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Irgendwann kann man nicht mehr und es reicht. Wie kann ich es sagen, dass ich mich trennen will? Wann sollte ich es tun? Wie gehe ich am besten vor? Gebe ich ihm noch eine Chance?

Irgendwann kann man nicht mehr und es reicht. Wie kann ich es sagen, dass ich mich trennen will? Wann sollte ich es tun? Wie gehe ich am besten vor? Gebe ich ihm noch eine Chance?

Wann ist es Zeit für eine Trennung?

Wenn du merkst, dass es so nicht mehr weiter geht, dann solltest du nicht gleich die Koffer packen. Übereiltes weglaufen bringt immer wieder die gleichen Probleme mit sich. Zu bleiben muss aber auch einmal ein Ende finden. Die Gründe für die Frage nach einer Trennung sind vielfältig. Es ist nicht nur die Sexualität, die nicht stimmt, sondern meist die körperliche Nähe insgesamt sowie die Art und Weise des Umgangs miteinander.

Trennung Wie sage ich es ihm am besten


Viele Dinge sind durchaus noch zu retten:

  • Eine Panda-Beziehung ist nicht unbedingt eine gescheiterte Beziehung, nur weil es kaum oder nie zu Sex kommt. So etwas kann liebevoll und schön sein. Hier kann und sollte man wieder an der sexuellen Beziehung arbeiten, wenn es einem oder beiden Partnern wichtig ist. Falls nicht ist alles in Ordnung.
  • Zu wenig gemeinsame Freizeit kann man zu ändern versuchen, indem man dem anderen Partner ein wenig mehr entgegen kommt. Wenn dieser sich gesehen fühlt, dann bringt man auch die eigenen Interessen ins Gespräch.
  • Es haben sich Affären entwickelt – auch das kann man regeln. Entweder man öffnet die Beziehung, führt die „stille Absprache“ fort oder klärt es, damit man es auflösen kann.

Wie kann man es noch retten?

Wir  können manchmal Dinge retten und dabei kann vor allem eine Mischung aus Hypnose, Coaching und Paarberatung sehr wirksam sein. In dem hypnosystemischen Teil klärt man die eigenen Bedürfnisse, Wünsche und Ziele, im Coaching arbeitet man an der Umsetzung und im Bereich der Paartherapie daran, die Beziehung zum Partner entsprechend zu gestalten. Das sind nicht drei verschiedene Therapien und es ist auch nicht langwierig, sondern nur eine Erklärung für den Prozess, den man oftmals in ein bis zwei intensiven Tagen mit sich ausmachen kann und dann schaut, was man wirklich umsetzen möchte. Dann finden sich ebenso der Mut wie die Wege.

Psychologische Beratung Aachen KontaktWas mache ich gegen meine Schuldgefühle?

Schuldgefühle haben viele Menschen. Wir glauben, dass wir Dinge nicht dürfen, etwas nicht wert sind und wir es eh nicht besser verdient haben. Liebe und Schmerz gehören zusammen – das lehrt uns die Literatur ebenso wie unsere Umgebung. Glück und Liebe klingt ja schon langweilig. Wir sind auf jeden Fall nicht dazu bestimmt, unser eigenes Leben zu führen – das wäre egoistisch. Es ist nicht richtig, wenn man der böse Mensch ist, der für den Partner nicht alles gibt. Das trifft besonders dann zu, wenn sie eine Trennung einleiten wollen. Wichtig dafür, dass diese sich in Grenzen halten oder nicht auftreten ist es, dass wir unserem Partner eine Chance geben.

Drei Phasen sind hier wichtig:

  1. Wir müssen es deutlich ansprechen, was uns stört und gemeinsam nach Lösungen suchen.
  2. Wenn unser Partner (bei Männern ist das oft so) die Zeichen nicht versteht, dann müssen wir deutlicher werden.
  3. Die Trennungsgedanken müssen ausgesprochen werden – und das deutlich.

Wichtig ist auch, dass wir die Vorwürfe weglassen, wie z.B.: „Du hast mein Leben zerstört!“ Es macht keinen Sinn, solch böse Worte aus der Verzweiflung heraus zu wählen. Wir haben uns selbst auf die Beziehung eingelassen und bis hier durchgehalten.

Danach kann man eine Trennung vollziehen und wissen, dass man wirklich aufrichtig für die Beziehung gearbeitet und nicht vorschnell aufgegeben hat.

