Was wirklich hinter starken Menschen steckt

„Du bist doch stark! Du schaffst das!“ Solche Sprüche kennen als stark empfundene Menschen zur Genüge. Wie stark sind die Menschen wirklich, die man für stark hält? Was steckt hinter der Stärke?

„Du bist doch stark! Du schaffst das!“ Solche Sprüche kennen als stark empfundene Menschen zur Genüge. Wie stark sind die Menschen wirklich, die man für stark hält? Was steckt hinter der Stärke?

Was wirklich hinter starken Menschen steckt


Zwei Typen Mensch fallen auf

Wir alle kennen Menschen, die stark sind. Ebenso kennen wir Menschen, die gerne unscheinbar sind. Es gibt zwei Sorten von Menschen, die besonders auffallen. Die einen scheinen über den Dingen zu stehen und die anderen wollen niemals auffallen und verstecken sich gerne. Man muss kein Psychologe sein, um zu verstehen, was in starken und schwachen Menschen vorgeht, aber man braucht ein wenig Offenheit und muss sich dazu auf den Weg machen, hinter die Fassade zu schauen.

Schwache Menschen …

Wer sich versteckt, der hat Angst und ist unsicher. Der Rückzug scheint eine gute Methode zu sein, um sich vor der Welt zu verstecken. Der Glaube, man könne nichts unternehmen, führt dazu, dass man resigniert und es nicht einmal mehr versucht, stark zu sein. Die ganze Kraft geht in das Leben, von dem wir glauben, wir müssten es ertragen. Das braucht viel von unserer Energie, die uns an vielen Stellen fehlt. Das sorgt dafür, dass wir uns selbst innerlich zerfressen und krank werden. Gesund ist das nicht.

Manche Menschen wirken sehr stark …

Aber hier soll das Augenmerk auf den stark wirkenden Menschen liegen. Die Menschen, die stark auftreten und immer den Raum ausfüllen – was ist mit ihnen? Es gelingt ihnen scheinbar alles – und wenn nicht, dann stehen sie immer noch über den Dingen. Man glaubt, es sei ihnen nichts zu schwer und alles würde ihnen einfach am Arsch vorbei gehen. Gibt es das? Oder gehen sie anders um mit Unglück, Pech und Sorgen?

Was wirklich hinter starken Menschen steckt

Menschen, die stark wirken, haben oft (man ist versucht „immer“ zu sagen) das gleiche Problem wie Menschen, die sich sehr zurückziehen. Die Angst ist gleich, aber die Reaktion anders. Wer sich selbst nicht mehr erkennt und sich angegriffen fühlt, der kann eben nicht unbedingt nur mit Rückzug reagieren. Ein anderes Mittel ist, auf die Dinge zuzugehen und sie beiseite zu schieben. Das ist nicht stärker – es ist nur die genau entgegengesetzte Taktik aus der gleichen Verletztheit heraus.

Wer stark wirkt, der verwendet die Energie für das Abwehrverhalten, die andere Menschen für den Rückzug ins Schneckenhaus benötigen. Auch dem stark empfundenen Menschen geht viel Energie verloren, die man besser nutzen könnte. Starke Menschen sind innen oftmals sehr weich, sehr schnell zu verletzen und bei weitem nicht so, wie man es auf den ersten Blick vermutet. Statt des Rückzugs haben sie gelernt, sich durch vorbeugende Angriffe aus unbequemen Situationen zu retten. Bevor das Gegenüber ausholen kann, wird es kampfunfähig gemacht – so könnte man es nennen.

So verbindet uns alle mehr, als uns trennt …

Unsichtbare Erkrankungen betreffen eben nicht nur den Körper, sondern auch die Seele. Das gilt nicht nur bei Rheuma und Fibromyalgie, sondern auch bei Angst, Panik und Depressionen. Wir sind eben alle nicht so stark – ob wir so wirken oder nicht. Niemand ist perfekt. Wir alle ertragen zu viel und zu lange. Dabei brauchen wir eine ganz wichtige Balance. Zwischen Individualität und Gemeinsamkeit scheinen wir uns entscheiden zu müssen. Es ist wichtig, dass wir uns in echter Zugehörigkeit geborgen fühlen. Gleichzeitig aber ist es auch wichtig, dass wir erkennen, wer wir wirklich sind. Abgrenzung und fehlende Nähe zu unserem Umfeld greift immer mehr um sich. Aber auch unsere Identität und unser wahres Selbst gehen unter. Es wird Zeit, dass wir beides wiederfinden. Dann ist Raum für echte Stärke.

Wer wirklich stark ist …

Wer wirklich stark ist, der muss nichts beweisen. Niemand, der stark ist, nutzt einen schwachen Menschen aus. Wer Kraft hat, der muss sie nicht demonstrieren. Wir alle dürfen sagen, wann uns Belastungen zu groß sind, uns Hilfe holen und anderen Menschen aufrichtige Hilfe geben. Leider machen wir das nicht mehr oft. Wir fragen zwar, wie es Menschen geht, aber es interessiert uns nicht. Wer wir selbst sind und was wir wirklich wollen, was uns ausmacht und antreibt – das haben wir lange aus den Augen verloren. Wir funktionieren und taktieren, halten Liebe für ein Geschäft, bei dem wir die gegenläufigen Konten ausgleichen, als wären wir in der Buchführung.

Du kannst es!

Wer stark ist, der liebt – sich und andere. Es wird Zeit, diese Liebe in dir zu spüren. Sie ist da und wartet auf dich. Lass deine Zwänge weg, zeige dich dir selbst und anderen Menschen, so wie du bist. Der erste Schritt ist unsicher und gewagt – aber jeder weitere Schritt lohnt sich noch mehr. Du kannst es – glücklich, frei und stark sein. Du kannst dich in Liebe angenommen fühlen sowie auch annehmen. Genieße dein Leben – und wenn nicht, dann fange jetzt damit an. Es wird Zeit, dein Leben zu führen und nicht das von dem Menschen, den du glaubst zeigen zu müssen. So findest du auch die Menschen, die deinen Wert anerkennen und den wahren Menschen lieben. Das wird dich bestärken, dich noch immer mehr zu lieben. So wird der Kreislauf ein anderer als bisher – und das viel schöner und kraftvoller.

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