Trauma-Coaching

Traumata brauchen eine Therapie – oder? Geht da eine Bearbeitung ohne Therapie mit Hypnose und modernem Coaching? Was ist für mich richtig und wie kann man am besten vorgehen?

Traumata brauchen eine Therapie – oder? Geht da eine Bearbeitung ohne Therapie mit Hypnose und modernem Coaching? Was ist für mich richtig und wie kann man am besten vorgehen?

Trauma-Coaching


Trauma-Coaching

Es klingt widersprüchlich, wenn es heißt, dass ein Coaching statt einer Therapie helfen soll und wenn man das so formulieren würde, dann wäre das auch vollkommen falsch, irreführend und ungesetzlich. Daher dies gleich zu Anfang. Es gibt jedoch für ein Coaching zu Beginn gute Gründe. Manchmal wird durch das Coaching – scheinbar zufällig – eine Therapie überflüssig. Das klingt gerade alles durcheinander, oder? Ja, das ist ganz klar und daher sollte man es sich nach und nach anschauen, wie es gemeint ist und welche Chancen sich für welche Menschen bieten können.

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Für wen ist das Trauma-Coaching geeignet?

Für nahezu jeden Menschen eignet sich Trauma-Coaching. Die Aufgabe dieses Coachings ist die Konflikt-Klärung und dieser Konflikt ist das, weswegen sich viele Menschen gegen eine Therapie wehren. Wir glauben, dass wir geliebt werden oder dass es in der treuen Beziehung einen Ausrutscher gegeben hat. Daher sperren wir uns sehr lange gegen eine Therapie. Wir sind es schuld – so glauben wir. Nehmen wir als Beispiel den Missbrauch im Elternhaus. Der Vater, die Mutter und andere Täter haben uns ja bestraft, weil wir ja die Schuld tragen und wir werden doch geliebt. Dieses Gefühl in uns zerstört den Willen nach Aufklärung selbst dann, wenn wir glauben, dass es zu Unrecht geschehen würde.


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Hier beginnt das Coaching – ganz sanft und oftmals (nahezu immer) mit einem Therapeuten abgestimmt oder in Begleitung des Vorgehens. Die Beziehung zu dem Täter oder den Tätern sowie die Beziehung zu sich selbst

Wie funktioniert das Trauma-Coaching?

Zuerst einmal ist es wichtig, dass wir verstehen lernen, was in uns vorgeht, wozu es Erklärungen braucht. Hier ist es wichtig, soweit möglich, über die Vergangenheit zu reden und Zusammenhänge zu sehen, soweit es zumutbar und möglich ist. Dann arbeitet man mit den inneren und äußeren Konflikten, arbeitet an einem Alltag, der wieder möglich wird, macht Dinge gemeinsam und baut den Mut auf, sich den Themen zu stellen – wie auch immer das geschehen kann. Der Coach / Berater kann auch mit einem Therapeuten gemeinsam arbeiten und man kann sich gut ergänzen. Genauer kann man es nicht sagen, da es immer um den Einzelfall geht. Wichtig sollte sein, dass man eine Stütze im Alltag bekommt und die Konflikte sich auflösen können – auch wenn es nur erste Schritte sind. Die ersten Schritte sind die wichtigsten und ein guter Berater / Coach wird sich bemühen, geeignete therapeutische Hilfe mit dem Hilfesuchenden gemeinsam zu bekommen.

Wenn wir aber von Trauma-Coaching sprechen, dann reden wir nicht über diagnostizierte Traumata, sondern wir reden oft über destruktive Beziehungen, Paarberatung, Selbstfindung, Selbstwerterhöhung und Selbstheilung – das sind klassische Bereiche des Coachings. Diese führen dann letzten Endes zu einer Art von Trauma-Coaching. Dabei ist auch die Heilung des inneren Kindes oft ein schönes und lohnendes Ziel. Es braucht Ruhe und Frieden in uns in allen Bereichen, auch den frühen Verletzungen.

Die Arbeit ohne zu sprechen!

Eine schöne Sache im Coaching ist es, dass man über Dinge nicht sprechen muss. Wir arbeiten auch mit alternativen Methoden wie Quantenheilung, Reiki, Yoga und noch einigem mehr. Man muss nicht auf einer Couch liegen oder über alles sprechen. Manchmal reicht es aus, dass man einfach nur dasitzt, energetisch arbeitet oder dass man verdeckt arbeitet und der Hilfesuchende gar nicht sprechen muss. Vor allem dann, wenn man nur einmal Aufmerksamkeit möchte und keine Lust hat, über seine Themen zu reden, kann man diese Herangehensweise nutzen und schaut dann, wann Gespräche wieder erwünscht sind. Es gibt keinen Druck, dass man reden muss – oder gar alles erzählen müsste. Man darf niemals reden müssen – so oder so. Jeder Mensch schaut, was er mitteilen mag. Im Coaching gibt es viele Möglichkeiten, dass man sich erst einmal angenommen fühlt und dann entscheidet, ob und wann man etwas sagen möchte und welche Arbeitsweise passend sein kann.