Trennung: Wie sage ich es ihm am besten?

Einige Punkte sind wichtig, wenn man die Trennung ansprechen will und wir auch mit unserem Gewissen hadern. So gehen wir am besten vor:

  • Keine Anschuldigungen ins Gespräch einbringen. Sie zeigen oft nur, dass wir schon zu lange mit dem Gedanken spielen.
  • „Ich Botschaften“ sind wichtig. Sprich von deinen Gedanken und Gefühlen, statt in Vorwürfen. „Ich fühle mich traurig.“ ist besser als „Du machst mich traurig.“ Der Angriff bringt nur Streit in das Gespräch.
  • Gründe und Motive für einen Trennungsgedanken klar aussprechen.
  • Schlichtung und wieder zurück, weil man nicht möchte, machen keinen Sinn. Eine Paartherapie oder eine hypnosystemische Sexualberatung kann hier helfen – auch wenn man nur alleine hingehen würde. Man kann schnell lernen, wie man mit der individuellen Situation am besten umgeht.

Es gilt: Je früher wir unsere Gedanken aussprechen, desto besser. Wenn noch Dinge aus der Kindheit oder früheren Beziehung mit hineinspielen – was oft der Fall ist, dann macht es Sinn, das zu klären, bevor wir dies suchen – und auch dazu kann man Hypnose Coaching nutzen.

Weitere Artikel:

  • Trennung: Wie kann man sich im Guten trennen?
  • Trennung: Wie sage ich es den Kindern?
  • Trennung: Wie sage ich es dem Umfeld?
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Fragen? Gerne im persönlichen Gespräch klären. Onlineberatung und Telefonberatung ist ebenso möglich wie die persönliche psychologische Beratung.


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Trennungen wohnt ja bekanntlich ein Zauber inne, aber dieser haut uns ganz schön in die Fresse. Der Neuanfang als Chance – tolle Sache, aber nicht greifbar, wenn die Seele brennt. Was tun?

Trennungen wohnt ja bekanntlich ein Zauber inne, aber dieser haut uns ganz schön in die Fresse. Der Neuanfang als Chance – tolle Sache, aber nicht greifbar, wenn die Seele brennt. Was tun?

7 wichtige Schritte nach dem Verlassen werden


7 wichtige Schritte nach dem Verlassen werden

Verlassen zu werden macht uns fertig und raubt uns den Atem. Vollkommen ausgebrannt, nutzlos und schuldig fühlen wir uns. Daher braucht es eine Selbsthilfe, damit wir uns nicht nur mit den üblichen Fragen quälen, sondern wirklich wieder zu uns selbst finden. Diese sieben Schritte sind gut, wenn du verlassen worden bist und die Welt gerade Kopf steht.

Schritt 1: Verlasse die Achterbahn

Nach einer Trennung ist eine Achterbahn eher noch harmlos im Vergleich zu dem, in das wir uns – zumindest zeitweise – hineinsteigern. Das geht von Wut, Zorn, Hass und Neid über Eifersucht bis zu Selbst- und Fremdgefährdung. Es kommt zu so massiven Gefühlen und Ausbrüchen – im Innen und / oder im Außen, dass wir oftmals die Kontrolle verlieren und alles nur schlimmer machen. Wichtig ist es, wenn wir das beobachten und sofort professionelle Hilfe holen. Eskalation ist keine Lösung und basiert in diesem Fall auf dem ruinierten Selbstbewusstsein.

Schritt 2: Lebe einen neuen Alltag

Schaffe neue Abläufe in deinem Leben und lass es auf den Dingen basieren, die dir Freude machen. Natürlich ist das am Anfang nicht einfach und ganz klar sind wir verwirrt und unsicher – aber wir brauchen es, dass wir aus der bisherigen Routine ausbrechen und zu uns finden. Daher ist es wichtig, dass wir ein neues eigenes Leben finden. Die Alternative wäre, dass wir immer wieder das gemeinsame Leben alleine aushalten und immer wieder unseren Partner vermissen.

