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Weihnachten ohne Dich

Weihnachten ohne Menschen die wir lieben. Das wird für uns alle von Mal zu Mal intensiver, was leider vollkommen normal ist. Wie können wir lernen, damit besser umzugehen?

Weihnachten ohne Menschen, die wir lieben. Das wird für uns alle von Mal zu Mal intensiver, was leider vollkommen normal ist. Wie können wir lernen, damit besser umzugehen?

Weihnachten ohne Dich


Weihnachten ohne die Menschen, die wir lieben – wie geht das?

Weihnachten ohne unsere Liebsten – wie können wir das aushalten? Man glaubt, dass man zerbricht, gerade an den Tagen am Ende des Jahres. Es wird mit der ersten Weihnachtsdekoration in den Supermärkten die Saison des Vermissens eröffnet. Es werden uns immer mehr Situationen bewusst. Wie gerne würden wir jetzt die Lieblingsspeise zubereiten und bestimme Rituale pflegen, Getränke einkaufen und vieles mehr … aber der geliebte Mensch ist nicht mehr da. Was tun wir?

Was machen wir, wenn wir einen Menschen vermissen?

Wir leiden ganz massiv, wenn wir Menschen vermissen. Was ist es das uns fehlt? Was macht den größten Teil des Schmerzes aus? Warum verletzt es uns so sehr? Diese Frage stellen wir uns nicht, aber sie macht es aus, was wir fühlen und empfinden. Wir bestimmen unseren Schmerzpegel selbst. Das klingt natürlich erst einmal verrückt, ist aber schnell verstanden.

Unser Leid bestimmen wir deswegen selbst, weil wir uns Vorwürfe machen und die Schuld uns plagt. Das ist der Hauptgrund für unser Leid. Natürlich ist es schade und darf uns auch traurig stimmen, wenn wir einen Menschen vermissen, aber es braucht uns nicht komplett in den Abgrund der Trauer zu ziehen. Dafür sind zumeist falsche bzw. unangemessene Vorannahmen da.

Wir fühlen uns schuldig!

Die Schuld, die wir empfinden, ist meist der größte Teil unserer negativen Emotionen. Das Problem ist, dass wir darüber nicht mit dem Gegenüber reden können, weil es einfach nicht möglich ist. Wir haben uns zerstritten, entfernt oder aber Krankheit und Tod machen die Kommunikation unmöglich. Daher zerfrisst uns innerlich, was wir uns vorwerfen. Die meisten dieser Dinge bestehen zu Unrecht und basieren auf einem schlechten Selbstwertgefühl.

Ja, wir glauben, dass wir nicht gut genug sind und Fehler begangen haben, die man nicht wieder ausgleichen kann. Das ist zumeist nicht so, aber wir wünschen uns die Klärung mit eben dem Menschen, der uns fehlt. Da wir nicht auf diesen Menschen zugehen wollen, man uns den Kontakt verwehrt oder er wirklich nicht mehr möglich ist, schneiden wir uns immer tiefer in unsere verletzte Seele.

Es wird aber noch aus einem anderen Grund immer schlimmer mit diesen Gefühlen. Das geschieht, weil sie sich steigern und weil wir immer mehr dieser inneren Konflikte anhäufen. Es kommen im Laufe des Lebens ganz natürlich mehr Konflikte in unser Leben, es kommt zu mehr Trennungen, Erkrankungen und Todesfällen. Das ist vollkommen normal für jeden von uns.

Was kann man dagegen unternehmen?

Sind wir da wirklich hilflos? Wie kann man mit einem Menschen reden, den man vermisst? Das geht doch nicht – oder? Es geht – und sogar überraschend leicht. Die Antwort ist – wie so oft – in der inneren Balance zu finden. Man kann durch Meditation und Hypnose wirklich leicht und angenehm zu guten Gefühlen kommen und positiv in das neue Jahr oder eine bessere Zeit starten. Man die die Erinnerungen klären und auch wirklich ganz anders wahrnehmen, wenn sie bearbeitet sind. Oftmals gerade um den Jahreswechsel spüren wir, dass wir den Bedarf zur Klärung haben. Statt Hilflosigkeit und Trauer können wir unsere Energie in die Lösung investieren.

Oft schafft man in einem ganzen oder halben Intensivtag das, was man nicht geglaubt hat. Es kehrt innere Ruhe ein, der Konflikt löst sich und die Seele kann durchatmen. Natürlich sind wir immer mal traurig und wir können Menschen auch immer mal ganz besonders vermissen. Das Bewusstsein ist hier nicht immer gleich. Das Leiden aber muss sich nicht so massiv steigern, dass wir die Lust auf unser Leben verlieren. Alle Wunden können heilen – Zeit alleine reicht nicht. Es braucht Liebe, Achtsamkeit, etwas Begleitung und den Willen, die Verletzung zu heilen.

Häufig brauchen wir zu lange und gehen einen intensiven Weg voller Schmerz, bis wir bemerken, dass wir wirklich einfach loslassen können und auch für uns das Leben wieder schön ist. Wann hast Du lange genug gelitten, um wieder leben und glücklich sein zu wollen?


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