Wichtig ist: Es braucht oft (vielleicht meistens sogar) therapeutische Begleitung. Es geht hierbei oftmals um die Menschen, bei denen keine Diagnose vorliegt und die keinen Mut haben, über Erlebtes zu sprechen. Es ist immer eine Einzelfallentscheidung, ob und wie lange ein Coaching richtig und zumutbar ist und es braucht eine achtsame Zusammenarbeit, die auch während einer Therapie positiv und sinnvoll sein kann, um die Therapie möglich zu halten und/oder zu ergänzen. Ebenso sind Therapieplätze nicht leicht zu bekommen und die Wartezeit richtet ganz häufig noch mehr Schäden an. Man muss wissen, dass ein Coaching eine Therapie weder ersetzen kann noch darf, die rechtlichen Grundsätze beachten und schauen, was möglich ist. Ein Coaching, dass es möglich macht, sich selbst mehr zu lieben, den Alltag besser zu erleben oder ein wenig Mut und Sonne ins Leben bringt – das geht sicherlich und schadet wohl auch kaum.

Trauma und Coaching passen rechtlich und begrifflich nicht wirklich zusammen, es ist eine willkürliche Wortkreation, die verdeutlichen soll, dass man durch Coaching oftmals am traumatischen Leben und Erleben arbeitet, obwohl man aktuelle Konflikte löst. Manchmal – so kann man beobachten – sogar sehr effektiv und schnell.

Zusammengefasst: Trauma-Coaching ist eine Wortkonstruktion. Ein Trauma braucht in der Regel eine therapeutische Intervention, die im Coaching nicht möglich/zulässig ist. Das Coaching kann vorbereiten, begleiten, ergänzen oder den Alltag ermöglichen sowie Sonne ins Leben lassen, Mut fassen helfen und Konflikte auflösen, die der Bereitschaft zu mehr im Weg stehen. Traumatherapie und Trauma-Coaching sind nicht identisch. Traumatherapie-Modelle können im Coaching auch erklärt und aufgezeigt werden, so dass man selbst ermitteln kann, welchen Weg man gehen möchte.

In einem persönlichen Gespräch (auch telefonisch oder online) sollte besprochen werden, wie der Beginn der Auflösung der persönlichen Situation aussieht. Das Coaching hat klare Grenzen, kann aber in vielen Fällen eine gute Hilfe sein, jedoch nicht immer und nicht grundsätzlich ausreichend.

Vielleicht muss man sich für diese Wort-Konstruktion entschuldigen, aber sie soll hilfreich sein, um die Arbeitsweise einfach grob zu erklären. Traumatherapie und Trauma-Coaching ist nicht ähnlich, das Coaching hat die Konfliktlösung zum Ziel, kann die Therapie ergänzen oder begleiten – oder manchmal sogar überflüssig werden lassen. Letzteres ist sicherlich nicht planbar und grundsätzlich eher ein „zufälliger“ Erfolg, der dadurch eintreten kann, dass wir unsere Mitte finden, zu innerer Ruhe kommen, die Selbstheilungskräfte aktiv werden und wir uns innerlich stabilisieren.

Klare Vorteile

  • Keine Dokumentation, wenn nicht gewünscht. Coaching unterliegt keiner ärztlichen Schweigepflicht, aber der vertraglichen Verpflichtung zur Geheimhaltung.
  • Es wird nicht diagnostiziert und es kommt nicht zu einer Behandlung im herkömmlichen Sinn. Coaching ist keine Arbeit mit einer krankhaften Störung oder Krankheit und daher auch irrelevant bei Angaben zu Vorerkrankungen und Behandlungen.
  • Termine sind kurzfristig möglich.
  • Intensivtermine und schnelle Lösungen sind angestrebt. Langwieriges Arbeiten ist im Coaching nicht angestrebt.

Natürlich sind die Kosten selbst zu tragen und in der Regel nicht absetzbar. Zudem werden sie auch nicht von der Krankenkasse erstattet. Wer schnell und diskret an Konfliktlösungen arbeiten möchte, der ist beim Coaching gut aufgehoben. Sollten die Grenzen des Coachings erreicht werden, so versuchen wir dann gerne gemeinsam, an der passenden Lösung zu arbeiten.


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Ein Gedanke zu „Trauma-Coaching

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