Schritt 3: Achte auf die Sucht Falle

Wenn du verlassen wirst, den Job verlierst oder andere schlimme Dinge in deinem Leben geschehen, dann wirst du immer die Gefahr der Sucht in deinem Leben haben. Es ist wichtig, dass du nicht in die Falle der Sucht gehst. Solltest du mal einen über den Durst trinken ist alles okay – aber wenn das mehrere Tage hintereinander der Fall ist, dann braucht es ganz schnelle Hilfe – nimm es nicht zu sehr auf die leichte Schulter. Auch Antidepressiva machen keinen Sinn, wenn du dann – wie üblich – 12 bis 18 Monate auf eine Therapie warten sollst. Nach der Zeit ist so viel passiert, was es vorher abzufangen gilt. Wenn du es bemerkst, dass du in die Suchtfalle tappst, dann lass dich professionell auffangen und begleiten.

Schritt 4: Suche keinen Liebesersatz

Wenn wir verlassen werden, suchen wir oft schnellen Sex oder einen Partner, der uns jetzt das Selbstwertgefühl auffüllen soll. Das aber kann ein neuer Partner oder ein schneller Ersatz nicht. Oftmals sagen gerade Frauen, der neue Partner müsse sich erst einmal beweisen und zeigen, dass er es verdienen muss, als würdiger Partner in Betracht zu kommen. Niemand aber hat es verdient, der Fußabtreter zu sein, der sich für mehr zu qualifizieren hat. Du selbst musst das aufarbeiten und lernen, dich zu lieben. Dann erst bekommt ein anderer Mensch eine faire Chance. Wenn du noch nicht so weit bist, dann arbeite an dir. Diesen Job kann kein neuer Partner oder Liebhaber übernehmen und das darf man keinem Menschen zumuten. Ein wirklich passender Partner, der mit sich im Reinen ist, wird auch niemals auf diese irrsinnige Forderung eingehen.

Schritt 5: Räume dein Leben auf

Jetzt wird es Zeit, dass du das Leben aufräumst. Gehe ins Kino und schaue den Film, den du immer schon sehen wolltest, auf den er nie Lust hatte. Mache dir deinen Tee und lese deine Bücher. Entmiste deine Schränke und trenne dich von Müll und Belastungen – bei Seele, Wohnung und Gewohnheiten. Es wird spätestens jetzt Zeit für dein Leben.

Schritt 6: Suche professionelle Hilfe

Wer in die oben genannten Fallen läuft und Drogen, Alkohol, Liebes- und Sexersatz sucht, der verliert schnell den Glauben an sich selbst und den eigenen Wert. Meist hat man ihn schon verloren und merkt es erst dann, wenn man ganz am Boden ist und alles zerstört wurde. Bevor Geld, Energie, Job und Leben weg sind, lohnt sich der Weg zum Coaching und einer Begleitung im neuen Alltag. Dazu kannst Du natürlich auch Yoga und Meditation kennenlernen. Es ist wichtig, dass du selbst lernst, dass du etwas wert bist. Wenn es Zeit ist für eine neue Beziehung oder für den Neuanfang nach der Trennung mit dem bisherigen Partner – man darf nie mehr so tief abrutschen.

Schritt 7: Verwöhne dich

Mache das, was dir gut tut. Mache ein Seminar zur Förderung deiner Persönlichkeit, unternimm eine tolle Reise oder lasse dich mal richtig verwöhnen. Du hast es verdient, das Leben zu genießen. Wenn man den Genuss wieder kennen lernt, dann fühlt man sich gut und hat Freude. Eine neue Ausbildung kann auch helfen – vielleicht ein Hypnose Seminar oder eine Wellnessmassage Ausbildung. Es ist an der Zeit, Genuss neu kennenzulernen und das eigene Leben zu leben.


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Weihnachten ohne Menschen die wir lieben. Das wird für uns alle von Mal zu Mal intensiver, was leider vollkommen normal ist. Wie können wir lernen, damit besser umzugehen?

Weihnachten ohne Menschen, die wir lieben. Das wird für uns alle von Mal zu Mal intensiver, was leider vollkommen normal ist. Wie können wir lernen, damit besser umzugehen?

Weihnachten ohne Dich


Weihnachten ohne die Menschen, die wir lieben – wie geht das?

Weihnachten ohne unsere Liebsten – wie können wir das aushalten? Man glaubt, dass man zerbricht, gerade an den Tagen am Ende des Jahres. Es wird mit der ersten Weihnachtsdekoration in den Supermärkten die Saison des Vermissens eröffnet. Es werden uns immer mehr Situationen bewusst. Wie gerne würden wir jetzt die Lieblingsspeise zubereiten und bestimme Rituale pflegen, Getränke einkaufen und vieles mehr … aber der geliebte Mensch ist nicht mehr da. Was tun wir?

