider gar nichts. Schade, aber wahr. Man kann überall die Ausbildung beginnen und hat damit keinerlei Aussage hinsichtlich der Eignung oder Prüfung der Möglichkeiten zur Zulassung. Es gibt keine staatlich geregelte Ausbildung, sondern jeder Mensch kann dies frei anbieten. Auch die Fernschulen werden nicht inhaltlich sonderlich geprüft.

Es kann somit also jeder Mensch die Ausbildung beginnen. Hier kann es sehr hilfreich sein, die Ausbildung zum Heilpraktiker zu durchlaufen, weil man daraus sehr viel für sich selbst lernen kann, aber dennoch nicht tätig wird. Es mag für viele Menschen ein Gewinn sein und man lernt sicherlich bei vielen Ausbildungen in Gesundheitsberufen – wie auch bei der Hypnose Ausbildung oder der Massage Ausbildung viel für sein Leben, was man beruflich vielleicht auch manchmal nutzen kann, ohne dass man dazu eine besondere Prüfung oder Erlaubnis braucht. Manchmal ist es eben auch schön, einen umfangreicheren Hintergrund zu erwerben und ihn nur indirekt einzusetzen oder deswegen, um etwas besser einzuschätzen und entsprechend Hinweise zu geben oder Verweise auszusprechen. Auch der Personal Coach / Psychologische Berater kann daher eine Ausbildung nutzen, um sich trotz Prüfung besser verhalten zu können. Das gilt auch für den Heilpraktiker (Psychotherapie).

Was brauche ich, um als Heilpraktiker zugelassen zu werden?

Hier braucht es eine Prüfung und eine Zulassung des Gesundheitsamtes. Wichtig ist, dass es um das Gesundheitsamt des Ortes geht, an dem die Zulassung beabsichtigt wird. Man kann also am einen Prt wohnen, aber die Zulassung an anderer Stelle beantragen wollen und dann auch dort die Prüfung ableisten. So kann man sich grundsätzlich aussuchen, wo man geprüft wird, wenn man glaubhaft macht, sich dort niederlassen zu wollen. Durch die Niederlassungsfreiheit kann man sich dann aber am Wunschort niederlassen. Pläne können sich ändern.

Voraussetzung ist (Stand heute Gesundheitsamt Köln):

  • Prüfung der Heilpraktikererlaubnis durch das zuständige Gesundheitsamt;
  • Mindestalter 25 Jahre;
  • Ausgefüllter Antrag;
  • Mindestens ein Hauptschulabschluss oder ein gleichwertiger Abschluss – Nachweis durch eine amtlich beglaubigte Kopie;
  • Unterschriebener tabellarischer Lebenslauf;
  • Amtliches Führungszeugnis Belegart 0 nicht älter als drei Monate. Im Führungszeugnis dürfen keine schweren strafrechtlichen oder sittlichen Verfehlungen dokumentiert sein, da laut Gesetz Ihre "persönliche Zuverlässigkeit" überprüft wird;
  • Ärztliche Bescheinigung (siehe unten) dass Sie für den Beruf der Heilpraktikerin oder des Heilpraktikers gesundheitlich geeignet sind. Die Bescheinigung der Ärztin oder des Arztes darf bei Erteilung der Heilpraktikererlaubnis nicht älter als drei Monate sein.

Die genauen Unterlagen und die Art der Einreichung sind beim zuständigen Gesundheitsamt anzufragen. Die jeweilige Stadtverwaltung kann die Zuständigkeit benennen. Jedes Gesundheitsamt hat Gewisse Freiheiten und kann sehr unterschiedlich entscheiden.

Das Gesundheitsamt Köln oder Düsseldorf ist zuständig in unserer Nähe - also in Aachen, Alsdorf, Baesweiler, Eschweiler, Herzogenrath, Monschau, Roetgen, Simmerath, Stolberg Rhld., Würselen - Aldenhoven, Düren, Heimbach, Hürtgenwald, Inden, Jülich, Kreuzau, Langerwehe, Linnich, Merzenich, Nideggen, Niederzier, Nörvenich, Titz, Vettweiß - Erkelenz, Geilenkirchen, Heinsberg, Hückelhoven, Übach-Palenberg, Wassenberg, Wegberg, Gangelt, Selfkant, Waldfeucht - Mönchengladbach - NIederrhein - Viersen - Bergheim - Bedburg - Kerpen ...