Was machen wir, wenn wir einen Menschen vermissen?

Wir leiden ganz massiv, wenn wir Menschen vermissen. Was ist es das uns fehlt? Was macht den größten Teil des Schmerzes aus? Warum verletzt es uns so sehr? Diese Frage stellen wir uns nicht, aber sie macht es aus, was wir fühlen und empfinden. Wir bestimmen unseren Schmerzpegel selbst. Das klingt natürlich erst einmal verrückt, ist aber schnell verstanden.

Unser Leid bestimmen wir deswegen selbst, weil wir uns Vorwürfe machen und die Schuld uns plagt. Das ist der Hauptgrund für unser Leid. Natürlich ist es schade und darf uns auch traurig stimmen, wenn wir einen Menschen vermissen, aber es braucht uns nicht komplett in den Abgrund der Trauer zu ziehen. Dafür sind zumeist falsche bzw. unangemessene Vorannahmen da.

Wir fühlen uns schuldig!

Die Schuld, die wir empfinden, ist meist der größte Teil unserer negativen Emotionen. Das Problem ist, dass wir darüber nicht mit dem Gegenüber reden können, weil es einfach nicht möglich ist. Wir haben uns zerstritten, entfernt oder aber Krankheit und Tod machen die Kommunikation unmöglich. Daher zerfrisst uns innerlich, was wir uns vorwerfen. Die meisten dieser Dinge bestehen zu Unrecht und basieren auf einem schlechten Selbstwertgefühl.

Ja, wir glauben, dass wir nicht gut genug sind und Fehler begangen haben, die man nicht wieder ausgleichen kann. Das ist zumeist nicht so, aber wir wünschen uns die Klärung mit eben dem Menschen, der uns fehlt. Da wir nicht auf diesen Menschen zugehen wollen, man uns den Kontakt verwehrt oder er wirklich nicht mehr möglich ist, schneiden wir uns immer tiefer in unsere verletzte Seele.

Es wird aber noch aus einem anderen Grund immer schlimmer mit diesen Gefühlen. Das geschieht, weil sie sich steigern und weil wir immer mehr dieser inneren Konflikte anhäufen. Es kommen im Laufe des Lebens ganz natürlich mehr Konflikte in unser Leben, es kommt zu mehr Trennungen, Erkrankungen und Todesfällen. Das ist vollkommen normal für jeden von uns.

Was kann man dagegen unternehmen?

Sind wir da wirklich hilflos? Wie kann man mit einem Menschen reden, den man vermisst? Das geht doch nicht – oder? Es geht – und sogar überraschend leicht. Die Antwort ist – wie so oft – in der inneren Balance zu finden. Man kann durch Meditation und Hypnose wirklich leicht und angenehm zu guten Gefühlen kommen und positiv in das neue Jahr oder eine bessere Zeit starten. Man die die Erinnerungen klären und auch wirklich ganz anders wahrnehmen, wenn sie bearbeitet sind. Oftmals gerade um den Jahreswechsel spüren wir, dass wir den Bedarf zur Klärung haben. Statt Hilflosigkeit und Trauer können wir unsere Energie in die Lösung investieren.

Oft schafft man in einem ganzen oder halben Intensivtag das, was man nicht geglaubt hat. Es kehrt innere Ruhe ein, der Konflikt löst sich und die Seele kann durchatmen. Natürlich sind wir immer mal traurig und wir können Menschen auch immer mal ganz besonders vermissen. Das Bewusstsein ist hier nicht immer gleich. Das Leiden aber muss sich nicht so massiv steigern, dass wir die Lust auf unser Leben verlieren. Alle Wunden können heilen – Zeit alleine reicht nicht. Es braucht Liebe, Achtsamkeit, etwas Begleitung und den Willen, die Verletzung zu heilen.

Häufig brauchen wir zu lange und gehen einen intensiven Weg voller Schmerz, bis wir bemerken, dass wir wirklich einfach loslassen können und auch für uns das Leben wieder schön ist. Wann hast Du lange genug gelitten, um wieder leben und glücklich sein zu wollen?


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